Kolbenpumpe für Gase und Flüssigkeiten. Die Erfindung betrifft eine Kolbenpumpe für Gase und Flüssigkeiten mit Fusshebel antrieb und vertikal angeordnetem Pumpen zylinder. Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass die Kolbenstange drehbeweglich mit dem Fussantriebshebel verbunden ist und dass der Zylinder derart pendelnd aufgehängt ist, dass der Drehpunkt der Pendelbewegung des Zylinders oberhalb von dessen Schwer punkt und oberhalb des Fussantriebshebels angeordnet ist.
In der Zeichnung sind einige Ausfüh rungsbeispiele des Gegenstandes der Erfin dung dargestellt. Es zeigt: Fig. 1 ein fahrbares, mit einer Ausfüh rungsform der Pumpe versehenes Aggregat in Seitenansicht, Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel der Pumpe mit zwei Zylindern und gemein samem Antriebsgestänge im Vertikalschnitt, Fig. 3 eine vergrösserte Draufsicht auf einen Teil des Antriebsgestänges dieser Pumpe, Fig. 4 den mit einer Fussraste ausgerüste ten Fussantriebshebel dieser Pumpe, Fig. 5 eine andere Ausführungsform der Pumpe im Vertikalschnitt,
Fig. 6 ein als Luft- oder Gaspumpe aus gebildetes Ausführungsbeispiel der Pumpe, Fig. 7 ein mit ringförmiger Ansaug kammer und absperrbarer zusätzlicher Druck leitung versehenes Ausführungsbeispiel der Pumpe, Fig. 8 eine Variante des Fusshebelan- triebes für ein Ausführungsbeispiel mit einem Zylinder, Fig. 9 im Schnitt einen Teil einer Va riante der Pumpe gemäss Fig. 1.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist das Gestell 21 als Fahrgestell mit Rädern ausgebildet und besitzt ausserdem für das Halten der Pumpe in der vertikalen Betriebs lage Aufsatzfüsse 23 mit Auflageplatte 22. An den Aufsatzfüssen 23 ist ein zweiteilig ausgeführter Fusshebel 26, 26 drehbar ge lagert, dessen Teil 26 die Fussplatte 24 und eine Öffnung zum Einsetzen einer Ver längerungsstange 25 aufweist.
Durch diese Verlängerungsstange 25 ist es möglich, dass mehrere Leute gleichzeitig durch Fussbewe gung die Kolbenpumpe antreiben, so dass diese Pumpe mit grösseren Abmessungen und höherer Druckentwicklung angefertigt wer den kann. Der Teil 27 des Fusshebels 26 ist mit der Kolbenstange 3 drehbeweglich ver bunden und steht unter dem Einfluss einer an der Auflageplatte 22 befestigten Rück zugfeder 28. Die Teile 26 und 27 sind ge meinsam an den Aufsatzfüssen 23 gelagert, wobei der Teil 26 mit einem Stift 29 in eine entsprechende Aussparung des Teils 27 ein greift, wenn der Fusshebelteil 26 nach unten gedrückt wird.
Das Gestell 21 ist bis ober halb des Behälters 5 durchgeführt und be sitzt oben eine Querstange 30, sowie im Be darfsfalle einen Handgriff 31 oder ein Kupp lungsglied zur Verbindung mit einem Fahr rad oder einem andern Fahrzeug.
Der Pumpenzylinder ist im Behälter 5 angeordnet und dieser ist um eine Achse 220 pendelnd im Gestell 21 aufgehängt, so dass in der Arbeitsstellung der Zylinder vertikal und pendelnd aufgehängt ist, derart, dass der Drehpunkt der Pendelbewegung oberhalb des Schwerpunktes des Zylinders und oberhalb des Fussantriebshebels angeordnet ist.
Beidem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 werden die Behälter 9, welche auf den darun ter befindlichen Pumpenzylindern 1 zweck mässig durch Aufschrauben oder dergleichen lösbar befestigt sind, durch eine Leitung 15 miteinander verbünden, aus welcher ein Steigrohr 16 nach der Druckleitung oder dem Druckbehälter des zu pumpenden Me diums führt. Der Behälter 5 besitzt ausser dem in, seinem obern Teil einen Saugrohr stutzen 17 mit Anschlussvenschraubuug für eine .Saugleitung oder dergleichen.
