CH186028A - Messerschärfer mit hohlschleifenden Schärfstäben und Vorrichtung zum Feinabziehen. - Google Patents
Messerschärfer mit hohlschleifenden Schärfstäben und Vorrichtung zum Feinabziehen.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
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- B24D15/06—Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges
- B24D15/08—Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges of knives; of razors
- B24D15/081—Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges of knives; of razors with sharpening elements in interengaging or in mutual contact
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Description
Messerschärfer mit hohlschleifenden Schärfstäben und Vorrichtung zum Feinabziehen. Die im Handel befindlichen. Messerschär fer bestehen im Prinzip gewöhnlich aus meh reren beweglichen kleinen Rollen, zwischen denen das Messer beim Abziehen durchgezo gen wird, wobei jede Rolle einen Span weg nimmt. Diese Behandlung hat zum Nachteil, dass die Messer sehr stark abgenützt werden und breite und unregelmässige Phasen erhal ten.
Beim Durchziehen wird das Messer näm lich infolge der Drehbewegungen der Rollen in diese hineingepresst; dadurch werden zu grobe Späne abgezogen, wodurch die Lebens dauer der Messer wesentlich verkürzt wird; rostfreie Messer werden angegriffen und ver lieren ihren Rostschutz. Aber auch die Schärfe ist unbefriedigend; denn die Schneide phase bleibt grob und unregelmässig. Diese Übelstände werden durch die vorliegende Er findung beseitigt, indem sie ermöglicht, das Messer unter grösstmöglicher Schonung der Schneide zu schärfen. und abzuziehen.
In der anliegenden Zeichnung veranschau lichen: Fig. 1 den Messerschärfer im Aufriss, Fig. 2 den Messerschärfer im Seitenriss, Fig. 3 die Schärfstäbe (rund) im Aufriss, Fig. 4 die Schärfstäbe (rund) im Sei- tenriss, Fig. 5 die Schärfstäbe (flach) im Sei- tenriss.
Der erfindungsgemäss ausgebildete Mes serschärfer besitzt zwei gekreuzte, starre Schärfstäbe (Fig. 3), zwischen denen das zu schärfende Messer 10 hindurchgezogen wird, sowie einen Schleifstein 9 (Fig. 1 und 2), auf welchem die geschärften Schneiden, fein abgezogen werden.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, setzt sich der Messerschärfer aus zwei Spannbacken 2 und 3 zusammen, die in einer gemeinsamen Basis 8 fest miteinander verbunden sind. Zwischen diesen Teilen sind die Schärfstäbe 6 und 7 in der in Fig. 3 und 4 ersichtlichen Art starr angeordnet, so dass sie sich beim Schärfvorgang in keiner Richtung bewegen können.
Die -Basis .des Messerschärfers ist so be messen, dass ein sicheres Stehen der Vorrich- tung gewährleistet ist. Sie trägt als Ab schlussplatte einen Schleifstein 9; der vor teilhafterweise durch Schrauben oder sonst wie lösbar verbunden ist.
Fig. 2 zeigt den Erfindungsgegenstand im Seitenriss. über der breiten Basis, .die für einen sicheren Stand des Schärfers erforder lich. ist, verjüngt sich das Gestell; durch diese flache Ausführung kann .es vorteilhaft aus Kunstharz oder einem ähnlichen Mate rial angefertigt werden.
!.n 11'1g. ö bis 5 ist die Anordnung der Schürfstäbe separat dargestellt, und zwar sind dieselben in Fig. \3' und 4 rund, in 11'1g. a flach ausgeführt. In beiden Fällen ist die Anordnung derselben starr und im Winkel ziemlich spitz, um eine scharfe Schneide zu erzielen; ferner sind die Stäbe gewölbt aus geführt, was einen Hohlschliff zur Folge hat.
Die Handhabung des Messerschärfers er folgt so, dass man denselben mit einer Hand an einer der aufgerauhten Backen 4 oder 5 festhält und das Messer mit der andern Hand zwischen den Schürfstäben durchzieht; dies kann nur in einer Richtung oder in einer Hin- und Herbewegung ausgeführt werden.
Der Schürfvorgang erfolgt .durch Wegnahme eines schwachen Spanes auf beiden Seiten der Schneide unter möglichster Schonung des Messers. Da die Schürfstäbe in ihrer Längs- richtung gewölbt ausgebildet sind, entsteht eine hohle Schneidephase, welche die Schärfe des Messers erhöht. Nach diesem Vorgang bleibt die Schneide noch rauh, weil der Span eine ungleichmässige Phase hinterlässt. Der notwendige Feinschliff wird erst durch den an der Basis des Messerschärfers angebrach ten Schleifstein 9 ermöglicht, an dessen Un terseite die Schneide abgezogen wird.
Auf diese Weise werden die feinsten Scharten und Unebenheiten, die nach dem Durchziehen durch den Schärfstab zurückbleiben, entfernt.
Die Schürfstäbe können auch flach aus geführt werden, wobei .der Hohlschliff durch eine in der Längsrichtung gewölbte Ausbil dung der Schleifseiten erreicht wird. Diese flache Ausführung hat den Vorzug, ,dass man Späne in verschiedener Stärke abnehmen kann. Zieht man das zu schärfende Messer in horizontaler Richtung durch die Stäbe, so wird der Span pulverförmig; es findet also nur ein geringer Abzug statt. Bringt man dagegen das Messer in eine schiefe Lage, so nehmen die Kanten der Schürfstäbe einen breiten, spiralig gewundenen Span weg; es erfolgt hiermit ein starker Abzug, wie er bei ganz stumpfen oder schartigen Messern in Frage kommt.
Anschliessend wird dann in horizontaler Lage des Messers ausgeglichen und am Schleifstein feinabgezogen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Messerschärfer mit hohlschleifenden Schürfstäben und Vorrichtung zum Feinab ziehen, .dadurch gekennzeichnet, da3 zwei gekreuzt angeordnete Söhärfstäbe vollkom men starr zwischen Spannbacken gelagert sind, wodurch dieselben auch beim Schürf vorgang ihre gegenseitige Lage nicht ver ändern. UNTERANSPRÜCHE: 1. Messerschärfer nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass, zur Erzielung eines Hohlschliffes die Schürfstäbe in ihrer Längsrichtung gewölbt ausgebildet sind. 2.Messerschärfer nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schürfstäbe flach ausgeführt sind, derart, dass durch verschieden geneigte Haltung des Messers beim Schärfen wahl weise entweder unter Einwirkung der Stabflächen ein pulverförmiger Span oder unter Einwirkung der Stabkanten ein spiralförmiger Span weggenommen wird. .Messerschärfer nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, .dass derselbe zum nachträg lichen Feinabziehen der Schneide mit einem eine Abziehfläche aufweisenden Teil lösbar verbunden ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH186028T | 1936-01-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH186028A true CH186028A (de) | 1936-08-31 |
Family
ID=4434097
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH186028D CH186028A (de) | 1936-01-16 | 1936-01-16 | Messerschärfer mit hohlschleifenden Schärfstäben und Vorrichtung zum Feinabziehen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH186028A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2538738A1 (fr) * | 1982-12-29 | 1984-07-06 | Fiskars Ab Oy | Aiguisoir double a couteaux utilise par prehension manuelle |
-
1936
- 1936-01-16 CH CH186028D patent/CH186028A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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