CH184759A - Federkupplung zur Kraftübertragung auf die Treibachsen von elektrischen Triebfahrzeugen. - Google Patents

Federkupplung zur Kraftübertragung auf die Treibachsen von elektrischen Triebfahrzeugen.

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CH184759A
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Gebr Boehler Co Aktienges Wien
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Boehler & Co Ag Geb
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  Federkupplung zur     Kraftübertragung    auf die     Treibachsen    von     elektrischen          Triebfabrzeugen.       Es sind elektrische Triebfahrzeuge be  kannt, bei denen die Relativbewegung zwi  schen dem Wagengestell und den nicht ab  gefederten, angetriebenen Radsätzen durch  Federkupplungen ausgeglichen wird. Die     ver-          breiteste    Bauart ist, die Antriebskraft des  Motors mittels einer Hohlwelle auf die     Treib-          achse    zu übertragen, wobei zwecks Wahrung  einer entsprechenden Beweglichkeit zwischen  Wagenachse und Hohlwelle nach allen Seiten  Spiel ist.

   Das wichtigste und gleichzeitig  empfindlichste Element dieser elastischen  Kupplungen sind die zwischen Hohlwelle und  Antriebsrädern     tangential    eingeschalteten  Federn. Diese Federn werden je nach der  Fahrtrichtung gezogen oder gedrückt und je  nach der Bewegung zwischen Wagengestell  und Radsatz gebogen, beziehungsweise     ver-          würgt.     



  Am weitesten verbreitet ist eine Kupp  lung, die erstmalig in Amerika angewendet    wurde, bei welcher das eine Federende an  dem angetriebenen Rad, das andere an der  Hohlwelle befestigt ist, so dass die Feder  gezogen, gedrückt und schliesslich     verwürgt     werden kann. Hierbei treten an den Über  gangsstellen zwischen den eingespannten und  frei beweglichen Federwindungen ausser  ordentlich ungünstige Beanspruchungen auf,  die zu vorzeitigen Dauerbrüchen an dieser  Stelle führen.  



  Bekannt sind ferner Kupplungen, wo die  Feder in ein Gehäuse eingeschlossen und die  Relativbewegung zwischen dem nicht ab  gefederten Radsatz und dem Wagengestell  durch     (xleitflächen    ausgeglichen wird. Solche  Kupplungen bedürfen einer dauernden War  tung und sind ausserdem einer ständigen  Abnützung ausgesetzt.  



  Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes,  das diese beiden Nachteile nicht besitzt.      Wie     Fig.    1 und 2. in einem Vertikal  schnitt und in einer Seitenansicht zeigen,  liegen die Schraubenfedern<I>A</I> und<I>B</I> zwi  schen dem Federteller C der Hohlwelle     H     und dem Federteller D der Räder     B,    ohne  mit diesen in fester Verbindung zu sein.  



       Fig.    3 zeigt, dass die Schraubenfeder alle  Relativbewegungen in vertikaler und hori  zontaler Richtung ausgleichen kann, ohne  dass gleitende Übertragungsflächen einge  schaltet sind.  



  Erreicht wird dies dadurch, dass die Fe  dern mit einer entsprechenden     Vorspannung     zwischen den Federtellern des Rades und  der Hohlwelle.liegen, wie dies     Fig.    4 zeigt.  Das Diagramm der Feder A ist über der       Nullnohse,    das der Feder B unter derselben  gezeichnet. Die     Vorspannungen    der Federn A  und B sind in dem Diagramm durch Strecken       ao        bezw.        bo    angedeutet. Im Zustande der  Ruhe ist eine Winkelverschiebung zwischen  Hohlwelle und Laufrad unmöglich, da beide  Kräfte gleich gross und einander entgegen  gerichtet sind.

   Durch das Drehmoment wird  der mit der Hohlwelle fix verbundene Zapfen  gegen das Laufrad um die Strecke     si    ver  schoben. Die Spannung der Feder A ist so  dann gleich der Strecke     ai,    die der Feder    B=     bi.    Die Resultierende, gleich der Dif  ferenz     ai-bi    =     di,    wirkt sodann dem Dreh-'       moment    entgegen. Bei Drehung im entgegen  gesetzten Sinne um den Weg     s2    ist die  Spannung der Feder A durch Strecke     a2     und die der Feder B durch Strecke     b2    dar  gestellt. Die Resultierende beider Feder  spannungen     d2    wirkt wieder der Drehung  entgegen.

   Die Grösse der Resultierenden ist  jeweils durch die schraffierte Fläche ange  deutet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Federkupplung zur Kraftübertragung auf die Treibachsen von elektrischen Triebfahr zeugen mit tangential angeordneten Schrau benfedern; dadurch gekennzeichnet, dass die Federn eine solche Vorspannung haben, dass sie nur auf Druck beansprucht sind. UNTERANSPRUCH: Federkupplung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Federenden frei beweglich in Pfannen gelagert sind.
CH184759D 1934-10-20 1935-09-25 Federkupplung zur Kraftübertragung auf die Treibachsen von elektrischen Triebfahrzeugen. CH184759A (de)

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