CH185796A - Wählereinrichtung mit einem Vielfachbürstenwähler mit mechanischer Einstellung der Bürstensätze in ihre wirksame Lage. - Google Patents

Wählereinrichtung mit einem Vielfachbürstenwähler mit mechanischer Einstellung der Bürstensätze in ihre wirksame Lage.

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CH185796A
CH185796A CH185796DA CH185796A CH 185796 A CH185796 A CH 185796A CH 185796D A CH185796D A CH 185796DA CH 185796 A CH185796 A CH 185796A
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Telephon-Und Telegra Nationale
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Nationale Telephon & Telegraphenwerke Gmbh
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H63/00Details of electrically-operated selector switches
    • H01H63/02Contacts; Wipers; Connections thereto

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Description


  Wählereinrichtung mit einem     Vielfachbürstenwähler    mit mechanischer Einstellung  der     Bfirstensätze    in ihre wirksame Lage.    Die Erfindung betrifft eine Wählerein  richtung mit einem     Vielfachbürstenwähler     mit mechanischer Einstellung der Bürsten  sätze in ihre wirksame Lage, bei welchem  jeder Bürstensatz mehreren     Leitungsgruppen     zugeordnet ist.  



  Gemäss der Erfindung sind die einzelnen  Leitungsgruppen und die Bürstensätze der  art angeordnet, dass der Bürstenträger zur  Einstellung auf die zweite und jede folgende  Leitungsgruppe bei jedem Wahlstromstoss  um mehrere Schaltschritte     fortgeschaltet     werden muss, um denjenigen     Bürstensatz,    wel  cher der durch die Zahl der Wahlstromstösse  bestimmten     Leitungsgruppe    zugeordnet ist,  in die Stellung zu überführen, in welcher er       r_nechanisch        derart    beeinflusst     werden    kann,

         das\        -er        bei    der weiteren     Fortschaltung    des  Bürstenträgers in Kontaktberührung mit den       Kontakten    der     Leitungsgruppe    tritt.  



       Gegenüber    bekannten Wählereinrichtun  gen mit     Vielfaebbürstenwählern    mit mecha-         nischer    Einstellung der Bürstensätze in ihre  wirksame Lage, bei     denen    jeder Bürstensatz  mehreren     Leitungsgruppen    zugeordnet ist,  hat die Erfindung den Vorteil, dass ein Wäh  ler so ausgebildet werden kann,     dass    eine  besondere zusätzliche     Fortschaltung    des       Biirstenträgers    nach Auswahl des Bürsten  satzes um eine grössere Anzahl von Schalt  schritten nicht erforderlich ist.  



  In der Zeichnung sind zwei Ausführungs  beispiele des Erfindungsgegenstandes veran  schaulicht.  



       Fig.    1 veranschaulicht schematisch das  Kontaktfeld und den Bürstenträger eines       100teiligen    Wählers mit     10-dekadischen     Leitungsgruppen;       Fig.    2 veranschaulicht schematisch das  Kontaktfeld und den Bürstenträger eines  200teiligen Wählers mit     20-dekadischen    Lei  tungsgruppen.  



  Konstruktive Einzelheiten der Wähler  sind in der Zeichnung nicht dargestellt, weil      diese für das Verständnis des Erfindungs  gedankens nicht erforderlich sind. Es ist  lediglich angenommen, dass der Bürstenträ  ger zur Einstellung eines Bürstensatzes in  die Lage,     in    welcher der Bürstensatz (Kon  taktsatz) mechanisch derart beeinflusst wer  den kann, dass er bei der weiteren     Fortschal-          tung    des     Bürstenträgers    in Kontaktberüh  rung mit den Kontakten der Leitungsgruppe       tritt,    unter der     Einwirkung    der Schwerkraft  gesenkt wird,

   und dass sodann der Bürsten  träger zur Einstellung des mechanisch be  einflussten     Kontaktsatzes    auf den Kontakt  der gewünschten Leitung ebenfalls unter  dem     Einfluss    der Schwerkraft gesenkt wird.  Diese schrittweise Fallbewegung des Bür  stenträgers wird durch einen nicht dargestell  ten Sperrmagneten beherrscht, welcher stoss  weise unter dem Einfluss der empfangenen  Nummernstromstösse erregt werden     kann    und  hierbei jeweils den Bürstenträger für     eine     begrenzte Fallbewegung von der Länge, bei  spielsweise eines     Schaltschrittes,    freigibt.

