CH185598A - Einrichtung zur Steuerung von kommutatorlosen Mehrphasen-Reversiermotoren. - Google Patents

Einrichtung zur Steuerung von kommutatorlosen Mehrphasen-Reversiermotoren.

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CH185598A
CH185598A CH185598DA CH185598A CH 185598 A CH185598 A CH 185598A CH 185598D A CH185598D A CH 185598DA CH 185598 A CH185598 A CH 185598A
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Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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  Einrichtung zur Steuerung von kommutatorlosen Mehrphasen-Reversiermotoren.    Das Hauptpatent behandelt ein Verfahren       und    eine Einrichtung zur Steuerung von  kommutatorlosen, in der Drehrichtung um  kehrbaren Mehrphasenmotoren, bei welchen  die einzelnen Teile der Arbeitswicklung     über     den den Motor speisenden Transformator je  mit zwei Anodengruppen     eines    Entlade  gefässes verbunden sind, und wobei zur Er  zielung eines     stetigen        Überganges    aus dem  Motorzustand in den Generatorzustand und  umgekehrt ohne Umschaltung im Stator- oder  Rotorkreis des Motors jederzeit die zwei Ano  dengruppen, die aus je m in der Phase       benachbarten    Anoden des Entladungsgefässes  bestehen,

       gleichzeitig    durch die     Steuergitter     freigegeben werden, wobei die beiden Ano  dengruppen so gesteuert werden, dass gleich  zeitig in jeder Anodengruppe     die    aus der  Netzwechselspannung     erzeugte        Leerlauf-          gleichspannung    und die aus der Motorwech  selspannung erzeugte Leerlaufgleichspan  nung untereinander angenähert gleich gross  und einander entgegengerichtet sind, und dass  ferner     gleichzeitig    die eine der zwei von den    beiden Anodengruppen aus derselben Wech  selspannung erzeugte Gleichspannung dem  Strom     gleichgerichtet,    die andere entgegen  gerichtet ist.

   Auf .diese Weise wird die Um  schaltung des Motors auf Generatorbetrieb  und die Drehzahlregelung mit Einhebel  steuerung erreicht, wie dies bei     Leonard-An-          trieben    allgemein     üblich    ist. Durch dieses       Steuerverfahren    wird     zwischen    Steuerhebel  stellung, Drehzahl und Drehrichtung ein ein  deutiger Zusammenhang erzielt.

   Das Steuer  verfahren besitzt jedoch den Fehler, dass beim       Drehrichtungswechsel    .des Motors sämtliche       Gitterleitungen    der elektrischen Ventile um  geschaltet werden müssen, wozu ein Relais  benötigt wird, das     soviele    Umschaltkontakte       besitzt    als     Steuergitter    vorhanden sind. Sol  che Relais beeinträchtigen den Sicherheits  grad des Antriebes, und erfordern Schalt  apparate im Steuerstromkreis oder im Haupt  stromkreis.  



  Um diese Mängel zu     beseitigen,        wird    er  findungsgemäss .der Drehrichtungswechsel des  Motors     mittels    der Steuerapparate 4urchge-      führt, welche die     Zündpunkte    der Anoden  des Ventils in bezug auf :die Netzspannung  regulieren.  



  In der Zeichnung stellt Abb. 1 das  .  



  Schema eines Ausführungsbeispiels dar ; die  Abb. 2a und 2b veranschaulichen die Span  nungsverhältnisse von Motor und Netzspan  nung unter Vernachlässigung der Überlap  pung der Anodenströme.  



  Der Ventilmotor 30 in Abb. 1 besitzt eine  Arbeitswicklung 30b, welche im Stator unter  gebracht ist, also im Raume stillsteht, sowie  eine rotierende Feldwicklung 30a, die über  zwei Schleifringe mit Gleichstrom gespeist  wird. Die Arbeitswicklung 30a ist in drei  Zweiphasensysteme aufgelöst, deren Mitten  punkte 7, 8, 9 über eine dreischenklige Saug  drosselspule 31 mit der Kathode des Ventils  47 verbunden sind. Die Phasenenden der Ar  beitswicklung 30b sind mit den Mittenpunk  ten der Sekundärwicklungen 32a des Trans  formators 32 verbunden. Die Primärwick  lung     32b    des Transformators 32 wird vom  Drehstromnetz N gespeist.

