CH184821A - Kaminaufsatz. - Google Patents

Kaminaufsatz.

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CH184821A
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Meuth Hermann Ing Dr
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  Kaminaufsatz.    Die vorliegende Erfindung betrifft einen  Kaminaufsatz, zum     Beispiel    für     Feuerungs-          oder    für Lüftungskamine. Dieser     Kaminauf-          satz    kennzeichnet sich durch einen Aufsatz  körper mit auf seinem Umfang vorgesehenen,  für den Abzug der Kamingase     bestimmten     Längsschlitzen, die sich annähernd über die  ganze Höhe des Aufsatzkörpers erstrecken  und im übrigen so verteilt angeordnet sind,  dass     zwischen    je zwei     benachbarten    Längs  schlitzen ein     Steg    verbleibt,

       dessen        Breite    in  jedem     Querschnitt    des     Aufsatzkörpers    die  entsprechende     Weite    der Längsschlitze nicht       überschreitet.     



  Auf der beiliegenden     Zeichnung    sind drei  Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen  standes veranschaulicht.  



       Fig.    1 zeigt einen zylindrischen Kamin  aufsatz im Aufriss und       Fig.    2 den Grundriss hierzu mit schema  tischen Angaben über die     Druckverteilung     beim Anströmen von Wind in     Richtung    des  eingezeichneten Pfeils P;

           Fig.        ä    zeigt einen     kegelstumpfförmigen     Kaminaufsatz im     Aufriss    und       Fig.4    den dazu gehörenden     Grundriss;          Fig.    5 zeigt schliesslich, ebenfalls     im    Auf  riss, einen     kegelstumpfförmigen    Aufsatzkör  per, aber mit der grösseren Basis     nach    oben  gekehrt.  



  Wie aus     Fig.    2 hervorgeht,     entstehen     beim     Anströmen    von Wind in Richtung des  Pfeils P gegen einen runden (gegebenenfalls  zum Beispiel auch prismatischen)     Körper    an  demselben     Überdruck-    und     Unterdruckgebiete     <I>a</I> und b. Das     Überdruckgebiet   <I>a</I> umfasst  nach     Versuchsergebnissen    bei     runden    Kör  pern nur etwa<B>%</B> des Umfanges derselben.

    Die Gebiete     ,grössten    Unterdruckes c liegen  zu beiden Seiten des schmalen Überdruck  gebietes a etwa<B>75'</B> von der Mitte desselben       unmittelbar    daran anschliessend.  



  Sollen nun Gase oder Dämpfe     aus    Hohl  körpern durch die Saugwirkung     des    gegen  sie anströmenden Windes     abgesaugt    werden,  so erscheint es zweckmässig, auf dem ganzen      Umfang des Hohlkörpers oder     wenigstens    auf  dem grössten Teil     dieses    Umfanges Längs  schlitze für den Abzug der     Gase    oder  Dämpfe vorzusehen.  



  Diese Längsschlitze, die in sämtlichen  Figuren der     Zeichnung    mit e bezeichnet     sind,     erstrecken sich bei allen drei dargestellten  Ausführungsbeispielen annähernd über die  ganze Höhe der Aufsatzkörper :der betreffen  den Kaminaufsätze und sind im übrigen so  verteilt angeordnet, dass     zwischen    je zwei be  nachbarten Öffnungen e ein     Steg    f verbleibt,  dessen Breite in jedem     Querschnitt    des Auf  satzkörpers ,die entsprechende Weite     der     Längsschlitze e nicht überschreitet.  



  Beim     Kaminaufsatz    gemäss     Fig.    1 und 2  sind im     betreffenden        Aufsatzkörper        bei-          spielsweise    rechteckige Längsschlitze e vor  gesehen, und zwar mit Ausnahme     eines     schmalen, dem Unterdruckgebiet a entspre  chenden Streifens, auf dem ganzen Umfang  des     Aufsatzkörpers.    Die Schlitze e, die  etwa bis 50 mm breit sein können, sind so       verteilt    angeordnet,

       .dass        zwischen        denselben          rechteckige        Stege    f von ebenfalls ungefähr  50 mm Breite verbleiben. Der Kaminaufsatz  gemäss     Fig.    1 mit dem oben erwähnten,  schlitzlosen Streifen, der zirka     %    des Um  fanges des Aufsatzkörpers ausmacht und  auch als Staufläche bezeichnet werden kann,  eignet sich nur beim Vorherrschen einer be  stimmten     Windrichtung    und     ist    zum Beispiel  bei Fahrzeuglüftern mit Erfolg anwendbar.  Die grösste .Saugwirkung tritt natürlich an  den     Stellen    grössten Unterdruckes c ein.  



