CH205335A - Röntgeneinrichtung, bei der die Röntgenröhre von einem aufzuladenden Kondensator gespeist wird. - Google Patents

Röntgeneinrichtung, bei der die Röntgenröhre von einem aufzuladenden Kondensator gespeist wird.

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CH205335A
CH205335A CH205335DA CH205335A CH 205335 A CH205335 A CH 205335A CH 205335D A CH205335D A CH 205335DA CH 205335 A CH205335 A CH 205335A
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CH
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sep
voltage
tube
capacitor
ray
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05GX-RAY TECHNIQUE
    • H05G1/00X-ray apparatus involving X-ray tubes; Circuits therefor
    • H05G1/08Electrical details
    • H05G1/10Power supply arrangements for feeding the X-ray tube
    • H05G1/22Power supply arrangements for feeding the X-ray tube with single pulses
    • H05G1/24Obtaining pulses by using energy storage devices

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  • X-Ray Techniques (AREA)

Description


  Röntgeneinrichtung, bei der die Röntgenröhre von einem aufzuladenden Kondensator  gespeist     wird.            Bekanntlich        kann    man durch     Anwendung       eines     Kondensators        Röntgenaufnahmen    von       kurzer    Dauer     mit    sehr höher     elektrischer    Lei  stung     vornehmen,

      ohne das zur     Verfügung     stehende     Leitungsnetz    stark zu     belasten.    Der  Kondensator     wird    mit     geringem        Ladestrom     bis auf die     bestimmte    Hochspannung auf  geladen.

   Die Dauer der     Aufladung        kann    sich  über viele Perioden des für die     Speisung     des     Hochspannungstransformators    benötigten       Wechsels.tromeserstrecken    und kann mehrere  Sekunden     dauern..        Die        Dauer,der        wirksamen          Entladung    ist von der     Glühstromstärke    der       Röntgenmöhre    und von ,

  dem     Anfangswert    der       Kondenoatorspannung        abhängig.    Die Ent  ladung     kann    mit einer Stromstärke     stattfinden,     die vielmal grösser ist als die Stromstärke bei  der     Aufladung,deis        Kondensators.    Man     kann          somit    eine     Aufnahme    mit einer grossen., nur  durch die     Leistungsfähigkeit    der Röntgen  röhre     begrenzten        Milliamperesekundenzahl     und in einer sehr kurzen Zeit vornehmen.

      Ein Nachteil -bei der Kondensatorent-         ladung    ist das     Sinken        der--Spannung    während  ,der Entladung.     Mit    der     Abnahme    der im  Kondensator     aufgespeicherten        Ladung        Q        ver-          mindert    sich die Spannung     y'        des        Kondensa-          @tors,    die der     Ladung        Q        proportional    ist,

   und  zwar     ist   
EMI0001.0061  
   wenn C die Kapazität des       Kondensators    ist. Wenn     die        Spannung,    mit  .der die     Entladung    des Kondensators     anfängt,     den Wert E hat, so ändert     sich        ,

  die        Spannung     mit     ider        Zeit    t während der Entladung über  einen     konstanten    Widerstand R nach der  Gleichung
EMI0001.0073  
         Fig.    1 der     Zeichnung    gibt ein Beispiel für  den     Spannungsverlauf    bei -.der     Kondensator-          entladung    -über     einen        konstanten        Widerstand.     Um die     .Spannungsänderung    während der  Aufnahme     innerhalb        gewisser     <RTI  

   ID="0001.0085">   Grenzen    zu  halten,     kann        man,die        Kapazität,des        Konden-          sators        vergrössern.        -Die        Berührungslinie    E P      in dem Punkt V = E der Spannungskurve       (Fig.    1) schneidet von der     Zeitachse    ein       Stück   <I>OP =</I>     CR    ab. Wenn man also C grösser  macht, wird OP grösser, hat also die Kurve  eine weniger starke     'Neigung    und fällt die  Spannung weniger rasch ab.

   Je     weniger          Spaunungsä-nderung    man.     während    einer Auf  nahme von bestimmter Dauer und mit be  stimmter     Milliamperesekundenzahl    zulassen  will, um so grösser muss die     Kapazität    des       Kondensators    sein. Auf jeden Fall kann sich  nur ein verhältnismässig geringer Teil der im  Kondensator aufgehäuften Energie ,an der       Strahlenaussendung    beteiligen.     Der    grössere  Teil bleibt im Kondensator zurück, wenn die  Röhre rechtzeitig ausgeschaltet wird oder  geht unbenutzt verloren, wenn eine Ausschal  tung nicht     stattfindet.     



