CH184688A - Kolbenpumpe für Gase und Flüssigkeiten. - Google Patents

Kolbenpumpe für Gase und Flüssigkeiten.

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CH184688A
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    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G7/00Distillation of hydrocarbon oils
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D3/00Distillation or related exchange processes in which liquids are contacted with gaseous media, e.g. stripping
    • B01D3/10Vacuum distillation
    • B01D3/103Vacuum distillation by using a barometric column
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D5/00Condensation of vapours; Recovering volatile solvents by condensation
    • B01D5/0033Other features
    • B01D5/0045Vacuum condensation
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
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Description


  Kolbenpumpe für Gase und Flüssigkeiten.    Die Erfindung betrifft eine Kolbenpumpe  für Gase und Flüssigkeiten mit Fusshebel  antrieb und vertikal angeordnetem Pumpen  zylinder. Das Wesen der Erfindung besteht  darin, dass die Kolbenstange drehbeweglich  mit dem     Fussantriebshebel    verbunden ist und  dass der Zylinder derart pendelnd aufgehängt  ist, dass der Drehpunkt der Pendelbewegung  des Zylinders oberhalb von dessen Schwer  punkt und     oberhalb    des     Fussantriebshebels     angeordnet ist.  



  In der Zeichnung sind einige Ausfüh  rungsbeispiele des Gegenstandes der Erfin  dung dargestellt. Es zeigt:       Fig.    1 ein fahrbares, mit einer Ausfüh  rungsform der Pumpe versehenes Aggregat  in Seitenansicht,       Fig.    2 ein Ausführungsbeispiel der  Pumpe mit zwei Zylindern und gemein  samem Antriebsgestänge im Vertikalschnitt,       Fig.    3 eine vergrösserte Draufsicht auf       einen    Teil des Antriebsgestänges dieser       Pumpe,            Fig.    4 den mit einer Fussraste ausgerüste  ten     Fussantriebshebel    dieser Pumpe,       Fig.    5 eine andere Ausführungsform der  Pumpe im Vertikalschnitt,

         Fig.    6 ein als Luft- oder Gaspumpe aus  gebildetes Ausführungsbeispiel der Pumpe,       Fig.    7 ein mit ringförmiger Ansaug  kammer und absperrbarer zusätzlicher Druck  leitung versehenes     Ausführungsbeispiel    der  Pumpe,       Fig.    8 eine Variante des     Fusshebelan-          triebes    für ein Ausführungsbeispiel mit  einem Zylinder,       Fig.    9 im Schnitt einen Teil einer Va  riante der Pumpe gemäss     Fig.    1.  



  Bei dem     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.    1  ist das Gestell 21 als Fahrgestell mit Rädern  ausgebildet und besitzt ausserdem für das  Halten der Pumpe in der vertikalen Betriebs  lage Aufsatzfüsse 23 mit Auflageplatte 22.  An den Aufsatzfüssen 23 ist ein zweiteilig  ausgeführter Fusshebel 26, 26 drehbar ge  lagert, dessen     Teil    26 die     Fussplatte    24     und         eine Öffnung zum     Einsetzen    einer Ver  längerungsstange 25 aufweist.

   Durch diese  Verlängerungsstange 25 ist es möglich, dass  mehrere Leute gleichzeitig durch Fussbewe  gung die Kolbenpumpe antreiben, so dass  diese Pumpe mit grösseren Abmessungen und  höherer     Druckentwicklung    angefertigt wer  den kann. Der Teil 27 des Fusshebels 26 ist  mit der     Kolbenstange    3 drehbeweglich ver  bunden und steht unter dem Einfluss einer  an der Auflageplatte 22 befestigten Rück  zugfeder 28. Die Teile 26 und 27 sind ge  meinsam an den Aufsatzfüssen 23 gelagert,  wobei der Teil 26 mit einem     Stift    29 in eine  entsprechende Aussparung des Teils 27 ein  greift,     wenn    der     Fusshebelteil    26 nach unten  gedrückt wird.

