CH184397A - Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Röntgenaufnahmen. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Röntgenaufnahmen.

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CH184397A
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  Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Röntgenaufnahmen.    Die     Herstellung    von Röntgenaufnahmen  von äusserst kurzer Dauer     erfordert    eine  grosse Stromstärke. Dadurch     wird    das elek  trische Netz, dem man die benötigte Energie  entnimmt, stossweise schwer belastet. Ein  noch grösserer Nachteil ist dabei, dass  leistungsfähige Transformatoren, z.

   B.     Drei-          phasentransformatoren,    nötig sind, um zu  verhindern,     da.ss    durch die     kurzschlussartige          Belastung,    durch welche die     elektromotori-          sohe    Kraft grösstenteils im Apparat verzehrt  wird, zu wenig Klemmenspannung übrig  bleibt, und um dafür zu sorgen, dass die  Phasenlage der Einschaltung auf die Span  nung während der Aufnahme nicht zuviel  Einfluss hat.  



  Ein     bekanntes    Mittel zur     Vermeidung     dieser Nachteile ist die     Verwendung    eines  Kondensators. Man kann mit Hilfe eines  Spannungstransformators, der nur eine ge  ringe maximale     Leistung    zu haben braucht  und deshalb verhältnismässig klein und       leicht    sein kann, während einer     7 & eit,    die    sehr gross im     Vergleich    zur Aufnahmezeit  ist, einen Kondensator über einen Gleich  richter mit niedriger Stromstärke aufladen  und .die im Kondensator aufgespeicherte       Energiedarm    stossartig zur     Speisung    der  Röntgenröhren verwenden.  



  Bei den     bisher    bekannten, nach .diesem  Prinzip gebauten Apparaten wird die Lade  stromquelle nach     .der    Beendigung der     Kon-          densatoraufladung    abgeschaltet. Würde man  sie nach     Einschaltung    der Röntgenröhre mit       rlem        Kondensator    verbunden     lassen,    so würde  der     Übelstand    entstehen, dass der Transfor  mator sozusagen     über    die     Gleichrichtervor-          richtunä    und     die    Röntgenröhre kurzgeschlos  sen wäre.

   Dadurch würde bald nach     Beginn     der     Kondensatorentiadung    der Transforma  tor und     möglicherweise    auch das Leitungs  netz stark überlastet werden, während die  noch verfügbare     Spannung    zu gering sein  würde, eine     nutzbare        Strahlung    hervorzu  rufen. Ausserdem würde noch die Möglich  keit bestehen,     dassdiese        Spannung,    wenn           Ventile    mit hohem Widerstand benutzt wer  den, hauptsächlich von diesen aufgenommen       wird.     



  Um diesen Übelstand zu     beseitigen,    be  nutzt man,     wie    bekannt, den Transformator  stromdazu, um ein     Maximalrelais    zu betäti  gen, .durch welches der Transformator vom  Netz getrennt     wird,    oder man bringt     Schalt-          mittel        zur        Anwendung,    welche die Abschal  tung des Transformators     bewirken,    ehe die       Kondensatorentladung    anfängt.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt     eine     Verbesserung der     Einrichtung,    beider die     in     einem     Kondensator    aufgespeicherte Energie  zum     Betriebe    der Röntgenröhre verwendet  wird. Solche     Einrichtungen    waren bisher  auch noch mit dem Mangel     behaftet,    dass  sich die Aufnahmeenergie nur durch Rege  lung .der     Spannung    bequem variieren lässt.

    Man hat schon versucht, die Energie     mittelst          Strahlenfilter    abzustufen, aber auch hier  durch     gelingt    es nicht, die Energie willkür  lich zu wählen, ohne dass die Strahlenhärte  geändert wird.     Überbrückt    man den Konden  sator während der Entladung, so geht ein  Teil der in ihm     aufgespeicherten    Energie  verloren     und    man müsste sehr grosse Konden  satoren     einbauen,    um den Apparat für das  ganze Gebiet     a    der     Diagnostik    geeignet     ziz     machen.

   Die     Erfindung    macht es möglich,  bei normalem, unveränderlichem Wert der       Kondensatorkapazität    die Aufnahmeenergie  zu dosieren.  



       Dazu        wird    erfindungsgemäss ein Teil der  Energie durch den     Kondensator,    der rest  liche Teil durch eine kontinuierlich wirkende  Stromquelle, gegebenenfalls den zur Auf  ladung des     Kondensators    dienenden Hoch  spannungstransformator mit Gleichrichter  einrichtung in der     Weise    geliefert, dass wäh  rend der     Kondensatorentladung    der innere  Widerstand der Röntgenröhre, etwa durch  Erniedrigung der Kathodentemperatur oder  des den Anodenstrom steuernden Potentials  einer in der     Röhre    angeordneten Hilfselek  trode allmählich     gesteigert    wird.

