CH186665A - Verfahren zur Unschädlichmachung des unspezifischen Bestandteils in Seren, Vaccinen oder Organpräparaten usw. - Google Patents

Verfahren zur Unschädlichmachung des unspezifischen Bestandteils in Seren, Vaccinen oder Organpräparaten usw.

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CH186665A
CH186665A CH186665DA CH186665A CH 186665 A CH186665 A CH 186665A CH 186665D A CH186665D A CH 186665DA CH 186665 A CH186665 A CH 186665A
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serum
pepsin
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specific
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Pharmazeutisches Serum Curtius
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Pharmazeutisches & Serum Inst
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Description


  Verfahren zur     Unschädlichmachung    des unspezifischen Bestandteils in Seren,       Paccinen    oder Organpräparaten usw.    Bekanntlich zeigen die Sera beim Ein  impfen neben ihrer     spezifischen    Wirkung  noch eine unspezifische Eigenschaft, die sich  bei der Behandlung störend bemerkbar  macht, oft sehr schädlich wirkt, :die Serum  krankheit und     anaphylaktische    Erscheinun  gen zur Folge hat. Diese Störungen sind  neben andern Ursachen hauptsächlich auf die  Wirkung des körperfremden Eiweisses des  Serums zurückzuführen, das beim Einimpfen  unter Umgehung des     Magen-Darmkanals    in  die Blutbahn gelangt und dort schwere Ver  giftungserscheinungen hervorruft, gegen die  der Organismus vielfach wehrlos ist.  



  Aus dem Gesagten erhellt, dass jedes spe  zifische Serum zweierlei Wirkungen ent  faltet, eine     spezifische    und eine unspezifische.  



  Alle Versuche, ein Serum ohne die schä  digenden Eigenschaften zu gewinnen, das  aber per os verabfolgt sonst die entsprechende  Wirkung entfaltet, sind gescheitert, weil die  wirksamen Stoffe im Magen und Darm zer-    stört werden, ehe sie infolge ihres     Disper-          sionszustandes    resorbiert werden.  



  Ebenso wenig ist es bisher gelungen, ein  spezifisches Serum von :der unspezifischen  Wirkung zu befreien, das heisst die schädi  gende Wirkung zu beseitigen.  



  Zweck der Erfindung ist nun, Sera,     Vac-          cine,    Organpräparate und andere noch nicht  abgebautes Eiweiss enthaltende Stoffe so zu  behandeln, dass .sie bei der     peroralen        Verab-          folgung    einerseits ihre spezifischen Wirkun  gen beibehalten, ohne im     Magen-Darmkanal     zerstört zu werden, anderseits jedoch die  schädigenden Eigenschaften des körperfrem  den Eiweisses verlieren.

   Erfindungsgemäss  wird dies dadurch     erreicht,        :dass    man das Aus  gangsmaterial mit Pepsin und Salzsäure  unter Erwärmen so weit abbaut, das heisst  verdaut, bis die     Salpetersäurereaktion    nega  tiv und die     Biuretreaktion    noch nicht die des       Peptons    geworden ist, und     :dass    man hierauf  ,den Abbau durch Neutralisieren der Salz-      säure unterbricht     und    von dem dabei ausge  fällten Eiweiss die     überstehende    Flüssigkeit  trennt.  



  Es ist bekannt, dass das Pepsin die Eigen  schaft hat, so lange an Eiweiss zu haften, bis  dieses durch Verdauung verflüssigt ist, wor  auf das Pepsin wieder frei     wird.    Es     wird     also die spezifische     Komponente    eines Serums  usw., die häufig selbst Eiweiss ist oder an  Eiweiss gekettet ist, unter     Sa-lzsäurebehand-          lung    peiltonisiert und dadurch in einen Zu  stand gebracht, in dem sie ihre Wirkung ver  liert. Dasselbe gilt für die unspezifische       Komponente.     



  Das     gilt    nun,     einerlei,    ob ein     Serum    für  sieh mit     Pepsinsalzsäure    behandelt wird, oder  ob das eingenommene Serum im Magen durch  das dort vorhandene     Pepsin-Eiweiss    verdaut  wird. Es wurde nun beobachtet, dass die Un  terbrechung der Behandlung des Serums mit       Pepsinsalzsäure    zu einem Zeitpunkt, wo es  noch nicht vollständig verdaut ist, bewirkt,  dass die spezifische Komponente ihre Eigen  schaften behält, während die unspezifische  mit dem Pepsin verbunden bleibt.