    Bei Auslösung des Wählers wird der Bür  stenträger zu einer weiteren Fallbewegung  freigegeben, durch die er in seine tiefste  Stellung     bewegt    wird, aus der er sodann  durch einen     beliebigen    Antrieb wieder in die  höchste Stellung gehoben wird.  



  Die     mechanische    Beeinflussung eines  Bürstensatzes zu seiner Umschaltung, so dass  er bei der weiteren     Fortschaltung    in     Kon-          taktberühung    mit den     Kontakten    der Lei  tungsgruppe tritt, kann mittels eines beson  deren Stossgliedes erfolgen, welches bei einer  vorübergehenden Betätigung ein Umschalt  glied des betreffenden Bürstensatzes derart  betätigt, dass die     Kontaktfedern    des Bürsten  satzes dem Kontaktfeld genähert werden.

    In der Regel ist hierfür eine drehbare  Stange vorgesehen, die parallel zu dem Bür  stenträger verläuft und in den verschiedenen       Höhenlagen,    in denen die einzelnen Bürsten  träger     beeinflusst    werden     können,    Stossfinger  besitzt. Bei einer Drehung dieser Stossstange  trifft ein Stossfinger nur dann auf das Um  schaltglied des ihm zugeordneten Bürsten  satzes, wenn der Bürstenträger soweit ge-    senkt wurde, dass- sieh dieser ihm zugeordnete  Bürstensatz gerade     in    der     Umschaltestellung     befindet.  



  Ein derartiger Wähler ist     beispielsweise     in dem Patent Nr. 160906     beschrieben.     



  In     Fig.    1 der Zeichnung ist mit     g    das  Kontaktfeld bezeichnet, welches die einzel  nen dekadischen Leitungsgruppen     LI-L10     trägt. Je zwei dieser dekadischen Leitungs  gruppen sind zu einem     Kontaktfeldstreifen          vereinigt,    beispielsweise die     Leitungsgruppen          L1    und L6 zu dem     Kontaktfeldstreifen        KI,     die Leitungsgruppen<I>L2</I> und<I>L7 zu</I> dem       Kontaktfeldstreifen        K2,        usf.    Mit     BT    ist der  Bürstenträger bezeichnet,

   welcher 5 Bürsten  sätze     A-E    trägt, die jeweils als schwarzes  Dreieck angedeutet sind. Der Bürstenträger  A dient zur Herstellung von     Verbindungen     zu den Leitungen der     Leitungsgruppen        L1     und L6 des     Kontaktfeldstreifens    K1. Ent  sprechend dient der Bürstensatz B zur Her  stellung von Verbindungen zu den Leitungen  der     Leitungsgruppen   <I>L2</I> und<I>L7</I> des     Kon-          taktfeldstreifens        K2    usw.

   Die Linien     a1     und a2 bezeichnen die Stellungen,     in    welche  der Bürstensatz A durch die Betätigung des  nicht dargestellten Stossgliedes     mechanisch     beeinflusst werden kann. Ebenso     bezeichnen     die Linien     b1    und<I>b2</I> die entsprechenden  Stellungen für den Bürstensatz B     usw.     



  In der     Zeichnung    sind die     Entfernungen     eingetragen, in denen sich in der Ruhelage  des Bürstenträgers     BT    die     einzelnen.    Bürsten  sätze     A=E    von den     ihnen    zugeordneten  Stellungen     a1,        a2-el,    e2, in     denen    sie mecha  nisch beeinflusst werden können, befinden.

    Diese     Stellungen        a1,        a2-el,    e2     befindensich     jeweils     in    der     Entfernung    eines Schaltschrit  tes von dem ersten Kontakt der zugeordneten       Leitungsgruppe        LI,        L6-L5,   <I>L10,</I> so dass  jeder Bürstensatz nach seiner Beeinflussung       bereits    durch den nächsten     Schaltschritt    des  Bürstenträgers auf den ersten Kontakt der  ihm zugeordneten     Leitungsgruppe    zu stehen  kommt.  



  r bezeichnet den Abstand, den der Bür  stensatz A in der Ruhelage des     Bürsten-          trägers        BT    von der Stellung     a1    hat. x be-      zeichnet die Grösse eines     Schaltschrittes    und  damit zugleich auch den Abstand der ein  zelnen Kontakte einer Leitungsgruppe von  einander. Der Abstand r kann gleich der  Grösse x eines     Sehaltschrittes    sein, er kann  auch eine andere Grösse besitzen. In der  schematischen Darstellung der     Fig.    1 ist an  genommen, dass der Abstand r die Grösse  eines     Schaltschrittes    x besitzt.  



