CH184715A - Verfahren zum Betrieb von Gasentladungsgefässen mit vor den in Anodenschutzrohren befindlichen Anoden angeordneten Teilhülsen. - Google Patents

Verfahren zum Betrieb von Gasentladungsgefässen mit vor den in Anodenschutzrohren befindlichen Anoden angeordneten Teilhülsen.

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CH184715A
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  Verfahren zum Betrieb von     Gasentladungsgefässen    mit vor den in     Anodenschutzrohren     befindlichen Anoden angeordneten Teilhülsen.    Es ist bei Entladungsgefässen, insbeson  dere     Quecksilberdampfgleichrichtern,        sowie     sonstigen     Stromrichtern    bereits bekannt, vor  den von     Anodenschutzrohren    umgebenen  Anoden Teilhülsen anzuordnen, welche die  Aufgabe haben, die Belastbarkeit von Va  kuumentladungsapparaten mit Gas- oder  Dampffüllung wesentlich zu erhöhen, ohne  dass die Gefahr von Rückzündungen oder       hochfrequenten    Schwingungen     auftritt.     



  Gemäss der Erfindung werden derartige  Entladungsgefässe derart betrieben., dass der  Druck in dem Gefäss ständig oberhalb der  Grenze gehalten wird, bei welcher der vom  Druck abhängige Sättigungsstrom pro Teil  hülse seinen     Höchstwert    erreicht.  



  Bei Entladungsgefässen mit zusätzlicher       Edelgasfüllung    wird vorteilhaft zur Auf  rechterhaltung des gewünschten Gasdruckes  eine selbsttätig wirkende Vorrichtung zum  Nachfüllen von Edelgas vorgesehen.    Anhand der beiliegenden Zeichnung soll  die Erfindung näher erläutert werden.  



       F'ig.    1 zeigt beispielsweise einen     Queck-          silberdampfgleichrichter    zur Ausführung des  Verfahrens gemäss der     Erfindung;          Fig.    2 stellt in vergrösserter Darstellung  eine Draufsicht auf die Teilhülsen dar, und       Fig.    3 stellt den     Sättigungsstromwert    in  Abhängigkeit von dem Gasdruck dar.  



  1 ist das Vakuumgefäss des Quecksilber  dampfgleichrichters, 2 ist die Kathode und 3  sind die Anoden, die     mittels        eines    Isolators  4 eingeführt und mit einem Anodenschutz  rohr 5     umgeben    sind. In dieses Anoden  schutzrohr sind die Teilhülsen 6 leitend oder  isoliert eingesetzt, deren     Querschnittsform.     wie in     Fig.    2     dargestellt,        bienenwabenförmig     ist.

   Selbstverständlich können die Teilhülsen  aber auch     irgendeine    andere Querschnitts  form besitzen, ferner     können    sie in Form ein  facher Roste ausgeführt werden. 7 ist ein  Schauloch, durch welches die Teilhülsen<B>6</B>      beobachtet werden     können.    8 ist der Kon  densationsdom, der     ebenso    wie das     Gleich-          riclhtergefäss    mit Kühlräumen 9 umgeben ist.  10 bezeichnet ein in die Kathode eingesetztes  Schutzrohr.  



  Rechnung und Versuch haben nun erge  ben, dass für die Stromstärke, mit der die  Anode belastet werden kann, ohne     da3    Rück  zündungen     eintreten,        zwischen    der Länge L,  die dem Abstand von der Anodenoberfläche       bis    zum     untern    Rand der Teilhülsen ent  spricht, und dem Gas- oder Dampfdruck im       Innern    des     Vakuumgefässes    1 ein bestimmter       Zusammenhang    besteht, der gewahrt werden       muss.    Dies     ergibt    sich aus folgendem.  