   Es     wird          nämlich    durch die Behandlung mit Pepsin  salzsäure bis zu einem     bestimmten    Ver  dauungsgrad das Eiweiss in einen bestimmten       Dispersionszustand        gebracht,    bei dem die       Pepsinsalzsäure    des Magens das Eiweiss nicht  mehr angreift, und in dem das Eiweiss im  Darm     resorptionsfähig    ist.     Wird    also     ein     derartig behandeltes Serum per os einge  geben, so wird es im Magen nicht mehr ver  ändert.

   Gelangt es dann in die Blutbahn, so  entfaltet die unzerstörte, spezifische Kom  ponente ihre spezifische Wirkung, während  die unspezifische, an ,die das Pepsin     gekettet     ist, keinen     unspezifischen    Reiz mehr ausüben  oder schädlich     wirken    kann, weil sie sich in       einem        bestimmten    Abbauzustand befindet, der  dem     Neutraleiweiss    nahe ist. Solange das un  spezifische     Pepsineiweiss    im neutralen oder  im leicht     alkalischen        Blute    kreist, entsteht  keinerlei Wirkung.

   Gelangt nun dieses Pep  sineiweiss bei dieser Behandlung in der Blut  bahn in den in der Regel sauer reagierenden  Krankheitsherd, so wird bei jeweiligem         Durchkreisen    des     Krankheitsherdes    die Ver  dauung     des        annähernd    neutralen Eiweisses  weitergehen, zumal im     Krankheitsherd,    be  dingt durch den     Reiz    der spezifischen Kom  ponente, eine Blutstauung zustande kommt.  Auf diese Art und Weise wird allmählich  eine vollständige Verdauung des Neutral  eiweisses zustande kommen und das Pepsin  wird frei. Im leicht alkalischen Blut ist die  Wirkung des Pepsins aufgehoben.

   Beim je  weiligen     Durchkreisen    des Krankheitsherdes  wird das frei gewordene Pepsin seine Wir  kung entfalten und zum allmählichen Ein  schmelzen des     Krankheitsherdes    führen.  



  Von dieser Beobachtung ausgehend, wird  das vorliegende Verfahren zum Beispiel wie  folgt ausgeführt: Man versetzt das     Serum,     die     Vaccine    oder das Organpräparat, ferner  Normalserum, Molke oder noch nicht abge  bautes Eiweiss mit Pepsin und Salzsäure und  erhitzt das Gemisch in einem     Brutschrank     bei einer bestimmten Temperatur, die von der  Art des     Serums    usw. abhängt, solange bis ein  teilweiser Abbau     eingetreten    ist. Dieser wird  dann durch Neutralisieren der Salzsäure un  terbrochen. Bei einem bestimmten     pH-Wert     tritt eine starke Ausfällung von     Eiweiss    auf.

    Lässt man dieses langsam ausfallende Eiweiss  von selbst zum Niederschlag     kommen,    so  reisst es, wenn die Neutralisation in einer       bestimmten    Art und Weise vorgenommen  worden ist, den grössten Teil des     Fermentes     mit sich zu Boden. Filtriert man dann die  über .dem Bodensatz stehende Flüssigkeit ab,  so kann man feststellen, dass diese Flüssig  keit zwar eine negative     salpetersaure    Reak  tion zeigt, jedoch eine positive     Biuretreak-          tion,    die jedoch nicht diejenige des Peiltons  ist.  



  Das beschriebene Verfahren     unterscheidet     sich also von den     bekannten    dadurch, dass  die Verdauung nicht zu Ende geführt wird,  sondern in einem     bestimmten    Stadium künst  lich unterbrochen wird, sowie     dadurch,        dass     die unspezifische, in hohem Masse     schädliche     Komponente durch die Behandlung mit     l'ep-          sinsalzsäure,    das heisst durch die Verdauung  bis zu einer bestimmten Stelle, wo sie unter-           brochen    wird, in eine besonders wirksame  Komponente umgestaltet     wird.    Man erhält  also ein Serum, das per os verabfolgt,

   das  heisst wenn es eingenommen wird,     seine    spe  zifischen Eigenschaften     beibehält    und das  gegen die Einwirkung des Magensaftes oder  der     Darmsäfte    geschützt ist oder im Darm  resorbierbar bleibt.  