  Durch den ersten Nummernstromstoss  einer     Stromstossreihe,    welcher zur Auswahl  einer der dekadischen     Leitungsgruppen    aus  gesandt wird, wird der Bürstenträger     BT     um den Abstand r gesenkt. Enthält diese       Stromstossreihe    nur diesen einzigen Strom  stoss, dann befindet sich am Ende dieser       Stromstossreihe    der Bürstensatz A in der  Stellung     ctl,    während kein einziger der an  dern Bürstensätze     B-E    sich in einer der  Stellungen     b-e    befindet, in der er mecha  nisch beeinflusst werden kann.

   Wird hier  auf das nicht dargestellte Stossglied vorüber  gehend betätigt, dann wird nur der der  Stellung     a1    zugeordnete Stossfinger gerade  auf das     Umschalteglied    des Bürstenträgers A  treffen, so dass dieser Bürstensatz mecha  nisch beeinflusst wird. Durch die Strom  stösse der zweiten     Stromstossreihe,    welche zur  Einstellung des beeinflussten, das heisst um  geschalteten Bürstensatzes A auf einen der  Kontakte der     Leitungsgruppe        L1    dient, wird  der     Bürstenträger    jeweils um einen     Schalt-          schritt    x gesenkt.  



  Soll eine     Verbindung    mit der Leitungs  gruppe L4 hergestellt werden, dann enthält  die erste     Stromstossreihe,    die auf den Bür  stenträger des Wählers wirksam wird,     vier     Stromstösse. Durch den ersten     Stromstoss     wird der Bürstenträger wieder um den Ab  stand     r    gesenkt.

   Durch den zweiten und  jeden folgenden Stromstoss dieser Stromstoss  reihe wird der     Bürstenträger    nunmehr nicht  um den Abstand x eines Schaltschrittes,     son-          dern    um die Strecke     2x    zweier Schalt  schritte gesenkt werden. -Am Ende des vier  ten Stromstosses ist somit der Bürstenträger       RT    um die Strecke<I>6x</I>     -I-   <I>r</I> gesenkt worden,       das    heisst der Bürstensatz D     befindet    sich    in der Stellung dl,     in.    der er mechanisch  beeinflusst werden     kann.     



  Soll eine Verbindung mit einer Leitung  der Leitungsgruppe L6 hergestellt     werden,     dann enthält die erste     Stromstossreihe    6  Stromstösse. Da der zweite und jeder fol  gende Stromstoss dieser     Stromstossreihe        eine          Fortschaltung    des Bürstenträgers     jeweils.     um zwei     Schaltschritte    2x     bewirkt,        ist    der  Bürstenträger am Ende des 6.     Stromstosses     um die Wegstrecke r     -i--    10x aus der Ruhe  lage verschoben.

   Hierbei befindet sich der  Bürstensatz<I>A</I> in der Stellung<I>a2,</I> in der er  ebenso wie in der Stellung     a1    durch mecha  nische Beeinflussung     umgeschaltet    werden  kann. In dieser Stellung ist der Bürstensatz  A einen     Schaltschritt    von dem ersten Kon  takt der Leitungsgruppe L6 entfernt, so dass  durch die Stromstösse der zweiten Strom  stossreihe, durch welche der Bürstenträger       BT    jeweils nur um einen     .Schaltschritt    x  gesenkt     wird,    der Bürstensatz A auf jeden  Kontakt der Leitungsgruppe L6 eingestellt  werden kann.  



  In der gleichen Weise wird bei Aussen  dung von 10 Stromstössen in der ersten       Stromstossreihe    der Bürstenträger um die  Wegstrecke 18x     -I-    r     fortbewegt,    so dass der       Bürstensatz    E sich in der Stellung     e2    befin  det, in der er mechanisch beeinflusst werden  kann.  