  Ein     bekanntes        Mittel    um die     Form    der  Spannungskurve zu verbessern, besteht darin,  dass man einen zweiten Energiespeicher ver  wendet. So ist es     bekannt,    mit der     Röhre     eine Drosselspule in     Reihe    zu     schalten,    die so  bemessen ist, dass sie im Anfang .der Ent  ladung die Spannung aufnimmt und mit all  mählich abnehmender Wattzahl einen Teil  der vom     Kondensator    abgegebenen     Energie     ansammelt, um denselben, nachdem die Röh  renspannung bis zu einem Wert gleich der       hondensatorspannung    angewachsen ist, wie  der an die Röhre abzugeben.

   Hierdurch wird  erreicht, dass die Kurve der     Röhrenspannung     einen aufsteigenden und einen     :sinkenden    Teil       hat.    Dazwischen liegt ein Punkt, wo sie eine  parallel zur Zeitachse liegende Linie berührt.  Die Kurve hat dann wenigstens einen Teil,  wo die Spannung nicht allzu stark variiert,       denn    sowohl links als rechts     des    Scheitel  punktes treten dieselben Spannungswerte auf.  



  Bei der     erfindungsgemässen        Röntgenein-          richtung    kann der Energieinhalt des Konden  sators besser ausgenützt werden.     Erfindungs-          gemäss    ist in Reihe mit der Röntgenröhre ein  Energieverbraucher geschaltet. Dieser nimmt  einen Teil der     Kondensatorspannung    auf und       vernichtet    auch einen Teil ;der aufgespeicher  ten Energie.

   Der     ZVidersta.nd    dieses Energie  verbrauchers wird in Abhängigkeit der Kon-         den.:atorspannung    derart geregelt, dass der       von    ihm aufgenommene Teil der     Kondensa-          torspannung    bei fortschreitender     Kondensa-          torentladung    immer kleiner wird und die  Spannung an der Röntgenröhre praktisch  konstant bleibt, solange     dieKondensatorspa.n-          nung    über einem bestimmten Wert liegt..  



  Als Energieverbraucher verwendet man       zweclunässig    eine gittergesteuerte Entladungs  röhre, im folgenden Steuerröhre genannt.  Dies hat unter anderem den Vorteil, dass der       \Vidersta,nd    des Energieverbrauchers leicht  und     trägheitslos    geregelt werden kann.

   Auch       kann    die Röhre dazu     ver-,vendet         -erden,    den  Entladungsstrom ein- und     auszuschalten.    Die  Schaltung der     Steuerröhre    wird     zweckmässig     o gewählt, dass die     Spannungsänderungen    an  der Röntgenröhre durch die     als    Gleichstrom  verstärker wirkende Steuerröhre verstärkt  auf den     reit    der Röntgenröhre in Reihe lie  genden Teil     des    Stromkreises übertragen  werden, mit andern Worten, dass beim Sinken  der     Kondensatorspannung    die Spannung an  der Steuerröhre sich stark vermindert,

   die  Spannung an der Röntgenröhre dagegen  praktisch     konstant    bleibt.  



  Zweckmässig verbindet man das Gitter  der     Steuerröhre    über eine Quelle konstanter  positiver     Vorspannung    mit einem Punkte,       dessen        PotenüalunterzehiE-d    gegenüber der  Kathode der Steuerröhre negativ ist und sich       mnit    der Spannung an der Röntgenröhre  gleichsinnig     ändert.    Es ergibt sich dabei die  Möglichkeit,

   die Spannung an der Röntgen  röhre     innerhalb        weiter        Grenzen    beliebig zu       w        i        ählün.        wenn        die        positive        Vorspannung        t'        oder     das Verhältnis der negativen Zusatzspannung       zii    der     Röhrenspannung    oder diese beide re  gelbar     sind.     



