CH186028A - Messerschärfer mit hohlschleifenden Schärfstäben und Vorrichtung zum Feinabziehen. - Google Patents

Messerschärfer mit hohlschleifenden Schärfstäben und Vorrichtung zum Feinabziehen.

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Publication number
CH186028A
CH186028A CH186028DA CH186028A CH 186028 A CH186028 A CH 186028A CH 186028D A CH186028D A CH 186028DA CH 186028 A CH186028 A CH 186028A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
knife sharpener
knife
hollow
rods
sharpening
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Application number
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English (en)
Inventor
Paul Dr Doppler
Original Assignee
Paul Dr Doppler
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Publication date
Application filed by Paul Dr Doppler filed Critical Paul Dr Doppler
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D15/00Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping
    • B24D15/06Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges
    • B24D15/08Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges of knives; of razors
    • B24D15/081Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges of knives; of razors with sharpening elements in interengaging or in mutual contact

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description


  Messerschärfer mit hohlschleifenden Schärfstäben und Vorrichtung zum Feinabziehen.    Die im Handel     befindlichen.    Messerschär  fer bestehen im Prinzip gewöhnlich aus meh  reren beweglichen kleinen Rollen, zwischen  denen das Messer beim Abziehen durchgezo  gen wird, wobei jede Rolle einen Span weg  nimmt. Diese Behandlung hat zum Nachteil,  dass die Messer sehr stark abgenützt     werden          und    breite und unregelmässige Phasen erhal  ten.

   Beim Durchziehen wird das Messer näm  lich infolge der Drehbewegungen der     Rollen     in diese hineingepresst; dadurch werden zu  grobe Späne abgezogen, wodurch die Lebens  dauer der Messer wesentlich verkürzt wird;  rostfreie Messer werden angegriffen     und    ver  lieren ihren Rostschutz. Aber auch die  Schärfe ist unbefriedigend; denn die Schneide  phase bleibt grob und unregelmässig. Diese  Übelstände werden durch die vorliegende Er  findung beseitigt, indem sie ermöglicht, das  Messer unter grösstmöglicher Schonung der  Schneide zu schärfen. und abzuziehen.  



  In der anliegenden Zeichnung veranschau  lichen:    Fig. 1 den Messerschärfer im Aufriss,  Fig. 2 den Messerschärfer im Seitenriss,  Fig. 3 die Schärfstäbe (rund) im Aufriss,  Fig. 4 die Schärfstäbe (rund) im     Sei-          tenriss,     Fig. 5 die Schärfstäbe (flach) im     Sei-          tenriss.     



  Der erfindungsgemäss     ausgebildete    Mes  serschärfer besitzt zwei gekreuzte, starre  Schärfstäbe (Fig. 3), zwischen denen das zu  schärfende Messer 10 hindurchgezogen wird,  sowie einen Schleifstein 9 (Fig. 1 und 2),  auf welchem die geschärften     Schneiden,    fein  abgezogen werden.  



  Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, setzt sich  der Messerschärfer aus zwei     Spannbacken    2  und 3 zusammen, die in     einer        gemeinsamen          Basis    8 fest miteinander     verbunden        sind.     Zwischen diesen Teilen sind die Schärfstäbe  6 und 7 in der in     Fig.    3 und 4 ersichtlichen  Art starr angeordnet, so dass sie sich beim       Schärfvorgang    in keiner Richtung bewegen  können.

        Die     -Basis    .des     Messerschärfers    ist so be  messen, dass ein sicheres Stehen der     Vorrich-          tung        gewährleistet    ist. Sie trägt als Ab  schlussplatte     einen        Schleifstein    9; der vor  teilhafterweise     durch    Schrauben oder sonst  wie lösbar verbunden     ist.     



  Fig. 2 zeigt den Erfindungsgegenstand  im Seitenriss. über der breiten Basis, .die für  einen sicheren Stand des Schärfers erforder  lich. ist, verjüngt sich das Gestell; durch  diese flache Ausführung kann .es vorteilhaft  aus Kunstharz oder einem     ähnlichen    Mate  rial angefertigt werden.  



