CH185995A - Chromatische Handharmonika. - Google Patents

Chromatische Handharmonika.

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CH185995A
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    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description


  Chromatische Handharmonika.    Die Erfindung betrifft eine chromatische  Handharmonika.  



  Die Erfindung gestattet, das Spielen mit  einer chromatischen Handharmonika rasch  und mühelos selbst dann zu erlernen, wenn  jede Kenntnis der Musiknoten fehlt.  



  Gemäss der Erfindung besitzt die chro  matische Handharmonika eine vordere  Knopfreihe für Töne, deren Noten zwischen  den Notenlinien liegen, eine mittlere Knopf  reihe, in der Knöpfe für Töne, deren Noten  von den Notenlinien durchschnitten werden,  kenntlich gemacht sind, und eine     hintere     Knopfreihe für Töne, deren Noten zwischen  den Notenlinien liegen und ein     E-Zeichen     haben.  



  Bei chromatischen Handharmonikas hat  man zwar bereits die Knöpfe für die Halb  töne anders gefärbt als     die    Knöpfe für die  ganzen Töne; es ist jedoch nicht möglich,  eine solche chromatische Handharmonika  ohne Notenkenntnis zu spielen.  



  Auf der Zeichnung ist der Gegenstand  der Erfindung in einer Ausführungsform    dargestellt.     Fig.    1 zeigt die Vorderansicht  der chromatischen Handharmonika, und       Fig.    2 zeigt     einen    Teil eines zugehörigen       Notenblattes.     



  Hierbei ist a das     Griffbrett    der Diskant  seite, b das Griffbrett der     Bassseite    und c ist  der Zugbalg. Mit d ist die beim Spielen  dem Knie zugekehrte untere Seite der Har  monika und mit e die dem Gesichte (Kinn)  zugekehrte obere     Seite    bezeichnet. Die  chromatische Handharmonika hat drei,     mit     g und h     bezeichnete    Knopfreihen.  



  In der mittleren     Knopfreihe    g     ist        eine          Kennzeichnung    einzelner Knöpfe vorgesehen.  Der     Mittelknopf    i ist z. B. schwarz gefärbt  und zweckmässig auch noch     muldenförmig          ausgestaltet,    im Gegensatz zu den andern       ebenflächigen    oder nach aussen gewölbten  Knöpfen. Der Knopf i entspricht dem Ton,  dessen Note auf der Mittellinie k des     fünf-          linigen        Notensystems    l liegt.

   Zwei über und       unter    dem Knopf<I>i</I> befindliche Knöpfe<I>m,</I>     m'     die die äussern Linien     n    des Notensystems l  anzeigen, sind ebenfalls kenntlich     gemacht,         jedoch unterschiedlich zum     Knopf    i, indem  sie z. B. schraffiert oder bunt .gefärbt sind.  Zwei weitere Knöpfe o der     Mittelreihe    g  sind ebenfalls besonders kenntlich gemacht.  z. B. durch einen Punkt, und auf einer     Seite     der mittleren Knopfreihe g ist ferner noch  ein Knopf p unterschiedlich markiert, etwa  kreuzweise schraffiert.  



  Alle Töne, deren Noten r die Linien des  Notensystems l durchschneiden, werden mit  den Knöpfen der Mittelreihe' g gespielt; alle  Töne, deren Noten zwischen den Notenlinien  liegen, werden in der ersten Knopfreihe     f     gespielt und alle Töne, deren Noten v, die  zwischen den Notenlinien liegen und ein       E-Zeichen    haben, werden auf der dritten  Knopfreihe h gespielt.  



  Der Ausgangspunkt für die Melodie ist  der Mittelknopf i; die Knöpfe o beziehen  sich auf Töne, deren Noten t zwei Hilfs  linien, und der     letzte    markierte Knopf p  dient zur     Kennzeichnung    von Tönen, deren  Noten     u    vier Hilfslinien aufweisen.  



  Zum     Spielen    der beschriebenen Hand  harmonika kommen     Notenblätter    zur Ver  wendung, deren Notenschrift eine bildmässige       Ablesung    der Noten in bezug auf die Knöpfe  des Griffbrettes a ermöglichen.     Fig.    2 zeigt  z. B. den Anfang eines Liedes in einer sol  chen Notenschrift.  