  Es sei zunächst     angenommen,    dass der  Gasdruck auf     einem    ganz     bestimmten    Wert  konstant gehalten     wird,    zum     Beispiel    da  durch, dass die Temperatur des Vakuumge  fässes, insbesondere die Temperatur .der  Wände, welche für den     Quecksüberdampf-          druck    im Anodenraum massgebend ist, kon  stant     bleibt    oder dadurch, dass, in das     Va-          kuumentladungsgefäss        ein        indifferentes    Gas,  zum Beispiel ein Edelgas, eingefüllt und auf  einem konstanten Druck gehalten wird.

   Be  obachtet man nun durch das Schauloch 7 die       Teilhülsenfläche    und regelt die Stromstärke,  die über die     Anode    3 fliesst, von kleinen zu  höheren Werten, so erkennt man,     dassi    bei  kleinen Stromstärken für die Stromaufnahme  der     Anode    nur eine einzige von den vielen  Teilhülsen     6r    in Anspruch genommen wird.

    Bei allmählicher Steigerung der Stromstärke  geht dann bei     einem        ganz        bestimmten    Strom  wert i der Strom plötzlich auf zwei Teil  hülsen über und bleibt auf diesen Teilhül  sen, bis für jede der beiden Teilhülsen der  selbe     kritische    Stromwert erreicht ist, mit  welchem vorher eine Teilhülse     belastet    war.

    Bei jeder     weiteren        .Steigerung    der Strom  stärke nehmen     dann    drei Teilhülsen am  Stromtransport teil, und zwar     wiederum    so  lange, bis auf jede dieser Teilhülsen derselbe       kritische    Wert i entfällt wie vorher beim Be  trieb mit     einer        bezw.    zwei Teilhülsen, das  heisst mit andern Worten, die Zahl der am  Stromtransport     teilnehmenden        Teilhülsen    ist    proportional der     Gesamtstromstärke    an der  Anode, und zwar ist:

    Die     Gesamtstromstärke   <I>1=</I>     7a   <I>. i.</I>  



  In dieser Formel ist "n" die Zahl der am  Stromtransport beteiligten Teilhülsen, "i"  der pro Teilhülse maximal übertragene Strom  und "1" die Gesamtstromstärke.  



  Bei weiterer     Steigerung    der Gesamt  stromstärke erreicht man den Zustand, bei  welchem     sämtliche    Teilhülsen am Strom  transport beteiligt sind. Von dieser Strom  stärke an muss bei weiterer     Steigerung    der  Belastung der Anode pro Teilhülse ein grö  sserer Strom übertragen werden als der kri  tische Wert     irrt.     



  Von grosser Bedeutung ist nun,     wie    die  ser     kritische    Stromwert vom     Gasdruck    ab  hängt. Hierbei wurde festgestellt, dass diese  Abhängigkeit nach der in der     Fig.    8 dar  gestellten Kurve erfolgt.

   Diese Kurve zeigt,  dass bei kleinen Gasdrücken die Aufnahme  fähigkeit einer Teilhülse 6, wie sie im Strom  i zum Ausdruck kommt,     klein    ist und bei       Steigerung    des Gasdruckes     zunimmt.    Bei  einem     bestimmten        Gasdruck        wird        ein    Maxi  mum erreicht, worauf ein     Abfall        erfolgt.     Offenbar sind diese Beobachtungen folgen  dermassen zu erklären.  



  Durch die an der untern Öffnung der  Teilhülse vor sich gehende intensive     Ionisie-          rung    des Gases entsteht ein     sogenanntes     Plasma im     Innern    der Teilhülse, in welchem  Elektronen nach dem an. die betreffende Teil  hülse angrenzenden Bezirk der Anodenober  fläche diffundieren. Bei     niedrigen        Gasdrüli:-          ken    wird die Diffusion der Elektronen durch  das Gas wenig behindert.

   Bei Steigerung  der Stromstärke tritt dann aber im Innern  der     arbeitenden    Teilhülse eine     Ionenver-          armung    und damit eine über die Teilhülse  zunehmende     Spannung    auf. Von diesem Au  genblick an setzt eine zweite Teilhülse     ein,     die beim Stromtransport     mithilft,    bis über  beide Hülsen wiederum die     Sättigungsstrom-          stärke    erreicht ist, so dass bei weiterer Stei  gerung der     Stromstärke    eine dritte, vierte  usw. Teilhülse herangezogen werden.