   Durch die Auf  lösung der Arbeitswicklung     30b    des Motors  in zwei Dreiphasensysteme mittels der Saug  drossel 31 wird erreicht, dass     gleichzeitig    drei  Phasen sowohl des Motors 30 wie auch des  Transformators 32 Strom führen, wodurch  eine Reduktion der Effektivwerte der Phasen  ströme erreicht wird. Die Anodengitter des       Ventils    47 sind über die Widerstände 45 und  44 an den negativen Pol des     Steuergenerators     42 angeschlossen, der vom Motor 41 ange  trieben wird.

   Die Mittenanzapfung des     Span-          nungsteilers    43, der parallel zu den Klemmen  des     Steuergenerators    liegt, ist mit der Ka  thode des     Ventils    47 verbunden, wodurch die  Steuergitter des     Ventils    dauernd eine gegen  über der Kathode negative Vorspannung er  halten. Die     positiven    Spannungsimpulse wer  den den     Gittern    vom     positiven    Pol des     Steuer-          generators    42 über die     Kontaktgeber    34, 3:5  und 36 zugeführt.

   Die Kontaktgeber 3-4 be  sorgen die Steuerung der Anodengitter in  Abhängigkeit der Motorfrequenz. Die Bür  sten dieser Kontaktgeber sind zu diesem  Zweck auf -der Welle des zusteuernden Mo-    tors 30 befestigt und rotieren synchron mit  dem     Motorfeld    30a. Die     Kontaktgeber    35  und 36 steuern die Gitter in Abhängigkeit  der Frequenz des Netzes N und werden von  den beiden Synchronmotoren     3'9    und 40 an  getrieben. Beide Steuerungen sind voneinan  der unabhängig.

   Durch die beiden Bürsten  der Kontaktgeber 34 werden zwei     Anoden-          gruppendes    Ventils 47 so gesteuert, dass von  jeder     Anodengruppe    aus der Motorwechsel  spannung eine Gleichspannung erzeugt wird,  wie dies in Abb. 2a dargestellt ist. Die Mo  mentanwerte der     Phasenspannungen    der Mo  torwicklung sind 'mit     ein    bezeichnet. Die       Zündpunkte    der einen Anodengruppe liegen  bei ZM1, diejenigen der andern Anodengruppe  bei ZM2. Die Einstellung der Zündpunkte  erfolgt durch Verdrehen der Segmentringe  der Kontaktgeber 34     (Abb.    1).

   Von der  Anodengruppe mit :dem     Zündpunkt        Zm,        wird     die Gleichspannung mit dem Mittelwert     Ein,     erzeugt, welche zum Beispiel im Durchlässig  keitssinn des     Ventils    gerichtet sein soll. Die  Anodengruppe mit dem     Zündpunkt        Zm,    er  zeugt die Gleichspannung     Eine,    welche im  vorliegenden Beispiel gleich gross ist wie die       Gleichspannung        Ein,,    jedoch umgekehrt ge  richtet ist.

   Die Zündpunkte     Zm,    derjenigen  Anodengruppe, deren     Gleichspannung        Ein,     im Durchlässigkeitssinn der Ventile gerichtet  ist, sind gegenüber ;dem     Schnittpunkt    zweier  sich ablösender Phasenspannungen, der bei  Betrieb mit     dreischenkliger    Saugdrosselspule       identisch    ist mit dem Nulldurchgang der  Phasenspannungen     ein,    um einen gewissen  Winkel     qpm,    in nacheilendem Sinne verscho  ben.

   Die     Zündpunkte        Znz2,der    Anodengruppe,  deren Gleichspannung     Ein,    entgegen dem  Durchlässigkeitssinn der     Ventile    gerichtet ist,       sind    um einen Winkel     99m,    zeitlich vor den  Nulldurchgang der Phasenspannungen     ein     verlegt. Im vorliegenden Fall, wo die beiden  Gleichspannungen     Ein,    und     Ein,    genau die  selben     Werte        haben    sollen, sind die beiden  Winkel     qpm,    und     ggm2    gleich gross.

