CH186427A - Ständer für Fahrräder oder dergleichen. - Google Patents

Ständer für Fahrräder oder dergleichen.

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CH186427A
CH186427A CH186427DA CH186427A CH 186427 A CH186427 A CH 186427A CH 186427D A CH186427D A CH 186427DA CH 186427 A CH186427 A CH 186427A
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CH
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feet
stand
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Inventor
Blucha Ludwig
Blucha Ernst
Original Assignee
Blucha Ludwig
Blucha Ernst
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Description


  Ständer für Fahrräder oder dergleichen.    Es     sind    Ständer für Fahrräder bekannt,  deren schwenkbar angeordnete Füsse bei  Nichtgebrauch an dem untern Teil des Fahr  radrahmens aasgeklappt sind und sich beim       Abwärtsschwenken    selbsttätig auseinander  spreizen. Durch unterhalb der     Schwenkachse     liegende     Verriegelungsteile    des Ständers  wird der     Raum        zwischen    den Füssen teilweise  gesperrt, so dass im aasgeklappten Zustande  das Hinterrad darin nicht Platz haben  würde.     Infolgedessen    müssen die Ständer  füsse mittels eines     Verlängerungsstückes    tie  fer verlegt werden.

   Die Folge davon     ist,     dass die Füsse des Ständers im aasgeklappten       Zustande    nicht in .der Höhe des untern  Teils     des    Fahrradrahmens liegen und da  durch von aussen in .die Augen fallen     und     durch einen unvorsichtigen Stoss mit dem  Fusse leicht unbeabsichtigt heruntergeklappt  werden können.  



  Dieser Nachteil wird     beim        Gegenstande     der Erfindung dadurch vermieden, dass die           Verriegelungsteile        gleichzeitig    zur     Lagerung     der     Füsse        in,den    schräg liegenden Armen des  Befestigungsbügels dienen und     derartig    ge  lenkig miteinander     verbunden    sind,     dass    sie  in der Ruhelage gestreckt und     in    der Ge  brauchsstellung     eingeknickt        sind.     



  In der Zeichnung ist der Erfindungs  gegenstand in einer beispielsweisen Ausfüh  rungsform dargestellt, und zwar zeigt     Fig.    1  eine     perspektivische    Ansicht des Ständers  bei Nichtgebrauch,     *        Fig.    2     denselben    in auf  geklappter Lage,     Fig.    3 eine Vorderansicht  zu     Fig.    1,     Fig.    4     eine    Vorderansicht .zu       Fig.    2,

       Fig.    5 die     Befestigung        des    Ständers  an einem     Fahrrade    und     Fig.    6 die Festhalte  schlaufe.  



  Der Ständer besteht aus einem Bügel 1,  der hinter dem     gettenrade    2 an der Rah  mengabel 3 des Hinterrades 4     mittels    der  Schrauben 5 und Gegenplatte 6 zu     befesti-          gen    ist. Die Arme 7 des Bügels 1     sind    schräg  gestellt, wie dies     in    den     Fig.    3     und    4 zu      ersehen ist.     In    diesen Armen 7 sind die       Füsse    8 des Ständers mittels     eines        durch    die       Bügelarme    7 durchgehenden Lagerbolzens 9  drehbar gelagert.

   Dieser Lagerbolzen 9     ist     mit einem     Gelenk    10 versehen, wodurch er  bei Schrägstellung der aufgeklappten Füsse  8 gemäss     Fig.    2 und 4     einknicken    kann, da  die beiden Teile des     Bolzens    9 mit den     obern     Enden der     Füsse    8 fest verbunden sind.  



  An einem Arme der Gabel 3 ist eine  Schlaufe 11     (Fig.    6) befestigt, die federnde  Enden 12. besitzt, zwischen welche einer der  Füsse 8 des Ständers     eingeschoben    werden       kann,    so dass die Füsse in dieser Lage fest  gehalten werden (in     Fig.    5     strichliert).     



  Der Bügel 1     bezw.    die schräggestellten  Arme 7 desselben sind, wie aus     Fig.    1 und 2  ersichtlich,     mit        einer    vorstehenden Nase 15  versehen, welche bei nach abwärts geklapp  ten     Füssen        einen    Anschlag für dieselben bil  den.  