   Durch  diese Massnahmen werden die schon oben an  gedeuteten:     Übelstände    vermieden.    Dadurch wird der vom Transformator zu  liefernde Strom genügend klein gehalten,  um die erforderliche     Spannung    an der Röhre  aufrecht erhalten zu können. Es ist nicht  als     Nachteil    anzusehen, dass bei diesem Ver  fahren     die    Stromstärke nicht     konstant    bleibt,  denn die Röntgenröhre selbst, deren Belast  barkeit natürlich nicht unbeschränkt ist,  kann die während einer sehr kurzen Zeit zu  lässige Stromstärke doch nicht .dauernd er  tragen. Durch die Erfindung wird somit ein  Energieverlauf erhalten, welcher der Be  lastungscharakteristik der Röhre     angepasst     ist.

   Das erfindungsgemäss angewandte Ver  fahren steht auch im Einklang mit den prak  tischen     Erfordernissen    der Aufnahmetech  nik, denn für Aufnahmen; die nicht inner  halb der kurzen Zeit der Entladung eines  Kondensators mit für diesen Zweck ge  bräuchlicher Kapazität gemacht werden kön  nen, kommt es in der Regel auf die Zeit  dauer nicht mehr so .genau an, so dass man  durch Verlängerung der Belichtungszeit die  Energie beliebig vergrössern     kann.     



  Die Zeichnung veranschaulicht in den       Fig.    1 und 2 Schaltungsbilder von zwei Aus  führungsbeispielen der Einrichtung gemäss  ,der Erfindung. Entsprechende Teile sind in  den beiden Figuren mit denselben Bezugs  ziffern vermerkt. Beide enthalten     zur    be  quemen Einstellung der Betriebsbedingungen  eine     LTmschaltvorrichtung    1, welche in der  Stellung I die Verbindungen für die     Durch-          leuchtung    macht und in .der     Stellung        1I    den       Hochspannungkreis    der Röntgenröhre 4     un-          terbricht.    Ferner besitzen sie eine zweite  Schaltvorrichtung 2,

   die nur in der Stellung       il    der\     Umschaltvorrichtung    1 von einem  Zeitschalter 3     betätigt    werden kann und  dann während einer     vorherbestimmten    Zeit  den Strom durch .die Röntgenröhre geschlos  sen     hält    und die Zunahme des Röhrenwider  standes nach dem Anschalten der Hochspan  nung     bewerkstelligt.    Dabei ist die     UmschaIt-          vorrichtung    so beschaffen,

   dass die     Herstel-          lung    der Verbindungen     zum    Herabsetzendes  innern Widerstandes der Röhre mit der           Unterbrechung    des     Hochspannungskreises     der Röntgenröhre     zwangläufig    verknüpft ist.  



  In     Fig.    1 ist mit 5 ein Hochspannungs  transformator angegeben,     dessen    Hochspan  nungswicklung über vier in Brückenschal  tung liegende Hochspannungsgleichrichter 6,  vorzugsweise     Metall-dampfgleichrichter    mit  Glühkathode, an eine     Kondensatorbatterie    7  angeschlossen ist. Es braucht kaum gesagt  zu werden,     .dass    in .diesem Zusammenhang  der Begriff "Kondensator" eine Kombination  von parallel oder in Reihe geschalteten Ka  pazitäten     mitumfassen    soll. Drosselspulen 8,  welche mit dem Kondensator in Reihe liegen,  sind besonders für die Entladung von Be  deutung.

   Die Glühkathode 9 der Röntgen  röhre wird von einem     Glühstromtransforma-          tor    10 gespeist. Der Primärkreis     dieses     Transformators enthält regelbare Wider  stände 11 und 12. In der Zuleitung zur  Anode 13 der Röntgenröhre liegt ein Relais  schalter 14, der von der Spule 15 derart     be-          tätigt    wird, dass der     Schalter    14 geschlos  sen ist, wenn kein     Strom    durch die Wick  lung 15 fliesst. In     erster    Linie kommt hier  ein Vakuumschalter in Frage, der imstande  ist, ohne Funkenbildung einen Strom im       Hochspannungskreis    zu unterbrechen.  



