CH185518A - Blendschutz- und Nebellichteinrichtung an Automobilscheinwerfern. - Google Patents

Blendschutz- und Nebellichteinrichtung an Automobilscheinwerfern.

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CH185518A
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CH
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Svendsen Paul
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Svendsen Paul
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21—LIGHTING
    • F21S—NON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
    • F21S41/00—Illuminating devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. headlamps
    • F21S41/10—Illuminating devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. headlamps characterised by the light source
    • F21S41/12—Illuminating devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. headlamps characterised by the light source characterised by the type of emitted light
    • F21S41/125—Coloured light

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description


  Blendschutz- und     Nebellichteinrichtung    an     Automobilscheinwerfern.       Die     Erfindung    bezieht sich auf Blend  schutz- und     Nebellichteinrichtungen    an       Automobilscheinwexfern,    bei denen     doppel-          fädige    Glühbirnen     Verwendung    finden. Bei  derartigen Glühbirnen ist der eine Glüh  faden in bekannter Weise so angebracht,  dass er im Brennpunkt des     Scheinwerfers     liegt, um das Fernlicht bei Fahrt auf freier  Strecke zu erzeugen. Der zweite Glühfaden  liegt im allgemeinen etwas vor und gewöhn  lich auch etwas oberhalb des ersten Glüh  fadens und ist nach unten abgeschirmt.

   Das  von diesem zweiten Glühfaden ausstrahlende  Licht     wird    von dem Reflektor kurz vor den  Wagen auf die Strasse zurückgestrahlt.  Dieses sogenannte Nah- oder Stadtlicht wird  immer dann eingeschaltet,     wenn    auf freier  Strecke .die Blendung eines entgegenkom  menden     Fahrzeuges    vermieden werden soll.  Aber auch dieses Licht übt eine, wenn auch  geringere     Blendwirkung    als das Fernlicht  auf den Fahrer des entgegenkommenden  Fahrzeuges aus.  



  Um nun ein Blenden des Fahrers     eines          entgegenkommenden    Fahrzeuges auszuschal-         ten    und     gleichzeitig        eine    Beleuchtung für  Fahrten im Nebel zu schaffen, ist bereits  vorgeschlagen worden, einen Teil der aus  dem Reflektor austretenden Lichtstrahlen  durch Anbringen eines Gelbfilters zu färben.  Zu diesem Zweck wurde zum Beispiel die  obere Hälfte der     Abdeckscheibe    des Schein  werfers als Gelbscheibe ausgeführt. Ferner  ist auch schon vorgeschlagen worden, die  obere Hälfte des Glases der Glühbirne selbst  gelb zu färben.

   Weiter sind schon Lampen  bekannt geworden, bei denen die Glühbirne  aus zwei     hintereinander    angeordneten Kugeln  besteht, die durch einen     Metallschirm    von  einander getrennt sind, und. bei denen die  vordere Kugel aus gelbem Glas besteht und  als Nah- oder Stadtlicht     Verwendung    findet.

    Alle, diese bekannten     Einrichtungen    weisen  aber erhebliche     Nachteile    auf, deren Besei  tigung Zweck der     vorliegenden        Erfindung     ist. ,  Von zwei mit     eingeschalteten    Schein  werfern sich     entgegenkommenden    Fahr  zeugen rufen bekanntlich nur diejenigen       Strahlen    eine Blendung des Führers, des ent-           gegenkommenden.        Fahrzeuges    hervor, die  über die eigene     Fahrbahn        hinaus,    auf das       entgegenkommende    Fahrzeug ausgestrahlt  werden.

   Diejenigen Lichtstrahlen, die ge  radeaus von dem das Licht ausstrahlenden  Fahrzeug auf seine eigene Fahrbahn gewor  fen werden, treffen das     entgegenkommende     Fahrzeug nicht und     rufen    daher auch keine       Blendung    des     .entgegenkommenden    Fahrers  hervor.

   Es ist daher zur     Vermeidung    der       Blendwirkung    nur erforderlich, die Grellheit       derjenigen        Lichtstrahlen    abzuschwächen, die  das entgegenkommende     Fahrzeug        treffen:

            Wollte    man auch die andern aus dem Schein  Werfer heraustretenden     Strahlen    gelb färben,  wie es zum Beispiel durch die gelb gefärb  ten Glühbirnen geschieht, so würde man,  abgesehen davon, dass man mit gelb gefärb  ten     Birnen        kein    ganz blendfreies Licht er  zielen kann, die Strassenbeleuchtung     in    einer       unnötigen    Weise verschlechtern.

