CH186447A - Verfahren zur Darstellung von Dihydrocodeinon. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Dihydrocodeinon.

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CH186447A
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dihydrocodeinone
codeine
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Fabriken Knoll A-G Chemische
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Knoll Ag
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  Verfahren zur Darstellung von     Dihydrocodeinon.       Im Hauptpatent ist ein Verfahren zur  Herstellung von     Dihydromorphinon    durch  Erhitzen einer     Morphinlösung,    zum Beispiel  einer alkoholischen oder     wässerigsauren    Lö  sung, in Gegenwart eines     Edelmetallkataly-          sators    beschrieben. Es wurde gefunden, dass  in analoger Weise auch das Homologe des       Dihydromorphinons,    das     Dihydrocodeinon,    aus       Codein    hergestellt werden kann.

   Da     Dihydro-          codeinon    mit     Codein        isomer    ist, bedarf es  auch hier nur der Umlagerung zweier Wasser  stoffatome. Man kann die Reaktion sowohl  mit grösseren wie mit kleineren Katalysator  mengen durchführen.  



  Das     Dihydrocodeinon    ist an sich nicht  neu; es findet Verwendung als     Ausgangs-          oder    Zwischenprodukt für die Herstellung  von Heilmitteln.  



  <I>Beispiel 1:</I>  1 g     Codein    wird in 100     cmg    verdünnter  Salzsäure mit 10 cm' Wasser gelöst und  einige Stunden in Gegenwart von 2 g fein    verteiltem Palladium am     Rückflusskühler    zum  Sieden erhitzt. Nach dem     Abfiltrieren    des  Palladiums wird das saure Filtrat mit Natron  lauge übersättigt. Die flockig ausgeschiedene  Base wird aus Äthanol umkristallisiert und  schmilzt bei     194-1951.    Sie zeigt mit dem  auf anderem Wege hergestellten     Dibydroco-          deinon    keine     Schmelzpunktsdepression.     



  <I>Beispiel 2:</I>  300 g     Codein    werden in 2 Liter verdünnter  Salzsäure gelöst und nach Zugabe von 25 g  fein verteiltem Palladium einige Stunden am       Rückflusskühler    zum Sieden erhitzt. Nach  dem     Abfiltrieren    des Palladiums erfolgt die  Aufarbeitung in der angegebenen Weise.     Aus-          beute        85-95%        der        Theorie.     



  <I>Beispiel 3:</I>  6 g     Codein    werden in 30 cm' Wasser  unter Zugabe von 4 g Weinsäure gelöst, dazu  0,5 g     Palladiummohr    zugefügt und unter Rück  fluss 1 Stunde gekocht.           Ausbeute        an        Dihydrocodeinon        75%        der     Theorie.  



  <I>Beispiel</I>     .:     5 g     Codein    werden in 10 cm' verdünnter  Phosphorsäure gelöst, mit 0,5     g    fein verteil  tem Palladium versetzt und 1 Stunde am       Rückflusskühler    gekocht.  



  Ausbeute an     Dihydrocodeinon    60-700o  der Theorie.  



  <I>Beispiel 5:</I>  21 g     Codein    werden in überschüssiger ver  dünnter Schwefelsäure gelöst, mit 2 g Platin  mohr versetzt und 1 Stunde unter     Rückfluss     gekocht.  



       Ausbeute        an        Dihydrocodeinon        90        %        der     Theorie.  



  <I>Beispiel 6:</I>  5 g     Codein    werden in 50 cm' Alkohol  und nach Zusatz von 2 g     Palladiummohr    3    Stunden unter     Rückfluss    gekocht. Nach Ab  filtrieren des Palladiums wird ein Teil des  Lösungsmittels     abdestilliert.    Beim Abkühlen  kristallisiert     Dihydrocodeinon    in einer Menge  von 3,5 g aus.  



  Es versteht sich von selbst, dass auch  andere Säuren, wie zum Beispiel Bromwasser  stoffsäure und Essigsäure, verwendet werden  können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von Dihydro- codeinon, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Codeinlösung in Gegenwart eines Edel- metallkatalysators ohne Zufuhr von Wasser stoff erhitzt.
CH186447D 1935-01-17 1935-01-17 Verfahren zur Darstellung von Dihydrocodeinon. CH186447A (de)

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