   Das     Ar-          beitsintervall    einer Phase des einen Anoden  systems des     Ventils    47 ist mit A, bezeichnet.  Die     Phasenspannung    ist in     diesem    Intervall      im Durchlässigkeitssinn der Ventile gerichtet,  besitzt also dieselbe Richtung wie der Strom.  Dieses System ist also das generatorische Sy  stem. Das Arbeitsintervall einer Phase des  andern     Anodensystems    des Ventils 47 ist mit       A_,    bezeichnet. Die Anodenspannung ist der  Stromrichtung entgegengesetzt gerichtet, das  heisst dieses System ist     das    motorische Sy  stem.

   Das generatorische Anodensystem be  sitzt eine Zündpunktnacheilung, das motori  sche eine Zündpunktvoreilung gegenüber dem       Schnittpunkt        zweier    sieh ablösender Phasen  spannungen, ,der im vorliegenden     Fall    mit  dreischenkliger Saugdrosselspule mit dem  Nulldurchgang der Phasenspannungen über  einstimmt. Die Voreilung des Zündpunktes  des motorischen Systems muss immer grösser  sein als die maximale Überlappung der Ano  denströme, die bei den verschiedenen Be  lastungen des Motors auftreten kann. Bei  der Darstellung der Spannungsverhältnisse  in Abb. 2a und 2b wurde die Überlappung  der Anodenströme der Einfachheit halber  vernachlässigt.

   Nachdem die Zündpunkte der  beiden Anodengruppen in bezug auf die  Motorspannung mit den     Kontaktgebern    34  einmal     eingestellt    worden sind, erfolgt wäh  rend des Betriebes des     Motors    keine wei  tere Veränderung dieser Zündpunktlagen.  Die Grösse der beiden aus der Motorwechsel  spannung erzeugten Gleichspannungen ist  dadurch direkt der Drehzahl des Motors  proportional. Welches der beiden Anoden  systeme, ob das motorische oder das     genera-          torische    zum Arbeiten kommt, hängt nun  ganz von der Grösse der durch die Kontakt  geber 35 und 3,6 aus der Netzspannung er  zeugten Gleichspannungen ab.

   Die Kontakt  geber 35 und 36     rotieren    synchron mit der  Frequenz des Netzes N und legen die Zünd  punkte der beiden     Anodensysteme    in bezug  auf die Momentanwerte der Netzspannung  fest, wie dies in Abb. 2b (unter Vernach  lässigung der Überlappung) dargestellt ist.  Die Momentanwerte der Spannungen in den  einzelnen Transformatorphasen sind mit eN  bezeichnet.

   Der eine der beiden Kontakt  geber, zum     Beispiel    35,     steuert    ein Anoden-    system in der Weise, dass aus der Netz  spannung die Gleichspannung<B>EN,</B> erzeugt  wird, welche entgegen dem Durchlässigkeits  sinn der     Ventile    gerichtet ist, während der  andere Kontaktgeber 36 ein     zweites    Anoden  system     steuert    und die im Durchlässigkeits  sinn der Ventile gerichtete Gleichspannung  <B>EN,</B>     erzeugt.    Dasjenige     System,    dessen  Gleichspannung<B>EN,</B> im Durchlässigkeitssinn  der Ventile gerichtet ist,

   ist das     generatori-          sche    System und besitzt gegenüber den       Schnittpunkten    zweier sich ablösender Pha  senspannungen eine Zündpunktnacheilung  vom Betrage     (pN2.        BZ    ist das Arbeitsintervall  einer Anode dieses     Systems.    Die Zündpunkte  dieses Systems sind mit<B>ZN,</B>     bezeichnet.    Das  System, dessen Gleichspannung EN, entgegen  .dem Durchlässigkeitssinn der     Ventile    und  damit entgegen der     Stromrichtung        gerichtet     ist, ist das motorische System.

   Die     Zünd-          punktvoreilung    dieses     Systems,    mit     qgN,    be  zeichnet,     ist    im vorliegenden     Beispiel    gleich'  gross     wie    die     Nacheilung    des andern Systems       99N2.    Die Zündpunkte dieses Systems sind  mit     ZNl    bezeichnet.

   Betreffs     Voreilung    des  Zündpunktes des motorischen Systems muss  wie bei den     Kontaktgebern    34     (Abb.    1) die  selbe Bedingung erfüllt werden, dass die     Vor-          eilung    immer grösser sein muss als die maxi  mal auftretende     Überlappung    der Anoden  ströme dieses     Systems.     