  Nimmt die     Umschaltvorrichtung    1 die  Stellung 1 ein, so     ist    ein Stromkreis von       lem        Wechselstromzuleiter    16,     der    mit dem  Netz verbunden ist, über den     normal    ge  ;chlossenen Schalter 18 durch die Primär  wicklung des     Hochspannungstraasformators     5, über den von Hand zu schliessenden, nor  mal offenen     Betriebsschalter    19, das Schalt  glied 20 der     Umschaltvorrichtung    1. zum       Wechselstromzuleiter    17 geschlossen.  



  Ferner kann von dem     Leiter    16 ein Strom  fliessen durch die Primärwicklung des Trans  formators 10, die     Widerstände    11 und 12  zum Leiter 17. Die Glühkathode 9 der  Röntgenröhre wird von einem schwachen  Strom durchflossen. Solange der Schalter 19       geschlossen        gehalten    wird, ist der Hochspan  nungstransformator im Betriebe und es kön  nen     Durchleuchtungen    gemacht werden.       Legt    man die Umschaltvorrichtung 1 in die    Stellung     II    um, so wird der Widerstand     1Z     kurzgeschlossen.

   Der Primärstrom des Trans  formators fliesst     dann    .durch das Schaltglied  2,2 über die Kontakte 23 und     24,der    Schalt  einrichtung 2; und durch den Leiter 25 di  rekt zum Leiter 17. Der Glühstrom nimmt  nun einen sehr grossen Wert an, bei dem die  Röntgenröhre nur ganz kurze Zeit     unter          Spannung gehalten    werden darf.

   Es kann aber  kein Strom durch die Röhre fliessen, weil  der Stromkreis vom Leiter 16 durch den  Leiter 2,6, die Spule 15,     Leiter    2'7, Schalt  glied 2,8 über die Kontakte 29 und 30 der       Schaltvorrichtung    2, Leiter 25 zum     Leiter    17  geschlossen ist, wodurch die Spule 15 den  Schalter 14 in     geöffneter    Stellung hält.  



       Mittelst    des durch das Schaltglied 20 mit  dem Leiter 17 verbundenen     Zeitschalters     kann nun während einer     vorherbestimmten     Zeit ein Strom durch die Betätigungsspule  37. der Schaltvorrichtung 2 geführt werden.  Der Zeitschalter kann beliebig ausgeführt  sein und braucht, da solche Schalter allge  mein in Röntgenapparaten Verwendung fin  den, keine Erläuterung.

   Wird der Schalter 2  umgelegt, so wird die     Verbindung    der Kon  takte 29 und 30 unterbrochen und dadurch  der Strom durch die Spule 15     ausgeschaltet,     so     dass,    der Hochspannungskreis der Röhre  geschlossen     wird    und die     Kondensatorbatte-          rie    7 sich über !die Röntgenröhre 4, .deren  Kathode 9 augenblicklich stark     emittiert,     entladen kann. Die Drosselspule 8 dient da  bei dazu, um, wie an sich bekannt, eine  günstige     Form    der     Röhrenstromkurve    und  der     Röhrenspannungskurve    zu erreichen.

   Die       Durchschnittsenergie    während der ersten       Zeit        .der    Entladung, z. B. während 0,1 Sek.,       beträgt        :z.    B. 30     kW.     



  Die     Schaltvorrichtung    2 hebt bei ihrem  Umlegen den Kurzschluss des Widerstandes  12     teilweise    auf. Gegebenenfalls kann die  Einrichtung so ausgebildet werden,     dass    das  Aufheben dieses Kurzschlusses mit Ver  zögerung stattfindet. Der Primärstrom des  Transformators 10 fliesst nunmehr über die  Kontakte 23 und 32; und durch den     Leiter     33 zu einer verstellbaren     Anzapfung    an      Widerstand 12 und somit .durch einen regel  baren Teil des Widerstandes zum Leiter 17.

         Natürlich    ist es möglich. die Regeleinrich  tung so     auszuführen,        dass    der Widerstand  12 ganz     eingeschaltet    oder der Primärkreis  .des Transformators 10 unterbrochen wird.

    Da nun der Glühstrom der Kathode vermin  dert, gegebenenfalls     unterbrochen        wird,     nimmt ihre Temperatur und dadurch ihre       Elektronenemission    ab.     Man    hat es bei der       Herstellung    oder der     Auswahl    der Röhre     in     der Hand, durch Wahl der Wärmekapazität  des Kathodenkörpers die     Geschwindigkeit,     mit der die Temperatur sinkt,     einzustellen.     