       Durch    die     Fortschaltung    des Bürstenträ  gers     DT    jeweils um zwei     Schaltschritte   <I>2x</I>  bei den     Stromstössen    der ersten     Stromstoss-          reihe,    welche     zur        Auswahl    des     Bürstensatzes     und der     Leitungsgruppe    dient, wird somit  erreicht, dass die einzelnen Bürstensätze A,  <I>B, C, D,</I> E unmittelbar sowohl in die Stel  lungen     fortgeschaltet    werden, in denen sie  derart beeinflusst werden können,

   dass sie bei  der weiteren     Fortschaltung    in Kontaktbe  rührung mit den     Kontakten.    der ersten Zei  tungsgruppe     L1,   <I>L2, L3, L4, L5</I> des ihnen  zugeordneten     Kontaktstreifens        K1,        K2,        K3,          K4,        K5    treten, als auch in die Stellungen,  in denen sie derart     beeinflusst    werden kön  nen, dass sie bei der weiteren     Fortschaltung              in    Kontaktberührung mit .den Kontakten der  zweiten Leitungsgruppe L6,<I>L7, L8, L9,

   L10</I>  des ihnen     zugeordneten    Kontaktstreifens tre  ten. Es bedarf somit     keiner        selbsttätigen    zu  sätzlichen     Fortschaltung    des Bürstenträgers       BT    zwischen dem Einwirken der Stromstoss  reihe     für    die Bürstenwahl und der Strom  stossreihe für die Leitungswahl, wie dies bei  den bekannten Wählern der Fall ist.  



  Die     Fortschaltung    des Bürstenträgers  jeweils um zwei     Schaltschritte    2x beim Ein  langen eines Stromstosses kann in einfacher  Weise dadurch erreicht werden, dass mit dem  Bürstenträger eine     Kontaktsteuereinrichtung     verbunden ist, welche in der 2., 4., 6., 8.,  10.,     12.,    14., 16., 18.

   Stellung des Bürsten  trägers, das heisst in     Stellungen,    in denen  der Bürstenträger um den Abstand     2x,   <I>4x,</I>  <I>6x, 8x,</I> 10x, 12x, 14x, 16x, 18x von der  Ruhelage entfernt ist, ein Stromkreis für  den     Entsperrmagneten    geschlossen wird,  durch den dieser erregt wird und den Bür  stenträger für die Bewegung eines Schalt  schrittes x freigibt.

   Nimmt hierbei beispiels  weise der Bürstenträger nach der     Einwir-          kung    von zwei Stromstössen in der ersten       Stromstossreihe    die Stellung ein, in der er  um 2x     Schaltschritte    von der Ruhelage ent  fernt ist, dann wird durch die zusätzliche  Erregung des     Entsperrmagnetes    der Bürsten  träger     selbsttätig    um einen     Schaltschritt    x       fortgeschaltet,    so dass er sich     niznmphr    in  dem Abstand 3x von der Ruhelage befindet,  der dem in der     Zeichnung    veranschaulichten  Abstand<I>2x</I>     +   <I>r</I> entspricht.

   Dieser über die       Kontaktvorrichtungen    des Bürstenträgers ge  schlossene Stromkreis     muss:    naturgemäss nach  dem Einwirken der Stromstösse der ersten       Stromstossreihe    aufgehoben     werden,    da durch  die Stromstösse der zweiten     Stromstossreihe     der     Bürstenträger    jeweils um einen einzigen       Schaltschritt        fortgeschaltet        werden    soll.  



  Die     Fortschaltung    des Bürstenträgers um  jeweils zwei Schaltschritte 2x bei den ein  zelnen Stromstössen der ersten     Stromstossreihe     kann auch durch an sich     bekannte    impuls  verdoppelnde     Schaltmittel    bewirkt werden,  beispielsweise     indem    der     Entsperrmagnet    des    Bürstenträgers so angeordnet ist, dass er  sowohl     in    den Lade- als auch in den Ent  ladestromkreis eines Kondensators gelegt  werden kann.