Ausserdem ist er noch mit einer Einfüllverschraubung 18 versehen.
Das Gestell 21 der Pumpe besitzt unten eine Grundplatte 22. Die zwei nebeneinander vertikal angeordneten Zylinder 1 sind zu sammen mit dem .gemeinsamen, sie umgeben- den Behälter 5 bei 20 am Gestell 21 pen delnd aufgehängt, derart, dass sich der Schwerpunkt der Zylinder unterhalb 20 be findet. 4 bezeichnet die Stopfbüchsen der Kolbenstangen, 6 die Ledermanschetten der Kolben 2, 7 sind in den Kolben 2 angeord nete Rückschlagventile, 8 die zugehörigen Anschläge.
Jeder Pumpenzylinder 1 ist mit tels Verschraubung oder dergleichen in den Behälter 5 eingesetzt und :geht über .dem Kolbenraum in den auf diesen Zylinder be- festigten Behälter 9 über, welcher von dem Kolbenraum durch ein als Kugelventil 10 ausgeführtes Rückschlagventil getrennt ist. Für jedes Rückschlagventil ist über die Kugel in einem entsprechenden Abstand eine Anschlagstange 11 vorgesehen, welche zweck mässig an einem im Durchmesser etwas grösser als die Ventilkugel gehaltenen Schraubstöpsel 12 des Behälters 9 befestigt ist.
Das untere Ende der Stange 11 ist mit einem Weichmetallklotz aus Blei oder der gleichen ausgerüstet, damit,die härtere Ven tilkugel beim Gegenschlagen nichtdefor miert wird. Durch ,die Öffnung des .Schraub stöpsels 12 kann die Kugel 10 in den Be hälter 9 eingeführt werden, in dessen un terem Teil sie über dem Kanal 13 zu- liegen kommt und seitlich durch Anschläge 14 ge führt wird.
Am Gestell 21 ist ein Trag hebel 32 schwenkbar gelagert, an welchem ein Verbindungshebel<B>33</B> der Kolbenstangen der beiden Zylinder 1 schwenkbar gelagert ist. Auf,d-er Grundplatte sind Lagerböcke 53 angeordnet, in denen die sich unterhalb der Zylinder befindenden Fussantriebshebel 26 für die Kolben 2 ,der Zylinder 1 ,drehbar ge lagert sind.
Die Endender Fussantriebshebel 26 und des Verbindungshebels 33 stehen je über Laschen 34 mit den untern Enden der Kolbenstangen 3 in,drehbeweglicher Verbin dung, derart, dass während der Aufwärts- bewegung :des Kolbens die die Kolbenstangen mit den Fussantriebshebeln verbindenden Laschen auf Zug beansprucht werden. Die Drehpunkte, der Fussantriebshebel 26 und des Verbindungshebels 33 liegen in gleicher Höhe.
Die Hebel 33 und 26 greifen, wie in Fig. 3 dargestellt, gabelförmig ineinander. Der den Fuss aufnehmende Hebelarm jedes Fussantriebshebels 26 ist :gegenüber dem an dern Hebelarm des gleichen Hebels nach un ten gekröpft, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist.
Der Behälter 5 könnte auch fortgelassen werden. In diesem Falle kann der um die Zapfen 20 drehbar gelagerte Träger 19 direkt mit den Behältern 9 verbunden und wieder um Zapfen 20 drehbar ,gelagert werden. Da bei können die Pumpenzylinder 1 an ihrem untern Ende durch eine gemeinsame Ansaug leitung miteinander verbunden werden, in welche eine oder mehrere Saugleitungen in Form von lösbaren Rohr- oder .Schlauch leitungen einmünden.
Bei der Ausführung nach Fig. 2 gelangt die zu pumpende Flüssigkeit aus dem Behäl ter 5 durch Einlassöffnungen 41 in den Pum penzylinder 1. Der Behälter 5 steht durch diese Öffnungen 41 mit dem Raum unter dem Kolben in Verbindung und erhält seinen Zufluss :durch die Leitung 17.