   Das Gestell 21 ist bis ober  halb des Behälters 5 durchgeführt und be  sitzt oben eine Querstange 30, sowie im Be  darfsfalle einen Handgriff 31 oder ein Kupp  lungsglied zur Verbindung mit einem Fahr  rad oder einem andern Fahrzeug.  



  Der Pumpenzylinder ist im Behälter 5  angeordnet und dieser ist um eine Achse 220  pendelnd im     Gestell    21 aufgehängt, so dass in  der     Arbeitsstellung    der Zylinder vertikal  und     pendelnd    aufgehängt ist, derart,     dass    der  Drehpunkt der Pendelbewegung oberhalb des       Schwerpunktes    des Zylinders und oberhalb  des     Fussantriebshebels    angeordnet ist.  



  Beidem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    2  werden die Behälter 9, welche auf den darun  ter befindlichen Pumpenzylindern 1 zweck  mässig durch     Aufschrauben    oder dergleichen  lösbar befestigt sind, durch eine     Leitung    15       miteinander    verbünden, aus welcher ein       Steigrohr    16 nach der Druckleitung oder  dem Druckbehälter     des    zu pumpenden Me  diums führt. Der Behälter 5 besitzt ausser  dem     in,    seinem     obern    Teil einen Saugrohr  stutzen 17 mit     Anschlussvenschraubuug    für  eine     .Saugleitung    oder dergleichen.

   Ausserdem  ist er noch mit einer     Einfüllverschraubung     18 versehen.  



       Das        Gestell    21 der Pumpe besitzt     unten     eine     Grundplatte    22. Die zwei nebeneinander  vertikal     angeordneten    Zylinder 1 sind zu  sammen     mit    dem .gemeinsamen, sie umgeben-    den Behälter 5 bei 20 am Gestell 21 pen  delnd aufgehängt, derart, dass sich der  Schwerpunkt der Zylinder unterhalb 20 be  findet. 4     bezeichnet    die Stopfbüchsen der  Kolbenstangen, 6 die     Ledermanschetten    der  Kolben 2, 7 sind in den Kolben 2 angeord  nete     Rückschlagventile,    8 die zugehörigen  Anschläge.

   Jeder Pumpenzylinder 1 ist mit  tels     Verschraubung    oder dergleichen in den  Behälter 5 eingesetzt und :geht über .dem  Kolbenraum in den auf diesen Zylinder     be-          festigten    Behälter 9 über, welcher von dem  Kolbenraum durch ein als Kugelventil 10       ausgeführtes        Rückschlagventil    getrennt ist.  Für jedes     Rückschlagventil    ist über die  Kugel in einem entsprechenden Abstand eine       Anschlagstange    11 vorgesehen, welche zweck  mässig an einem im Durchmesser etwas  grösser als die Ventilkugel gehaltenen       Schraubstöpsel    12 des Behälters 9 befestigt  ist.

   Das     untere    Ende der Stange 11 ist mit  einem     Weichmetallklotz    aus Blei oder der  gleichen ausgerüstet,     damit,die    härtere Ven  tilkugel beim Gegenschlagen nichtdefor  miert wird. Durch ,die Öffnung des .Schraub  stöpsels 12 kann die Kugel 10 in den Be  hälter 9     eingeführt    werden, in dessen un  terem Teil sie über dem Kanal 13 zu- liegen  kommt und seitlich durch Anschläge 14 ge  führt wird.

   Am Gestell 21 ist ein Trag  hebel 32     schwenkbar    gelagert, an welchem  ein Verbindungshebel<B>33</B> der Kolbenstangen  der beiden Zylinder 1 schwenkbar gelagert  ist.     Auf,d-er        Grundplatte    sind Lagerböcke 53  angeordnet, in denen die sich unterhalb der  Zylinder befindenden     Fussantriebshebel    26  für die Kolben 2 ,der Zylinder 1 ,drehbar ge  lagert sind.