  Das günstigste Verhältnis     zwischen    der in  der Röntgenröhre verbrauchten und in dem  Kondensator aufgespeicherten Energie erhält.       inan,    wenn die     Konden=atorspanuung    das  Doppelte der     Röhrenspannung    beträgt. Es ist  darum die Spannung, auf welche der     Kon-          densalor    aufgeladen wird, zweckmässig dop  pelt so hoch zu wählen, wie der mittlere      Wert :des     verlangten        Bereiches    der Röhren  spannung.  



  In     Fig.    2 der     Zeichnung    ist für     ein        Aus-          führungsbeispiel,des    Erfindungsgegenstandes  die     Kondensatorspannung    als Funktion der       Milliamperesekun:

  denzah1    eingetragen.     Wenn          Q,    die     im        Kondensator    bei     Beginn    der  
EMI0003.0015     
  
    Entladung <SEP> vorhandene <SEP> Ladung <SEP> ist, <SEP> so <SEP> ist
<tb>  die <SEP> nach <SEP> einer <SEP> Zeit <SEP> t <SEP> vorhandene <SEP> Ladung
<tb>  <I>0 <SEP> =ev <SEP> - <SEP> Q,_- <SEP> S <SEP> idt.</I> <SEP> Das <SEP> Verhältnis <SEP> zwischen
<tb>  Kondensatorspannung <SEP> und <SEP> Milliamp6resekun  den <SEP> ist <SEP> somit <SEP> linear. <SEP> Die <SEP> Gerade <SEP> S <SEP> U <SEP> stellt
<tb>  den <SEP> Verlauf <SEP> :der <SEP> Spannung <SEP> als <SEP> Funktion <SEP> :der
<tb>  Milliamperesekundenzahl <SEP> :dar.
<tb>  



  Wenn <SEP> die <SEP> praktisch <SEP> konstant <SEP> gehaltene
<tb>  Röhrenspannung <SEP> <I>ER, <SEP> = <SEP> 0E,</I> <SEP> ist, <SEP> so <SEP> stellt <SEP> das
<tb>  Rechteck <SEP> 0E1 <SEP> X, <SEP> M, <SEP> die <SEP> Energie,dar, <SEP> welche
<tb>  von <SEP> der <SEP> Röhre <SEP> bei <SEP> konstanter <SEP> .Spannung <SEP> ver  braucht <SEP> wird. <SEP> Wenn <SEP> 0E, <SEP> = <SEP> :1/2 <SEP> OS, <SEP> beträgt
<tb>  ,diese <SEP> Energie <SEP> 5,0-% <SEP> :

  des <SEP> gesamten <SEP> Energie  inhaltes <SEP> des <SEP> Kondensators. <SEP> Die <SEP> Kurve <SEP> zweiten
<tb>  Grades <SEP> <I>ON@N,N,U</I> <SEP> stellt <SEP> als. <SEP> Funktion <SEP> der
<tb>  Xilliamperesekunden <SEP> die <SEP> verfügbare <SEP> Energie
<tb>  <I>VS <SEP> idt</I> <SEP> dar. <SEP> Wenn <SEP> bei <SEP> einem <SEP> bestimmten <SEP> An  faugswert <SEP> OS <SEP> der <SEP> Kondeusatorspannuug <SEP> die
<tb>  Ro-hrenspannung <SEP> z. <SEP> B. <SEP> 0E= <SEP> gewählt <SEP> wird,
<tb>  so <SEP> ist <SEP> das <SEP> Rechteck <SEP> <I>OEZX_Mz</I> <SEP> das <SEP> Mass <SEP> für
<tb>  die <SEP> nützliche <SEP> Energie. <SEP> Wählt <SEP> man <SEP> die <SEP> Röh  renspaunung <SEP> 0E;, <SEP> so <SEP> ist:di:e@Energie <SEP> OE@@@M;

  a.
<tb>  Die <SEP> Ordinaten <SEP> <I>31,N.</I> <SEP> .und, <SEP> <I>1VI,N,</I> <SEP> füT <SEP> S <SEP> <I>idt=OM_</I>
<tb>  bezw. <SEP> 0M., <SEP> -sind <SEP> proportional <SEP> dem <SEP> Inhalt <SEP> :die  ser <SEP> Rechtecke. <SEP> In <SEP> der <SEP> Figur <SEP> ist <SEP> <I>MZNz <SEP> = <SEP> 313N3</I>
<tb>  gewählt. <SEP> Bei <SEP> zwei <SEP> venschiedennen <SEP> Röhrenspan  nungen <SEP> E.- <SEP> und <SEP> E3 <SEP> können: <SEP> also <SEP> Aufnahmen
<tb>  mit <SEP> gleicher <SEP> WaItsekundenzahl <SEP> gemacht
<tb>  werden.
<tb>  