   Stei-           gert    man nun den Gasdruck, so kann offen  bar so lange der Sättigungsstrom gesteigert  werden, bis durch das im Innern einer Hülse  vorhandene Gaspolster eine Behinderung der  Diffusion der     Elgktronen    von der vordern  Öffnung der Teilhülse nach der Anodenober  fläche erfolgt. Sobald diese Behinderung der  Diffusion bemerkbar wird, hat eine weitere  Steigerung des Gasdruckes keine Zunahme  des Sättigungsstromes mehr zur Folge, son  dern der über eine Teilhülse mögliche Sät  tigungsstrom nimmt ab, das heisst man be  findet sich auf dem absteigenden Ast der in       Fig.    3 .dargestellten Kurve.  



  Damit der von einer Anode geführte  Strom sieh gleichmässig über sämtliche Teil  hülsen der betreffenden Anode verteilt und  so eine gleichmässige Erwärmung dieser  Anode zur Folge hat, ist es erforderlich, dass  die betriebsmässig auftretenden grösseren  Stromstärken oberhalb der in     Fig.        31    mit  einem Maximum verlaufenden Stromstärke       i"it    in Abhängigkeit des Gasdruckes sich be  finden. Fliesst über die betreffende Anode  der Strom     i,rit,    so tritt nur eine einzige Teil  hülse in Funktion.

   Wird der Strom über  diesen Wert     hinaus    gesteigert, so setzt eine  zweite Teilhülse ein und trägt zusammen mit  der ersten den Strom bis zum Erreichen des  Wertes 2     i"it.    Wird der Strom über diesen  Wert hinaus gesteigert, so beteiligt sich eine  dritte Teilhülse am     Stromtransport,    bis der       Wert    '3     i"it    erreicht ist.

   Damit der von einer  Anode geführte Strom sich gleichmässig über  sämtliche Teilhülsen der betreffenden Anode       verteilt    und so eine gleichmässige Erwär  mung dieser Anode zur Folge hat, ist es also  erforderlich, dass die betriebsmässig auftre  tenden Stromstärken Werte erreichen, die,  falls N die Gesamtzahl der Teilhülsen be  zeichnet, den Wert N .     i"it    überschreiten.

   Da  man sich aber anderseits von der Grenze, bei  der     Ionenverarmung        auftritt,    fernhalten muss,  um     V;berspannungen,    hochfrequente Schwin  gungen und .die dadurch verursachten Rück  zündungen zu vermeiden, ergibt sich,     dass     der     Gasdruck    des Apparates stets auf einer  Höhe     gehalten    werden muss, die oberhalb der    Grenze liegt, bei welcher die     Sättigungs-          stromstärke    pro Teilhülse ihren Höchstwert  erreicht, das heisst man     muss    immer in dem  dem absteigenden Ast der Kurve -entspre  chenden     Druckbereich    arbeiten.

   Eine bei  spielsweise günstige Einstellung dieses Gas  druckes ist gegeben durch den Wert P =     w,     in     Fig.    3, denn bei diesem     Gasdruck    kann  zunächst .die Stromstärke der Anode auf  einen Wert     I,   <I>=</I>     i,   <I>. N</I> gesteigert werden,  wobei i, die     Sättigungsstromstärke    pro Teil  hülse, N die Gesamtzahl der Teilhülsen pro  Anode bedeuten. Mit Erreichen dieser Strom  stärke 1,     nehmen    sämtliche Teilhülsen der be  treffenden Anode am Stromtransport teil.  Steigert man die Stromstärke der Anode  über diesen Betrag 1, hinaus, so werden die  Teilhülsen gezwungen, oberhalb ihres Sätti  gungswertes liegende Ströme zu führen.

   Ein       Nachteil    tritt dabei nicht auf, da der     Ucht-          bogenabfall    im Innern der Teilhülse äusserst  langsam mit der Stromstärke zunimmt, aller  dings nur bis zu dem Moment, in dem Ionen  verarmung im     Innern    sämtlicher Teilhülsen  eintritt.

