CH186598A - Schallwiedergabevorrichtung. - Google Patents

Schallwiedergabevorrichtung.

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CH186598A
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Limited Glen S Patent Holdings
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Glen S Patents And Holdings Li
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Description


      Scliallwiedergahevorriclitung.       Gegenstand vorliegender     Erfindung    ist  eine     Schallwiedergabevorriehtung    mit einer  mechanisch     angetriebenen        ivlembran    und einer  dazu mindestens annähernd parallelen Schall  wiedergabemembran ähnlicher Form, wobei  die Membranen durch einen Zwischenraum  getrennt sind und der Antrieb der Schall  wiedergabemembran lediglich durch im Zwi  schenraum infolge der Schwingungen der  mechanisch angetriebenen     Membran    entste  hende     Luftdruckschwankungen    erfolgt.  



  Der Zweck der Erfindung besteht darin,  eine     Schallwiedergabevorrichtung    von be  sonders guter Schallwirkung herzustellen, die  befähigt ist, Schall von bedeutender Durch  dringungskraft auszusenden.  



  Bei den bekannten     Schallwiedergabevor-          richtungen    der beschriebenen Art sind die       mechanisch    angetriebene Membran und die       Schallwiedergabemembran    starr längs deren  Umfang     miteinander    verbunden, so dass der  zwischen den beiden Membranen vorhandene  Zwischenraum     stets    so verschlossen ist, dass    während des Betriebes der beiden Membranen  kein Luftaustausch zwischen diesem Zwi  schenraum und dem ihn umgebenden Luft  raum stattfindet.

      Die     Schallwiedergabevorrichtung    gemäss  der vorliegenden     Urfindung    zeichnet sich da  durch aus, dass der     Zwischenraum    zwischen  den Membranen mit dem ihn umgebenden       .Luftraum    für freien Luftaustausch Verbin  dung hat.  



  Vorzugsweise kann die mechanisch ange  triebene Membran bedeutend kleiner sein als  die     Schallwiedergabemembran,    und es kön  nen zum Beispiel die Membranen Kegelform  von gleichem     Üffnungswinkel    haben, wobei  der     Schallwiedergabekegel    einen ungefähr  dreimal so grossen Randdurchmesser haben  kann als der mechanisch angetriebene Kegel.  



  In der Zeichnung ist ein - Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes darge  stellt, es zeigt:       Fig.    1 einen     Agialschnitt    durch eine           Schallwiedergabevorrichtung,    wobei Gehäuse  und Zubehören     weggelassen:    sind, und       Fig.    2 einen     Agialschnitt    durch die  Kegelspitzen     in.    grösserem Massstab.  



  Die dargestellte     Schallwiedergabevorrich-          tung    besitzt als Antriebselement einen per  manenten     Magneten    10     bekannter    Form, der  eine ringförmige Schwingspule 11 hat, die  über ein stromleitendes     Verbindungsstück    12  mit dem mechanisch angetriebenen Kegel 13  mittels eines     Stäbchens        1,4    verbunden ist.

    Der Kegel 13     ist    an seinem Umfang auf       einem        Aluminiumring    15 abgestützt, wel  cher mit ihm aus einem Stück bestehende  und um     seinen    Umfang verteilte Arme 16  aufweist, die     andernends    mit einem Ring 17       verbunden    sind, der am permanenten Magne  ten 10 befestigt ist.  



  Der     Schallwiedergabekegel    18, der bedeu  tend grösser als der mechanisch angetriebene  Kegel 13 ist, ruht auf einem Aluminium  ring 19, der     seinerseits    auf einem Speichen  gerüst 20 sitzt, das mit dem permanenten  Magneten 10 durch einen Ring 21 verbunden  ist.  



  Wie die     Fig.    2 zeigt, ist das zugespitzte  Ende des grösseren Kegels 18 zu dem klei  neren Kegel 13 parallel; die beiden Kegel  stehen aber in einem kleinen     Abstand    zu  einander, so     dass    sie ausser durch das Spei  chengerüst<B>20</B> und die Arme 16 keine wei  tere     Verbindung        miteinander    haben.