       Wenn    man den Ständer benützen     will,     so ist es nur notwendig, die Füsse 8, welche       vorteilhaft    an ihrem freien Ende 13 etwas  nach     auswä.Tts        gekrümmt        sind,    nach abwärts.

    zu     verschwenken,    so     dass    sie, wie in     Fig.    2  und 4 dargestellt, in der     Verlängerung    der  schräg gestellten     Arme    7 des Bügels -1 ver  laufen und dadurch auseinander gespreizt  werden, wobei das     Hinterrad    4 etwas geho  ben wird und -das Fahrrad sowohl auf den  beiden Füssen 8, als auch auf dem     Vorder-          rade    genügend sicher feststeht     (Fig.    5).

   Bei  Nichtbenützung     des    Ständers     wird    er wieder  gemäss der Richtung des     Pfeils    I nach auf  wärts     verschwenkt,    wobei einer der Füsse 8  zwischen die     federnden    Enden 12. der  Schlaufe 11     einschnappt    und in     dieser    Lage  sicher festgehalten wird, so dass er beim  Fahren nicht     hinderlich    ist und auch nicht in  auffälliger Weise von aussen gesehen werden  kann.  



  Um diesen Ständer auch     gleichzeitig    zur       Verhinderung    des Diebstahls des Rades zu  benützen, können die Füsse 8 in ihrer nach  abwärts geklappten Lage durch ein Schloss,  einen Riegel oder dergleichen festgehalten  werden, so dass man die nach unten geklapp-         ten    Füsse 8 nicht mehr nach oben     verschwen-          ken    kann und dadurch verhindert,     dass@    das  Rad von einer unberufenen Person benützt  werden kann.

   Dieses Schloss     bezw.    Riegel  kann an irgendeiner     geeigneten    Stelle der  Füsse 8 oder des Bügels 1 angeordnet wer  den und es wird hierbei vorteilhaft sein, den  Lagerbolzen 9     gleichzeitig    als     Walzenschloss     auszubilden und in dem nach aussen stehen  den Ende desselben zum Beispiel das Schlüs  selloch 14 anzuordnen, wodurch bei gesperr  tem     Walzenschloss    die in den     Fig.    2 und 4  dargestellte     Knickung    des Lagerbolzens 9.

    festgehalten wird und es deshalb unmög  lich wird, die Füsse 8 nach aufwärts zu     ver-          schwenken,    in welcher     Lage    der Lagerbolzen  9     geradlinig,    ohne     Kniekung    verläuft.  



  Selbstverständlich     kann    man auch jeden       andern.    Teil des Ständers 8     bezw.    des Lager  bolzens 9 zur     Sperrung    benützen und kann  bei Ausbildung des     Lagerbolzens    9 als Wal  zenschloss ein Riegel desselben in den Bügel  1 einschnappen, um den Ständer     bezw.    die       Füsse    8     desselben    in seiner Lage festzuhalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ständer für Fahrräder oder dergleichen mit an schräg liegenden Armen des Befesti gungsbügeln schwenkbar gelagerten, sich beim Abwärtsschwenken selbsttätig ausein- anderspreizenden Füssen, die durch fest an ihnen angeordnete Verriegelungsteile gelen kig verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsteile (9) gleichzeitig zur Lagerung der Füsse (8) in den schräg liegenden Armen (7) des Befestigungsbügels (1)
    dienen und derartig gelenkig miteinan der verbunden sind, dass sie in der Ruhe lage gestreckt und in der Gebrauchsstellung eingeknickt sind. UNTERANSPRüCHE 1. Ständer nach Patentansprach, dadurch gekennzeichnet, dass an den schräg ge stellten Armen (7) eine vorstehende Nase (15) vorhanden ist, welche einen An schlag für die nach abwärts geklappten Füsse (8) bildet. Z.
    Ständer nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die nach abwärts ver- schwenkten Füsse (8) durch ein Schloss in ihrer Lage feststellbar sind. 3. Ständer nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerbolzen (9) der Füsse (8) als Schloss ausgebildet ist.
CH186427D 1934-09-15 1935-09-13 Ständer für Fahrräder oder dergleichen. CH186427A (de)

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