CH186347A - Magnetzünder. - Google Patents

Magnetzünder.

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CH186347A
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Inventor
Aktiengesellschaft Rober Bosch
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Bosch Robert Ag
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  Magnetzünder.    Die Erfindung bezieht sich auf Magnet  zünder, bei denen der Läufer und der Ver  teiler mindestens annähernd gleichachsig an  geordnet sind, insbesondere auf     Doppelmag-          netzünder    (Zwillingszünder) mit zwei fest  stehenden Ankern und Magneten und einem  den     Kiaftfluss    verteilenden     Kraftlinienleit-          stück.    Der Zweck der Erfindung ist, einen  einfachen, billigen und zweckmässigen Auf  bau des Zünders erzielen zu können.

   Gemäss  der Erfindung ist ein Rahmen vorgesehen, in  den die feststehenden Teile des Zünders ein  gebaut sind und der mit dem feststehenden  Teil der     Verteilereinrichtung        verbunden    ist,  wobei der Rahmen in ein das Magnet- und  Ankersystem des Zünders umschliessendes  Gehäuse eingesetzt ist.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes dar  gestellt. Es zeigt:       Fig.    1. einen     Doppelmagnetzünder    im       Schnitt    nach Linie     I-I    der     Fig.    2,         Fig.    2 einen Schnitt nach Linie     II-II     der     Fig.    1,       Fig.    d     einen        Schnitt    nach     Linie        III-III     der     Fig.    1.  



  Der     Doppelmagnetzünder    hat wie aus der       Fig.    2 zu ersehen ist, ein feststehendes Anker  und Magnetsystem. Der Anker besteht aus  zwei parallel     zueinander        liegenden    Kernen a  und     a,    die die     Zündwicklungen    b und     b,,     tragen und an deren Enden Polschuhe c und       cl    angesetzt sind. Zwischen je zwei sich ge  genüberstehenden Polschuhen liegt ein Mag  netstab d     bezw.        dl.    Die Polschuhe erstrecken  sich in das Innere des von den Ankern und  Magneten umschlossenen Raumes, derart, dass  ihre Endflächen auf einer Zylinderfläche lie  gen.

   Innerhalb der Polschuhe ist ein um  laufendes     graftlinienleitstück    e angeordnet,  das auf der     Zünderwelle    f festsitzt. Die Pol  schuhe sind in einen Rahmen g aus Alumi  nium eingegossen. Die Polschuhe haben nach  aussen ragende Vorsprünge h, zwischen denen  die     Magnetstäbe        eingepresst        sind.    An den      Polschuhen sind die Ankerkerne ange  schraubt. Der Rahmen g hat auf der untern  Seite einen     kreisringförmigen    Ansatz i, der  in eine entsprechende     Ausnehmung    des Ge  häuses     7s    passt.

   Auf der     obern    Seite bildet  das     Gussstück    einen Rahmen m für eine Ver  teilervorrichtung<I>n.</I> Dieser Rahmen<I>m</I> ist bei  <I>i,</I> in das Gehäuse<I>k</I>     eingepasst.    Somit ist der  Rahmen, der     in    das das Anker- und Magnet  system umschliessende Gehäuse eingesetzt ist,  im Gehäuse an zwei in der Achsrichtung ge  geneinander versetzten Stellen gehalten. In  dem Rahmen     7n    ist eine aus zwei Teilen o  bestehende Verteilerscheibe untergebracht.  



  Das Gehäuse k umfasst das Anker- und  Magnetsystem des Zünders und hat einen  Ansatz p von     kleinerem    Durchmesser, in dem  ein     Antriebsversteller    q untergebracht ist.  Zur Befestigung des den ganzen Zünder tra  genden Gehäuses sind Lappen r vorgesehen.  In dem Boden s des Gehäuses ist die An  triebswelle t des     Zünders    gelagert. Die eigent  liche     Zünderwelle    ist an einem Ende in einer  Bohrung der Antriebswelle und am andern  Ende in einem Lagerdeckel     u,    der als Unter  brechergehäuse ausgebildet ist, gelagert.

   Auf  der     Zünderwelle    sitzen das schon     erwähnte          Leitstück    e und ferner zwei Verteilerstücke     v     und am Ende der Nocken die Unterbrecher  vorrichtung, die nicht weiter dargestellt ist.  



  Das     Gussstück   <I>g</I> und das Gehäuse     k    wer  den durch Schraubenbolzen     2ä    zusammenge  halten.  



  Der Vorteil des Aufbaues gemäss der Er  findung besteht darin, dass der die feststehen  den Teile des Zünders und der die Verteiler  einrichtung tragende Rahmen leicht in das  eigentliche     Zündergehäuse    eingebaut werden  kann und darin sicher in seiner Lage zur       Zünderwelle    gehalten ist.  



  Als Ausführungsbeispiel wurde ein     Dop-          pelzünder    geschildert. Die Erfindung ist aber  ebensogut anwendbar für Einfachzünder, bei  denen zum Beispiel ein feststehender Zünd  anker gleichachsig mit einem umlaufenden    Magnet angeordnet ist oder umlaufende       graftlinienleitstücke    die Verbindung zwi  schen dem Ankerkern und einem um die  Wicklung herum angeordneten Magnetsystem  herstellen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Magnetzünder mit mindestens annähernd gleichachsiger Anordnung von Läufer und Verteiler, insbesondere Doppelmagnetzünder mit zwei feststehenden Ankern und Magne ten und einem den graftfluss verteilenden graftlinienleitstück, gekennzeichnet durch einen Rahmen, in den die feststehenden Teile des Zünders eingebaut sind und der mit dem feststehenden Teil der Verteilereinrichtung verbunden ist,
    wobei der Rahmen in ein das Anker- und Magnetsystem des Zünders um schliessendes Gehäuse eingesetzt ist. UNTERANSPRtrCHE 1. Magnetzünder gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der in das das Anker- und Magnetsystem umschlie ssende Gehäuse eingesetzte Rahmen im Gehäuse an zwei in der Achsrichtung ge geneinander versetzten Stellen gehalten ist.
    2. Magnetzünder nach Patentanspruch mit zwei feststehenden Ankern mit Pol schuhen und zwischen den Polschuhen an geordneten Magneten und einem umlau fenden Leitstück, dadurch gekennzeich net, dass die Polschuhe in den aus einem Gussstück bestehenden Rahmen eingegos sen und die Magnete zwischen Vorsprünge der Polschuhe eingepresst sind. 3. Magnetzünder gemäss Patentanspruch, der mit einem Antriebsversteller ausgerüstet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das das Anker- und Magnetsystem umschliessende Gehäuse einen Ansatz für die Aufnahme des Antriebsverstellers hat.
CH186347D 1934-12-01 1935-11-20 Magnetzünder. CH186347A (de)

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