  Ist <SEP> die <SEP> Röhrenspannung <SEP> 0E, <SEP> so <SEP> wird <SEP> die
<tb>  durch <SEP> das <SEP> Dreieck <SEP> E1X,S <SEP> dargestellte <SEP> Ener  gie <SEP> im <SEP> vorgeschalteten <SEP> Verbraucher <SEP> vernich  tet, <SEP> die <SEP> Energie, <SEP> welche <SEP> durch <SEP> das <SEP> Dreieck
<tb>  <I>X,1l7,U</I> <SEP> dargestellt <SEP> wind, <SEP> bleibt, <SEP> wenn <SEP> der
<tb>  Röhrenstrom <SEP> rechtzeitig <SEP> ausgeschaltet <SEP> wird,
<tb>  im <SEP> Kondensator <SEP> zurück. <SEP> Für <SEP> die <SEP> nächste <SEP> Auf  nahme <SEP> braucht <SEP> dann <SEP> nur <SEP> die <SEP> Energie <SEP> <I>0311X18</I>
<tb>  dem <SEP> Kondensator <SEP> zugeführt <SEP> zu <SEP> werden.
<tb>  



  Die <SEP> Fig. <SEP> 3 <SEP> gibt <SEP> einen <SEP> Vergleich <SEP> zwischen
<tb>  einer <SEP> Einrichtung <SEP> ohne <SEP> stromregelnden <SEP> Ver  braucher <SEP> und <SEP> einem <SEP> Ausführungsbeispiel            der        Einrichtung    nach :der Erfindung, woraus       besonders    die     Vorteile    für den letzteren Fall  :ersichtlich     ;sind.    Angenommen     die        Spannung     an der Röhre darf im ersten Fall nicht mehr  als 20% während der Aufnahme sinken. Man.

    kann :dann     einen    Kondensator mit einer Ka  pazität
EMI0003.0024  
       verwenden;    und     wenn    die  Spannung von<I>OG</I> auf     KH   <I>=</I>     0.,8   <I>OG</I>     herab-          gesunken    ist, den Strom unterbrechen.     Von     dem     genannten        Energieinhalt   <I>OLG</I> des     Kon-          :

  densatars    hat     man        dann    den Teil     OKHG    ver  braucht,     dass        ist    3,3 %.  



  Im zweiten Falle kann man einen Konden  sator mit viel     geringerer    Kapazität     verwen:-          ,den,    z. B. einer Kapazität
EMI0003.0044  
    und diesen, bis auf die Spannung     0A    auf  laden. Diese Spannung     ist    so hoch gewählt,       ,dass    sie     gleich    OG     -f-        .gH    ist.

   Wird 'dabei die  Röhrenspannung auf     0F=,1/2        0A        eingestellt,     so dass sie     @dens:elben    Wert     wie    die Röhren  spannung im ersten Fall durchschnittlich  hat, so wird von dem     Energieinhalt        OBA    des       Kondensators    50% nützlich verbraucht und  die     Wattsekundenzahl    der Aufnahme ist in  beiden Fällen     dieselbe.     



  Ist zum Beispiel die Kapazität     C2   <I>=</I>     4,uF     und die     .Spannung        0A        =100        kV,    ;so ist der  gesamte     Energieinhalt    :des     Kondensators     20     kWsek.    Davon werden bei einer Röhren  spannung von 50     kV    10     kWsek.    nützlich  verbraucht.

   Um :dieselbe Energie mit einer  nicht konstant gehaltenen Spannung, deren       Anfangswert    55     kV        und    deren     Endwert    45     kV     ist, zu     erreichen,    muss der     Kondensator    eine       Kapazität    von<B>20</B>     ,uF    besitzen     und    darin  muss man 30,25     kWsek.    aufspeichern.  



