CH186477A - Einrichtung zur Befestigung von Wellplaten aus Asbestzementschiefer oder einem ähnlichen Material auf ihren Trägern. - Google Patents

Einrichtung zur Befestigung von Wellplaten aus Asbestzementschiefer oder einem ähnlichen Material auf ihren Trägern.

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CH186477A
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CH
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Stabeg Apparatebaugesellscha H
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Stabeg Apparatebau Gmbh
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  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)

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  Einrichtung zur Befestigung von     Weltplatten    aus     Asbestzementsehiefer    oder  einem ähnlichen Material auf ihren Trägern.    Die Befestigung von Weltplatten bei  Dachdeckungen in der Weise, dass die Welt  platten an bestimmten Stellen durchbohrt  und durch diese Bohrungen an den     Eisen-          bezw.        Holzpfetten    befestigte Gewindebolzen  durchgesteckt werden, ist bekannt;

   auf die  aus den Wehplatten herausragenden Enden  der Bolzen wird unter Zwischenschaltung  einer     Weichbleischeibe    und einer Stahl  scheibe eine Mutter aufgeschraubt, welche  die Stahlscheibe gegen die     Weichbleischeibe     presst und so eine Abdichtung der Bohrung  in den Weltplatten     ermöglicht.    Bei dieser  Art der Befestigung kann es vorkommen,  dass das über die Mutterhervorragende Ende  des Gewindebolzens nach kurzer Zeit ver  rostet, da der Oberflächenschutz der Ge  windegänge durch das Anziehen der     Nutter     zerstört wird. Die Folge davon ist das Fest  rosten der Mutter am Bolzen.  



  Die aus den Platten herausragenden     Bol-          zenenden    machen es auch unmöglich, bei    Auswechslung einzelner. beschädigter Plat  ten dieselben einfach aus dem Verband her  auszuziehen. Es müssen daher auch die be  nachbarten Platten an den Verbindungsstel  len so weit gelockert werden, dass das Über  heben der beschädigten Platten über das     Bol-          zenende    ermöglicht wird.  



  Die erfindungsgemässe Befestigungsein  richtung sucht diese Nachteile zu vermeiden.  Dieselbe besteht darin, dass auf dem an den  Trägern fixierten Bolzen ein     Absehlussstück     befestigt ist, dessen     scheibenförmig    erwei  terter Kopf einen beim Festziehen der Ver  bindung mittels einer     Anschraubvorrichtung     in die     Weichbleischeibe        eidringenden    Dich  tungsrand trägt und dessen zur     Verbindung     mit dem Ende des Bolzens dienender Schaft  nach innen durch die     Bohrungen    der zu ver  bindenden Platten     hindurchragt    und das     Bol-          zenende    

  allseitig umgibt.  



  In der     Zeichnung    ist der     Erfindungs-          gegenstand        in    zwei Ausführungsbeispielen      veranschaulicht.     Fig.    1 zeigt in einem Längs  schnitt die Anwendung der Einrichtung bei  Befestigung der     Wellplatten    an     T-Trägern.     Nach     Fig.    2 sind die     Eisenpfetten    durch       Holzpfetten    ersetzt, wobei der eine Teil der  Befestigungseinrichtung als Holzschraube  ausgebildet ist.

       Fig.    3 zeigt     eine        Anschraub-          vorrichtung    in einem Längsschnitt. Schliess  lich zeigt     Fig.    4 einen Querschnitt des un  tern Teils der Vorrichtung nach     Fig.    1 nach  der Linie     I-II.     



  Gemäss     Fig.    1 ist der Gewindebolzen 1  mit seinem untern, hakenförmig umgeboge  nen Ende 2     (Fig.    4) um den Unterflansch  der als     1-Träger    ausgebildeten     Eisenpfette    3  herumgelegt, während sein oberes Ende 4 mit  Gewinde versehen ist. Die zu verbindenden       Wellplatten    5 und 6 besitzen     Bohrungen    7,  durch welche das     Abschlussstück    8, 9 von  aussen durchgesteckt ist.