       !.n        11'1g.        ö        bis    5     ist    die     Anordnung    der  Schürfstäbe separat dargestellt, und zwar  sind dieselben in Fig. \3' und 4 rund, in 11'1g. a  flach ausgeführt. In beiden Fällen ist die       Anordnung    derselben starr und im Winkel  ziemlich spitz, um eine scharfe Schneide zu  erzielen; ferner sind die Stäbe gewölbt aus  geführt, was einen Hohlschliff zur Folge hat.  



  Die     Handhabung    des     Messerschärfers    er  folgt so, dass man denselben mit einer Hand  an einer der aufgerauhten Backen 4 oder 5  festhält und das     Messer    mit der andern Hand       zwischen    den Schürfstäben durchzieht; dies  kann     nur    in einer Richtung oder in einer  Hin- und Herbewegung ausgeführt werden.

    Der Schürfvorgang erfolgt .durch Wegnahme  eines schwachen Spanes auf beiden Seiten  der Schneide unter möglichster Schonung des       Messers.    Da die Schürfstäbe     in    ihrer     Längs-          richtung    gewölbt ausgebildet sind, entsteht  eine hohle Schneidephase, welche die Schärfe  des     Messers    erhöht. Nach diesem Vorgang  bleibt die Schneide noch rauh, weil der     Span     eine ungleichmässige Phase hinterlässt. Der  notwendige Feinschliff wird erst durch den  an der Basis des     Messerschärfers    angebrach  ten Schleifstein 9 ermöglicht, an dessen Un  terseite die     Schneide    abgezogen wird.

   Auf  diese     Weise    werden die feinsten Scharten  und Unebenheiten, die nach dem Durchziehen  durch den Schärfstab zurückbleiben, entfernt.  



  Die Schürfstäbe können auch flach aus  geführt werden, wobei .der Hohlschliff durch  eine in der Längsrichtung gewölbte Ausbil  dung der Schleifseiten erreicht wird. Diese    flache     Ausführung    hat den Vorzug,     ,dass    man  Späne in verschiedener Stärke abnehmen       kann.    Zieht man das zu schärfende Messer  in horizontaler Richtung durch die Stäbe, so  wird der     Span    pulverförmig; es findet also  nur ein geringer Abzug statt. Bringt man  dagegen das Messer in eine schiefe Lage, so  nehmen die Kanten der Schürfstäbe einen  breiten, spiralig gewundenen Span weg; es  erfolgt hiermit ein starker Abzug, wie er bei  ganz stumpfen oder schartigen Messern in  Frage kommt.

   Anschliessend wird dann in  horizontaler Lage des Messers ausgeglichen  und am Schleifstein feinabgezogen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Messerschärfer mit hohlschleifenden Schürfstäben und Vorrichtung zum Feinab ziehen, .dadurch gekennzeichnet, da3 zwei gekreuzt angeordnete Söhärfstäbe vollkom men starr zwischen Spannbacken gelagert sind, wodurch dieselben auch beim Schürf vorgang ihre gegenseitige Lage nicht ver ändern. UNTERANSPRÜCHE: 1. Messerschärfer nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass, zur Erzielung eines Hohlschliffes die Schürfstäbe in ihrer Längsrichtung gewölbt ausgebildet sind. 2.
    Messerschärfer nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schürfstäbe flach ausgeführt sind, derart, dass durch verschieden geneigte Haltung des Messers beim Schärfen wahl weise entweder unter Einwirkung der Stabflächen ein pulverförmiger Span oder unter Einwirkung der Stabkanten ein spiralförmiger Span weggenommen wird. .
    Messerschärfer nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, .dass derselbe zum nachträg lichen Feinabziehen der Schneide mit einem eine Abziehfläche aufweisenden Teil lösbar verbunden ist.
CH186028D 1936-01-16 1936-01-16 Messerschärfer mit hohlschleifenden Schärfstäben und Vorrichtung zum Feinabziehen. CH186028A (de)

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CH186028D CH186028A (de) 1936-01-16 1936-01-16 Messerschärfer mit hohlschleifenden Schärfstäben und Vorrichtung zum Feinabziehen.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2538738A1 (fr) * 1982-12-29 1984-07-06 Fiskars Ab Oy Aiguisoir double a couteaux utilise par prehension manuelle

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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