CH184310A - Verfahren zur Herstellung von Rostschutzmitteln. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Rostschutzmitteln.

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CH184310A
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rust
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rust agents
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chromic acid
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Viggo Dr Blom Axel
Hans Dr Schnyder
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Viggo Dr Blom Axel
Hans Dr Schnyder
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  Verfahren zur Herstellung von Rostschutzmitteln.    Die     Erfindung    betrifft ein Verfahren zur  Herstellung von Rostschutzmitteln, das da  durch gekennzeichnet ist,     dass        wässrige    Lö  sungen von Salzen der Chromsäure mit     adsor-          bierend    wirkenden Stoffen vermischt werden,  die Mischung getrocknet und     vermahlen    wird.  



  Durch Zusatz von     wässrigen    Lösungen  von chromsauren Salzen zu den gebräuchlichen       Anstrichrnitteln,    wie Leinöl,     Leinölfirnis    und  dergleichen, erhalten diese die Eigenschaft, das  Rosten von Eisen zu verhindern; jedoch wer  den die chromsauren Salze leicht durch Feuch  tigkeit ausgewaschen, und der Anstrich ver  liert dann seine     Rostschutzwirkung.    Mischt  man den     wässrigen    Lösungen von Salzen der       Chrornsäure        adsorbierend    wirkende Stoffe  hinzu, zum Beispiel Russ,     Silicagel,    Eisen  oxyd oder dergleichen, so tritt beim Trocknen  des Gemisches eine Bindung ein;

   durch Mahlen  erhält man ein Rostschutzmittel, dessen Zusatz  zu     Anstrichmitteln    dem Anstrich auf lange    Zeit hinaus rostschützende     Eingenschaften     erteilt. Selbst wenn die mit dem Anstrich  versehenen Gegenstände in Berührung mit  Wasser kommen, findet keine völlige Aus  laugung statt; das Volumen des Rostschutz  mittels bleibt konstant, auch wenn ein Teil  des     Chromates    ausgelaugt wird, und es ent  stehen keine     Lockerstellen    im Film. Die Rost  schutzwirkung des Anstrichs bleibt selbst  dann noch vorhanden, wenn kleine verletzte  Stellen oder Poren vorhanden sind.

   Durch  die Einwirkung der Salze der Chromsäure  wird eingedrungene Feuchtigkeit sofort un  schädlich gemacht, so dass man auch auf  feuchtes Eisen den Anstrich aufbringen kann.  



  Durch Versuche wurde festgestellt, dass  die     Wasserstoffionenkonzentration    des mit  dem Eisen in Berührung gelangenden Was  sers in weiten Grenzen schwanken darf, ohne  dass deshalb die     Rostschutzwirkung    beein  trächtig wird.           Beispiele:     1. In eine konzentrierte     wässrige    Lösung  von     ssaliumbichromat    rührt man so viel Russ  ein, bis eine steife Paste entstanden ist; diese  wird getrocknet und vermahlen.  



  2. 20 Teile     Natriumbichromat    und 5 Teile       Kaliumchromat    löst man in GO Teilen Was  ser, trägt 100 Teile gepulvertes     Silicagel    ein  und trocknet die Masse bei 70   C. Nach  dem Vermahlen kann das Pulver mit Leinöl  firnis vermengt werden, wodurch man eine  lasierend wirkende     Rostschutzgrundierung     erhält. Durch Mischung mit andern Ölfarben  kann man jeden Farbton erzeugen.  



  3. 40 Teile     galiumchromat        löstman    in 200  Teilen Wasser und trägt 75 Teile einer  aktivierten feinpulverigen Bleicherde ein. Nach  völliger Vermischung rührt man so lang Eisen  oxyd ein, bis eine dicke Masse entsteht, die  getrocknet und vermahlen wird.    Unter Verwendung der neuen Rostschutz  mittel können gegen Rostbildung schützende       Anstrichmittel    auch in der Weise hergestellt  werden, dass sie mit Bindemitteln verrieben  werden, die beim Trocknen in dünner Schicht  für Wasser aufnahmefähige oder durchlässige  Überzüge ergeben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Rostschutz mitteln, dadurch gekennzeichnet, dass wäss- rige Lösungen von Salzen der Chromsäure mit adsorbierend wirkenden Stoffen vermischt werden, die Mischung getrocknet und ver- mahlen wird.
CH184310D 1934-06-30 1935-06-29 Verfahren zur Herstellung von Rostschutzmitteln. CH184310A (de)

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