CH185752A - Akkumulatorsäule. - Google Patents
Akkumulatorsäule.Info
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- Secondary Cells (AREA)
Description
Akkumulatorsäule. Die Erfindung betrifft eine Akkumula- torenbatterie geringer elektrischer Leistung. Insbesondere handelt es sich um eine Batte rie, bei der jede Zelle nur aus einer einzigen positiven und einer einzigen negativen Platte besteht, und zwar in dem Sinne, dass jede Platte auf der einen Seite ,die negative Platte der einen Zelle und auf der andern Seite die positive Platte der nächsten. Zelle ist.
Solche Platten sind unter der Bezeichnung "Bipolar platten" bekannt und eine solche Batterie wird öfters als "Akkumulatorsäule" bezeich net. Die Platten dienen dabei als Zwischen wand zwischen .den Zellen.
Man hat schon früher solche Akkumula- torsäulen herzustellen versucht. Man hat da bei den üblichen Bleiakkumulator mit Schwefelsäure als Elektrolyt verwendet; dies führte aber zu keinem brauchbaren. Er gebnis, da infolge des Fortschreitens des Formierungsvorganges die Platten nach einiger Zeit ihre Funktion als Zwischenwand nicht mehr entsprechend erfüllen konnten.
Man versuchte nun, diesen Nachteil durch Anbringen der aktiven Massen zu beiden Seiten eines Isolators zu beheben; es blieb aber nach wie vor der Nachteil bestehen, dass es notwendig war, . diese Schichten leitend miteinander zu verbinden.
Anmelderin hat nun gefunden, dass sich der beabsichtigte Zweck auf besonders ein fache Weise durch Benutzung einer Akku mulatorensäule nach der Erfindung er reichen lässt. Dieser gemäss bestehen:
die zu gleich als Elektroden dienenden Zwischen wände zwischen den Zellen aus einer nicht oder schlecht leitenden Masse, der eine solche Graphitmenge zugesetzt ist, dass das Ge misch genügende Leitfähigkeit besitzt, wäh rend als Elektrolyt eine Lösung mindestens eines Bleisalzes verwendet wird.
Hierbei wird der Vorteil erreicht, dass die Zwischenwände beim Gebrauch des Akkumulators nicht angegriffen werden und infolgedessen ihre Undurchdringbarkeit nicht verlieren können. Vorteilhaft kann eine solche Säule aus Akkumulatoren zusammen gebaut sein, bei denen beim Laden aus der Lösung elektrochemisch aktive, aus den Kationen stammende Stoffe auf nicht an greifbaren Elektroden niedergeschlagen wer den, und bei denen die Anionen elektro- chemisch indifferent sind.
Als Material für die Zwischenwände eignet sich insbesondere ein Gemisch von harzartigen Produkten und Graphit sehr gut. Die Masse wird durch den zuletzt erwähnten Bestandteil leitend ge macht.
Die Erfindung soll an einigen Ausfüh- rungsbeispielen näher erläutert werden. Flache, kleine Schalen aus einem Kunst- harzgraphitgemisch werden mit Lösungen eines oder mehrerer löslichen Bleisalze ge füllt und abwechselnd mit Gummidichtungs- ringen aufeinander gesetzt. Der Stapel wird dann zwischen zwei Endscheiben mittels Zugstangen festgeklemmt.
Nach einer andern Ausführungsform der vorliegenden Erfindung werden Scheiben, die z. B. ebenso aus einem Graphitkunst- harzgemisch bestehen, abwechselnd mit Rin gen aus Isoliermaterial, wie Glas, Ebonit, Kunstharz oder dergleichen aufgestapelt, wobei diese Ringe ein seitliches Loch oder eine seitliche Aussparung aufweisen. Darauf wird das Ganze auf die im ersten Beispiel beschriebene Weise festgeklemmt und erfor derlichenfalls aussen mit einer abdichtenden und isolierenden Masse versehen.
Darauf wird durch die seitlichen Löcher der Ringe der Elektrolyt, nämlich eine Lösung min- destens eines Bleisalzes eingebracht. Diese Öffnungen werden auf geeignete Weise ab gedichtet.
Nach einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung können: die im zwei ten Beispiel erwähnten: Scheiben aus einer mit pulverförmigem Graphit versetzten keramischen Masse und die Ringe aus der gleichen oder aus einer andern keramischen Masse hergestellt werden. Die Scheiben und Ringe werden in diesem Fall wieder ab wechselnd gestapelt, durch sanften Druck vereinigt und nach Trocknen einem Backvor- gang unterworfen.
Die Ringe haben dabei wieder ein seit liches Loch oder eine seitliche iÖffnung oder Aussparung. Beispielsweise hat man zuvor ein Holzpfröpfchen oder etwas Ähnliches eingebracht, das beim Backen; eine seitliche ,Öffnung im Ring entstehen lässt. Erforder lichenfalls wird nach dem Backen das Ganze zwecks Erreichung von Flüssigkeitsdichtheit in Paraffin, Asphalt, Kunstharz usw. einge taucht. Darauf werden die so gebildeten Abteile mit einem im vorangehenden, Bei spiel genannten Elektrolyt gefüllt und die Öffnungen verstopft.
Das Ganze kann dann noch in eine isolierende Masse eingetaucht werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Akkumulatorsäule, dadurch gekennzeich net, dass die zugleich als Elektroden dienen den Zwischenwände zwischen .den Zellen aus einer nicht oder schlecht leitenden Masse bestehen, der eine solche Graphit menge zugesetzt ist, da3 das Gemisch ge nügende Leitfähigkeit besitzt, während als Elektrolyt eine Lösung mindestens eines Bleisalzes verwendet wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE185752X | 1934-03-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH185752A true CH185752A (de) | 1936-08-15 |
Family
ID=5719592
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH185752D CH185752A (de) | 1934-03-14 | 1935-02-26 | Akkumulatorsäule. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH185752A (de) |
-
1935
- 1935-02-26 CH CH185752D patent/CH185752A/de unknown
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