  Von :den aus der Netzspannung und den  aus der Motorspannung erzeugten Gleich  ,spannungen halten sich die beiden einander  entgegengesetzt gerichteten Gleichspannun  gen desselben Anodensystems das Gleich  gewicht. Von den beiden     Systemen    kann       immer    nur dasjenige System arbeiten, dessen  aus den beiden     Gleichspannungen    resultie  rende     ,Spannung    im Durchlässigkeitssinne .der  Ventile gerichtet ist. Je nach dem Grössen  verhältnis der beiden     Gleichspannungen    des  selben Systems nimmt der Motor Energie  aus dem Netz auf oder gibt Energie ans  Netz ab.

   Ist zum     Beispiel    die aus der Netz  spannung erzeugte Gleichspannung<B>EN,</B> grö  sser als die aus der Motorspannung erzeugte  Gleichspannung     Em2,    so     nimmt    der Motor      Energie aus dem Netz auf,     arbeitet    also als       Motor.    Wird nun zum Beispiel .durch einen  Antriebsmotor die Drehzahl :

  des -ventilge  steuerten Motors so gesteigert, dass die Span  nung     Ein,        gleich    gross     wird    wie<B>EN"</B> so unter  bleibt die Energieaufnahme     .des    Motors aus  dem Netz.     Bei    weiterer Steigerung der Dreh  zahl wird     Ein,    grösser als<B>EN"</B>     das    heisst die  aus den beiden     Gleichspannungen    ,des moto  risch arbeitenden     Anodensystems    resultie  rende Spannung ist entgegen dem Durch  lässigkeitssinn der     Ventile    gerichtet und die  ses System kann deshalb keinen Strom füh  ren.

   Gleichzeitig     wird    aber die Spannung       Ein,    grösser als die Spannung ENG, so dass das  generatorisch arbeitende Anodensystem Strom  führen kann, wodurch der Motor als Gene  rator arbeitet und Energie ans Netz abgibt.  



  Die     Regulierung    der Drehzahl des Motors  erfolgt durch Verschieben des Zündpunktes  <B>ZN,</B> und     ZN,    gegenüber den Momentan  werten der     Netzspannung,    das heisst durch  Verändern der Grösse der Spannungen<B>EN,.</B>  und EN,. Die Verschiebung der     Zündpunkte     ZN1 und ZN2 gegenüber den Momentanwerten  der Netzspannung erfolgt durch Verändern  der Lage der synchron mit der     Netzspannung          rotierenden    Bürsten der Kontaktgeber 35 und  36 (Abb. 1).

   Diese Bürstenverschiebung wird       mittels    der im     Erregerkreis    der Synchron  motoren 39 und 40     eingeschalteten    Wider  stände 37 und 38 ausgeführt. Die Phasen  enden der in Stern     geschalteten        dreiphasigen     Erregerwicklung der Synchronmotoren sind  an drei gleichmässig am Umfang verteilte  Punkte der Widerstände 37 und 38 geführt.  Die Gleichstromzuleitung zu jedem Wider  stand erfolgt über zwei drehbare Bürsten. Je  nach der Stellung dieser Bürsten ändert sich  die Stromverteilung in den drei Phasen der  Erregerwicklung und dadurch auch die Lage  der     magnetischen    Achse des Rotors.

   Da .die  magnetische Achse des Rotors synchron     mit     der magnetischen Achse des Stators der Syn  chronmotoren 39, 40 umläuft, ergibt eine Ver  schiebung der Rotorachse eine Verdrehung  des Rotors und damit der Kontaktgeber  bürsten gegenüber den Momentanwerten der    Netzspannung. Zum     Verstellen    der Bürsten  der Widerstände 37 und 38 dient der Hebel  46. Die Widerstände 37 und 38 sind mit der       Erregerwicklung    der     Synchronmotoren    so  verbunden, dass eine gleichsinnige Verschie  bung der Bürsten der beiden Widerstände  eine gegenläufige Verschiebung der Kon  taktgeberbürsten erzeugt, da ja die von den  beiden Anodengruppen aus der Netzspan  nung erzeugten Gleichspannungen einander  entgegengesetzt gerichtet sein müssen.  