Die Fussa.ntriebshebel 26 können wie dar gestellt mit dem Verbindungshebel 33 in einer Ebene liegen oder rechtwinklig zur Ebene des Hebels 33 angeordnet werden. Es ist auch denkbar, dass für jeden Zylinder mehrere in einem Winkel zueinander an geordnete Fusshebel 26 über Laschen 31 auf die gleiche Kolbenstange 3 einwirken, wel che dann mit der benachbarten Kolbenstange 3 nur durch einen Hebel 33 in Verbindung steht. Die Anordnung der Fusshebel 2,6 und des Verbindungshebels 33 in einer Ebene ist für einen sicheren .Stand der Pumpe auf der Grundplatte 22 die günstigste Ausführung.
Bei der Ausführung nach Fig. 5 ist in dem oben an dem Behälter angebrachten Zu flussleitungsstutzen 17 ein als Plattenventil 42 ausgebildetes Rückschla"aventil vorgesehen. An die von diesem Ventil 42 durch eine Feder nachgiebig verschlossene Öffnung kann eine Zuflussleitung 43 starr oder mittels Ver schraubung lösbar befestigt werden. Diese Zuflussleitung kann als starres Rohr aus gebildet sein. Der .Stutzen 17 kann auch ohne Rückschlagventil nur mit Verschrau- bung an dem Pumpenzylinder 1 angesetzt werden.
Die Verschraubung dient dann zu sammen mit einer U-förmig gebogenen star ren -Saugleitung oder irgendeiner andern Schlauchleitung dazu, um Flüssigkeiten aus einem Behälter, wie zum Beispiel Eimer, mit der :daneben gestellten Pumpe herauszu- saugen. Dabei können unter Fortlassung des den Pumpenzylinder umgebenden Behälters 5,die Druckfedern 28 ausserhalb des Pumpen zylinders 1 angeordnet werden.
Hier wird der Pumpenzylinder selber an Zapfen pen delnd aufgehängt.
Bei allen Ausführungen der Kolben pumpe, bei welchen der Pumpenzylinder in einem Behälter angeordnet ist, wird dieser Behälter 5 durch einen Ring 19 getragen, weleher mittels Zapfen 20 drehbeweglich in einem Gestell .gelagert ist.
Die Fussantriebshebel 26 aller beschrie benen Pumpen sind an ihrem den Fuss auf nehmenden Ende, wie Fig. 4 darstellt, als Gabel ausgebildet, welche mit einer Fuss raste 35 ausgerüstet ist, die über einen ge wissen Bewegungsbereich drehbar gelagert ist. Die Drehbewegung dieser Fussraste 35 wird durch Anschläge 36 begrenzt. Die Gabel bildet eine Öffnung 37, durch welche die Fussspitze hindurchragen kann.
Die Federn 28 sind beim Ausführungs beispiel gemäss Fig. 5 für die Rückbewegung der Fusshebel 26 als Druckfedern ausgebil- det, welehe in den äussern Behälter 5 hinein ragen. Ausserdem ist bei dieser Ausführung der in Fig. 2 als Stange dargestellte An schlag 11 gleichzeitig als Steigrohr ausgebil det, welches oberhalb,des Weichmetallklotzes Einlassöffnungen 38 aufweist.
Bei diesem Ausführungsbeispiel, wie auch bei der Aus- führung nach Fig. 2 ist die Kolbenstange 3 im Bereich des Kolbens 2 hohl mit seitlichen Einlasskanälen 39 ausgeführt. Das Rück schlagventil in Gestalt einer Kugel 7 mit Käfig 8 (Fig. 2, 5) ist dann über der mitt leren Bohrung 40 der Kolbenstange 3 an geordnet.
In Verlängerung hierzu ist dann an der Übergangsstelle vom Kolbenzylinder 1 nach dem Behälter 9 das Kugelrückschlag ventil 10 für letzteren angeordnet.
Die Fig. 6 veranschaulicht ein Ausfüh rungsbeispiel der Pumpe, wie sie namentlich zum Pumpen von Gas oder Luft benutzt werden kann. Hierbei ist der Pumpenzylinder 1 unten offen gehalten oder kann an irgend einem Gasbehälter angeschlossen werden, aus dem Gas herausgepumpt werden soll. Diese Pumpe kann als Hochdruck- oder Unter druckgebläse ausgebildet werden.