   Die Endender     Fussantriebshebel     26 und des Verbindungshebels 33 stehen je  über Laschen 34 mit den     untern    Enden der  Kolbenstangen 3     in,drehbeweglicher    Verbin  dung, derart, dass während der     Aufwärts-          bewegung    :des Kolbens die die     Kolbenstangen     mit den     Fussantriebshebeln    verbindenden  Laschen auf Zug beansprucht werden. Die  Drehpunkte, der     Fussantriebshebel    26 und des       Verbindungshebels    33 liegen in gleicher  Höhe.

   Die Hebel 33 und 26     greifen,    wie     in              Fig.    3 dargestellt, gabelförmig ineinander.  Der den Fuss aufnehmende Hebelarm jedes       Fussantriebshebels    26     ist    :gegenüber dem an  dern Hebelarm des gleichen Hebels nach un  ten gekröpft, wie aus     Fig.    2 ersichtlich ist.  



  Der Behälter 5     könnte    auch fortgelassen  werden. In diesem Falle kann der um die  Zapfen 20 drehbar gelagerte Träger 19 direkt  mit den Behältern 9 verbunden und wieder  um Zapfen 20 drehbar ,gelagert werden. Da  bei können die Pumpenzylinder 1 an ihrem  untern Ende durch eine gemeinsame Ansaug  leitung miteinander verbunden werden, in  welche eine oder mehrere Saugleitungen in       Form    von lösbaren Rohr- oder .Schlauch  leitungen einmünden.  



  Bei der Ausführung nach     Fig.    2 gelangt  die zu pumpende Flüssigkeit aus dem Behäl  ter 5 durch     Einlassöffnungen    41 in den Pum  penzylinder 1. Der     Behälter    5 steht durch  diese Öffnungen 41 mit dem Raum unter  dem Kolben in Verbindung und erhält seinen       Zufluss    :durch die     Leitung    17.  



  Die     Fussa.ntriebshebel    26 können     wie    dar  gestellt mit dem Verbindungshebel 33 in  einer Ebene liegen oder rechtwinklig zur  Ebene des Hebels 33 angeordnet werden. Es  ist auch denkbar, dass für jeden Zylinder  mehrere in einem Winkel zueinander an  geordnete Fusshebel 26 über Laschen 31 auf  die gleiche Kolbenstange 3 einwirken, wel  che dann mit der benachbarten Kolbenstange  3 nur durch einen Hebel 33 in Verbindung  steht. Die Anordnung der Fusshebel 2,6 und  des Verbindungshebels 33 in einer Ebene ist  für einen sicheren .Stand der Pumpe auf der       Grundplatte    22 die günstigste Ausführung.  



  Bei der Ausführung nach     Fig.    5 ist in  dem oben an dem Behälter angebrachten Zu  flussleitungsstutzen 17 ein als Plattenventil  42 ausgebildetes     Rückschla"aventil    vorgesehen.  An die von diesem     Ventil    42 durch eine  Feder nachgiebig verschlossene Öffnung kann  eine     Zuflussleitung    43 starr oder mittels Ver  schraubung lösbar befestigt werden. Diese       Zuflussleitung    kann als starres Rohr aus  gebildet sein. Der     .Stutzen    17 kann auch  ohne     Rückschlagventil    nur mit Verschrau-         bung    an dem Pumpenzylinder 1 angesetzt  werden.

   Die Verschraubung dient     dann    zu  sammen mit einer U-förmig     gebogenen    star  ren     -Saugleitung    oder irgendeiner andern       Schlauchleitung    dazu, um Flüssigkeiten aus  einem Behälter, wie zum Beispiel Eimer, mit  der :daneben gestellten Pumpe     herauszu-          saugen.    Dabei können unter     Fortlassung        des     den Pumpenzylinder umgebenden Behälters       5,die        Druckfedern    28 ausserhalb     des    Pumpen  zylinders 1 angeordnet werden.