  Für den Drehrichtungswechsel muss die  dem Motor zugeführte Spannung, das heisst  die von den beiden Anodengruppen aus der  Netzspannung erzeugten Gleichspannungen  EN, und<B>EN,</B> in ihrer Richtung umgekehrt  werden. Dieser     Richtungswechsel    kann allein  durch entsprechende     Verschiebung    des     Zünd-          punktes    der beiden Anodengruppen in bezug  auf die Netzspannung ausgeführt werden.

    Der     Zündpunkt        :desjenigen    Anodensystems,  dessen Gleichspannung für die eine Dreh  richtung im Durchlässigkeitssinn der     Ventile     gerichtet war, muss nun für die andere Dreh  richtung über die Lage, welche der Gleich  spannung 0     entspricht,    hinaus in nacheilen  dem Sinne verschoben werden, wodurch die  Gleichspannung dieser Anodengruppe ihre  Richtung     umgekehrt.        Gleichzeitig    wird auch  die     Richtung    der Gleichspannung der andern  Anodengruppe umgekehrt, indem durch die  Kopplung der beiden     Regulierwiderstände     37 und 38     (Abb.    1)

   der     Zündpunkt    des an  dern     Systems    eine entsprechende     Voreilung     erhält. Da nun der     Motor    entsprechend dem       Richtungswechsel    der beiden Gleichspannun  gen EN, und<B>EN,</B>     (Abb.    2a) seine Drehrich  tung bei gleichbleibender Erregung ändert,  so werden auch die aus der Motorspannung  gebildeten Gleichspannungen     Ein,    und     E.)s2     in ihrer Richtung umgekehrt.

   Je nach dem       Betriebszustand    (Motor- oder     Generatorbe-          trieb)    werden sich also     wieder        die    beiden       Gleichspannungen    EN,     und        Ein,    oder<B>EN,</B> und       Ein,        das    Gleichgewicht halten.

   Die Drehzahl  regelung, sowie der     Drehrichtungswechsel    des       Motors    kann also allein durch entsprechende  Verschiebung der     Zündpunkte    der beide           Anodengruppen    in     bezug    auf die Netzspan  nung     mittels    der Kontaktgeber 35 und 36  erfolgen. Derjenige der beiden     Kontaktgeber,     der in der einen Drehrichtung des Motors  das motorische respektive generatorische  Anodensystem     steuert,    dient in der andern  Drehrichtung zur Steuerung des     generatori-          schen    respektive motorischen Anodensystems.

    Dadurch wird     ,dem    zur Verstellung der Re  gulierwiderstände 37 und     3,8    dienenden  Steuerhebel 46 für jede Drehrichtung und  Drehzahl eine bestimmte Position zugeord  net.  



  Anstatt die Verschiebung der     Zündpunkte     der     beiden    Anodengruppen in bezug auf die  Netzspannung durch Verstellung der Kon  taktgeberbürsten auszuführen, können auch  die Segmentringe der Kontaktgeber 35 und  36 verdreht werden. Der Antrieb zur Ver  stellung der Segmentringe müsste in diesem  Falle so beschaffen sein, dass sich die Ringe  in gegenläufigem Sinne verdrehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Steuerung von kommu tatorlosen Mehrphasen-Reversiermotoren nach Patentanspruch II des Hauptpatentes, da durch gekennzeichnet, dass der Drehrich tungswechsel des Motors mittels derjenigen Steuerapparate durchgeführt wird, welche die Verschiebung der Zündpunkte der Anoden der Ventile in bezug auf die Netz spannung regeln.
    UNTERANSPRUCH: Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Regelung der Zündpunkte der Anoden der Ventile in bezug auf die Netzspannung mindestens zwei Steuerapparate vorhanden sind, welche die Zündpunkte zeitlich in gegenläufigem Sinne verschieben, und von welchen derselbe Steuerapparat, der in der einen Drehrichtung des Motors die Anoden in der positiven respektive negativen Halbwelle der Netz spannung freigibt,
    in der andern Drehrich tung des Motors die Anoden in der negativen respektive positiven Halbwelle der Netzspan nung freigibt.
CH185598D 1933-11-16 1934-11-07 Einrichtung zur Steuerung von kommutatorlosen Mehrphasen-Reversiermotoren. CH185598A (de)

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