CH186208A - Verfahren und Einrichtung zur Zuführung eines Desinfektionsmittels oder dergl. zu einer Wassermenge. - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zur Zuführung eines Desinfektionsmittels oder dergl. zu einer Wassermenge.Info
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- CH186208A CH186208A CH186208DA CH186208A CH 186208 A CH186208 A CH 186208A CH 186208D A CH186208D A CH 186208DA CH 186208 A CH186208 A CH 186208A
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Description
Verfahren und Einrichtung zur Zuführung eines Desinfektionsmittels oder dergl. zu einer Wassermenge. Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zur Zuführung eines Des infektionsmittels oder :dergleichen zu einer -uTassermenge, die in einem Behälter, zum Beispiel im Spülkasten von Abtritten, Be dürfnisstätten und dergleichen, eingeschlos sen ist.
Zweck der Erfindung ist, auf ein fache Weise das Desinfektionsmittel oder dergleichen dem Wasser zuzuführen, ohne dass hierzu irgendwelche Tätigkeit seitens des Benutzers des ,Spülkastens nötig wäre.
Das Verfahren besteht erfindungsgemäss darin, dass in das Wasser im Behälter ein .geschlossenes, ganz oder teilweise poröses -Ge fäss eingetaucht wird, das mit dem. Desinfek- tionsmittel oder dergleichen beschickt ist.
damit -der Inhalt des Gefässes infolge Osmose durch die Gefässwandung langsam mit der Wassermenge vermengt wird, zum' Beispiel während der Dauer mehrerer Wochen oder sogar Monate, in das Wasser übertritt, so dass eine Nachfüllung des Desinfektions- mittels nur selten notwendig ist. Das Ver fahren ist daher wirtschaftlich.
Zur Ausführung des Verfahrens kann ein ganz oder teilweise unglasiertes und daher wenigstens zum Teil poröses Gefäss verwen det werden, das zweckmässig einen wasser diehten - Deckel mit einer engen Was:ser- zufuhröffnung besitzt. Durch dieses erfolgt eingeregeltes Hineinrieseln des Wassers, und hierdurch wird die Auflösung des 'Gefäss- inhaltes beschleunigt.
Die Abmessungen des _ Gefässes werden zweckmässig so gewählt, dass es in das im Behälter, zum. Beispiel Spülkasten, enthal tene Wasser vollkommen eingetaucht werden kann.
Es ist einleuchtend, dass, wenn das Gefäss mit der Desinfektions- und Desodorisiernngs- flüssigkeit beschickt ist, diese infolge der Porosität des Gefässes sich durch Osmose mit dem im'Spülkasten befindlichen Wasser lang sam vermengt und mit diesem nachträglich bei der Betätigung des Spülkastens in den Abzugskanal übergeführt wird.
Die , Geschwindigkeit der Vermengung und -damit die Menge des zum Spülwasser zugegebenen Desinfektions- und Desodorisie- rungsmittels hängt von der Zusammen- eetzung des Gefässmaterials bezw. von der Grösse der unglasierten Oberfläche des Ge fässes ab.
Auf der Zeichnung ist esnsolches Gefäss aus Ton beispielsweise gezeigt. Der teilweise oder ganz unglasierte Gefässkörper ist mit 1, der wasserdicht (das heisst glasierte) Deckel mit 2 und die enge Wasserzuführ- offnung mit 3 bezeichnet.
4 und 5 bedeuten Desinfektions- bezw. Desodorisierungsmittel, zum Beispiel Ferrosulfat oder Kupfersulfat als Desinfektionsmittel und Kaliumperman ganat als Desodorisierungsmittel.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur ununterbrochenen, all mählichen und selbsttätigen Zuführung eines Desinfektionsmittels oder derglei chen zu einer in einem Behälter enthal tenen Wassermenge, dadurch gekenn- zeichnet, dass in .das Wasser im Behälter ein geschlossenes, wenigstens teilweise poröses Gefäss eingetaucht wird,das .das Desinfektionsmittel oder dergleichen ent hält, .damit der Inhalt des Gefässes mit der Wassermenge durch die Gefäss wandung hindurch infolge Osmose ver mengt wird. iI. Einrichtung zur Durchführung .des Ver fahrens nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch ein wenigstens teilweise unglasiertes Gefäss aus Ton,das mit einem Desinfektionsmittel -oder derglei chen zu beschicken ist und einen wasser dicht schliessenden Deckel besitzt, der mit einer engen Wasserzütrittsöffnung versehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB186208X | 1934-09-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH186208A true CH186208A (de) | 1936-09-15 |
Family
ID=10115588
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH186208D CH186208A (de) | 1934-09-11 | 1935-09-07 | Verfahren und Einrichtung zur Zuführung eines Desinfektionsmittels oder dergl. zu einer Wassermenge. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH186208A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1145320B (de) * | 1955-01-11 | 1963-03-14 | Guenter Becher Dr | Vorrichtung zum Beimischen von Zusaetzen zum Spuelwasser |
| DE1199940B (de) * | 1959-06-13 | 1965-09-02 | Hermann Zanker Maschinen Und M | Verfahren zum Eingeben von Zusatzmitteln in Behaelter |
| USD348312S (en) | 1991-12-18 | 1994-06-28 | The Drackett Company | Ceramic fragrance jar |
-
1935
- 1935-09-07 CH CH186208D patent/CH186208A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1145320B (de) * | 1955-01-11 | 1963-03-14 | Guenter Becher Dr | Vorrichtung zum Beimischen von Zusaetzen zum Spuelwasser |
| DE1199940B (de) * | 1959-06-13 | 1965-09-02 | Hermann Zanker Maschinen Und M | Verfahren zum Eingeben von Zusatzmitteln in Behaelter |
| USD348312S (en) | 1991-12-18 | 1994-06-28 | The Drackett Company | Ceramic fragrance jar |
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