CH185234A - Mehrzylinder-Motor. - Google Patents

Mehrzylinder-Motor.

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CH185234A
CH185234A CH185234DA CH185234A CH 185234 A CH185234 A CH 185234A CH 185234D A CH185234D A CH 185234DA CH 185234 A CH185234 A CH 185234A
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exhaust
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Hurum Fredrik
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Hurum Fredrik
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Description


  ..     Mehrzylinder-Motor.       Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf einen     Mehrzylinder-Motor,    bei dem die  Auspuffleitungen der verschiedenen Zylinder  miteinander in     Verbindung    stehen, um eine       Ejektorwirkung    zu erzielen.  



  Zweck der Erfindung ist, eine rasche  Entfernung der Auspuffgase aus den Zylin  dern zu bewirken.  



  Dies wird gemäss der vorliegenden Erfin  dung dadurch erzielt, dass jeder Zylinder  zwei Auspuffleitungen aufweist, welche zu  verschiedenen Zeitpunkten geöffnet werden,  wobei die zuerst geöffnete     Auspuffleitung     jedes Zylinders zu der zuletzt     geöffneten          Auspuffleitung    des in der Zündungsreihe  unmittelbar vorangehenden Zylinders derart  angeordnet ist, dass die Auspuffgase der zuerst       geöffneten    Auspuffleitung jedes Zylinders  durch     Ejektorwirkung    die schnelle Entfernung  von Restgasen aus dein in der Zündungsreihe  unmittelbar vorangehenden Zylinder durch  die zuletzt geöffnete Auspuffleitung des       etzteren    unterstützen.

      Zweckmässig können die Auspuffleitungen  sämtlicher Zylinder in eine Sammelröhre     ein-          rnünden,    die die     Auspuffgase    von sämtlichen  Zylindern aufnehmen kann, wobei die Aus  puffleitungen derart in die Sammelröhre ein  münden können, dass eine kreisende Strömung  der Auspuffgase erzielt wird, welche in den  Auspuffleitungen eine Saugwirkung erzeugt.  



  Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungs  beispiele der Erfindung schematisch veran  schaulicht.  



       Fig.    1 ist eine schematische Darstellung  von zwei nebeneinander liegenden Zylindern  eines     Luftfahrzeugmotors    mit radial ange  ordneten Zylindern;       Fig.2    und 3 zeigen einen Querschnitt  und eine Seitenansicht eines     Vierzylinder-          Reihenmotors.     



  Gemäss     Fig.    1 sind die Zylinder     1.    und 2  mit je zwei mechanisch betätigten Auslass  ventilen 3, 4 und 5, 6 versehen, von welchen  das Ventil 3 früher geöffnet wird als das  Ventil 4 und das Ventil 5 früher als das      Ventil 6. Jeder Zylinder ist mit zwei solchen  Ventilen versehen.  



  Die Steuervorrichtungen für die     Auslass-          ventile    können von gewöhnlicher Art sein  und sind auf der Zeichnung nicht veran  schaulicht, da sie nicht die Erfindung betreffen.  



  Unter der Voraussetzung, dass der Zylin  der 1 in der Zündungsreihenfolge unmittel  bar vor dem Zylinder 2 kommt, wird das  zuletzt geöffnete Ventil 4 des Zylinders 1  offen sein, wenn das zuerst geöffnete Ventil  4 des Zylinders 1 offen sein, wenn das  zuerst geöffnete Ventil 5 des Zylinders 2       geöffnet    wird.  



  Die vom Ventil 5 ausgehende Auspuff  leitung 7 ist, wie auf der Zeichnung veran  schaulicht ist, in die Auspuffleitung 8, wel  che vom Ventil 4 des Zylinders 1 ausgeht,  hineingeführt und mündet in letztere aus,  so dass die unter hohem Druck und mit  hoher Geschwindigkeit durch die Auspuff  leitung 7 aus dem Zylinder 2 entweichenden  Auspuffgase eine     Ejektorwirkung    in der  Leitung 8 ausüben und eine schnelle Ent  fernung der Restgase aus dem Zylinder 1  unterstützen.  



  Die gleiche Wirkung, die von den Aus  puffgasen durch die Leitung 7 auf die Gase  in dem Zylinder 1 ausgeübt wird, wird von  den Gasen, die aus dem zuerst geöffneten  Ventil     6a    des in der Zündungsreihenfolge  nächsten Zylinders     7a    ausströmen auf die  Restgase des Zylinders 2 ausgeübt, wenn  dieselben durch das Ventil 6 entweichen usw.  