   Der  kleinere Kegel kann aus     Aluminiumgespinst     bestehen, wogegen der grössere     Tegel    aus  Papier mache bestehen kann, welches mit  einem     zweckdienlichen        Versteifungs-        bezw.     Verstärkungsmaterial imprägniert oder ober  flächlich behandelt sein kann.  



  Der Schall wird vom mechanisch ange  triebenen Kegel 13 auf den     Schallwieder-          gabekegel    18 lediglich über den zwischenlie  genden     Luftzwischenraum    übertragen, und  es hat sich herausgestellt, dass infolge dieser       Anordnung    die     Durchdringungskraft    des  ausgesandten Schalles     bedeutend    vergrössert       wird,    und dass     eine    wirksame Schallwieder  gabe über einen     grösseren        Frequenzbereich     erzielbar ist,

   ohne dass im Vergleich    zu     Schallwiedergabevorrichtungen        bekannter          Konstruktion    die Tonfälle verringert wird.  



  Es ist von Vorteil,     .dass    der Kegel 18 be  deutend grösser ist als der Kegel 13, und es  hat sich eine     Ausführungsform    bewährt, bei  welcher der Randdurchmesser des Kegels 18  ungefähr 37 cm beträgt, während der ent  sprechende Durchmesser des Kegels 13 zwi  schen 11,4 und 15,2 cm schwankt. Der senk  recht zwischen den     Oberflächen    der beiden  Kegel gemessene     Abstand    beträgt 1,2 mm.  



  Zu einem weiteren     Ausführungsbeispiel     des Erfindungsgegenstandes können Kegel  von bedeutend kleinerem Öffnungswinkel  verwendet werden. Es wird hervorgehoben,  dass das Antriebselement der     Schallwieder-          gabevorrichtung    beliebig anderer Bauart sein  kann. So könnte zum Beispiel ein Elektro  magnet an Stelle des permanenten Magnetes  verwendet werden.  



  Der Erfindungsgegenstand kann allen  Zwecken     -dienen,    zu denen Schallwiedergabe  vorrichtungen herangezogen werden können,  zum Beispiel für Radioempfang und Gram  mophonwiedergabe. Der Hauptzweck be  steht jedoch in der     Anwendung    auf akusti  sche Anlagen für öffentliche Bekannt  machung und für öffentliche Vergnügungs  orte.  



       Statt    auf einem Teil des Antriebselemen  tes zu ruhen, könnten die die Membranen  stützenden Metallringe auch auf einem Teil  des Gehäuses der     Vorrichtung    abgestützt       sein.  

Claims (1)

  1. PATENTSNSPRÜCH: Schallwiedergabevorrichtung mit einer. mechanisch angetriebenen Membran und einer dazu mindestens annähernd parallelen Schall wiedergabemembran ähnlicher Form, wobei die Membranen durch einen Zwischenraum getrennt sind und der Antrieb der Schall wiedergabemembran lediglich durch im Zwi schenraum infolge der Schwingungen der mechanisch angetriebenen Membran entste hende Luftdruckschwankungen erfolgt, da durch gekennzeichnet, dass der Zwischenraum zwischen den Membranen mit dem ihn nmge- nenden Luftraum für freien Luftaustausch Verbindung hat.
    U N TERAN SPRüCHE 1. Schallwiedergabevorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die mechanisch angetriebene Membran bedeu tend kleiner ist als die Schallwiedergabe rnembran. 2. Schaliwiedergabevorriehtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet. dass die Membranen aus Kegeln gleichen Öff nungswinkels bestehen und koaxial in gleichgerichteter Lage zueinander ange ordnet sind.
    3. Schallwiedergabevorrichtung nach Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass (-]er Randdurchmesser des Schallwieder- gabekegels ungefähr dreimal so gross als der entsprechende Durchmesser des mecha nisch angetriebenen Kegels ist. 4. Schallwiedergabevorrichtung nach Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeder .der beiden Kegel an dessen Umfang auf einem Metallring abgestützt ist, der seinerseits auf einem Teil des Antriebs- systemes der Vorrichtung ruht.
    5. Schallwiedergabevorriehtung nach Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der beiden Kegel an dessen Umfang auf einem Metallring abgestützt ist, der seinerseits auf einem Teil des Gehäuses der Vorrichtung ruht.
CH186598D 1934-06-19 1935-06-17 Schallwiedergabevorrichtung. CH186598A (de)

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