  Der zweite Fall     bringt        also    die     Vorteile,          :dass    die Röhrenspannung günstiger wird, weil  sie sich während der Aufnahme verhältnis  mässig wenig     vermindert,        .dass    die durch das  Netz zu     liefernde        Energie    geringer sein kann  und besonders, dass man eine     vielgeringere     Kapazität braucht, um Aufnahmen     mit        einer     bestimmten     Wattsekundenzahl    vorzunehmen.  



  Die     Auflaadevorrichtung    kann während  .der     Korndensatorentladung    von der Röntgen-      röhre     getrennt    sein. Die     Fig.    2 und 3 be  ziehen sich auf diesen Fall.  



  Während der Entladung zinkt     dabei    die       Kondensatorspannung    rasch ab. Dadurch ver  mindert sich die Spannung an der Röntgen  röhre. Bei der oben erwähnten Ausführungs  form wird die     Gitterspannung    der Steuer  röhre allmählich etwas weniger negativ, und  wenn die     Kondensatorspannung        h    so      weit     gesunken ist,     da.ss    sie nur noch wenig grösser  als Eu ist, fängt die Leitfähigkeit der Steuer  röhre merklich zu steigern an. Die noch vor  handene Spannung entfällt dann praktisch  ganz auf die Röntgenröhre.

   Diesen Teil der       Kondensatorentladung    wird man in der Re  gel nicht für die Aufnahme verwenden, weil  die Spannung an der Röntgenröhre dabei  rasch bis auf einen Wert herabsinkt, der so  gering ist, dass die Röhre     al:s    Strahlenquelle  unwirksam wird. Man wird darum die Röhre  meistens vorher abschalten.  



  Die     AuflaJevorriehtung    kann auch mit  der Röhre verbunden bleiben. Dabei kann  man entsprechend dem früheren Patent  Nr.     1R4397    den     innern        Widerstand    der Rönt  genröhre erhöhen, so dass der Spannungs  abfall in der     Speisevorrichtung    so klein  bleibt, dass bei dem sich einstellenden     Gleich-          (Yeiv        iehtszrrstand,    wenn .der Kondensator in  ,jeder Periode des     VTechselstromes        ebensoviel          Lzdung    aus der Stromquelle aufnimmt,

   wie  vom     Kondensator    an die Röhre     abgegeben     wird, die Spannung an der Röhre zum Aus  senden von Röntgenstrahlen     ausreicht.     



  Wird der innere Widerstand der Rönt  genröhre nicht während der     Kondensator,          entla.dung    erhöht, so wird im allgemeinen,  nachdem ein grosser Teil der im Kondensator       aufgespeicherten    Energie verbraucht ist, ein       Gl_eiehgewichtszustand    entstehen, bei dem die  Spannung für die     Strahlenerzeugung    zu ge  ring ist.

   Man verwendet ja. einen Kondensa  tor, um mit einer verhältnismässig schwachen  Speisevorrichtung     auskommen    zu können, die  bei     Belastung    mit einem geringen Wider  stand die     erzeugte   <I>E.</I>     M.   <I>K.</I> grösstenteils in  ihrem     innern        Widerstand        selbst    verzehrt. Es  ist in diesem Falle nicht. nötig, den Strom    rasch     abzuschalten,    vorausgesetzt, dass die  Ladevorrichtung die     kurzschlussartige    Be  lastung mit dem geringen Widerstand der  Röntgenröhre verträgt und dass Netz nicht       zrr    stark belastet wird.  



       Fig.    4 zeigt das     Schattungssehema    eines  Ausführungsbeispiels der Einrichtung nach  der Erfindung, bei der die     Speisevorrichtung     während der Entladung des Kondensators  mit der Röntgenröhre verbunden bleibt. Der  Hochspannungstransformator 1, von dem nur  die     Sekundärwicklung    gezeichnet ist, lädt       über    die Ventile<B>)</B> und 3 (vorzugsweise     Glüh-          kathodenröhren)    die Kondensatoren 4 und 5  auf.

   Diese können sich über die Röntgen       röhre    6 und die mit ihr in Reihe     geschaltete          Dreipolröhre    7, die als     Steuerröhrer    dient,  entladen.     Die    Kathode 8 der Röhre 7 ist mit       ,der    Anode 9 der Röntgenröhre 6 über eine  Schutzdrossel 10 (gegen Röhrendurchschläge)  verbunden. Ein     Widerstand    11 verbindet die  Anode 9 mit der Kathode '12     -der    Röntgen  röhre.

