CH185307A - Reklameeinrichtung. - Google Patents

Reklameeinrichtung.

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CH185307A
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Isler-Uhlig Olga
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Isler Uhlig Olga
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    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F13/00Illuminated signs; Luminous advertising
    • G09F13/04Signs, boards or panels, illuminated from behind the insignia
    • G09F13/12Signs, boards or panels, illuminated from behind the insignia using a transparent mirror or other light reflecting surface transparent to transmitted light whereby a sign, symbol, picture or other is visible only when illuminated
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47FSPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
    • A47F11/00Arrangements in shop windows, shop floors or show cases
    • A47F11/04Special arrangements of mirrors or the like

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Description


  Reklameeinrichtung.    Es sind     Reklameeinrichtungen    bekannt,       bei    denen unmittelbar hinter einem trans  parenten Spiegel eine mit Reklameschriften  und dergleichen versehene transparente  Scheibe und     hinter    dieser ein Beleuchtungs  körper angebracht ist, derart,     dass    bei dessen  Aufleuchten sowohl die mit der Reklameauf  schrift versehene Scheibe, wie auch die  Spiegelscheibe durchleuchtet werden und die  Reklameaufschrift und dergleichen von  vorne sichtbar wird.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist eine Reklameeinrichtung, bei welcher  hinter einem transparenten Spiegel ein zur  Aufnahme von Schaugegenständen und     Be-          leuchtungskörpern    bestimmter, nach der  Spiegelseite hin offener Behälter angeordnet  ist, wobei die     Beleuchtungskörper    mit einer       Schaltvorrichtung    für deren     intermittierende          Unterstromsetzung    in     Verbindung    stehen,       das        Granze    derart,

       .dass    bei     eingeschalteter     Beleuchtung die     Schaugegenstände    so be  leuchtet werden, dass sie durch den Spiegel  hindurch sichtbar werden.  



  Während also bei den bekannten Ein  richtungen die sichtbar zu machenden Schei-         ben    mit den Reklameaufschriften unmittel  bar     hinter    der Spiegelscheibe angeordnet  sind und von dem Beleuchtungskörper durch  leuchtet werden, erfolgt bei der erfindungs  gemässen Reklameeinrichtung nicht eine  Durchleuchtung,     sondern    eine     Beleuchtung     der sichtbar zu machenden Gegenstände.  



  Es ist offensichtlich, welch grosse Vor  teile eine     derartige    Einrichtung gegenüber  dem Bekannten besitzt, .da die Zurschaustel  lung wirklicher Verkaufsobjekte     bezw.    ihrer  Originalverpackungen zweifellos viel an  ziehender ist als -die     Sichtbarmachung    von  blossen     Reklameschriften    oder     Bildern.     



  In der     Zeichnung    ist eine     beispielsweise          Ausführungsfarm    des Erfindungsgegenstan  des dargestellt, und zwar     zeigt:          Fig.    1 die     Iteklameeinrichüxng    in Form  eines Standspiegels in Vorderansicht in     un-          beleuchtetem    Zustande,       Fig.    2 denselben Spiegel bei eingeschalte  ter Beleuchtung in einem der Fächer, und       Fig.    3 den aufgeklappten Spiegel mit  einem dahinter liegenden     Behälter    und seinen       Fächern.     



  In dem gezeichneten Beispiel ist     hinter              .der        transparenten    Spiegelscheibe a ein  kastenförmiger Behälter     b    angeordnet. Die  ser ist in eine Anzahl von Fächern c von  beliebiger Form und Grösse unterteilt, die  einzeln zum Aufstellen verschiedenartiger  Waren oder sonstiger Schaugegenstände  dienen.

   In .den Ecken d :der Fächer c sind       elektrische    Glühbirnen angeordnet, die nach  vorn hin mittels     rahmenartig    wirkender,  lichtundurchlässiger Streifen e abgedeckt  sind,     derart,    dass das Licht der Lampen d  nicht unmittelbar durch die Belegung und die  Scheibe des Spiegels a     hindurchdringen     kann, sondern nur auf -die in dem betreffen  den Fach aufgestellten Gegenstände fällt.  