   Dieser Moment wird erreicht bei  einer Stromstärke     I,   <I>= N .</I>     i:,    worin     i,    durch  die     Verlängerung    des     ansteigenden    Astes der  Kurve     (Fig.        3:)    gegeben ist und die Grenze  bedeutet, bei der pro Teilhülse die     Ionenver-          armung    einsetzt.

   Dass diese Kurve die Ver  längerung des ansteigenden Astes der Kurve       (Fig.    3) darstellt, hat seinen     Grund        darin,     dass massgebend     .für    die Sättigungsstrom  stärke pro Teilhülse im aufsteigenden Ast  der Kurve     (Fig.    3) die pro Teilhülse auf  tretende     Ionenverarmung        ist.     



  Im     praktischen        Gleichrichterbetrieb    wird  man nun den Druck     P,    derart     wählen,    dass       I2   <I>= 4 . N</I> die höchsten Stromstärken dar  stellen, welche     betriebsmässig        auftreten,    ohne  dass Störungen sich zeigen dürfen.

       Man    hat  also ein Interesse daran, den     Gasdruck        P,     derart hoch zu wählen,     dass    bereits bei ver  hältnismässig kleinen Belastungen der Anode,  nämlich bei 1/4 bis 1/2 der Normallast die       Verteilung    .des     Anodenstromes    über sämt  liche Teilhülsen     .gleichmässig        auftritt,    also  die Stromstärke     I,    relativ klein ist gegen,-      über dem normalen Belastungsstrom des Ap  parates und auch gegenüber dem Höchst  werte der Stromstärke, der durch das Maxi  mum der Kurve (Fix. 3) gegeben ist.  



  Wenn man als konkretes Beispiel eine       Teilhülsenlänge    von 30 mm wählt, .das heisst  der Abstand der untern Öffnung der Teil  hülse bis zur Anodenoberfläche beträgt  30 mm, so     zeigt    es sich, dass die günstigsten       CTTasdrücl;e    erreicht werden, wenn die mittlere  freie     Elektronenweglänge    des Gases, bei  spielsweise von Quecksilberdampf oder  irgendeinem     inerten    Gas, zum Beispiel Edel  gas (Helium, Neon,     Xenon,    Argon oder  Krypton) in der Gegend von 1 mm gewählt  wird, das heisst die     Teilhülsenlänge    beträgt  ungefähr das Mache der Elektronenweg  länge in .dem     betreffenden    Gas oder Dampf.

    Bei     -Quecksilberdampf    ergibt das Gasdrücke  der Grössenordnung von 0,1 bis 0,15 mm  Quecksilbersäule, bei Edelgas entsprechend  den veränderten Weglängen ähnliche Zah  len.  



  Für den Betrieb des Apparates ist nicht  erforderlich, dass ein günstiger Gasdruck  genau innegehalten wird. Es genügt, wie be  reits erwähnt, dass, der kritische "Wert des  Gasdruckes, bei welchem die     Sättigungs-          stromstärke    pro Teilhülse ihren Höchstwert  erreicht, unter keinen Umständen unterschrit  ten wird. Dies     hatzur    Folge, dass bei Appa  raten, die mit reinem Quecksilberdampf be  trieben werden, .durch künstliche Heizung  die Gefässe auf so hoher Temperatur gehal  ten     werden    müssen, dass der Quecksilber  dampfdruck im Innern des Gefässes, insbe  sondere in der Umgebung der Anoden, ober  halb des durch die     Fig.    3 gegebenen kriti  schen Wertes liegt.

   Bei Apparaten mit zu  sätzlicher     Edelgasfüllung    wird die Edelgas  füllung derart bemessen, dass, ihr Gasdruck  dem absteigenden Aste der Kurve (Fix.  entspricht. Bei höherer Belastung     wird    das  Edelgas sich mit     Quecksilberdampf    mischen,  und der Gesamtdruck im Innern des Appa  rates steigt weiter an. Ein Nachteil entsteht  dadurch nicht. Im Gegenteil, mit zuneh  mendem Gehalt des Edelgases an Quecksil-         berdampf    wird die Stromstärke bei welcher       Ionenverarmung    eintritt, zu immer höheren  Werten verschoben.  