   Die erforderlichen     Glühstromkreise    für  die Glühkathoden 8 und 12 und für die Glüh  kathoden der     Ventile    2 und 3 sind in der  Zeichnung nicht     angegeben.     



  'Da,:, Gitter 13 der Steuerröhre 7 ist über  einen     Widerstand    14, eine Quelle konstanter  positiver     Vorspannung    15 und einen Schalter  16 mit einer     Anzapfung    17 des Widerstandes  11 verbunden.  



  Die     Röhrenspannung    sei E und die Span  nung zwischen der Anode 9 und dem Punkt  <I>17</I>     Eln.    Wenn ferner die Spannung der  Quelle     1,5    g ist, so ist die Gitterspannung  der Röhre
EMI0004.0065  
       Die    Röhrenspannung  lässt sich nun wie folgt in einer Formel aus  drücken:

    
EMI0004.0067     
    D     ist;    hierin der Durchgriff der Röhre 7 und       T'    die Spannung zwischen der Anode 18 und  der Kathode 12.     Wenn    man nun darauf     acht     gibt,     da.ss        T'D    sehr klein ist mit     Bezug    auf g,  so ist E ungefähr konstant.     Meistens    wird     WV         klein sein     mit    Bezug auf 1. E ist :dann un  gefähr     proportional    n.  



       Angenommen    die     Leerlau.fspannung    des  Transformators 1 sei 0,5     V1,    dann ist die  Spannung V     zwischen    der     Anode    18 und der  Kathode 12 mit der die Belastung anfängt,  ungefähr     V,.    Davon entfällt ein Teil ER auf  die     Röntgenröhre,    der z. B.     50@%    von     Vl    be  trägt.  



  Was nach     Einschaltung    des     E:ätladungs-          stromes        mit    den Spannungen geschieht, hängt  :davon ab, wie hoch die     Stromstärke    der  Röntgenröhre ist. Ist diese     Stromstärke    ge  nügend klein, so entsteht ein     Gleichgewichts-          zustand,    bei dem die     Kondensatorspannung    V  immer     oberhalb    ER und die Spannung an der  Röntgenröhre E ungefähr gleich ER bleibt.

    Man kann     hieven        Gebrauch    machen, um  Durchleuchtungen oder Aufnahmen von län  gerer Dauer mit .geringer Leistung und belie  big einstellbarer Spannung ER zu machen.  



  Wird aber :die Röhrenstromstärke auf  einen     Werteingestellt,    bei dem der Span  nungsverlust der     Aufladevorrichtung    grösser  ist als der     Unterschied    zwischen     Kondensator-          spannung    V und ER beträgt, so wird solange  die     Kondensatorspannung    höher als ER ist,  den Kondensatoren mehr Ladung entnommen  als ihnen durch :die Ladevorrichtung     zugeführt          wird,    und die     Kondensatorspannung    sinkt.  Solange V noch beträchtlich höher als ER  ist, bleibt die Spannung E praktisch konstant.

    Je geringer der     Unterschied    zwischen V und  En wird, um .so stärker nimmt auch E ab.  Dadurch wird die vom     .Spannungsteiler    11  abgegriffene negative     Gittervorspannung    be  trächtlich kleiner, die Leitfähigkeit der  Röhre 7 grösser, so dass schliesslich :die Span  nung E mit der     Kondensatorspannung    zu  sammenbricht und auf einen unterhalb ER  liegenden Wert zurückfällt, der desto gerin  ger ist, je grösser :die eingestellte     Röhren-          stromstärke    ist, und so klein sein kann, dass  keine Aussendung von Röntgenstrahlen mehr       s1        attfindet.     



  Der     .Schalter    16, der durch eine Spule 19  geöffnet werden kann, ist vorgesehen, um den  Strom in der Röntgenröhre zu     unterbrechen.       Zur     Erregung    der Spule 19 kann eine auto  matisch wirkende Vorrichtung, wie z. B.  eine     Zeitschaltvorrichtung    oder ein     Milli-          amperesekundenrelais    vorgesehen sein.