  An einer geeigneten     Stelle    des Behälters,  wie z. B. an einem untern<B>Ende</B> ist das Ge  häuse     g    einer     selbsttätign    Schaltvorrichtung  angeordnet, die es in an sich     bekannter     Weise ermöglicht, in     wählbarer        Reihenfolge     jeweils die Lampen eines der Fächer c nach  einander auf kurze Zeit, z. B. drei Sekunden,  aufleuchten zu lassen und zwischen das auf  einanderfolgende Aufleuchten der Lampen  von zwei Fächern eine kurze Ruhepause,  z. B. von ebenfalls drei Sekunden, einzu  schalten.  



  Der     ;Spiegel    a ist mit dem     Behälter    b  mittels Scharnieren f verbunden und dient  so     gleichzeitig    als Türe zum Verschliessen  des Behälters, gegen -den diese mittels eines  Schlosses oder auf andere beliebige Weise,  eventuell auch     unsichtbar,    festgelegt und  gesichert werden kann.  



  In unbeleuchtetem Zustand sieht die be  schriebene Einrichtung von vorn wie ein ge  wöhnlicher Standspiegel aus,     wie    dies     Fig.    1  zeigt. Ist die     Beleuchtungs-    und Schaltvor  richtung in Tätigkeit, so leuchten dann ab  wechselnd einzelne der Fächer des Behäl  ters b mit ihrem Inhalt auf und es     wird    da  bei die     betreffende    .Stelle der Belegung und  Scheibe des Spiegels a durchleuchtet,     so,dass     der Inhalt des betreffenden     Faches    in be  leuchtetem Zustande von vorn sichtbar wird,

         wie    dies in     Fig.    2 beispielsweise für das eine  Fach h     veranschaulicht    ist. Der übrige Teil  des .Spiegels, also der     grösste    Teil desselben    bleibt inzwischen unbeleuchtet und kann so  unverändert als Spiegel weiterbenützt wer  den; ja auch an der jeweils     beleuchteten     Stelle bleibt der Spiegel,     trotz    der Durch  leuchtung, noch als solcher brauchbar.  



  Es ist     einleuchtend,    dass die Zahl und  Anordnung der einzelnen Fächer,     sowie    die  Anzahl und die Art der Anordnung der Be  leuchtungskörper in diesen Fächern eine  beliebige sein kann. Nach Wahl lässt sich  eine derartige Vorrichtung auch mit einem  Behälter ohne Unterteilung in Fächer für  Schaugegenstände     ausbilden,    jedoch ist  natürlich die Anordnung einer Mehrzahl von  Fächern mit abwechselnder Beleuchtung an  ziehender und daher für den     Reklamezweck     geeigneter.

   Die Einrichtung erscheint sehr  geeignet als Ersatz der bekannten gebräuch  lichen     Vitrinen,    wie sie in Hotels und der  gleichen vielfach     aufgestellt    werden, bietet  vor diesen aber -den Vorzug,     da.ss    einerseits  gleichzeitig ein     benutzbarer    Spiegel geboten  wird, und dass     anderseits    eine     .solche    Ein  richtung zur wirksamen Zurschaustellung  der     Verkaufsgegenstände    einer ganzen An  zahl von Geschäften benutzt werden kann.  



  Der Standspiegel a kann beliebige -Grösse  und Ausführung haben. Er lässt sich sowohl       sehr    einfach, als auch sehr elegant und kost  bar ausführen. so dass er auch in den vor  nehmsten     Hotels,    Restaurants und derglei  chen Aufstellung finden kann. An Stelle  eines auf einem Tisch stehenden Spiegels  kann man natürlich auch einen an der Wand  befestigten Spiegel zur Anwendung bringen.  



  Die lichtundurchlässigen Streifen e können  entweder durch     Aufmalung    auf eine das  betreffende Fach abdeckende im übrigen aber  durchsichtige Scheibe, oder auch durch       Rahmenleisten    aus beliebigem Material ge  bildet werden, oder aber es kann auf andere  Weise, z. B. durch Abblendung der Vorder  seiten der     Glühbirnen    selbst dafür Sorge ge  tragen werden,     dassderen        Licht    nicht unmit  telbar durch die Spiegelscheibe     dringt.     



  Das die Beleuchtung steuernde Schalt  werk kann so     konstruiert    sein, dass es an  jede Lichtleitung ohne     weiteres    angeschlossen      werden kann, und es kann mit einer sich  selbsttätig aufziehenden Uhr verbunden sein,  durch welche die In- und     Ausserbetrieb-          setzung    der Beleuchtungsvorrichtung ge  regelt wird. Es ist also ohne     weiteres    mög  lich, diese Beleuchtungsvorrichtung des  Spiegels, z. B. in Kinos, von einer bestimm  ten Stunde des Nachmittags an,     bis    zu einer  bestimmten Nachtstunde in Tätigkeit zu  setzen und dann selbsttätig wieder abzu  schalten.