   Hier wird  der Pumpenzylinder     selber    an Zapfen pen  delnd     aufgehängt.     



  Bei allen Ausführungen der Kolben  pumpe, bei welchen der     Pumpenzylinder        in     einem     Behälter    angeordnet ist, wird dieser  Behälter 5 durch einen Ring 19 getragen,       weleher        mittels    Zapfen 20 drehbeweglich in  einem Gestell .gelagert ist.  



  Die     Fussantriebshebel    26 aller beschrie  benen Pumpen sind an ihrem den Fuss auf  nehmenden Ende, wie     Fig.    4 darstellt, als  Gabel ausgebildet, welche mit einer Fuss  raste 35 ausgerüstet ist, die über einen ge  wissen     Bewegungsbereich    drehbar gelagert  ist. Die Drehbewegung dieser     Fussraste    35  wird durch Anschläge 36 begrenzt. Die  Gabel bildet eine Öffnung 37, durch welche  die Fussspitze     hindurchragen    kann.  



  Die Federn 28 sind beim Ausführungs  beispiel gemäss     Fig.    5 für die Rückbewegung  der Fusshebel 26 als Druckfedern     ausgebil-          det,        welehe    in den äussern Behälter 5 hinein  ragen. Ausserdem ist bei dieser Ausführung  der in     Fig.    2 als Stange     dargestellte    An  schlag 11     gleichzeitig    als Steigrohr ausgebil  det, welches     oberhalb,des        Weichmetallklotzes          Einlassöffnungen    38 aufweist.

   Bei diesem       Ausführungsbeispiel,    wie auch bei der     Aus-          führung    nach     Fig.    2 ist die     Kolbenstange    3  im Bereich des Kolbens 2 hohl mit seitlichen       Einlasskanälen    39 ausgeführt. Das Rück  schlagventil in Gestalt     einer    Kugel 7 mit  Käfig 8     (Fig.    2, 5)     ist    dann über der mitt  leren     Bohrung    40 der     Kolbenstange    3 an  geordnet.

   In Verlängerung hierzu ist     dann     an der     Übergangsstelle    vom Kolbenzylinder      1 nach dem Behälter 9 das Kugelrückschlag  ventil 10 für letzteren angeordnet.  



  Die     Fig.    6 veranschaulicht ein Ausfüh  rungsbeispiel der Pumpe, wie sie namentlich  zum Pumpen von     Gas    oder Luft benutzt  werden kann. Hierbei ist der Pumpenzylinder  1 unten offen gehalten oder kann an irgend  einem Gasbehälter angeschlossen werden,     aus     dem Gas     herausgepumpt    werden soll. Diese  Pumpe kann als Hochdruck- oder Unter  druckgebläse ausgebildet werden.

   Der Zylin  der 1 erhält an seinem obern Ende an .den  Rändern Vertiefungen 44, in welche der  Kolben 2 hineinragt, um dadurch den     sonst     vorhandenen toten Raum bei der obern Tot  punktlage des Kolbens 2 stark     einzuschrän-          ken    oder ganz     aufzuheben.    In diesem Fall  ist der Kolben 2 an seinem obern Ende wie  der mit Saugöffnungen 39 und     mittleren          Durchlasskanälen    40,

   sowie einem als Schei  benventil     ausgebildeten        -Rückschlagventil    7       ausgerüstet.    Der Zylinder 1 geht hier in       einen        mit    Verschraubung versehenen     Stutzen     45 über, auf welchen ein oberer, als Wind  kessel     ausgebildeter    Behälter 9 aufgeschraubt  ist. Gleichzeitig enthält der Stutzen 45 ein  wiederum als Tellerventil ausgebildetes     Rück-          schlabgventil    für den Behälter 9.