  Die Melodie dieses Liedes beginnt mit  der Note r'     (Fig.    2), die von der     obern    Be  grenzungslinie n des     Notenliniensystems    durch  schnitten wird und deren Ton auf der mitt  leren Knopfreihe g zu spielen ist. Die     Note        r1     steht zwei Linien über der Mittellinie     7c,    so  dass der Knopf<I>na'</I> der Reihe g (Knieseite<I>d)</I>       niederzudrücken    ist. Die nächste     Note    s' der  Melodie     (Fig.    2) steht zwischen zwei Linien,  ihr Ton ist somit auf der Knopfreihe     f    zu  spielen.

   Da die Note     s1    im zweiten Linien  zwischenraum über der Mittellinie     steht,    ist,  vom     Mittelknopf   <I>i</I> ausgehend, in der     Reihe   <I>f</I>  der zweite Knopf der Knieseite d, das heisst  ,der Knopf w niederzudrücken. Die nach  folgende Note     v1.    ist eine Note zwischen den  Linien mit einem     --Zeichen    und ihr Ton  daher auf der     Knopfreihe    h zu spielen.

   Die         Note    v' steht im     ersten        Zwischenfeld    über  der Mittellinie     lc,    so dass, vom Mittelknopf<I>i</I>  ausgehend, der erste knieseitige Knopf x der       Reihe        h    niederzudrücken ist. Die     vierte     Note     r2    ist wieder eine Vollnote auf der an  dern Begrenzungslinie n und ihr Ton daher  durch Niederdrücken des Knopfes m in der  Mittelreihe (Kinnseite e) zu spielen.

   Die  Notenbezeichnungen     r1,        s1,        v1    und     r'    sind  auch in     Fig.    1 bei den zugehörigen Knöpfen  des Griffbrettes a angemerkt. In gleicher  Weise werden alle andern Noten der Melodie  gespielt. Die Noten sind also nur Bildzeichen  zum Auffinden des richtigen     Knopfes,    so  dass der Spieler den musikalischen Namen  der Noten gar nicht zu kennen braucht     und     die chromatische Harmonika ohne jede  Kenntnis der Noten spielen kann.

   Das  rasche Auffinden der richtigen Knöpfe er  fordert eine nur sehr kurze     Eingewöhnung,     die es jedermann schon in einigen Tagen er  möglicht, die     chromatische    Handharmonika  fehlerlos zu spielen.  



  Das Spielen der Bässe erfolgt in an sich  bereits bekannter Weise.  



  Erwähnt sei, dass die mit den Merk  zeichen versehenen Knöpfe<I>i, m, m',</I> o und<I>p</I>  nicht     unbedingt    auf der     Mittelreihe    g liegen  müssen; es kann     vielmehr    die Anordnung  auch so getroffen werden, dass diese Knöpfe  entweder in der Reihe<I>f</I> oder<I>h</I> liegen.  Schon vorhandene Harmonikas     können    un  s     'hwer    im Sinne der Erfindung umgestaltet  c<B>in</B>  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Chromatische Handharmonika, gekenn zeichnet durch eine vordere Knopfreihe für Töne, deren Noten zwischen den Notenlinien liegen, eine mittlere Knopfreihe, in der Knöpfe für Töne, deren Noten von den Notenlinien durchschnitten werden, kenntlich gemacht sind, und eine hintere Knopfreihe für Töne, deren Noten zwischen den Noten linien liegen und ein --Zeichen haben. UNTERANSPRüCHE 1.
    Chromatische Handharmonika nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die mittlere Knopfreihe (g) einen kenntlich gemachten Mittelknopf (i) und zwei kenntlich gemachte Knöpfe<I>(m,</I> m') für Töne, deren Noten von den Noten linien durchschnitten werden, zwei kennt lich gemachte Knöpfe (o) für die Töne, deren Noten zwei Hilfslinien haben und einen kenntlich gemachten Knopf (p) für Töne, deren Noten vier Hilfslinien haben, aufweist. 2.
    Chromatische .Handharmonika nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, daB der Mittel knopf (i) zur Kennzeichnung schwarz ge färbt und gemuldet ist.
CH185995D 1935-11-12 1935-11-12 Chromatische Handharmonika. CH185995A (de)

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