   Die Umschaltung dieser Strom  kreise wird von den     Impulsübertragungs-          relais    gesteuert, so dass der     Entsperrmagnet     beispielsweise zu Beginn eines Stromstosses  im     Ladestromkreis    des     Kondensators    kurz  zeitig erregt wird und den Bürstenträger für  die Bewegung um einen     Schaltschritt    x frei  gibt und am Ende des Stromstosses im     Eut-          ladestromkreis    des Kondensators kurzzeitig  erregt wird und den Bürstenträger erneut  um die Bewegung eines Schaltschrittes x  freigibt.

   Auch diese impulsverdoppelnden  Schaltmittel     müssen    nach dem Einwirkender  Stromstösse der ersten     Stromstossreihe        uu-          wirksam    gemacht werden, um die     Fortschal-          tung    des Bürstenträgers durch die Strom  stösse der zweiten     Stromstossreihe    um jeweils  einen     einzigen    Schaltschritt zu ermöglichen.  



       In        Fig.    2 sind     schematisch    die Verhält  nisse eines Wählers mit 10 Bürstensätzen       A-M    und 20 dekadische     Leitungsgruppen          Ll-L20    dargestellt.

   In dem Kontaktfeld       K    sind 10     Kontaktfeldstreifen        K1-g10     vorgesehen, von denen jeder die Kontakte  zweier dekadischer Leitungsgruppen ent  hält.     In    den     Kontaktfeldstreifen        g1,        g3,          K5,        g7    und     K9    sind .die 1,0 dekadischen  Leitungsgruppen     Ll-L10    einer     100-Gruppe     von Leitungen in der gleichen Weise ange  ordnet, wie dies beim Wähler nach der       Fig.    1 der Fall gewesen ist.

   Die Kontakt  gruppen dieser Leitungsgruppen     Ll-L10     bilden eine Grossgruppe. Dieser Grossgruppe  und den     zugehörigen        Kontaktfeldstreifen        K1,          K3,    K5,     g7,        K9    sind auf dem     Bürstenträger     die Bürstensätze<I>A, B, C, D,</I> E zugeordnet.

    Die Abstände dieser     Bürstensätze   <I>A, B, C,</I>  <I>D,</I> E von den     Stellungen        cl,        b1,   <I>cl, dl,</I>     e1,      in denen sie mechanisch derart beeinflusst  werden, dass sie bei Weiterschaltung in Kon  taktberührung mit den Kontakten der Lei  tungsgruppen     L1,   <I>L2,</I> L3 L4, L5 treten     und     die Abstände der Bürstensätze     A-E    von  den Stellungen     a2-e2,    in     denen:

      sie mecha  nisch derart     beeinflusst        werden,    dass sie bei      Weiterschaltung in Kontaktberührung mit  den Kontakten der Leitungsgruppen L6 -L10  treten, sind die gleichen wie beim Wähler  nach der     Fig.    1.  



  Die zusätzlichen     Bürstensätze    F,<I>G, H,</I>  J, M, welche für die     Leitungsgruppen          Lll-L20    einer zweiten Grossgruppe von  100 Leitungen vorgesehen sind, sind zwi  schen den Bürstensätzen<I>A, B, C,</I>     D,    E des  Bürstenträgers angeordnet, so     .dass    auf dem  Bürstenträger die Bürstensätze für die erste  und die zweite 100er Gruppe von Leitungen  abwechseln.

   Ebenso wechseln in dem Kon  taktfeld K die     Kontaktfeldstreifen   <I>KI,</I> K3,  K5,     K7,    K9 für die erste 100er     Gruppe    von  Leitungen mit den     Kontaktfeldstreifen    K2,  <I>K4, K6,</I> K8, K10 für die zweite Grossgruppe  von 100 Leitungen ab.

   Die Abstände der Bür  stensätze F,<I>G, H, J,</I> M von den ihnen zu  geordneten Stellungen<I>f l ,</I>     f2-ml,   <I>m2,</I> in  denen sie mechanisch derart beeinflusst wer  den können, dass sie bei der weiteren Fort  schaltung in Kontaktberührung mit den  Kontakten der ihnen zugeordneten Leitungs  gruppen     L11,        L16-L15,    L20 wirksam sind,  sind jeweils um einen Schaltschritt x grösser  als die entsprechenden Abstände der Bür  stensätze<I>A, B, C, D,</I> E von den ihnen zu  geordneten Stellungen<I>a1,</I>     a2-el,

          e2.    Der  Bürstenträger     BT    wird somit zur Auswahl  einer der Bürstensätze     A-E    in genau der  gleichen Weise     fortgeschaltet,    wie dies an  lässlich der Anordnung der     Fig.    1 beschrie  ben ist, während er zur Auswahl einer der  Bürstensätze     F-M    lediglich zusätzlich noch  um einen einzigen     Schaltschritt    fortbewegt  werden muss.  