   Die Fär  bung oder Abschwächung der Lichtstrahlen  darf sich darnach nur auf die nicht zur Be  leuchtung der eigenen Fahrbahn notwen  digen Lichtstrahlen beschränken, da, wie ge  sagt, sonst eine     unnötige,    und     unerwünschte          Lichtschwächung    für das eigene Fahrzeug       eintritt.     



  Die     Erfindung    baut nun auf diesen Ge  dankengängen auf und besteht darin,     .dass     oberhalb der Birne zwischen dieser und dem  Reflektor     ein        halbzylinderförmiges    Farb  filter angeordnet ist, das sich     mindestens     über die ganze Länge der Birne erstreckt.  



  Auf der Zeichnung, die ein Ausfüh  rungsbeispiel des     Erfindungsgegenstandes     darstellt, ist     Fig.    1 ein     Vertikalschnitt-durch     einen gewöhnlichen     Scheinwerfer,    und     Fig.    2  eine Ansicht des Farbfilters.<B>A</B> ist der Glüh  faden für volles Scheinwerferlicht, B für ab  geblendetes Licht, C der Metallschirm, der  für abgeblendetes Licht die nach unten ge  henden Strahlen abfängt, D der     reflektie-          rende    Spiegel des Reflektors.

   Von jedem der  beiden Fäden sind einige ausgehende Licht  strahlen     eingezeichnet.    In     Fig.    2 ist G ein       aus    gelbem Glas bestehendes halbzylin  drisches Filter, das -mit einer Haltevorrich-         tung    F versehen ist. Die Haltevorrichtung F  wird über den Sockel     S    der Glühlampe ge  schoben.  



  Durch diesen     .Halbzylinder    G, der so  lang ist, dass er die Glühlampe von     oben    auf  deren ganzen Länge abdeckt, wird bei     einge-          schaltetem        Scheinwerferlicht    die grosse Mehr  zahl der nach oben gerichteten Strahlen, der  Glühbirne die alle. für die Beleuchtung der  eigenen Fahrbahn eine untergeordnete Rolle  spielen, gebrochen und gleichzeitig gelb ge  färbt.

   Mit     andern    Worten, es     tritt    bei einge  schaltetem     Fernlicht    aus dem Scheinwerfer  sozusagen durch die Führung des Halb  zylinders ein konzentriertes Bündel weisser       Lichtstrahlen    aus, das nach vorn die eigene  Fahrbahn in weissem Licht     erscheinen    lässt.  Um dieses für die Beleuchtung der Fahr  bahn allein notwendige weisse     Lichtbündel     befinden sich nach oben hin und seitlich von  dem Halbzylinder gebrochene Strahlen gel  ber Färbung.  



  Es wird durch diesen Einbau von halb  zylindrischen. Gelbfiltern in die Scheinwerfer  die     neuartige    Wirkung erzielt, dass die  Strahlen     in    der vor dem Auto liegenden  Fahrbahn in durchdringendem weissem Licht  erscheinen, dass dabei jedoch der Fahrer des       entgegenkommenden    Fahrzeuges nicht ge  blendet wird, weil der obere Teil des aus  dem Scheinwerfer heraustretenden Licht  kegels;- der bei sich nähernden Fahrzeugen  das Auge des Fahrers des entgegenkommen  den Fahrzeuges trifft, gelb gefärbt     wird    und  dadurch     -keine        Blendwirkung    ausübt.

   Gleich  zeitig erscheint auch die     Bahn    neben dem  Auto in einem durch die-     Gelbstrahlen    ge  milderten weissen Licht, so dass der entgegen  kommende Fahrer     beim    Vorbeigehen an dem  Fahrzeuge nicht blind ins Dunkle     hinein-          fährt,    sondern     in    blendfreier     Beleuchtung     seine     Fahrbahn        neben        der-des    -entgegenkom  menden Fahrzeuges genau übersieht.  



       Einen    weiteren Vorteil - bringt die be  schriebene     Einrichtung    noch mit sich, näm  lich, dass bei Einschaltung des Nah- oder       Stadtlichtes    nur gelbes Licht ausgestrahlt  wird, da die. von dem vorderen, nach un-           ten    abgeschirmten Glühfaden ausgesandten  Lichtstrahlen alle durch den Halbzylinder  hindurch müssen. Auf diese Weise wird  nicht nur dem für den entgegenkommenden  Fahrer lästigen Licht jegliche     Blendwirkung          genommen,    sondern auch ein     ausserordentlich     gutes     Nebellicht    geschaffen.