   Dasselbe wird vor  teilhaft aus     Rotguss    oder einem andern nicht  rostenden Material hergestellt und besitzt  einen     scheibenförmigen,    schwach     bombierten     Kopf 8 und einen durch die Bohrungen 7       hindurchragenden        längern    Schaft 9. Der  letztere besitzt eine Gewindebohrung 10 zum       Aufschrauben    des     Abschlussstückes    auf das  Ende 4 des Bolzens 1.

   Die gegen die     Well-          platten    zugewendete Unterfläche des Kopfes  8 besitzt einen ringförmigen, nach unten vor  stehenden Dichtungsrand 11 mit beispiels  weise     trapez-    oder     dreieckförmigem    Quer  schnitt; derselbe wird beim Aufschrauben  des     Abschlussstückes    8, 9 auf den Bolzen 1  in die zwischen der     obern    Platte 5 und dem  Kopf 8 eingelegte     Weichbleischeibe    12     ein-          geschnitten.     



  Bei der erfindungsgemässen     Einrichtung     kann das     Bolzenende    4 so kurz gehalten wer  den, dass es nicht in die Bohrung 7 der     Well-          platten    hineinragt.     Hierdurch    wird ein Her  ausziehen einzelner beschädigter Platten aus  dem     Verbande    ohne     Lockerung    der benach  barten Platten leicht ermöglicht.

   Durch das       Einpressen    des     Dichtungsrandes    11 in die  eingelegte     Weichbleischeibe    12 wird das Ein  dringen von Wasser in zuverlässiger Weise       verhindert.       Bei der Einrichtung gemäss     Fig.    2 sind  die     Wellplatten    5, 6 auf     Holzpfetten    13 auf  gelegt. An Stelle des hakenförmig umgebo  genen Bolzens 1 ist in diesem Falle ein Bol  zen 14     verwendet,    welcher wie eine Holz  schraube in die     Pfette    13 eingeschraubt wer  den kann.

   Das obere Ende desselben trägt  wieder ein     Abschlussstück,    welches ähnlich  wie in der Ausführungsform gemäss     Fig.    1  ausgebildet ist. Dasselbe besitzt gleichfalls  einen scheibenförmigen, mit einem     Dich-          tungsrand    11 versehenen Kopf 8, sowie     einen     durch die Bohrungen 7     hindurchragenden     Schaft 9, welcher in diesem Ausführungs  beispiel eine glatte Bohrung 10 aufweist.

    Das obere Ende des Bolzens 14 wird nun in  der Bohrung 10 in geeigneter Weise, zum  Beispiel durch Einpressen, oder gemäss     Fig.    2  durch Feststellung     mittels    eines Stiftes 15       bef        estigt.     



  Die Verbindung des Bolzens 14 mit dem       Abschlussstück    kann auch durch Eingiessen  des vorteilhaft vierkantig ausgebildeten und  mit     Quernuten    versehenen     Bolzenendes    in  das     Abschlussstück    und nachfolgendes Pres  sen erfolgen. Bei dieser Befestigungsart er  übrigt sich eine Sicherung durch einen ver  nieteten Stift.  



  Die Abänderung nach     Fig.    2 der erfin  dungsgemässen     Befestigungseinrichtung    er  möglicht ein rascheres     Anklemmen    der     Well-          platten,    da der mit dem     Abschlussstück    8, 9  schon vorher zu einem untrennbaren Ganzen  verbundene Bolzen 14 mittels der noch zu  beschreibenden     Anschraubvorrichtung    wie  eine einfache Holzschraube eingeschraubt  werden kann.  