   Die Reihenfolge der Einschaltung  der     Lampen    für die :einzelnen Fächer kann  dabei so gewählt sein, dass das Aufleuchten  der Spiegelteile jeweils an ganz unerwarte  ten Stellen erfolgt und so eine Art     Irrlicht-          wirkung    hervorgerufen wird. Die Schalt  vorrichtung kann natürlich, statt in dem  Behälter b .selbst, auch an beliebiger anderer  Stelle angeordnet sein.  



  Zur Erhöhung der     Reklamewirkung        ist     es auch möglich die     Reklameeinrichtung    mit       einer    eingebauten oder     auswechselbaren    Uhr,  einem Barometer oder ähnlichen Apparaten       auszurüsten,    oder aber mit     Filmvorführungs-          apparaten,        Lichtbildautomaten,    Radioappa  raten. sowie mit     Affichen    für Sportnach  richten. Sportbilder, aktuelle     Tagesberichte,     Wahlresultate usw. in Verbindung zu brin  gen.  



  Es ist auch denkbar an geeigneten Stel  lendes Behälters, z. B. an :dessen Seiten  wänden kleine Fächer anzubringen, die zur  Aufnahme von     Geschäftskarten    der ausstel  lenden Firmen dienen. Diese     Kartenfächer     können sowohl offen, wie auch geschlossen       rLusgebildet    sein, wobei im     letzteren    Falle die  Einrichtung so getroffen sein kann, dass z. B.  durch einen Druck auf einen Knopf die Ge  schäftskarte der . gewählten Firma heraus  fällt oder aber in einen angebrachten     Präsen-          tierbecher    geschoben wird, welchem dann die  Karte bequem entnommen werden kann.  



  Die     Reklamee:inriehtung    kann zweck  mässig an solchen Orten aufgestellt werden,  an denen Spiegel .gern benützt werden, wie  z. B. in den Foyers von Theatern, Kinos,  Hotels usw.    Der Spiegel :der Reklameeinrichtung ist  sowohl bei Tageslicht, wie auch bei künst  licher Beleuchtung benutzbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Reklameeinrichtung, gekennzeichnet durch einen hinter einem transparenten Spiegel an geordneten, zur Aufnahme von Schaugegen ständen und Beleuchtungskörpern bestimm ten, nach der Spiegelseite hin offenen Behäl ter, wobei die Beleuchtungskörper mit einer Schaltvorrichtung für deren intermittierende Unterstromsetzung in Verbindung stehen, das Ganze :derart, dass bei eingeschalteter Beleuchtung die Schaugegenstände so be leuchtet werden, dass sie durch den Spiegel hindurch sichtbar sind.
    UNTERANSPRüCHE 1. Reklameeinrichtung .nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, -dass der hinter dem Spiegel gelegene Behälter in eine Anzahl von Fächern beliebiger Form und Grösse unterteilt ist, die für die gesonderte Aufnahme von Schaugegenständen be stimmt sind. 9.
    Reklameeinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass eine .selbsttätige Schaltvor richtung vorgesehen ist, die dazu :dient, den Inhalt der. einzelnen Fächer nachein ander und in wählbarer Reihenfolge zu beleuchten. so dass der übrige Teil :des Spiegels jeweils nicht durchleuchtet ist. Reklameeinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Spiegel als aufklapp bare Türe zum Verschliessen :der Vorder seite des Behälters ausgebildet ist. 4.
    Reklameeinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Beleuchtungskörper der art angeordnet sind, dass :die von ihnen ausgehenden Lichtstrahlen nicht unmittel- bar durch :die Spiegelscheibe .dringen kön nen.
CH185307D 1935-11-23 1935-11-23 Reklameeinrichtung. CH185307A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0270756A1 (de) * 1986-11-17 1988-06-15 Bernhard Heidenreich Werbe-Leuchtspiegel
EP0335322A1 (de) * 1988-03-28 1989-10-04 Sonja Bengert Spiegelanordnung für Spiegelvitrinen, Schaufenster, Schauräume, Theaterkulissen oder dergleichen
EP2462845A4 (de) * 2009-08-03 2013-01-16 Zhiyong Wei Dreidimensionaler schaukasten mit explosionssicherem film

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