Der Zylin der 1 erhält an seinem obern Ende an .den Rändern Vertiefungen 44, in welche der Kolben 2 hineinragt, um dadurch den sonst vorhandenen toten Raum bei der obern Tot punktlage des Kolbens 2 stark einzuschrän- ken oder ganz aufzuheben. In diesem Fall ist der Kolben 2 an seinem obern Ende wie der mit Saugöffnungen 39 und mittleren Durchlasskanälen 40,
sowie einem als Schei benventil ausgebildeten -Rückschlagventil 7 ausgerüstet. Der Zylinder 1 geht hier in einen mit Verschraubung versehenen Stutzen 45 über, auf welchen ein oberer, als Wind kessel ausgebildeter Behälter 9 aufgeschraubt ist. Gleichzeitig enthält der Stutzen 45 ein wiederum als Tellerventil ausgebildetes Rück- schlabgventil für den Behälter 9.
Vom Ein lassstutzen 45 des Behälters 9 wird ein verti kales Rohr 46 hochgeführt, welches mit seit lichen gebogenen Auslasskanälen 47 versehen ist, welche seitlich in das Innere .des Behäl ters 9 hineinragen. Das Rohr 46 könnte auch nur seitliche Auslassöffnungen aufweisen. Der Behälter 9 besitzt ausserdem eine Einfüllver- schraubung 48 und einen Auslassstutzen 49 mit Verschraubung, an welchen Rohrleitun gen, Rohrstücke, Düsen oder dergleichen an geschraubt werden können.
Mit einem derart ausgeführten Behälter 9 ist es möglich, pulverförmigen Stoff durch Einblasen von Luft oder Gas aus dem Stutzen 49 oder die daran angeschlossene Rohrleitung in zer stäubter Form herauszuschleudern. Der Pum penzylinder ist hierbei'wieder direkt mittels Drehzapfen 20 im Gestell 21 drehbar auf gehängt, derart, dass sein Schwerpunkt unter halb der Drehzapfen 20 liegt. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 ist der pendelnd aufgehängte Behälter 5 als Druckbehälter ausgebildet.
Für das An saugen ist eine Ringkammer 50 an der An saugseite des Zylinders 1 angeordnet, in wel che eine Ansaugleitung 51 einmündet. An der Druckseite sind mehrere Kugelventile 10 vorgesehen, die über einen Teilkreis gleich mässig verteilt sind. Der Zylinder 1 ist an der Druckseite so lang ausgeführt, dass in der obern Lage des Kolbens \? eine Druckkammer 52 verbleibt, von welcher das zusätzliche Druckrohr 54 von oben aus dem Behälter 5 herausgeführt ist und über ein Abschluss- organ 55 mit einer zusätzlichen Druckleitung 56 in Verbindung steht. Der Behälter 5 weist ausserdem an seinem obern Ende einen Druck messer 57 auf.
Durch die Kugelventile 10 an der Druckseite kann ein grosser Teil der zu pumpenden Flüssigkeit in das Innere des Druckbehälters 5 gelangen, in welchen seit lich ein :Steigrohr 58 mit Absperrorgan 59 und Schlauchleitung 60 hineingeführt ist. Der Fusshebel 26 ist bei diesem Ausfüh rungsbeispiel an einem bei 61 pendelnd ge lagerten Lagerblock 62 gelagert.
In Fig. 8 ist ein Doppelfussgestänge mit zwei Fusshebeln 26 für einen Pumpenzylin der wiedergegeben. Die Stangen 26 sind wie der durch Laschen 34, wie in Fig. 3 dar gestellt, mit der Kolbenstange 3 drehbeweg lich verbunden.
Fig. 9 zeigt eine Variante der Pumpe nach Fig. 1. Hierbei ist eines der Kugel ventile 7 mit einer Saugleitung 51 verbun den, in der ein Absperrorgan 63 angeordnet ist. Der Saugbehälter 5 hat über einen Kanal 64 mit Absperrorgan 65 Anschluss an den Pumpenzylinder I. Das Ansaugen des zu fördernden Mediums kann wahlweise nach Öffnung des Absperrorganes 63, bei ge schlossenem Absperorgan 65 aus der Saug leitung 51 oder nach Öffnung des Absperr- organes 65 bei geschlossenem Absperrorgan 63 aus dem Saugbehälter 5 erfolgen.
