CH186709A - Antriebsvorrichtung, insbesondere für Zugwagen, mit einem Greiferrad und einem luftbereiften Rad. - Google Patents

Antriebsvorrichtung, insbesondere für Zugwagen, mit einem Greiferrad und einem luftbereiften Rad.

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CH186709A
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    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D55/00Endless track vehicles
    • B62D55/04Endless track vehicles with tracks and alternative ground wheels, e.g. changeable from endless track vehicle into wheeled vehicle and vice versa

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Description


  Antriebsvorrichtung, insbesondere für Zugwagen, mit einem Greiferrad  und einem luftbereiften Rad.    Um mit Zugwagen ohne Radwechsel auf  Strassen, Feldern, Wiesen, Äckern usw. fah  ren zu können, sind Antriebsvorrichtungen       bekannt    geworden, welche gestatten, wahl  weise Greiferräder, oder neben denselben an  geordnete luftbereifte     Räder    des Zugwagens  mit der Fahrbahn in Eingriff zu     bringen.     Zu diesem Zweck wurden zum Beispiel die  Achsen der beiden Räder exzentrisch in Be  zug aufeinander angeordnet und einzeln oder  über ein     Zwischengetriebe    gemeinsam ange  trieben.  



  Es hat sich gezeigt, dass derartige Aus  bildungen der Antriebsvorrichtung verhält  nismässig viel Platz beanspruchen und die  Anordnung zum Verstellen der beiden Räder  in Bezug aufeinander verwickelt und selbst       wieder    platzraubend     ist.     



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  nun eine Antriebsvorrichtung, welche     diese     Nachteile vermeidet. Gemäss der Erfindung  sind Greifer- und luftbereiftes Rad gleich-    achsig angeordnet und die Felge des Grei  ferrades ragt seitlich. über die Lauffläche des  Laufrades hinweg und ist so     ausgebildet,    dass  in ihr eine Öffnung freigelegt werden kann,  durch welche hindurch     das    luftbereifte Rad  mit der Fahrbahn in     Berührung    gebracht  werden     kann.     



  In der beiliegenden Zeichnung     sind    vier  beispielsweise     Ausführungsformen    des Erfin  dungsgegenstandes dargestellt, und zwar  zeigt:  Fig. 1 einen Axialschnitt durch die erste       Ausführungsform    der     Antriebsvorrichtung,     Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie  A-B der Fig. 1,  Fig.

   3 einen Axialschnitt durch die  zweite Ausführungsform der     Vorrichtung,          Fig.    4 einen     Schnitt    nach der     Linie        C-D     der     Pig.    3,       Fig.    5 eine     schematische    Darstellung der  Vorrichtungen nach den     Fig.    1, 3 und 4 in  kleinerem Massstab,      Fig. 6 eine dritte Ausführungsform der       Vorrichtung    zum Teil im     Schnitt,     Fig. 7 eine Seitenansicht in kleinerem  Massstab der Ausführungsform nach Fig. 6,  und  Fig. 8:

   und 9 schematisch Seitenansich  ten. der vierten     Ausführungsform.     



  Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte An  triebsvorrichtung weist ein Greiferrad 1 und  ein gleichachsig dazu, auf derselben Welle 3  angeordnetes luftbereiftes Rad 2. Die Welle  3     wird    vom Motor des Fahrzeuges (Zug  wagen) aus     angetrieben.    Die Felge des  Greiferrades 1 ragt seitlich über die Lauf  fläche des Rades 2 hinweg. Die Nabe 4 des  Greiferrades 1 läuft auf einer Büchse 5 und  das Rad 2 mit seiner Nabe 6 auf einem     Rol-          lenlager    7. In der Radscheibe 8 des Greifer  rades 1 ist ein Lager 9 für eine Zwischen  welle 10 vorgesehen. Diese Zwischenwelle 10  trägt einerends ein Stirnrad 11 und     andern-          ends    ein Stirnrad 12.

   Das Stirnrad 11 steht  mit einem Zahnkranz 1'3 an der Nabe 6 des  Rades 2 in     Eingriff,    während das     Stirnrad     12 mit einem auf der Nabe 4 laufenden  Zahnrad 14 kämmt. Ein an der Radscheibe  8 befestigter Gehäuseteil 15 trägt einen In  nenzahnkranz 16 und das Rad 1.4 einen  gleichartigen     Innenzahnkranz    16'.  



  Auf der Welle 3 und mit dieser dreh  verbunden, jedoch     axial    verschiebbar, ist ein  Zahnrad 17 angeordnet. Die Welle 3 ist an  der entsprechenden Stelle als Nutenwelle 18  ausgebildet, in deren Nuten Zähne im In  nern der Bohrung des Zahnrades 17 eingrei  fen. Mit dem Zahnrad 17 ist ein Ring 19       mit    einer Umfangsnut     verbunden.    Das     ge-          gabelte    Ende eines Hebels 21, welcher bei  22 am Fahrzeug     schwenkbar    gelagert ist,       greift        mittels        zweier    Rollenzapfen     23:    in die  Nut 20 des Ringes 19 ein.