   Sobald  der     ,Schalter    16 geöffnet wird, wird das  Gitter der     Steuerröhre,    das über eine Quelle       negativer        Vorspannung    20 und einen hohen  Widerstand 21 mit der     Anza-pfung    17 ver  bunden     ist,    negativ. Die     Steuerröhre        ist    dann  nicht     mehr        leitend        und,der    Strom wird unter  brochen. Die     Milliamperesekundenzahl    kann  hierdurch beliebig begrenzt werden.  



       Die        Ventile    in dem     Ladekreis    können  zweckmässig dazu benutzt werden, das Netz  oder den     Transformator    gegen Überlastung  zu schützen, indem sie :durch ihren     Sätti-          gungsstrom    die     Aufladeleistung    begrenzen.

         Die        Glühkathodenheizung    der Ventile     wird     dann so eingestellt,     :dass    sie auch bei Kurz  schluss der     Kondensatoren    oder bei ungelade  nen     Kondensatoren    keinen grösseren Strom  aufnehmen, als der höchstzulässigen Be  lastung :des Netzes oder     :;les    Transformators  entspricht.

   Es kann     dann    erwünscht sein,  die Ventile mit einem Schirm zu umgeben,       der    Röntgenstrahlen     absorbiert,    weil     unter     Umständen     :die        Spannung    an .den Ventilen  bis auf einen Wert, bei dem eine merkliche  Strahlung stattfindet,     zunehmen    kann, wenn  der Sättigungspunkt erreicht ist.  



  Um sowohl eine     ,Strombelastung    grösser  als die, welche die     Aufladevorrichtung    bei  einer nützlichen Röhrenspannung liefern  kann, als auch eine     wirksame        Stromlieferung     direkt aus :dem Netz zu erzielen, kann man  während der     Kondensatorentladung    :den Wi  derstand der Röntgenröhre erhöhen, und da  durch das Gleichgewicht nach .einer höheren       Spannung    E verlegen, bei der brauchbare       Röntgenstrahlen    erzeugt     werden.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Röntgeneinrichtung, bei der die Röntgen röhre von einem aufzuladenden Kondensator ,gespeist wird, dadurch gekennzeichnet, dass in Reihe mit der Röntgenröhre ein Energie verbraucher geschaltet ist, dessen Widerstand in Abhängigkeit von dar Kondensatarspan- rung in der Weise geregelt wird,
    dass der von ihm aufgenommene Teil der Kondensator- spannung bei fortschreitender Kondensator- entla.dung immer kleiner wird und die Span nung an der R.öntgen.röhre pr@;l;tisc-h konstant bleibt, solange die Konden satorspannung über einem bestimmten Wert Liegt.
    UNTERA NSPRVCRE 1. Röntgeneinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichneii, dass der Energie verbraucher eine gittergesteuerte Entla dungsröhre ist.
    ?. Röntgeneinrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuer gitter der Entladungsröhre über eine Quelle konstanter positiver Vorspannung mit einem Punkt verbunden ist, dessen Potentialunterschied mit cer Kathode der Entladungsröhre negativ ist. und .:ich mit der Spannung an der Röntgenröhre gleich sinnig ändert. 3.
    Röntgeneinrichtung nach Unteranspruch ?, dadurch gekennzeichnet. dass die Entla dungsröhre auf der Anodenseite der Rönt genröhre liegt, und die, von der Spannung an der Röntgenröhre abhängige negative Zusatzspannung von einem über die Rönt: genröhre geschalteten Spannungsteiler ab gegriffen wird. 4. Röntgeneinrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die positive Gittervorspannung regelbar ist.
    :@. Röntgeneinrichtung nach C' Literanspruch \?; dadurch gekennzeichnet, dass die von der Spannung an der Röntgenröhre abhängige negative Zusatzspannung regelbar ist. G. Rüntgeneinrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, da.ss die positive Gittervorspannung und die von der Span nung an der Röntgenröhre abhängige, ne gative Zusatzspannung regelbar sind. 7.
    Röntgeneinrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Leerlauf spannung der Aufladevorrichtung nahezu doppelt so gross ist. wie der mittlere Wert des Röhrenspannungsbereiches. tS. Röntgeneinrichtung nach. IJuteransprueh 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflade- leistung durch den S>'ittigungsstrom der Ventile im Ladestromkreis begrenzt wird.
CH205335D 1937-05-24 1938-05-23 Röntgeneinrichtung, bei der die Röntgenröhre von einem aufzuladenden Kondensator gespeist wird. CH205335A (de)

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