  Es sind schon Verfahren bekannt gewor  den, bei denen man ebenfalls Serum oder       Organpräparate    durch     Verdauung    abbaut.  Von diesen unterscheidet sich aber die Er  findung dadurch, dass nach ihr nicht etwa  die     wirksamen    Stoffe vom Eiweiss, woran       diese    Stoffe verankert oder wovon sie einge  schlossen sind, isoliert werden, sondern     unter     dem Einfluss des     abgebrochenen    Fermen  tationsprozesses Eiweiss in einen     bestimmten     resorptionsfähigen     Dispersionszustand    zu  bringen und dadurch zu erreichen, dass or  ganische     Stoffe,    die bis jetzt eingespritzt  werden müssen,

       peroral    verabfolgt werden  können, was als bekannt bisher nicht nach  gewiesen ist.  



  Zum besseren Verständnis der Art und  der Wirkung des Verfahrens seien     einige    be  sondere Fälle     herausgegriffen:     <I>Beispiel 1:</I>  100 cm' des unter dem Namen     Thana-          tophthisin    bekannten     Tuberkuloseserums,        das     ein Pferde- oder Ziegenserum ist, werden mit  10 mg Pepsin und 2     cni3    Salzsäure versetzt  und das     Gemischdarm        im    Brutschrank inner  halb     31/2    Stunden auf<B>37</B>   C unter dauernder  Kontrolle erwärmt, bis die     salpetersaure    Re  aktion negativ wird,

   die     Biuretreaktion    aber  noch nicht diejenige des     Peptons    geworden  ist. Nun wird das Gemisch aus     dein    Brut  schrank entfernt und dann die Verdauung  durch     Neutralisation    der Salzsäure unter  brochen. Man neutralisiert bis bei einem be  stimmten     p11-Wert    eine starke Ausfällung  von Eiweiss     stattfindet.    Der     isoelektrische     Punkt liegt für das     Thanatophthisin    bei       pH    = 7.

   Nachdem so ein Teil des Eiweisses  des     Ausgangsproduktes    ausgefällt ist,     wird     die darüber stehende Flüssigkeit     entkeimt.       Es ist noch zu bemerken,     dass    das Serum vor  der     Bebrütung    auf 1 : 10 verdünnt     wird.    Die  über der Ausfällung zurückbleibende Flüs  sigkeit enthält das übrige Eiweiss des Aus  gangsserums und besitzt auffallende,     bis    jetzt  bei     ;andern        Eiweiss-Therapien    noch nicht be  obachtete Eigenschaften.

   Wird     nämlich    das  so     bearbeitete        Serum    zum Beispiel einem  tuberkulösen Tier oder Menschen per os ver  abfolgt, so kann man feststellen, dass einer  seits die Wirkung eintritt, die der spezifi  schen     Wirkung    des injizierten Serums usw.  gleichkommt, während anderseits     die    un  spezifische Komponente nicht zerstört, son  dern in einen Stoff übergeführt worden ist,  der keinerlei schädigende Wirkung hat, je  doch ausgesprochene     tonisierende    und blut  bildende Fähigkeiten besitzt.  



  Wird dieses Serum nicht     tuberkulösen     Menschen oder Tieren .gegeben, sondern sol  chen mit spezifischen Erkrankungen des       erytropoetischen    Systems,     wie    zum Beispiel  infektiöse     Anämie    der Pferde, so     tritt    eine  rasche Beeinflussung der blutbildenden Or  gane ein, was sich >durch ein baldiges Normal  werden des Blutbildes zeigt. Bei Tuberku  lösen hingegen werden die     weissen    Blut  körperchen, ,die in der Regel stark vermehrt  sind, bis zur     Norm    reduziert. Die spezifische  Komponente beeinflusst das weisse Blutbild,  der neu aus der unspezifischen entstandene  Stoff das rote Blutbild.  



  <I>Beispiel 2:</I>  Eine bestimmte Art von Mäusekrebs wird  zerkleinert und mit 700 mg Pepsin und 2     cm3     Salzsäure in 100     em3    .destillierten Wassers  gelöst. Das Gemisch     wird    im Brutschrank  11/2 Stunden lang auf 40   C erwärmt. Dann  wird neutralisiert. Der     iso-elektrische    Punkt  liegt bei     pH    7,9.     Im.        weiteren    wird nach Bei  spiel 1 verfahren.

   Man erhält nach der Neu  tralisation     und    Entkeimung der über dem  Bodensatz stehenden Flüssigkeit ein Medium,  .das     perporal    verabfolgt imstande     ist,    auch  bei den     fortgeschrittensten        Geschwulstbildun-          gen    eine auffallende Beeinflussung und Hei  lung herbeizuführen.