  Zum Festschrauben des     Abschlussstückes     dient die in     Fig.    3 dargestellte     Anschraub-          vorrichtung.    Sie besteht aus einem an einem  Ende offenen Zylinderkörper 16, dessen  Mantel beispielsweise an vier diametralen       Stellen    Längsschlitze 17 aufweist.     Über    die  konisch angedrehte Aussenfläche 18 des ge  schlitzten Zylindermantels ist eine mit dem  Gegenkonus versehene, aussen     geriffte    Hülse  19     mittels    eines Gewindes 20 an dem Zylin-           derkörper    16     aufschraubbar.    Der letztere be  sitzt einen Handgriff 21.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen  Vorrichtung ist folgende:  Die     Vorrichtung    wird auf den Kopf 8 des  vorerst lose mit der Hand aufgeschraubten       Abschlussstückes    so weit aufgeschoben, bis  der untere Rand des geschlitzten Zylinders  an die     Weichbleischeibe    12 anstösst. Hierauf  wird die Hülse 19 fest angezogen, wodurch  die ringförmigen Flächen 22 des Kopfes 8 in  dem innen glatten, federnden Zylinderman  tel festgeklemmt werden. Es kann nun der  Kopf 8 mittels des Handgriffes 21 ein  geschraubt werden, und zwar so lange, bis  der     mir    durch Reibung bewirkte     Kraftschluss     zwischen Kopf 8 und Vorrichtung 16 nicht  mehr genügt und ein Gleiten eintritt.

   Je  tiefer der Dichtungsrand 11 des Kopfes 8 in  die     Weichbleischeibe    12 eindringt, desto  mehr wird beim Einschrauben der geschlitzte  Rand des Zylinders 16 durch die Weichblei  scheibe 12 in     achsialer    Richtung von der  schmalen Seitenfläche 22 abgedrängt, wo  durch gleichfalls die den     Kraftschluss    her  stellende Reibung vermindert wird.  



  Durch entsprechende Ausbildung der       Konusflächen,    sowie durch die     Stärke    des  Anziehens der Hülse 19 wird es ermöglicht,  den Zeitpunkt des selbsttätigen     Auslösens     der     Anschraubvorrichtung    entsprechend der  auf die     Befestigungseinrichtung        ausübbaren     'Maximalkraft im vorhinein festzulegen und  dadurch ein Überziehen der Schraubverbin  dung und eine Beschädigung der Platten zu  verhindern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Befestigung von Well- platten aus Asbestzementschiefer oder einem ähnlichen Material auf ihren Trägern mittels Bolzen und W eichbleischeiben, dadurch ge kennzeichnet, das auf dem an den Trägern. (3, 13) fixierten Bolzen (1, 14) ein Ab schlussstück (8, 9) befestigt ist, dessen schei benförmig erweiterter Kopf (8) einen beim Festziehen der Verbindung mittels einer An schraubvorrichtung in die Weichbleischeibe (12) eindringenden Dichtungsrand (11) trägt und dessen zur Verbindung mit dem Ende (4)
    des Bolzens dienender Schaft (9) nach innen durch die Bohrungen (7) der zu ver bindenden Platten (5, 6) hindurchragt und das Bolzenende allseitig umgibt. UNTERANSPRüCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der . in die -Veichbleischeibe (12) eindringende Dich tungsrand (11) nach unten vorstehend ausgebildet ist und einen dreieckförmig zugespitzten Querschnitt aufweist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch die Verbindung des Bolzens (1) mit dem Abschlussstück (8, 9) mittels Verschrau bung (4, 10). 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung des als Holzschraube ausgebildeten Bolzens (14) mit dem Ab schlussstück (8, 9) durch Einpressen des Bolzenendes in den Schaft (9) des Ab schlussstückes und durch eine Sicherung vermittels eines Figierungsstiftes (15) gebildet ist.
CH186477D 1935-06-28 1936-01-30 Einrichtung zur Befestigung von Wellplaten aus Asbestzementschiefer oder einem ähnlichen Material auf ihren Trägern. CH186477A (de)

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