Akkumulatorsäule. Die Erfindung betrifft eine Akkumula- torenbatterie geringer elektrischer Leistung. Insbesondere handelt es sich um eine Batte rie, bei der jede Zelle nur aus einer einzigen positiven und einer einzigen negativen Platte besteht, und zwar in dem Sinne, dass jede Platte auf der einen Seite ,die negative Platte der einen Zelle und auf der andern Seite die positive Platte der nächsten. Zelle ist.
Solche Platten sind unter der Bezeichnung "Bipolar platten" bekannt und eine solche Batterie wird öfters als "Akkumulatorsäule" bezeich net. Die Platten dienen dabei als Zwischen wand zwischen .den Zellen.
Man hat schon früher solche Akkumula- torsäulen herzustellen versucht. Man hat da bei den üblichen Bleiakkumulator mit Schwefelsäure als Elektrolyt verwendet; dies führte aber zu keinem brauchbaren. Er gebnis, da infolge des Fortschreitens des Formierungsvorganges die Platten nach einiger Zeit ihre Funktion als Zwischenwand nicht mehr entsprechend erfüllen konnten.
Man versuchte nun, diesen Nachteil durch Anbringen der aktiven Massen zu beiden Seiten eines Isolators zu beheben; es blieb aber nach wie vor der Nachteil bestehen, dass es notwendig war, . diese Schichten leitend miteinander zu verbinden.
Anmelderin hat nun gefunden, dass sich der beabsichtigte Zweck auf besonders ein fache Weise durch Benutzung einer Akku mulatorensäule nach der Erfindung er reichen lässt. Dieser gemäss bestehen:
die zu gleich als Elektroden dienenden Zwischen wände zwischen den Zellen aus einer nicht oder schlecht leitenden Masse, der eine solche Graphitmenge zugesetzt ist, dass das Ge misch genügende Leitfähigkeit besitzt, wäh rend als Elektrolyt eine Lösung mindestens eines Bleisalzes verwendet wird.
Hierbei wird der Vorteil erreicht, dass die Zwischenwände beim Gebrauch des Akkumulators nicht angegriffen werden und infolgedessen ihre Undurchdringbarkeit nicht verlieren können. Vorteilhaft kann eine solche Säule aus Akkumulatoren zusammen gebaut sein, bei denen beim Laden aus der Lösung elektrochemisch aktive, aus den Kationen stammende Stoffe auf nicht an greifbaren Elektroden niedergeschlagen wer den, und bei denen die Anionen elektro- chemisch indifferent sind.
Als Material für die Zwischenwände eignet sich insbesondere ein Gemisch von harzartigen Produkten und Graphit sehr gut. Die Masse wird durch den zuletzt erwähnten Bestandteil leitend ge macht.
Die Erfindung soll an einigen Ausfüh- rungsbeispielen näher erläutert werden. Flache, kleine Schalen aus einem Kunst- harzgraphitgemisch werden mit Lösungen eines oder mehrerer löslichen Bleisalze ge füllt und abwechselnd mit Gummidichtungs- ringen aufeinander gesetzt. Der Stapel wird dann zwischen zwei Endscheiben mittels Zugstangen festgeklemmt.
Nach einer andern Ausführungsform der vorliegenden Erfindung werden Scheiben, die z. B. ebenso aus einem Graphitkunst- harzgemisch bestehen, abwechselnd mit Rin gen aus Isoliermaterial, wie Glas, Ebonit, Kunstharz oder dergleichen aufgestapelt, wobei diese Ringe ein seitliches Loch oder eine seitliche Aussparung aufweisen. Darauf wird das Ganze auf die im ersten Beispiel beschriebene Weise festgeklemmt und erfor derlichenfalls aussen mit einer abdichtenden und isolierenden Masse versehen.
Darauf wird durch die seitlichen Löcher der Ringe der Elektrolyt, nämlich eine Lösung min- destens eines Bleisalzes eingebracht. Diese Öffnungen werden auf geeignete Weise ab gedichtet.