   Vom Ein  lassstutzen 45 des     Behälters    9 wird ein verti  kales Rohr 46 hochgeführt, welches mit seit  lichen gebogenen     Auslasskanälen    47 versehen  ist, welche seitlich in das Innere .des Behäl  ters 9 hineinragen. Das Rohr 46 könnte auch  nur seitliche     Auslassöffnungen    aufweisen. Der  Behälter 9 besitzt ausserdem eine     Einfüllver-          schraubung    48 und einen     Auslassstutzen    49  mit Verschraubung, an welchen Rohrleitun  gen, Rohrstücke, Düsen oder dergleichen an  geschraubt werden können.

   Mit einem derart  ausgeführten     Behälter    9 ist es möglich,  pulverförmigen Stoff durch Einblasen von  Luft oder Gas aus dem Stutzen 49 oder die  daran angeschlossene Rohrleitung in zer  stäubter Form     herauszuschleudern.    Der Pum  penzylinder ist     hierbei'wieder    direkt     mittels     Drehzapfen 20 im Gestell 21 drehbar auf  gehängt, derart, dass sein Schwerpunkt unter  halb der Drehzapfen 20 liegt.    Bei dem     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.    7  ist der pendelnd     aufgehängte        Behälter    5 als  Druckbehälter ausgebildet.

   Für das An  saugen ist eine Ringkammer 50 an der An  saugseite des Zylinders 1 angeordnet, in wel  che eine Ansaugleitung 51 einmündet. An  der Druckseite sind mehrere Kugelventile 10  vorgesehen, die über einen Teilkreis gleich  mässig verteilt sind. Der Zylinder 1 ist an  der Druckseite so lang ausgeführt, dass in der       obern    Lage des Kolbens     \?    eine Druckkammer  52 verbleibt, von welcher das zusätzliche  Druckrohr 54 von oben aus dem Behälter 5  herausgeführt ist und über ein     Abschluss-          organ    55 mit einer zusätzlichen Druckleitung  56 in Verbindung steht. Der     Behälter    5 weist  ausserdem an seinem obern Ende einen Druck  messer 57 auf.

   Durch die     Kugelventile    10  an der     Druckseite    kann ein grosser Teil der  zu pumpenden Flüssigkeit in das Innere des  Druckbehälters 5 gelangen, in welchen seit  lich ein     :Steigrohr    58 mit Absperrorgan 59  und Schlauchleitung 60 hineingeführt ist.  Der Fusshebel 26 ist bei diesem Ausfüh  rungsbeispiel an einem bei 61     pendelnd    ge  lagerten Lagerblock 62 gelagert.  



  In     Fig.    8 ist ein     Doppelfussgestänge    mit  zwei Fusshebeln 26 für einen Pumpenzylin  der wiedergegeben. Die Stangen 26 sind wie  der durch Laschen 34, wie in     Fig.    3 dar  gestellt, mit der Kolbenstange 3 drehbeweg  lich verbunden.  



       Fig.    9 zeigt eine     Variante    der Pumpe  nach     Fig.    1. Hierbei ist eines der Kugel  ventile 7 mit einer Saugleitung 51 verbun  den, in der ein Absperrorgan 63 angeordnet  ist. Der Saugbehälter 5 hat über einen Kanal  64 mit     Absperrorgan    65     Anschluss    an den  Pumpenzylinder I. Das Ansaugen des zu  fördernden Mediums kann wahlweise nach  Öffnung des Absperrorganes 63, bei ge  schlossenem     Absperorgan    65 aus der Saug  leitung 51 oder nach Öffnung des     Absperr-          organes    65 bei geschlossenem Absperrorgan  63     aus    dem Saugbehälter 5 erfolgen.