Der Pumpenzylinder 1 wird zweckmässig nach unten so weit verlängert, .dass in der tiefsten Lage des Kolbens 2 noch eine Ansaugkam- mer gebildet wird, an welche eine Saug leitung mit R.ückschlagventilen angeschlossei: ist. Für die tiefste Lage des Pumpenkolbens 2 kann ein Anschlag vorgesehen werden. Die Pumpe bietet in ihren verschiedenen Ausfüh rungen sehr reiche Verwendungsmöglich keiten für die verschiedensten Zwecke.
Durch entsprechende Anordnung und Ausbildung des den Pumpenzylinder 1 umgebenden Be hälters 5 bezw. durch dessen Fortla.ssung können die beschriebenen Pumpen ohne Schwierigkeiten den jeweiligen Betriebsver hältnissen angepasst werden. Sie sind zum Beispiel für landwirtschaftliche Zwecke. Schädlingsbekämpfung, Entwässerung, und auch zur Förderung von dickflüssigen oder unreinen Medien geeignet.
Im letzteren Fall empfiehlt es sieh, die Ventile im Kolben, wie auch an der Übergangsstelle von dem Pum penzylinder nach dem darüber befindlichen Raum, entsprechend gross und als Kugel ventile mit möglichst geringem Widerstand für das durchströmende 3ledium auszubilden. In den übrigen Fällen können als Rück schlagventile Kugel-, Teller-, Kegelventile oder dergleichen verwendet werden.
Als Zer- stäuberpumpen können die beschriebenen Pumpen zum Ausspritzen von Farben, Farb- flüssigkeiten in zerstäubter Form, zum Sprit zen von Wänden oder dergleichen verwendet werden. Bei ihrer Anwendung als Feuer- 1i)achgerät oder Berieselungsgerät zur Gas abwehr werden sie zweckmässig auf einem Fahrgestell mit zwei oder mehr Rädern an geordnet, so dass sie von Hand oder durch Anhängen an Fahrräder, Hotorräder oder Wagen leicht transportiert werden kann.
Als Feuerlöschgerät oder Überwachungsgerät kann man .die Pumpe mit dem in Fig. 1, 2, 5 und 7 gezeigten Aufnahmebehälter 5 für das Feuerlöschmittel versehen. Nachdem dieser Vorratsbehälter 5 leer gepumpt ist, können dann Schlauchleitungen angeschlossen wer den, durch welche aus einem andern Behälter oder dem Wasserversorgungsnetz weitere Flüssigkeiten angesaugt und gefördert wer den.
Die Pumpe nach Fig. 6 kann als Schaumlöschgerät ausgeführt werden, wobei in den Behälter 9 die Schaumlöschmasse in, flüssiger oder pulverisierter Form eingefüllt und bei dem Löschvorgang durch von unten aus dem Pumpenzylinder 1 hereingedrückte Luft in zerstäubter Form ausgespritzt wird. Dabei können für diese sonst zu andern Zwecken verwendbare Luftpumpe mehrere solcher Behälter 9 in Bereitschaft gehalten werden, damit sie im Fall der Gefahr die Luftpumpe durch Aufschrauben zu einem Feuerlöschgerät machen.
Die Pumpe gemäss der Erfindung könnte a.ls igembranpumpe ausgeführt werden. Sie müsste dann mit örösserem Durchmesser angefertigt werden, gegebenenfalls unter entsprechender Ver ringerung des Kolbenhubes. Bei derartigen Pumpen ist jedoch die Druckerzeugung be brenzt. Der Kolben 2 kann in bekannter Weise mit Ledermanschetten oder auch mit Kolbenringen oder dergleichen ausgerüstet werden.
Bei den beschriebenen Pumpen kann am untern Ende des Zylinders 1 um die Durch trittsstelle der Kolbenstange 3 herum ein ständig mit Flüssigkeit als zusätzliches Ab- dichtungsmittel gefüllter Raum vorgesehen sein.