   Es     wird    somit  die eigenartige Doppelwirkung erreicht, dass  man bei eingeschaltetem     Scheinwerfer    die  Fahrbahn in durchdringendem weissem Licht  .sieht, während bei abgeblendetem Schein  werfer die     Fahrbahn    in einem     einen    ent  gegenkommenden Fahrer nicht blendenden  intensiven     Gelblicht    erscheint.  



  Der     Halbzylinder    kann in sehr     einfacher     Weise an jedem beliebigen Automobilschein  werfer angebracht werden.  



  Für den Fall, dass bei waagrechter An  bringung des     Halbzyliüders    über der Glüh  birne kein ausreichendes Abblenden     eintreten     sollte, was in der     Konstruktion    des Schein  werfers begründet sein kann, kann man auch  den Halbzylinder nach Bedarf     etwas    schräg  nach unten gerichtet     anbringen.    Auch kann  man selbstverständlich für den Halbzylinder  eine andere Färbung wählen, die eine ähn  liche Wirkung wie das gelbe Licht zur Folge  hat.  



       Zusammenfassend    weist die beschriebene       Einrichtung    folgende Vorteile auf  1. Bei eingeschaltetem     Scheinwerferlicht     erscheint die Fahrbahn in weissem Licht,       ohne    dass eine Blendung des entgegenkom  menden Fahrers     eintritt.     



  2. Im abgeblendeten Zustand     strahlen        die          mit    solchen     Halbzylindern    ausgerüsteten       Scheinwerfer    rein gelbes     Licht        .aus,        das    bei  Nebelfahrten eine bedeutend bessere Sicht  ermöglicht als sie mit bekannten Gelbfilter  einrichtungen erreicht worden ist. Dies liegt  beispielsweise gegenüber den gefärbten Glüh  birnen darin begründet, dass man die Halb  zylinder gegenüber dem Birnenglas aus ver  hältnismässig starkem Glas herstellen     kann,     was wiederum eine intensivere Gelbfärbung  von Lichtstrahlen ermöglicht.    3.

   Das bei nicht mit solchen Halbzylin  dern ausgerüsteten Scheinwerfern     unbedingt          notwendige    lästige Umschalten von Schein  werferlicht auf abgeblendetes     Licht    bei ent  gegenkommenden Fahrzeugen,     insbesondere     bei     schwierigen        Kurvenfahrten,    ist nicht er  forderlich.  



  Der entgegenkommende Fahrer. übersieht  auch seine Fahrbahn, wenn ihm ein Wagen  mit eingeschaltetem Scheinwerferlicht ent  gegenkommt.  



  4. Es     ist    den Fahrern zweier entgegen  kommender Fahrzeuge möglich, trotz einge  schaltetem Scheinwerferlicht an dem andern  Fahrzeug vorbeizusehen, so dass eine stän  dige gute Sicht gewährleistet ist. Dies be  ruht darauf, da ss den seitlich aus den Schein  werfern heraustretenden Strahlen durch die  Halbzylinder die Grellheit genommen ist.  



  5. Der     Halbzylinder    kann ohne Schwie  rigkeit noch nachträglich bei den verschie  densten     .Scheinwerferausführungen    angeord  net werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Blendschutz- und Nebellichteinrichtung an Automobilscheinwerfern mit doppelfädi- ger Glühbirne, bei der ein Teil der Licht strahlen durch ein in den Strahlenweg ein geschaltetes Farbfilter filtriert wird, da durch gekennzeichnet, dass das halbzylinder- förmige Filter oberhalb der Birne zwischen dieser und dem Reflektor die Birne ab deckend angeordnet ist und sich mindestens über die ganze Länge der Birne erstreckt. ONTERANSPRUCH:
    Blendschutz- und Nebellichteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass ein Gelbfilter mittels einer den Sockel der Glühbirne zu umfassen bestimm ten Zwinge versehen ist, um in seiner Lage im Scheinwerfer festgehalten zu werden.
CH185518D 1935-01-22 1935-01-22 Blendschutz- und Nebellichteinrichtung an Automobilscheinwerfern. CH185518A (de)

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