   Der  Pumpenzylinder 1 wird zweckmässig nach  unten so weit verlängert,     .dass    in der tiefsten  Lage des Kolbens 2 noch eine Ansaugkam-           mer    gebildet wird, an welche     eine    Saug  leitung mit     R.ückschlagventilen        angeschlossei:     ist. Für die tiefste Lage des Pumpenkolbens  2 kann ein Anschlag vorgesehen werden. Die  Pumpe bietet in ihren verschiedenen Ausfüh  rungen sehr reiche Verwendungsmöglich  keiten für die verschiedensten Zwecke.

   Durch  entsprechende Anordnung und     Ausbildung     des den Pumpenzylinder 1 umgebenden Be  hälters 5     bezw.    durch dessen     Fortla.ssung     können die beschriebenen Pumpen ohne  Schwierigkeiten den jeweiligen Betriebsver  hältnissen angepasst werden. Sie sind zum  Beispiel für landwirtschaftliche Zwecke.  Schädlingsbekämpfung, Entwässerung, und  auch zur Förderung von     dickflüssigen    oder  unreinen Medien geeignet.

   Im letzteren Fall  empfiehlt es sieh, die Ventile im Kolben, wie  auch an der Übergangsstelle von dem Pum  penzylinder nach dem darüber befindlichen  Raum, entsprechend gross und     als    Kugel  ventile mit möglichst     geringem        Widerstand     für das durchströmende     3ledium    auszubilden.  In den übrigen Fällen können als Rück  schlagventile Kugel-, Teller-, Kegelventile  oder dergleichen verwendet werden.

   Als     Zer-          stäuberpumpen    können die beschriebenen  Pumpen zum Ausspritzen von Farben,     Farb-          flüssigkeiten    in zerstäubter Form, zum Sprit  zen von Wänden oder     dergleichen    verwendet  werden. Bei ihrer Anwendung als     Feuer-          1i)achgerät    oder     Berieselungsgerät    zur Gas  abwehr werden sie zweckmässig auf einem       Fahrgestell    mit zwei oder mehr Rädern an  geordnet, so dass sie von Hand oder durch  Anhängen an Fahrräder,     Hotorräder    oder  Wagen leicht transportiert werden kann.

   Als  Feuerlöschgerät oder Überwachungsgerät  kann man .die Pumpe mit dem in     Fig.    1, 2, 5  und 7 gezeigten Aufnahmebehälter 5 für das       Feuerlöschmittel    versehen. Nachdem dieser       Vorratsbehälter    5 leer gepumpt ist, können  dann Schlauchleitungen     angeschlossen    wer  den, durch welche     aus    einem andern Behälter  oder dem     Wasserversorgungsnetz    weitere       Flüssigkeiten    angesaugt und gefördert wer  den.

   Die Pumpe     nach        Fig.    6 kann als       Schaumlöschgerät        ausgeführt    werden, wobei    in den Behälter 9 die     Schaumlöschmasse        in,     flüssiger oder     pulverisierter    Form eingefüllt  und bei dem Löschvorgang durch von unten  aus dem Pumpenzylinder 1     hereingedrückte     Luft in zerstäubter Form     ausgespritzt    wird.  Dabei können für diese sonst zu andern  Zwecken verwendbare Luftpumpe mehrere  solcher Behälter 9 in Bereitschaft gehalten  werden, damit sie im Fall der Gefahr die  Luftpumpe durch Aufschrauben zu einem  Feuerlöschgerät machen.

   Die Pumpe gemäss  der Erfindung könnte     a.ls        igembranpumpe     ausgeführt werden. Sie müsste dann mit       örösserem    Durchmesser angefertigt werden,  gegebenenfalls unter entsprechender Ver  ringerung des Kolbenhubes. Bei derartigen  Pumpen ist jedoch die Druckerzeugung be  brenzt. Der Kolben 2 kann in bekannter  Weise mit Ledermanschetten oder auch mit  Kolbenringen oder dergleichen ausgerüstet  werden.  