  Der in Frage kommende Wert des Gas  druckes lässt sich ohne weiteres durch Ver  suche feststellen, indem man     Gasdruck        und     Stromstärke über die Anode, sowie gegebe  nenfalls auch die Gefässtemperatur verändert  und die Teilhülsen durch die Schauöffnung  7 beobachtet, bis der gesuchte Wert gefun  den ist. Sobald dies der Fall ist,     kann    das  Schauloch 7 endgültig verschlossen werden.  Hierbei sei darauf hingewiesen, dass die Vor  nahme der Einstellung nur bei der ersten  Ausführung einer neuen     Gleichrichtertype     nötig ist.  



  Die vorgenommenen Versuche     haben    wei  ter gezeigt,     dass    der Gasdruck, bei welchem  die maximale     Sättigungsstromstärke    ent  sprechend     Fig.    3     eintritt,    von der     Teilhül-          senlänge        bezw.    von dem Abstand der Hül  senöffnung bis zur Anodenoberfläche ab  hängig ist, und zwar besteht zwischen dieser  Länge und dem     Gasdruck    ein Zusammen  hang dahingehend,

   dass mit     abnehmender     Länge L .der betreffende Gasdruck     zunimmt.     Durch Verkleinern der     Teilhülsenlänge    1  und entsprechendes Erhöhen     des    Gasdruckes  kann man also die Strombelastbarkeit der  Anode Weiter steigern,     bis    man die Grenze  erreicht, die zum Beispiel durch die thermi  sche Belastbarkeit der     Anodenoberfläche    ge  geben ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zum Betriebe von Gasentla- dungsgefässen, bei denen vor den in Ano- denschutzrohren befindlichen Anoden Teilhülsen angeordnet sind, .dadurch ge kennzeichnet, dass, der Druck in dem Ge fäss ständig oberhalb der Grenze gehal ten wird, bei welcher der von dem Druck abhängige Sättigungsstrom pro Teilhülse seinen Höchstwert erreicht.
    II. Gasentladungsgefäss mit zusätzlicher Edel.gasfüllung zur Ausübung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass zur Aufrechterhal- tung des gewünschten Gasdruckes eine selbsttätig wirkende Vorrichtung zum Nachfüllen von Edelgas vorgesehen ist. UNTERANSPRÜCHE: I.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Druck und die Anodenteilhülsenabmessungen derart gewählt und aufeinander abge stimmt werden, dass im Vergleich zu dem erreichbaren Höchstwert des Sättigungs stromes bereits bei 1/4 bis 1/2 der Nor mallast der Anoden alle Teilhülsen besetzt sind, aber eine gefährliche Ionenverar- mung in den Teilhülsen erst oberhalb der für das Vakuumentladungsgefäss be triebsmässig vorgesehenen Höchstbela stung eintreten kann.
    ?. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Druck eines in das Gefäss eingefüllten inerten Gases oberhalb des Grenzwertes gehal ten wird, bei dem der Sättigungsstrom pro Teilhülse seinen Höchstwert erreicbt. 3. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das Vakuum entladungsgefäss ständig auf Tempera turen gehalten wird, bei denen sich dar Druck in dem Gefäss oberhalb des Grenz.. wertes befindet, bei dein der Sättigungs strom pro Teilhülse seinen Höchstwert erreicht.
    4. Gasentladungsgefäss nach Patentanspruch ' II, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schauloch in dem Vakuumgefäss zur Be obachtung der Teilhülsen während der Belastung des Gefässes vorgesehen ist.
CH184715D 1934-07-24 1935-06-06 Verfahren zum Betrieb von Gasentladungsgefässen mit vor den in Anodenschutzrohren befindlichen Anoden angeordneten Teilhülsen. CH184715A (de)

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