  Die Längsschlitze e können auch gleich  mässig auf dem ganzen Umfang des Aufsatz  körpers verteilt angeordnet sein und mit  gleich breiten     Stegen    abwechseln, so     dass    man  einen     Kaminaufsatz    erhält, bei dem für alle  Windrichtungen     eine        -Saugwirkung    vorhan  den ist.  



  Beim     Ausführungsbeispiel    gemäss     Fig.3     und 4 hat man es mit einem     kegelstumpf-          förmigen    Aufsatzkörper zu tun, beidem die  Schlitze e ebenfalls gleichmässig auf dessen  Umfang     verteilt    sind. Um aber hier für         wechselnde    Windrichtung     stets    eine gleich  hohe .Saugwirkung zu erhalten, ist am Auf  satzkörper eine bewegliche, durch eine Wind  fahne     g        gesteuerte    Staufläche     a'        vorgesehen.     



  Beim     Ausführungsbeispiel    gemäss     Fig.    5,  bei welchem die Anordnung der Längs  schlitze e in ähnlicher Weise wie beim Aus  führungsbeispiel .gemäss     Fig.    3 und 4 ge  troffen ist, hat man von einer beweglichen  Staufläche Umgang genommen. Die zwischen       den,Schlitzen    e verbleibenden Stege f haben  hier die gleiche Form wie die Schlitze e  selbst.  



  Bei allen dargestellten Ausführungsbei  spielen sind im Deckel des Aufsatzkörpers  in gleichmässiger Anordnung auf einem Kreis  am äussern Randteil des     Deckels    zusätzliche  Schlitze     h    für den Austritt der     Kamingase     vorgesehen.  



  In     Fig.    5 ist zudem .der Verlauf des       Unterdruckgebietes    d auf dem Deckel des  Aufsatzkörpers für die durch den Pfeil     an-          gedeutete    Windrichtung eingezeichnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kaminaufsatz, gekennzeichnet durch einen Aufsatzkörper mit auf seinem Umfang vor gesehenen, für den Abzug der Kamingase bestimmten Längsschlitzen, die sich an nähernd über die ganze Höhe des Aufsatz körpers erstrecken und im übrigen so verteilt angeordnet sind, dass zwischen je zwei be nachbarten Längsschlitzen ein Steg verbleibt, dessen Breite in jedem Querschnitt des Auf satzkörpers die entsprechende Weite der Längsschlitze nicht überschreitet. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Kaminaufsatz nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, .dass der Aufsatz körper auf einer Seite eine ununter brochene, über die ganze Höhe des Auf satzkörpers sich erstreckende Staufläche aufweist, deren Breite einen Bruchteil des Umfanges des Aufsatzkörpers ausmacht. 2. Kaminaufsatz nach Patentanspruch, da ,durch gekennzeichnet, dass die genannten Längsschlitze gleichmässig verteilt auf dem ganzen Umfang des Aufsatzkörpers angeordnet sind. 3. Kaminaufsatz nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet -durch eine bewegliche, von einer Windfahne ge- steuerte Staufläche.
CH184821D 1934-01-30 1935-01-28 Kaminaufsatz. CH184821A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1271298B (de) * 1963-10-24 1968-06-27 Fritz Philipp Woertge Schornsteinaufsatz mit duesenartigen Rauchaustritten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1271298B (de) * 1963-10-24 1968-06-27 Fritz Philipp Woertge Schornsteinaufsatz mit duesenartigen Rauchaustritten

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Publication number Publication date
AT149057B (de) 1937-03-25

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