  Dieser zusätzliche     Schaltschritt    gibt  somit die Unterscheidung, ob eine Verbin  dung zu der ersten oder zu der zweiten 100er  Gruppe von Leitungen hergestellt werden  soll. Dieser zusätzliche Schaltschritt     kann     bei Belegung des Wählers also vor     Einwir-          ktng    der Stromstösse der ersten     Stromstoss-          reihe,        ausgeübt    werden.

   Er kann auch nach       Einwirken    der Stromstösse der ersten     Strom-          stossTeihe,        jedoch    vor der Betätigung des       Stossgliedes;        welches    die Bürstensätze mecha-         nisch    beeinflusst, ausgeführt werden. Der  für den zusätzlichen Schaltschritt erforder  liche zusätzliche Stromstoss kann vor oder  unmittelbar nach der ersten     Stromstossreihe     gegeben werden.  



  Es sei angenommen, dass der zur Unter  scheidung der     100er    Gruppe von Leitungen  erforderliche zusätzliche Stromstoss bereits  bei Belegung des Wählers abgegeben wird.  Wird der Wähler belegt und unterbleibt der  Stromstoss, dann bedeutet dies, dass durch die  erste     Stromstossreihe        einer    der Bürstensätze       A-E    in die Stellungen     a1,    a2     bezw.    e1, e2  zwecks Herstellung einer Verbindung mit  einer der     Leitungsgruppen;

          Ll-L10    der  ersten 100er Gruppe in der gleichen Weise  gebracht wird wie dies anlässlich in Verbin  dung mit dem Wähler nach der     Fig.    1 be  schrieben worden ist.    Wird hingegen bei Belegung ein beson  derer Stromstoss gesandt, dann wird der  Bürstenträger     BT    um den Schaltschritt lx  gesenkt, so dass     nunmehr    der Bürstensatz F  in der     Entfernung    r von der Stellung f1  steht.

   Die Abstände der Bürstensätze F, G,  <I>H, J, M</I> von den     ihnen    zugeordneten Stel  lungen<B><I>f l,</I></B><I> f</I>     2--inl,   <I>m2</I> sind jetzt die glei  chen     wie    die Abstände, die die Bürstensätze       A-E    in der Ruhelage des Bürstenträgers       BT    von den ihnen zugeordneten Stellungen       a1,        a2-el,    e2     einnehmen.    Durch die Strom  stösse der jetzt     einwirkenden    ersten Strom  stossreihe wird daher einer der Bürstensätze       F-M    in genau der gleichen Weise ausge  wählt,

   wie dies für die Bürstensätze     A-E     beim     Wählen    durch den Wähler nach der       Fig.    1     beschrieben    worden ist.  



  Auch bei der Verwendung von 10 Bür  stensätzen und einem Kontaktfeld, welches  zwei 100er Gruppen von     Leitungen    aufzu  nehmen vermag,     kann    somit erreicht wer  den, dass unmittelbar durch die einlangenden  Stromstösse jeder Bürstensatz in die Stel  lung überführt wird, in der er mechanisch  derart beeinflusst werden kann, dass er bei  der weiteren     Fortschaltung    in Kontaktbe  rührung mit den Kontakten der gewünschten           Leitungsgruppen    tritt, ohne dass eine selbst  tätige Weiterschaltung des Bürstenträgers  um eine bestimmte Wegstrecke erforderlich  ist.

   Für die Auswahl der     beiden        100er     Gruppen von     Leitungen        bezw.    der beiden       Gruppen    von je 5 Bürstensätzen des Bür  stenträgers ist zum     Beispel,    wie in Verbin  dung mit :dem Wähler nach     Fig.    2 dargelegt,  lediglich ein zusätzlicher Stromstoss erforder  lich, der die Verstellung des Bürstenträgers  um einen Schaltschritt bewirkt und der vor  oder     unmittelbar    anschliessend an die Strom  stösse der ersten     @Stromstossreihe    gegeben wer  den kann.  