   Beim     Verschwen-          ken    des Hebels 21 wird daher das Zahnrad  17 auf der Welle 3 verschoben, wobei es in  der einen Endstellung mit dem Zahnkranz  16 und in der     andern    Endstellung mit dem       Zahnkranz    16' in Eingriff steht. Beim Ein  greifen in den Kranz 16 ist das Greiferrad  1: über den Gehäuseteil 15 mit der Welle 3    gekuppelt. Steht das Zahnrad 1 7 mit der  Zahnung 16' in Eingriff, so treibt die Welle  3 'über das Zahnrad 14, das Zahnrad 1?, die  Welle 10 und das Zahnrad 11, das auf der  Nabe 6 des luftbereiften Rades ? sitzende  Zahnrad 13 und :damit dieses Rad selbst an.  



  Im Gabelhebel 21 sind Zapfen 24 einge  setzt, welche in der     einen:        Endstellung    des  Hebels in Bohrungen im Teil 2:5 des Greifer  rades 1 eintreten und dasselbe gegen Drehung       sichern.     



  Der Durchmesser des Zahnkranzes 14,  der Räder 11, 12: und des Zahnkranzes 13  ist so gewählt, dass die Drehgeschwindigkeit  des luftbereiften Rades eine höhere     ist    als  diejenige des Greiferrades 1.  



  Mit dem Ring 19 kann eine Bremstrom  mel für eine Band- oder Backenbremse ver  bunden     sein,    um Greifer- oder luftbereiftes  Rad     bremsen    zu können. Statt des     Zapfens     zum Festhalten des Greiferrades könnte auch  eine     besondere    Bremstrommel an demselben  vorgesehen sein.  



  Um nun das luftbereifte Rad mit der  Fahrbahn in     Eingriff    bringen zu können, ist  gemäss Fig. 1 ein segmentförmiger Teil 26  mittels eines Bolzens 27     lösbar    an der Felge  des Rades 1     befestigt.    Zu diesem Zweck       tragen    die Stossenden der Felge und des  Teils 26 Augen 28 bezw. 29, die kammartig  ineinandergreifen und durchbohrt sind, so       dass    durch diese Bohrungen der Bolzen 27  durchgesteckt werden kann.- Die zweite  Stossfuge kann gleichartig ausgebildet sein  oder,     wie    dargestellt, einen Lappen 30       (F'ig.    4) aufweisen, der unter die Felge des  Rades 1 greift. Eine Rippe 31 am Teil 2-6  stützt sich dabei auf der Radscheibe 8: ab.

    Der Teil 2:6 könnte auch um eine Sehne  schwenk- und aufklappbar am Rad 1     ange-          lenkt    sein, so: dass er in die dargestellte Lage  gebracht     oder    gegen die Aussenseite     des     Rades 1 geklappt werden kann.  



  Soll nach dem Fahren auf dem Greifer  rad 1 auf     demRad    21 gefahren werden, so  wird das     Greiferrad    so gedreht, dass der Teil  26 oben zu liegen kommt und vom     Rade    1      entfernt werden kann. Beim Weiterfahren  rollt nun     das    Fahrzeug nach annähernd einer  halben Umdrehung des Rades 1 auf das luft  bereifte Rad 2, das durch die     entstandene     Öffnung in der Felge des     Rades    1 hindurch  ragt. Das Rad 2     wird        nun    in der beschrie  benen Weise mit der Welle 3 drehverbunden  und das Greiferrad ausgekuppelt und fest  gehalten. Die Lage der beiden Räder 1 und  2 für diesen Fall zeigt die Fig. 5.  



  Um die Baubreite der     Antriebsvorrich-          tung    weiter zu verringern, kann die Nabe  des gummibereiften Rades auch innerhalb  der Nabe des Greiferrades angeordnet sein.  



       Die    Ausführungsform der Antriebsvor  richtung nach den Fig. 3 und 4 unterschei  det sich von der oben beschriebenen dadurch,  dass auf der Welle 3 des Triebwagens ein  Zahnrad '32 aufgekeilt ist, das an Stelle der  Zahnräder 17, 16 und 16'     tritt.    Die Ein  richtung zum Festhalten .des Greiferrades 1  beim Fahren auf dem über die Zahnräder  32, 11, 12     und    13 angetriebenen Rad 2, weist  einen am Gehäuse 15 schwenkbar     gelagerten     Hebel     33    auf. Ein vom letzteren getragener  Exzenterteil .34 arbeitet mit einer Stange 35  zusammen, welche auf dem freien Ende eines  federbelasteten, zweiarmigen Hebels 36 auf  liegt.

