CH184426A - Verfahren zur Darstellung von Dihydrodesoxymorphin D. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Dihydrodesoxymorphin D.

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CH184426A
CH184426A CH184426DA CH184426A CH 184426 A CH184426 A CH 184426A CH 184426D A CH184426D A CH 184426DA CH 184426 A CH184426 A CH 184426A
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catalyst
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morphine
dihydrodeoxymorphine
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F Hoffmann- Aktiengesellschaft
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Hoffmann La Roche
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D489/00Heterocyclic compounds containing 4aH-8, 9 c- Iminoethano-phenanthro [4, 5-b, c, d] furan ring systems, e.g. derivatives of [4, 5-epoxy]-morphinan of the formula:

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Description


  Verfahren zur Darstellung von     Dihydrodesogymorphin   <B>D.</B>         Dihydrodesogymorphin    D wird aus     a-          Chloromorphid,        ss-Chloromorphin    und aus       Codein    über das     Dihydrodesogycodein    D her  gestellt     (Journal    of     the        American        Chemical          Society    55 (1933), S. 3863; amerikanische  Patentschrift 1980972).

   Die ohnehin schlecht  zugänglichen     Chloromorphide    müssen vor  der     Hydrierung    sorgfältig gereinigt werden  (Journal of     the        American        Chemical        @Society,     1. c.,     B.    3867 oben und Seite 3869 Mitte).

    Daher wird der umständlichere Weg zur Ge  winnung von     Dihydrodesogymorphin    D aus       Codein    über     das        Dihydrodesogycodein    D als  vorteilhafter angesehen     '(Journal    of     the          American        Chemical        @Society,    1. e., S. 3865  Mitte).  



  Es wurde     nun    .gefunden, dass man da  durch leicht     und    mit guten     Ausbeuten    zu       Dihydrodesogymorphin    D gelangen     kann,     wenn man auf     Morphin    bei     Temperaturen     von 50     bis   <B>70'</B> längere Zeit konzentrierte  Salzsäure einwirken     lä,Bt    und die ent  stehende, bisher     unbekannte        Dichlorverbin-          dung    des     Morphins        Ci7H,

  B02NC12    nach dem         Läsen    in     Alkalien    in     neutraler,    saurer oder  alkalischer Lösung katalytisch hydriert und  die das     Dihydrodesogymorphin        D,    enthaltende  Lösung vom Ungelösten abtrennt. Als Kata  lysatoren können edle oder unedle Metalle       verwendet    werden.  



  Das     Dihydrodesogymorphin    D soll als       Arzneimittel    Anwendung     finden.     



       Beispiel        r:     1500 Teile     Morphinhydrochloridwerden     in 12000 Teilen     konzentrierter        Salzsäure    ge  löst und     unter        Rühren    80 bis 100 Stunden in  einem offenen Gefäss bei etwa<B>60'</B> gehalten.  Zur     Ergänzung    der verbrauchten Salzsäure       wird    ab und zu etwas     Salzsäuregas    einge  leitet.

   Nach dem Erkalten     saugt    man das in  sehr guter     Ausbeute    entstandene     Hydrochlo-          rid    der     Dichlorverbindung    des Morphins ab,       wäscht    es mit Salzsäure, dann mit Wasser  und     trocknet    es.

   Die neue,     kristallisierte        Di-          chlorverbindung,        welche,der    Formel       C17H1902NC12    .     HCl         entspricht, ist schwer löslich in Wasser, Salz  säure, Alkohol, Methylalkohol, Benzol und  Äther.     Ihre    Drehung beträgt     [ajD    =     -r    263   (c = 0,346 in 50     volumprozentigem    Alko  hol).  



  Die abgesaugte Mutterlauge kann zur  Darstellung weiterer Mengen der neuen Ver  bindung     verwendet    werden, indem man darin       Morphinhydrochlorid    löst und das Verfahren  wiederholt.  



  200 Teile des Hydrochlorids ,der     Dichlor-          verbindung    des     Morphins    werden in einer  Lösung von 110 Teilen     Kaliumhydroxyd    mit  400 Teilen Wasser bei     Zimmertemperatur     gelöst     und    mit Salzsäure neutralisiert. Die  Lösung wird mit einem     Palladiumkatalysa-          tor    ebenfalls bei     .Zimmertemperatur        mit     Wasserstoff so lange geschüttelt, bis kein  Wasserstoff mehr aufgenommen wird.

   Dann  werden der     Katalysator        und    das als Neben  produkt entstandene auskristallisierte     Des-          oxymorphin-C-hydroehlorid        abgetrennt    und  aus der Lösung durch Fällen mit     Natrium-          carbonat    und     Ausäthern    das     Dihydrodesoxy-          morphin    D     gewonnen.    Zur     weiteren    Reini  gung wird die rohe Base in das     Hydrobromid          übergeführt.     



  <I>Beispiel 2:</I>  200 Teile des nach Beispiel 1 hergestell  ten Hydrochlorids der     Dichlorverbindung     des     Morphins    werden in einer Lösung von  110 Teilen     Kaliumhydroxyd    und 400 Teilen  Wasser bei     Zimmertemperatur    gelöst und       dann.    mit Salzsäure neutralisiert. Die neu  trale oder schwach saure     Lösung    wird dann  auf 3 bis 4000 Teile verdünnt und mit  einem     Palladium-Bariumsulfat-Katalysator     hydriert. Nach Beendigung der Wasserstoff  aufnahme wird der Katalysator     abfiltriert.     Die Basen werden mit     Natriumcarbonat    ge  fällt und in Äther aufgenommen.

   Aus dem  Ätherrückstand erhält man     Dihydrodesoxy-          morphin    D in guter     Ausbeute.    Als Neben-    Produkt entsteht eine     kleine    Menge     Tetra-          hydrodesoxymorphin.     



  <I>Beispiel 3:</I>  15 Teile des wie in Beispiel 1 gewonne  nen Hydrochlorids der     Dichlorverbindung     des     Morphins    werden in einer Lösung von  10 Teilen     Kaliumhydroxyd    in 100 Teilen  Wasser gelöst und bei     Zimmertemperatur    in       Gegenwart    eines Nickelkatalysators hy  driert. Nach     Beendigung    der Wasserstoff  aufnahme wird vom Katalysator     abfiltriert     und die alkalische Lösung mit     Bicarbonat     gefällt. Durch     Ausäthern    gewinnt man das       Dihydrodesoxymorphin    D.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von Dihydro- desoxymorphin D, dadurch gekennzeichnet, .dass man auf Morphin bei Temperaturen von 50 bis<B>70'</B> längere Zeit konzentrierte Salz säure einwirken lässt, die entstandene Di- chlorverbindung nach Auflösen in Alkalien unter Verwendung von Metallen katalytisch hydriert und .die das Dihydrodesoxymorphin D enthaltende Lösung vom Ungelösten ab trennt.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Katalysator ein edles Metall in neutraler Lösung ver wendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Katalysator ein edles Metall in saurer Lösung ver wendet. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Katalysator ein unedles Metall in alkalischer Lösung verwendet.
CH184426D 1935-01-26 1935-12-27 Verfahren zur Darstellung von Dihydrodesoxymorphin D. CH184426A (de)

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US2741616A (en) * 1952-11-22 1956-04-10 Merck & Co Inc N-substituted desoxynormorphine compounds

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