CH185253A - Elektrische Anlass- und Reguliervorrichtung. - Google Patents

Elektrische Anlass- und Reguliervorrichtung.

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CH185253A
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Inventor
Oerlikon Maschinenfabrik
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Oerlikon Maschf
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P1/00Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters
    • H02P1/02Details of starting control

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description


  Elektrische     Anlass-    und Reguliervorrichtung.    Feinstufige Anlass- und Reguliervorrich  tungen kommen in neuerer Zeit immer mehr  für die Steuerung von Triebmotoren in elek  trischen Fahrzeugen zur Verwendung, einer  seits um die bei Anfahrten und Bremsungen  auftretenden     Zugkraftschwankungen    auf ein  Mindestmass zu vermindern, anderseits zum       Zwecke,    praktisch stossfrei grössere     Anfahr-          beschleunigungen    zu ermöglichen.

   Für Gleich  strombetrieb sind Anordnungen bekannt, bei  welchen die Kontakte in Form eines fest  stehenden Kollektors angeordnet sind, dessen  einzelne Lamellen mit den     Anzapfungen    von  Anlass- oder Regulierwiderständen verbun  den sind und die Stromabnahme :durch um  laufende, meistens mittels Elektromotoren     an-          ,getriebene    Bürsten oder Kontaktfinger erfolgt.  Es ist auch versucht worden, die Widerstände  unmittelbar an die Lamellen anzubauen, um  die vielen Verbindungsleitungen zu ersparen.  Sobald aber grössere Leistungen in Betracht  kommen, kann erfahrungsgemäss die in den  Widerständen     entwickelte    Wärmemenge nur  noch durch künstliche Kühlung abgeleitet    werden.

   Eine künstliche Luftkühlung der  angebauten Widerstände bietet aber erheb  liche Schwierigkeiten bezüglich des benötig  ten Platzbedarfes. Die Vorrichtung soll mög  lichst klein und gedrängt bleiben, da bei  spielsweise bei Triebwagen die Anbaumög  lichkeit auf beschränktem Raum unter dem  Wagenkasten gegeben sein soll. Unerwünscht  sind zusätzliche Rohrleitungen,     Ventilatoren     ausserhalb der Vorrichtung, ferner zusätzliche  Schaltvorrichtungen für die elektrische Steue  rung des Ventilators.  



  Vorliegende Erfindung will nun den Ein  bau einer künstlichen Luftkühlung für An  lass- und Regulierapparate mit einer Kontakt  bahn in     Kollektorform,    ohne irgend welche  nennenswerte Vergrösserung der Vorrichtung,  ermöglichen. Zu diesem Zweck ist der Trä  ger der Kontaktvorrichtung und der Wider  stände als Rohr ausgebildet, durch welches  Kühlluft den Widerständen zugeleitet wird.  



  In der beiliegenden, schematischen Zeich  nung zeigt     Fig.    1 im Schnitt und teilweise      in Ansicht ein Ausführungsbeispiel des Er  findungsgegenstandes, und zwar für eine An  lassvorrichtung mit zwei Widerstandskollek  toren,     wie    sie für     Reihen-    und Parallelschal  tung von zwei Motorgruppen zur Anwen  dung gelangen und mit gemeinsamem Motor  für Antrieb der Stromabnahmebürsten und  der     Ventilatorflügel;        Fig.    2 zeigt als Variante  dazu teilweise im Schnitt und in Ansicht  einen einzelnen Widerstandskollektor mit ge  trennten Motoren für Regulierantrieb und für  den Ventilator;     Fig.    3 zeigt in Ansicht die  radial angeordneten Widerstandselemente.  



  In den Figuren bedeuten: 1 und 1' die  zum Gestell gehörenden Tragplatten, welche  starr mit einem Tragrohr 2 verbunden sind.  Auf dem Tragrohr 2 sitzen die radial an  geordneten Widerstandselemente 6     neben     einer als Kollektor     ausgebildeten    Kontakt  vorrichtung mit den festen Kontakten 3 und  den sie am Umfang bestreichenden     beweg-          lichen.    Kontaktbürsten 4, die ihrerseits mit  tels eines Ringes 5 drehbar auf dem Trag  rohr gelagert     sind.    7     sind        Umlenkscheiben,     welche dem Luftstrom die gewünschte Rich  tung gegen die Widerstandselemente 6 hin  erteilen.

   In F     ig.    1 bedeutet ferner 8 den An  triebsmotor, der über Welle 9, Kegelrad  getriebe 10 und     Stirnradübersetzung    11 die       Kontaktbürstenringe    5, 5 antreibt. 12 sind  auf der Welle 9 angebrachte     Ventilatorflügel,     die in einer kreisrunden Öffnung 13 des  Tragrohres umlaufen können. In     Fig.    2 ist  14 der Antriebsmotor für den Kontakt  bürstenring, 15 der     Ventilatorantriebsmotor     mit den     Ventilatorflügeln    16, welche kon  zentrisch in dem Tragrohr angeordnet sind.  Die eingezeichneten Pfeile geben- die Rich  tung der Kühlluft an.  



  Die Wirkungsweise     .ist    aus der Zeichnung  ohne weiteres ersichtlich. Nach     Fig.    1 wird  die Kühlluft von aussen durch den Ventila  tor angesaugt und in das Tragrohr 2 gepresst,  wo sie sich praktisch gleichmässig auf beide  Seiten verteilt und an den Rohrenden durch  die     Umlenkscheiben    7 gegen die Wider-         standselemente    6 gerichtet wird, deren Zwi  schenräume sie radial nach aussen durch  streicht. Der Ventilator 12 und damit die  künstliche Kühlung wirken in diesem Falle  nur solange die Bürsten verstellt werden, das  heisst solange die     Anfahrtperiode    oder die  Regulierperiode dauert. Wird nicht mehr  reguliert, so ist die Ventilation eingestellt.  



  Nach     Fig.    2     wird    die Luft in analoger  Weise angesaugt und durch das Tragrohr       zwischen    die Widerstandselemente 6 geleitet.  Die Einschaltdauer des Ventilators 16 kann  beliebig gewählt werden, doch ist es aus       wirtschaftlichen    Gründen zweckmässig, die  elektrische Steuerung des     Ventilatormotors     in     Abhängigkeit    vom Antriebsmotor der  Reguliervorrichtung zu bringen. Durch be  kannte     elektrische    Schaltungsweisen kann die  Einschaltdauer des     Ventilatormotors    auf die  Dauer des Anlass- oder Reguliervorganges  beschränkt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Anlass- und Reguliervorrich- tung mit einer Kontaktbahn in Kollektor form, mit Motorantrieb und mit angebauten, vermittels eines Ventilators gekühlten Wi derständen, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger der Kontaktvorrichtung und der Widerstände als Rohr ausgebildet ist, durch welches Kühlluft den Widerständen zuge leitet wird. UNTERANSPRüCHE 1. Anlass- und Reguliervorrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor der Anlassvorrichtung beim An trieb des letzteren gleichzeitig den Venti lator antreibt. 2.
    Anlass- und Reguliervorrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilator seinen eigenen An triebsmotor besitzt, der mindestens so lange eingeschaltet bleibt, als die Anlass- vorrichtung betätigt wird.
CH185253D 1935-12-27 1935-12-27 Elektrische Anlass- und Reguliervorrichtung. CH185253A (de)

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