  Bei den beschriebenen Pumpen kann am  untern Ende des Zylinders 1 um die Durch  trittsstelle der Kolbenstange 3 herum ein  ständig mit Flüssigkeit als zusätzliches     Ab-          dichtungsmittel    gefüllter Raum vorgesehen  sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kolbenpumpe für Gase und Flüssigkeiten mit Fusshebelantrieb und vertikäl angeordne tem Pumpenzylinder, dadurch gekennzeich net, dass die Kolbenstange (3) drehbeweglich mit dem Fussantriebshebel (26) verbunden ist und dass der Zylinder (1) derart pendelnd aufgehängt ist, dass der Drehpunkt der Pen- delbewegung.des Zylinders (1) oberhalb von dessen Schwerpunkt und oberhalb .des Fuss antriebshebels (26) angeordnet ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Pumpe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am untern Ende des Zylinders (1) um die Durchtrittsstelle der Kolbenstange (3) herum ein ständig mit Flüssigkeit als zusätzliches Abdich- tungsmittel gefüllter Raum vorgesehen ist. 2.
    Pumpe nach Patentanspruch mit Fahr gestell, dadurch .gekennzeichnet, dass sie mit Aufsatzfüssen (23) für das Halten der Pumpe in der Betriebslage ausge rüstet ist, an welchen der Fussantriebs hebeldrehbar angebracht ist. 3.
    Pumpe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Fussantriebs- hebel (26) mit der Kolbenstange (3) durch Laschen (34) drehbeweglich ver bunden ist, welche während der aufwärts gerichteten Bewegung des Kolbens (2) auf Zug beansprucht sind. 4.
    Pumpe nach Unteranspruch 3 mit zwei nebeneinander angeordneten Pumpen zylindern, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Kolbenstange (3) ein Fussan- triebshebel (26) vorgesehen ist, wobei z wis-o is hen den Kolbenistangen ein dreh- beweglicher Führungshebel (33) ange ordnet ist, der ebenfalls durch Laschen (34) mit .den Kolbenstangen (3)
    dreh beweglich verbunden ist. 5. Pumpe nach Unteranspruch 3 mit min destens zwei nebeneinander angeordneten Pumpenzylindern, dadurch gekennzeich net, @dass zwischen diesen Zylindern (1) ein drehbeweglicher Verbindungshebel (33) für die Kolbenstangen (3) dieser Zylinder (1) vorgesehen ist, welcher ebenfalls durch Laschen (34) mit diesen Kolbenstangen (3) drehbeweglich ver bunden ist. 6.
    Pumpe nach Unteranspruch 5, .gekenn- zeichnet durch einen schwenkbar gelager ten Träger (32) für den Verbindungs hebel (33). 7. Pumpe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der den Fuss auf nehmende Hebelarm des Fussantriebs hebels (26) -gegenüber dem andern Hebel arm des ,bleichen Hebels (26) nach unten gekröpft und mit einer Fu & raste (3-5) ausgerüstet ist, welche in beschränktem Bereich drehbar ist. B.
    Pumpe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Pumpenzylinder (1) an seiner Auslassöffnung mit einem Windkessel (9) lösbar verbunden ist. 9. Pumpe nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass von der Einlassöff- nung des Windkessels (9) her ein Rohr (46) mit seitlichen Auslassöffnungen (47) in diesem hochgeführt ist. 10.
    Pumpe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einem dem Zylinder als Vorkammer dienenden Be hälter versehen ist, welcher mit minde stens einer durch ein Rückschlagventil (42) geschlossenen Zuflussleitung (43) ausgerüstet ist. 11. Pumpe nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass sie wenigstens eine als starres abnehmbares Rohr ausgebil dete Zuflussleitung aufweist. 12.
    Pumpe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Pumpenzylinder (1) in einem das zu fördernde Medium enthaltenden Behälter angeordnet ist. 13. Pumpe nach Patentanspruch und Unter- anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass von der Einlassöffnung des Windkessels (9) her ein Rohr (46) mit seitlichen Aus- la.ffkanäJen in diesen hochgeführt ist.
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