  Es lassen sich auch Wähleranordnungen  angeben, in denen mehr als zwei Grossgrup  pen von je 100. Leitungen angeschlossen wer  den können. Bei Wählern für<B>300</B> An  schlüsse können zum Beispiel sinngemäss zur  Ausführung der Wähler nach den     Fig.    1 und  2 dreimal fünf Bürstensätze vorgesehen wer  den, nur muss die     Fortschaltung    des Bürsten  trägers bei den Wahlstromstössen zur Aus  wahl der     Leitungsgruppe    jetzt um jeweils  mehr als zwei     Schaltschritte    erfolgen, um       Vieldeutigkeiten    zu vermeiden.

   Das gleiche  gilt für Wähler mit 400 oder 500 Anschlüs  sen.     Ebenso    kann auch jeder Bürstensatz für  mehr als zwei     Leitungsgruppen,    beispiels  weise für drei oder vier     Leitungsgruppen     vorgesehen sein. Ein derart gebauter Wäh  ler für 400 Anschlüsse könnte mit 10 Bür  stensätzen ausgerüstet werden,     wobei    die       Fortschaltung    jeweils um 4 Schaltschritte  erfolgt und die Auswahl der     Grossgruppe     durch die     Fortschaltung    um eine entspre  chende Anzahl     Schaltschritte        bewirkt    wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wählereinrichtung mit einem Vielfach bürstenwähler mit mechanischer Einstellung der Bürstensätze in ihre wirksame Lage, bei welchem jeder Bürstensatz mehreren Lei- tungsgruppen zugeordnet ist, gekennzeich net durch eine derartige Anordnung der Lei tungsgruppen und Bürstensätze, dass der Bürstenträger zur Einstellung auf die zweite und jede folgende Leitungsgruppe bei jedem Wahlstromstoss um mehrere Schaltschritte Eortgeschaltet werden muss, um denjenigen Bürstensatz, welcher der durch die Zahl der Wahlstromstösse bestimmten Leitungsgruppe zugeordnet ist,
    in die Stellung zu überfüh ren, in welcher er mechanisch derart beein flusst werden kann, dass er bei der weiteren Fortschaltung des Bürstenträgers in Kon- taktberührung mit den Kontakten der Lei tungsgruppe tritt. UNTERANSPRÜCHE:
    1. Wählereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die den an zuschliessenden Leitungsgruppen zuge ordneten Kontaktgruppen mehrere Gross gruppen bilden und die Bürstensätze der art angeordnet sind, dass der Bürstenträ ger zur Einstellung eines Bürstensatzes auf die Kontakte einer Grossgruppe um eine andere Anzahl von Schaltschritten fortgeschaltet werden muss, als zur Ein stellung eines Bürstensatzes auf die Kon takte einer andern Grossgruppe. 2. Wählereinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass jeder Bürstensatz jeweils nur den Leitungsgruppen einer Gross gruppe zugeordnet ist.
    3.* Wählereinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2 mit zwei Gruppen von je<B>100</B> Leitungen, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Gruppe fünf Bürstensätze vorgesehen sind, die derart auf dem Bürstenträger angeordnet sind, .dass für Verbindungen mit Leitungen der zweiten Gruppe von 100 Leitungen der Bürstenträger um einen zusätzlichen Schaltschritt fortgeschaltet werden muss.
    4. Wählereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass von dem Bürstenträger eine Kontaktvorrichtung gesteuert wird, welche bei jedem Wahl stromstoss eine Fortschaltung des Bür stenträgers um mehrere Schaltschritte be wirkt. 5. Wählereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet,dass eine Einrich- tung zur Impulsvervielfachung vorgese hen ist, welche bei jedem Wahlstromstoss eine Fortschaltung des Bürstenträgers um mehrere Schaltschritte bewirkt. 6.
    Wählereinrichtung nach Patentanspruch mit einem Vielfachbürstenwähler, dessen Bürstenträger eine der halben Anzahl der in dem Kontaktfeld vorgesehenen dekadi schen Leitungsgruppen entsprechenden Zahl von Bürstensätzen trägt, .dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakte je zweier Leitungsgruppen unmittelbar auf einanderfolgend in einem Kontaktfeld streifen angeordnet sind.
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