CH191310A - Magnetzünder, insbesondere Zwillingszünder. - Google Patents

Magnetzünder, insbesondere Zwillingszünder.

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CH191310A
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igniters
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Aktiengesellschaft Rober Bosch
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Bosch Robert Ag
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  Magnetzünder, insbesondere     Zwillingszünder.       Die Erfindung bezieht sich auf Magnet  zünder, insbesondere Zwillingszünder, bei de  nen in der Achsrichtung neben der Welle des  Zünders eine den Nocken eines Unterbrechers  und den     umlaufenden    Teil eines Verteilers  tragende Welle angeordnet ist und von der  Zünderwelle über ein Übersetzungsgetriebe  angetrieben wird. Zweck der Erfindung ist,  das zwischen der Zünderwelle und der     Nocken-          und    Verteilerwelle angeordnete Übersetzungs  getriebe so ausbilden zu können, dass es wenig  Raum beansprucht, insbesondere seitliche Aus  ladung am Zünder vermeidet und eine be  liebige Wahl des Übersetzungsverhältnisses  zulässt.  



  Gemäss der Erfindung ist die     Nocken-          Verteilerwelle    an einem innen verzahnten  Rad angebracht, das in einer das ganze Ge  triebe überdeckenden Haube gelagert ist.    In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes darge  stellt. Es zeigt    Fig. 1 einen Zwillingsmagnetzünder im  Schnitt nach der Linie I-I der Fig. 2,  Fig. 2 einen Schnitt durch den Zünder  nach der Linie II-II der Fig. 1.  



  Der Doppelmagnetzünder hat, wie aus der  Fig. 2 zu ersehen ist, ein feststehendes Anker  und Magnetsystem. Der Anker besteht aus  zwei parallel zueinander liegenden Kernen a  und a1, die die Zündwicklungen b und b1  tragen und an deren Enden Polschuhe c und  ei angesetzt sind. Zwischen je zwei sich gegen  überstehenden Polschuhen liegt ein Magnet  stab d bezw. d1. Die Polschuhe erstrecken  sich in das Innere des von den Ankern und  Magneten umschlossenen Raumes, derart, dass  ihre Endflächen auf einer Kreiszylinderfläche  liegen. Innerhalb der Polschuhe ist ein um  laufendes Kraftlinienleitstück e angeordnet,  das auf der     Zünderwelle    f festsitzt. Die Pol  schuhe sind in einen Rahmen g aus Alumi  nium eingegossen.

   Die Polschuhe haben nach  aussen ragende Vorsprünge h, zwischen denen  die Magnetstäbe     eingepresst    sind. An den      Polschuhen sind die Ankerkerne angeschraubt.  Der Rahmen g hat auf der einen Seite einen  kreisrunden Einpass i, mit dein er in einem  Gehäuse k auf einem Absatz desselben sitzt.  Auf der andern Seite ist das Gussstück als  Gehäuse für ein Getriebe o und einen Unter  brecher m ausgebildet. Auf dem Gehäuse sitzt  eine Verteilerscheibe, die hier nicht weiter  dargestellt ist. Das Gussstück g und das Ge  häuse<I>k</I> werden durch Schraubenbolzen<I>n zu-</I>  sammengehalten.  



  Das Gehäuse k umfasst das Anker- und  Magnetsystem des Zünders und hat einen An  satz p, in dem ein Antriebsversteller q unter  gebracht ist. Zur Befestigung des den ganzen  Zünder tragenden Gehäuses sind Lappen     r     vorgesehen. In dem Boden s des Gehäuses  ist     die    Antriebswelle t des Zünders gelagert.  Die eigentliche Zünderwelle f ist an einem  Ende in einer Bohrung der Antriebswelle und  am andern Ende in einer Querwand des Ge  häuses g gelagert. Die Zünderwelle steht über  das Lager vor und trägt an ihrem Ende ein  Zahnrad u, das mit einem innen mit einer  Verzahnung versehenen, glockenförmigen Rad  v kämmt, an dem in der Verlängerung der  Zünderwelle eine Welle w befestigt ist, die  den Unterbrechernocken x und das umlaufende  Verteilerstück y trägt.

   Das Glockenrad ist an  zwei Stellen in einem als Haube ausgebilde  ten Gehäuse z gelagert, das an der Querwand  des Gehäuses g befestigt ist. Auf dem Lager  gehäuse ist die Grundplatte x1 des Unter  brechers festgemacht. Das dargestellte Aus  führungsbeispiel ist für einen Neunzylinder  Motor bestimmt. Der     Magnetzünder    erzeugt  bei einer Umdrehung acht Stromstösse. Die  Übersetzung von der Zünderwelle zu der  Unterbrecherwelle beträgt 9:8, so dass also    zu einer vollen Umdrehung der Unterbrecher  welle die Zünderwelle 9/8 Umdrehungen ma  chen muss, wobei 9 Stromstösse erzeugt wer  den. Der Unterbrechernocken hat neun Höcker,  so dass er also bei einer Umdrehung den  Ankerstrom neunmal unterbricht. Entspre  chend den neun Unterbrechungen des Unter  brechers hat die Verteilerscheibe neun Seg  mente.

   Durch die Übersetzung zwischen Zün  der- und Unterbrecherwelle ist es möglich,  einen Magnetzünder mit gerader Abrisszahl  für einen Motor ungerader Zylinderzahl zu  verwenden.  



  Für einen Siebenzylinder-Motor müsste ent  sprechend ein Sechs-Abriss-Zünder mit einer  Übersetzung von 7:6 zwischen Zünder und  Nockenwelle verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Magnetzünder, insbesondere Zwillingszün der, bei dem in der Achsrichtung neben der Zünderwelle eine den Nocken eines Unter brechers und das umlaufende Stromverteiler- stück eines Verteilers tragende Welle ange ordnet ist, und von der Zünderwelle über ein Übersetzungsgetriebe angetrieben wird, dessen Räder ineinander liegen, dadurch gekenn zeichnet, dass die Nocken-Verteilerwelle an einem innen verzahnten Rad angebracht ist, das in einer das ganze Getriebe überdecken den Haube gelagert ist. UNTERANSPRUCH: Magnetzünder gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Unterbrecher grundplatte auf der Haube sitzt.
CH191310D 1935-11-08 1936-10-08 Magnetzünder, insbesondere Zwillingszünder. CH191310A (de)

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