        Bei dem     infektiösen        Abortus    der Rinder       und,der        infektiösen        Anämie    bei Pferden wird       wie    folgt verfahren:  <I>Beispiel 3:</I>  Es     werden    500 cm:' einer flüssigen Rein  kultur des Erregers des     Bang'schen        Abortus     mit 500 mg Pepsin und 100     cni3    Salzsäure  versetzt, worauf das Gemisch im Brutschrank  allmählich innerhalb von 2 bis 6 Stunden auf  37       erwärmt    wird.

   Die Abbauzeit ist von  dem     Ergebnis    der     bereits        erwähnten        Kon-          trollreaktionen,        nämlich    der     Salpetersäure-          reaktion    und der     Biuretreaktion    abhängig.

    Im übrigen     wird    dann nach Beispiel 1 ver  fahren.     -          Beispiel   <I>4:</I>  Es werden<B>1000</B>     cm@    des Serums von in  fektiösanämischen Pferden mit 10 mg Pep  sin und 2     cni3    Salzsäure versetzt und das       Gemisch    wie vorhin 2 bis 6 Stunden auf  37   C erwärmt. Darauf wird     neutralisiert     und im übrigen wie bei Beispiel 1 verfahren.  Sämtliche Präparate werden auf     einen        pg-          Gehalt    von 7,2 eingestellt.  



  Das Verfahren kann nach den oben     @ge-          schilderten        Beispielen    auf jedes spezifische  Serum und     Vaccine    ausgedehnt werden.  



  Bei Verwendung von Normalserum, Molke  usw., hat sich gezeigt, dass     unter    dem Einfluss  dieses Verfahrens der     tonisierende    und blut  bildende Stoff auch hier     entsteht.    Der     un-          spezifische    Stoff ist dabei     -das    nicht ausge  fällte Eiweiss.  



  Der     Unterschied    besteht lediglich darin,  dass man es mit einer     peroralwirkenden        un-          spezifischen        Eiweissreizkörpertherapie    zu     tun     hat, deren hervorragendstes Merkmal die Be  einflussung des gesamten Stoffwechsels ein  schliesslich der Blutdrüsen ist.

      Als Beispiel können hier genannt werden:  Wenn     Normalpferdeserum    nach dem  Verfahren behandelt wird, so kann man fest  stellen, dass nach     Verfütterung    eines der  artigen     Serums    auf den Stoffwechsel und das  Allgemeinbefinden von in der     Entwicklung     zurückgebliebenen Tieren eine Wirkung ein  tritt, wie man sie sonst nur bei Injektionen  von unspezifischem Eiweiss zum Zwecke  einer Reiztherapie     beobachtet.    So     entwik-          keln    sich     Kümmerer,    ,das heisst Ferkel oder       Jungschweine,

      die     in.    der     Entwicklung        der-          artige    schwere     Störungen        aufweisen,    dass     mit     einem Eingehen sicher zu rechnen ist,     unter     dem Einfluss des     verfütterten,    nach dem oben  erwähnten Verfahren behandelten Normal  serum zu normalen, gesunden Tieren, die  sich nicht nur von andern durch     ihr        besseres     Aussehen, sondern auch durch ihr grösseres  Gewicht unterscheiden.  



       Selbstverständlich    kann ein nach dem  Verfahren behandeltes Serum usw. auch als  Impfstoff verwendet, das heisst     unmittelbar     in die Blutbahn eingeführt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Unschädlichmachung un spezifischer Bestandteile in Seren, Vaccinen, Organpräparaten und andern noch nicht ab gebautes Eiweiss enthaltenden Stoffen durch Proteolyse, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausgangsmaterial mit Pepsin und Salzsäure unter Erwärmen so weit abgebaut wird, bis die Salpetersäure-Reaktion negativ und die Biuretreaktion noch nicht die des Peptons ge worden ist,
    dass hierauf der Abbau durch Neutralisation der Salzsäure unterbrochen und von dem dabei ausgefällten Eiweiss die überstehende Flüssigkeit getrennt wird.
CH186665D 1935-02-04 1935-02-04 Verfahren zur Unschädlichmachung des unspezifischen Bestandteils in Seren, Vaccinen oder Organpräparaten usw. CH186665A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2416690A1 (fr) * 1978-02-14 1979-09-07 Cantacuzino Inst Medicament pour le traitement des maladies rhumatismales et son procede de preparation

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2416690A1 (fr) * 1978-02-14 1979-09-07 Cantacuzino Inst Medicament pour le traitement des maladies rhumatismales et son procede de preparation

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