  Wie es durch die gestrichelten Linien  veranschaulicht ist, münden sämtliche Aus  puffleitungen schräg in eine ringförmige  Sammelröhre 9. Die durch die schräge Ein  mündung bedingte kreisende Strömung der  Gase in dieser Sammelröhre 9 hat die Wir  kung, Rückströmungen der Auspuffgase in  die Auspuffleitungen zu vermeiden, indem  sie eine Saugwirkung auf die Auspuffleitun  gen ausübt. Die Sammelröhre 9 kann gleich  zeitig eine Haube oder ein     Windschutzring     für die Zylinder bilden.

   Da diese     Sammel-          röhre    der strömenden Luft ausgesetzt ist,  wird sie wirksam abgekühlt, so dass durch    das gesteigerte     spez.    Gewicht der Auspuff  gase und der entsprechenden Abnahme des  Volumens und Druckes derselben eine ge  steigerte Saugwirkung erzielt wird.  



  Obwohl die Erfindung hier in Verbindung  mit Zylindern mit mechanisch betätigten  Auspuffventilen veranschaulicht ist, kann sie  selbstverständlich auch in Verbindung mit  Zylindern von solchen Zweitaktmotoren be  nutzt werden, bei denen die Auspuffgase  durch Schlitze in     derZylinderwand    entweichen,  wobei die Schlitze durch die     Kolbenbewegung     gesteuert werden.  



  In dem letzterwähnten Fall werden für  jeden Zylinder zwei     Auspuffleitungen    und  zwei Schlitze verwendet, von denen der eine  Schlitz dem Ventil 3,     bezw.    5 entspricht  und früher abgedeckt wird als der zweite  Schlitz, der dem Ventil 4,     bezw.    6 entspricht.  



  Gemäss der in     Fig.    2 und 3 veranschau  lichten Ausführungsform haben die vier Zy  linder 10, 11, 12, 13, in denen in der Reihen  folge 10, 12, 11, 13 die Zündung erfolgt, je  zwei Auspuffventile 14, 15, von denen das  Ventil 14 vor dem Ventil 15     geöffnet    wird.  Jedes Ventil 14 lässt die Auspuffgase durch  die als     Ejektorröhre    16 ausgebildete Auspuff  leitung austreten, die in die Auspuffleitung 17  mündet, die von dem zuletzt geöffneten Ventil  des in der Zündungsreihenfolge unmittelbar  vorangehenden Zylinders ausgeht, so dass  die gleiche     Ejektorwirkung    erzielt wird, wie  diejenige, die in Verbindung mit     Fig.    1 be  schrieben worden ist.  



  Die     Auspuffgase    sämtlicher Zylinder wer  den     tangential    in eine gemeinsame     Sammel-          röhre    18 geleitet, derart, dass in dieser  Röhre eine Wirbelbewegung erzielt wird,  wodurch die Saugwirkung in der gleichen  Weise     gesteigertwird,wie    schon in Verbindung  mit der     Ausführungsform    in     Fig.1    beschrieben  worden ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mehrzylinder-Motor, bei dem die Auspuff leitungen der verschiedenen Zylinder mitein ander in Verbindung stehen, um eine Ejek- torwirkung zu erzielen, dadurch gekennzeich net, dass jeder Zylinder zwei Auspuffleitungen aufweist, welche zu verschiedenen Zeitpunkten geöffnet werden, wobei die zuerst geöffnete Auspuffleitung jedes Zylinders zu der zuletzt geöffneten Auspuffleitung des in der Zündungs reihe unmittelbar vorangehenden Zylinders derart angeordnet ist,
    dass die Auspuffgase der zuerst geöffneten Auspuffleitung jedes Zylinders durch Ejbktorwirkung die schnelle Entfernung von Restgasen aus dem in der Zündungsreihe unmittelbar vorangehenden Zylinder durch die zuletzt geöffnete Auspuff leitung des letzteren unterstützen. UNTERANSPRUCH: Mehrzylinder - Motor gemäss Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Auspuffleitungen sämtlicher Zylinder in eine Sammelröhre einmünden, die die Auspuffgase sämtlicher Zylinder aufnimmt, wobei die-Aus- puffleitungen derart in die Sammelröhre ein münden, dass eine kreisende Strömung der Auspuffgase in der Sammelröhre erzielt wird, welche Strömung in den Auspuffleitungen eine Saugwirkung erzeugt.
CH185234D 1934-06-23 1935-06-22 Mehrzylinder-Motor. CH185234A (de)

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CH185234D CH185234A (de) 1934-06-23 1935-06-22 Mehrzylinder-Motor.

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