  In dem Masse, in dem .die Kondensator-, 7 ihre Ladung verliert, übernimmt,  der     Hochspannungstransformator    5 mehr  und mehr die     Stromlieferung    zur Röntgen  röhre. Gleichzeitig aber nimmt der     innere     Widerstand der Röntgenröhre zu, so dass der       Transformatorstrom    nicht unzulässig hoch       steigt    und eine     wirksame        Spannung    an der  Röhre aufrecht erhalten bleibt. Die Be  lastung .des     Transformators    nach Erreichung  des     stationären    Zustandes beträgt z. B.

    5     kW.    Nach     Ablauf    der am Zeitschalter  eingestellten Zeit, die z. B. einige Sekunden  betragen kann,     legt    sich die Schaltvorrich  tung .2     wieder    in die erste Stellung, der       Anodenkreis    der Röhre wird unterbrochen  und damit     ist    die Aufnahme beendet.  



  Die     Kondensatorbatterie    wird nun all  mählich     wieder    aufgeladen und man     kann     dann weitere     Aufnahmen    machen, oder man  legt den     Umschalter    1     wieder    in die Stel  lung I und     kann    durchleuchten.

   Nun könnte  aber die Gefahr bestehen,     dass    sich durch das  Umlegen der     Umschaltvorrichtung    1 in die       Stellung    I der Kondensator über die Rönt  genröhre mit     inzwischen    wieder zu hoher  Temperatur aufgeheizter Kathode entladen       könnte.    Um dies zu     verhindern,        ist    parallel  zur     Kondensatorbatterie        ein        Kurzschluss-          schalter    34 angeordnet,

   der von einer Spule  35     betätigt        wird    und mit einem     Dämpfungs-          widersta.nd    in Reihe liegt. Die     Spule    35     ist          mit    dem     Durchleuchtungsschalter    19 in  Reihe     geschaltet,    so dass der Schalter 34,    wenn die     Umschaltvorrichtung    1 die     Stel-          lung    I     einnimmt,    nur geöffnet werden kann,  wenn der     normal    geöffnete     Schalter    19 von  Hand geschlossen wird. In der.

   Stellung     Il     der Umschaltvorrichtung 1 ist die Spule 35  durch das Schaltglied 20 eingeschaltet. Man  würde auch durch die     Zeitschaltvorrichtung     die Unterbrechung des     Primärkreises    des  Hochspannungstransformators nach     Ablauf     der     Belichtungszeit    bewirken     können.    Inder  Zeichnung zu dem beschriebenen Ausfüh  rungsbeispiel ist diese Anordnung nicht dar  gestellt.  



  Will man eine Aufnahme ohne Strom  nachlieferung durch den Hochspannungs  transformator machen, so unterbricht man  nach     Aufladung    der     Kondensatorbatterie    den  normal geschlossenen Schalter 18 und     bringt     dann den Zeitschalter zur Wirkung.     Ge-          wün.schtenfalls    kann man in der Zuleitung  zur Spule 35 noch einen vom Zeitschalter zu       betätigenden    Schalter anordnen, der     für     kurze Aufnahmen den Strom durch .die  Spule 35 unterbricht.  



       Fig.    2 bezieht sich auf eine Einrichtung,  bei der die allmähliche Zunahme des innern       Röhrenwiderstandes    durch eine     Hilfselek-          trode    37, etwa .die     Sammelvorrichtung    der  Kathode, bewirkt wird.

   Hat das     Potential     der     Hilfselektrode    einen     bestimmten    nega  tiven Wert, so ist der Widerstand der Rönt  genröhre     bross.    Wird das Potential weniger       negativ    oder positiv mit Bezug auf die     Glüh-          kathode,    so wird der     Widerstand    der Rönt  genröhre kleiner.  



  Um der Hilfselektrode 37 ein bestimmtes  Potential geben zu können, ist ein Hilfs  transformator 38 vorhanden. Im Sekundär  kreis dieses Transformators liegen ein  Gleichrichter     39-,    ein Kondensator 40 und  gegebenenfalls ein Widerstand 41. Der Kon  densator 40 verbindet die     Steuerelektrode    37  mit der Glühkathode. In der     Stellung    I der  Umschaltvorrichtung 1 wird der Konden  sator 40 aufgeladen und das     Potential    der  Hilfselektrode     negativ    gemacht, so dass -der       Röhrenwiderstand    gross ist.

   Inder Stellung           II    wird durch das Schaltglied 21 der Kon  densator 40 über einen     Dämpfungswider-          sta.nd        43-kurzgeschlossen.    Das     Potential    der  Hilfselektrode<B>37</B>     wird,dann    weniger negativ  und der Widerstand der Röhre so klein, wie  es für den     Anfangswert-der    Aufnahmestrom  stärke gewünscht wird.