Nach einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung können: die im zwei ten Beispiel erwähnten: Scheiben aus einer mit pulverförmigem Graphit versetzten keramischen Masse und die Ringe aus der gleichen oder aus einer andern keramischen Masse hergestellt werden. Die Scheiben und Ringe werden in diesem Fall wieder ab wechselnd gestapelt, durch sanften Druck vereinigt und nach Trocknen einem Backvor- gang unterworfen.
Die Ringe haben dabei wieder ein seit liches Loch oder eine seitliche iÖffnung oder Aussparung. Beispielsweise hat man zuvor ein Holzpfröpfchen oder etwas Ähnliches eingebracht, das beim Backen; eine seitliche ,Öffnung im Ring entstehen lässt. Erforder lichenfalls wird nach dem Backen das Ganze zwecks Erreichung von Flüssigkeitsdichtheit in Paraffin, Asphalt, Kunstharz usw. einge taucht. Darauf werden die so gebildeten Abteile mit einem im vorangehenden, Bei spiel genannten Elektrolyt gefüllt und die Öffnungen verstopft.
Das Ganze kann dann noch in eine isolierende Masse eingetaucht werden.
Accumulator column. The invention relates to a storage battery with low electrical power. In particular, it is a battery in which each cell consists only of a single positive and a single negative plate, in the sense that each plate on one side, the negative plate of one cell and on the other the positive plate of the next. Cell is.
Such plates are known as "bipolar plates" and such a battery is often referred to as "accumulator column". The plates serve as an intermediate wall between the cells.
Attempts have been made to manufacture such accumulator columns earlier. The usual lead-acid batteries have been used with sulfuric acid as the electrolyte; but this did not lead to any useful one. The result was that, as the formation process progressed, the panels could no longer fulfill their function as a partition wall after a while.
Attempts have now been made to remedy this disadvantage by attaching the active masses on both sides of an insulator; however, the disadvantage remained that it was necessary to. to connect these layers to one another in a conductive manner.
The applicant has now found that the intended purpose can be achieved in a particularly simple manner by using a battery pack according to the invention. These consist of:
the intermediate walls between the cells, which also serve as electrodes, are made of a non-conductive or poorly conductive compound to which such an amount of graphite is added that the mixture has sufficient conductivity, while a solution of at least one lead salt is used as the electrolyte.
This has the advantage that the partition walls are not attacked when the accumulator is used and as a result cannot lose their impenetrability. Such a column can advantageously be built from accumulators in which during charging from the solution electrochemically active substances originating from the cations are deposited on inaccessible electrodes, and in which the anions are electrochemically indifferent.
A mixture of resinous products and graphite is particularly suitable as a material for the partition walls. The mass is made conductive by the last-mentioned component.
The invention is to be explained in more detail using a few exemplary embodiments. Flat, small bowls made from a synthetic resin graphite mixture are filled with solutions of one or more soluble lead salts and placed on top of each other with rubber sealing rings. The stack is then clamped between two end plates by means of tie rods.
According to another embodiment of the present invention, disks made e.g. B. also consist of a graphite synthetic resin mixture, stacked alternately with rings made of insulating material such as glass, ebonite, synthetic resin or the like, these rings having a side hole or a side recess. Then the whole thing is clamped in the manner described in the first example and, if necessary, provided on the outside with a sealing and insulating compound.
The electrolyte, namely a solution of at least one lead salt, is then introduced through the side holes in the rings. These openings are sealed in a suitable manner.
According to a third embodiment of the present invention: those mentioned in the second example: disks from a ceramic mass mixed with powdered graphite and the rings from the same or a different ceramic mass. In this case, the disks and rings are stacked alternately again, combined by applying gentle pressure and, after drying, subjected to a baking process.
The rings again have a side hole or a side opening or recess. For example, you have previously introduced a piece of wood or something similar that during baking; creates a lateral opening in the ring. If necessary, after baking, the whole thing is immersed in paraffin, asphalt, synthetic resin, etc. in order to achieve liquid-tightness. The compartments thus formed are then filled with an electrolyte mentioned in the previous case, and the openings are clogged.
The whole thing can then be immersed in an insulating compound.