   Das andere Ende des Hebels 36 trägt  einen Zahn 37, welcher beim Verschwenken  des Handhebels und damit des Hebels 3-6 in  bezw. ausser Eingriff mit der Zahnung des  Zahnrades<B>12.</B> gebracht werden kann und in.  Eingriffstellung das Rad 12 gegen Drehung  sichert, so dass. das Greiferrad 1 starr mit  der Welle 3 gekuppelt ist, während in der  Stellung ausser Eingriff das Rad 2 in der       beschriebenen    Weise angetrieben wird und  der in die     strichpunktiert        dargestellte        Lage     (Fig. ?) umgelegte Handhebel 33 in einem  Schlitz eines am Triebwagen     befestigten     Armes liegend und dadurch das Greiferrad 1  am Umlaufen     verhindert.     



  Statt     wie        beschrieben,    könnte das freie  Ende der Welle 3 auch gemäss Fig. 6 und 7  in einem gehäuseartigen Träger 42. gehalten  sein, welcher am Fahrzeug befestigt ist und  das Greiferrad oben und seitlich umfasst.    Das Rad 2 kann sich dabei auf dem Teil 44  drehen, der auf dem im Träger 42 drehbaren  Wellenende 43 gelagert     ist,    und erhält seinen  Antrieb über das     Getriebe    mit den Zahn  rädern 11, 13 und 32,     sowie    Welle 10, wie  oben beschrieben.

   "Bei     Inbetriebsetzung    des  Rades 2     wird    eine nicht dargestellte Kupp  lung     zwischen    Greifer- und luftbereiftes  Rad 2 .gelöst und gleichzeitig das Greiferrad  gegen Drehung gesichert, nachdem dessen  segmentförmiger Teil 26 in der beschriebenen  Weise gelöst und die Öffnung in der Felge  nach unten verstellt wurde.  



  Bei den beschriebenen Ausführungsfor  men könnte :das gummibereifte     Rad    2. auch  an der dem Fahrzeug     zugekehrten    Seite des  Greiferrades angeordnet sein. Der     gehäuse-          artige    Träger 42 bildet beim Beispiel nach  den Fig. 6 und 7 gleichzeitig Kotflügel.  



  Die in den Fig. 8 und 9 dargestellte       Ausführungsform    der Vorrichtung     zeigt    eine  andere     Ausbildung    der Felge !des Greifer  rades 1 in     schematischer    Darstellung. Um  hier     eine    Öffnung für den     Durchtritt    des  Rades 2 zu schaffen ist die Felge aus  mehreren aneinander     aasgelenkten    Gliedern  39 und 40 zusammengesetzt. Die Teile 40  sind an Sektoren 41 befestigt, so dass diesel  ben beim Auseinanderschwenken der letzte  ren     zurückgeschoben    werden     und    die Glie  der 89 paarweise gegeneinanderklappen  (Fig. 8).

   Dabei entsteht zwischen den Sek  toren 41     und    damit den:     Gliedern    40 eine  Öffnung durch welche das     gummibereifte     Rad hindurchragt. Statt nur zwei, könnten  auch mehrere solcher jeweils mit einem Teil  40 der Felge verbundene Sektoren vorgesehen  sein,     die    übereinander in     Führungen    so ver  schiebbar sind, dass sie sich beim Auseinan  derschwenken zweier Sektoren auf den Um  fang benachbarter     *Sektoren    legen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCH: Antriebsvorrichtung, insbesondere für Augwagen mit ,einem Greif errad und einem Rad mit Luftreifen, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Räder gleichachsig angeord net :sind, und dass die Felge ,des Greiferrades seitlich über die Lauffläche des luftbereiften Rades hinausragt und so ausgebildet ist, dass in ihr eine Öffnung freigelegt werden kann, durch welche das luftbereifte Rad mit der Fahrbahn in Berührung gebracht werden kann.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein segment- förmiger Teil der Greiferradfelge lösbar am Greiferrad befestigt ist. 2. Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein segment- förmiger Teil der Greiferradfelge um eine Sehne schwenkbar am Greif errad befestigt ist.
    3. Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Felge des Greiferrades aus mehreren aneinander angelenkten Gliedern besteht, welche an einer Stelle zwecks Schaffung einer Durchtrittsöffnung für das gummibereifte Rad in der Umfangsrichtung der Felge voneinander entfernbar sind. 4.
    Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Greifer rad und das gummibereifte Rad lose dreh bar auf einer Antriebswelle sitzen und ein auf dieser Welle unverdrehbar aber axial verschiebbares Zahnrad mit dem Greiferrad oder über ein Übersetzungs getriebe mit dem gummibereiften Rad kuppelbar ist. 5. Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch ein auf der An triebswelle sitzendes Zahnrad zum Ver drehen des Greiferrades bezw. zum An trieb eines das gummibereifte Rad antrei benden Übersetzungsgetriebes. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch Mittel zum Festhalten des Greiferrades beim Antrieb des gummi bereiften Rades.
CH186709D 1935-03-09 1936-03-09 Antriebsvorrichtung, insbesondere für Zugwagen, mit einem Greiferrad und einem luftbereiften Rad. CH186709A (de)

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