   Setzt man nun den  Zeitschalter     32    in Wirkung, so wird der  Kurzschluss des     Kondensators    40 zeitweise  aufgehoben, das     Gitter    nimmt     allmählich     wieder den früheren     Negativwert    an, der       Röhrenwiderstand    steigt und .die Strom  stärke sinkt.     Beim    Umlegen der Umschalt  vorrichtung 1 nach der Aufnahme wird wie  der der Strom durch die Spule 35 ausge  schaltet, und der     Schalter    34 geschlossen.  



  Man muss mit dem     Einschalten        -las        Zeit-          schalters    warten, bis sich der     Kondensator     40 entladen hat und der Röhrenwiderstand       geniigend    niedrig ist. Um dies bemerkbar     zü     machen, ist eine Glimmlampe 42 parallel  zum Kondensator 40 geschaltet. Wenn .diese  erlischt, hat der Kondensator seine Ladung  verloren.

   Umgekehrt kann man sich durch  die Lampe 42, die erst beim Erreichen     einer     bestimmten Spannung am     Kondensator    40  wieder zündet, davon überzeugen, ob der  Röhrenwiderstand genügend gross ist und  der Schalter 19 für die Durchleuchtung ein  geschaltet werden     .darf.        Fig.    2 zeigt nur  einen Hochspannungsgleichrichter 6 und  Erdung der Glühkathode der Röntgenröhre  (bei     -15).    Der Hochspannungskreis kann je  doch anders eingerichtet sein, z.     B.    wie in       Fig.    1. Umgekehrt ist bei letztgenannter die  Brückenschaltung nicht notwendig.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstelllung von Röntgen aufnahmen unter Verwendung eines Hoch spannungskondensators, der über die Rönt genröhre zur Entladung gebracht wird, nachdem er während einer Mehrzahl von Perioden des Wechselstromes mittelst eines Hochspannungstransformators und einer Gleichrichteranlage aufgeladen worden ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Speisung der Röntgenröhre durch den Kondensator eine Speisung durch eine kontinuierlich wir kende Stromquelle folgt,
    und dass während der Kondensatorentladung der innere Wider stand der Röntgenröhre gesteigert wird. U NTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da ,durch gekennzeichnet, dass der Speisung' der Röntgenröhre .durch den Konden sator eine Speisung durch einen Hoch- spannungstransformator mit Gleichrich- tereinrichtung folgt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass während der Kondensatorentladung der innere Wider stand der Röntgenröhre durch Erniedri gung der Kathodentemperatur gesteigert wird.. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass während der Kon:densatorentladung der innere Wider stand der Röntgenröhre durch Erniedri gung des den Anodenstrom steuernden Potentials :einer in der Röhre angeordne ten Hilfselektrode gesteigert wird.
    PATENTANSPRUCH II : Einrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, gekennzeich net durch eine Umschaltvorrichtung, welche in einer Stellung die Verbindungen für die Durchleuchtung herstellt und in einer zwei ten Stellung den Hochspannungskreis der Röntgenröhre unterbricht, und durch eine weitere, von einem Zeitschalter gesteuerte Schaltvorrichtung,
    welche nur in der zweiten Stellung der Umschaltvorrichtung betätigt werden kann und während einer vorherbe stimmten Zeit den Strom durch die Röntgen röhre geschlossen hält und die Zunahme des Röhrenwiderstandes nach dem Anschalten der Hochspannung bewerkstelligt. UNTERANSPRÜCHE: 4. Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Herstel lung der Verbindungen zum Herabsetzen des innern Widerstandes der Röntgen- röhre mit der Unterbrechung des Hoch spannungskreises der Röntgenröhre zwang läufig verknüpft ist.
    5. Einrichtung nach Unteranspruch 4, bei welcher :der Glühkathodenkreis der Rönt genröhre einen Widerstand enthält, der den Glühstrom bis auf Durchleuchtungs stärke herabsetzt, dadurch gekennzeich net, dass die Umschaltvorrichtung in ihrer ersten Stellung die Primärwicklung des Hochspannungstransformators über einen Bedienungsschalter mit .dem Netz verbin det und in ihrer zweiten ,
    Stellung einen gurzschluss des Widerstandes oder eines Teils desselben bewirkt und ein Relais betätigt, welches einen. mit :der Röntgen röhre in Reihe liegenden Hochspannungs schalter öffnet, und dass die vom Zeit schalter betätigte Schaltvorrichtung zeit weise das Schliessen des Hochspannungs schalters bewirkt und den gurzschluss des Widerstandes wenigstens teilweise aufhebt.
CH184397D 1934-04-06 1935-04-02 Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Röntgenaufnahmen. CH184397A (de)

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