CH186855A - Verfahren zur Herstellung eines Wasserreinigungsmittels. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Wasserreinigungsmittels.

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CH186855A
CH186855A CH186855DA CH186855A CH 186855 A CH186855 A CH 186855A CH 186855D A CH186855D A CH 186855DA CH 186855 A CH186855 A CH 186855A
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Kaspar Dipl Ing Ruegg
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Kaspar Dipl Ing Ruegg
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Description


  Verfahren zur Herstellung eines Wasserreinigungsmittels.    Gegenstand des     vorliegenden        Patentes        ist     ein Verfahren zur Herstellung eines     Reini-          gungsmittels,    das ein Enthärten, Enteisenen,  Entmanganen, Entsalzen, Entsäuern und  Entsauerstoffen von Wasser ermöglicht.

   Das  Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass  durch Behandlung von amalgamiertem Alu  minium mit     Wasser    frisch     hergestelltes    Ton  erdehydra.t, das auf diese Weise in Schlamm  form erhalten werden kann, adsorptiv mit  Stoffen, die nicht neutral reagieren, also zum  Beispiel mit Säuren oder Basen, beladen wird,  wodurch dieses Hydrat in einen Zustand  hoher Dispersität gelangt und dann die  Fähigkeit besitzt, in Lösungen hereingebracht,  Salzmoleküle und Säuren, sowie     Sauerstoff     auf seiner Oberfläche festzuhalten.

   Durch  Trocknen geht     dieses        besondere    Tonerde  hydrat in ein haltbares Pulver über, das ein       reversibles    Gel     darstellt    und die gleichen       Eigenschaften    zeigt wie das     schlammförmige.     Um     zwecks    Herstellung des     Wasserreini-          gungsmittels    an .der Oberfläche des frisch er  zeugten Tonerdehydrats Säuren oder Basen  zur Adsorption zu bringen, kann man dieses    Tonerdehydrat mit sehr verdünnten Lösun  gen von Säuren oder Basen oder sauren oder  basischen Salzen verrühren;

   in Neutralsalz  lösungen hereingebracht, bewirkt das frisch  aus     amalgamiertem    Aluminium     hergestellte     Tonerdehydrat Hydrolyse und adsorbiert die  Säure.     Gewöhnliches,    durch Fällung erzeug  tes Al(OH)3 zeigt diese Eigenschaft nicht  und bildet mit     Säuren    und     Basen    zusammen  gebracht immer nur Salze bezw. Aluminate.  Ist die Wasserreinigungsmasse erschöpft, so  kann sie durch Ausspülen mit     Weichwasser     oder Neutralsalzlösungen wieder verwendbar  gemacht werden.

      Beispiel:    Frisch aus amalgamiertem     Aluminium.     hergestelltes Tonerdehydrat-Gel wurde mit  verdünnter Mononatriumphosphatlösung, die  selbst keine Enthärtung bewirkt, verrührt;  darauffolgende Filtration und Wässerung  des Schlammes,     bis    im Spülwasser kein Be  fund mehr sich zeigte, ergab ein     nutschen-          feuchtes    Präparat, das bis zur     Gewichtskon-          stanz    getrocknet wurde.      Enthärtungsergebnisse mit diesem  <I>Wasserreinigungsmittel:</I>  1. Verwendetes Rohwasser 1 Liter, 118 mg  CaO/l (davon 21 mg Gipshärte), zugesetztes    Hydrat 20 g (entsprechend 12;8 g Al2O3),  Schlämmzeit 2 Min., im Filtrat 41,8 mg CaO/l.  



  2. Verwendete Menge 1/2 gesättigte Gips  lösung: 20 cm3, Präparatmenge je 500 mg.  
EMI0002.0000     
  
    Verwendet <SEP> Aussehen <SEP> des <SEP> Filtrats
<tb>  auf <SEP> Zusatz <SEP> von <SEP> BaCl2
<tb>  Präparat <SEP> der <SEP> Anmeldung <SEP> blank
<tb>  Gewöhnliches <SEP> Al(OH)3 <SEP> urdurchsichtige <SEP> Trübung
<tb>  Vergleichslösung <SEP> ohne <SEP> Schlamm <SEP> undurchsichtige <SEP> Trübung       Hindurchtretenlassen von 20 cm3     NaCl-Lö-          sung    durch den bereits verwendeten beson  deren Al(OH)3-Schlamm und Zusatz von  BaCl2 zum Filtrat ergab starke Trübung  (Herausspülen des adsorbierten CaSO4).  



  Schüttelt man eine Lösung, die soviel  FeCl3 enthält, dass sie auf Zusatz von     Ferro-          cyankalium    deutliche Blaufärbung zeigt, mit  einer     verhältnismässig        .geringen        Menage    des  besonderen Tonerdehydrats und lässt absitzen,  so bleibt die überstehende Flüssigkeit auf  Zusatz von Ferrocyankalium farblos.

   Ebenso  bleibt bei einer stark verdünnten     MnSO4-          Lösung,    die bei Ausführung der     Volhard-          schen    Probedeutlich violett erscheint, die  Färbung aus,     wenn    die     Lösung    vorher mit  dem besonderen Tonerdehydrat-Gel aufge  schlämmt und     nachfolgend        filtriert    wird.    Auch Gase, insbesondere solche, welche in  Wasser gelöst sind, z. B. Sauerstoff, werden  von dem oberflächenaktiven, oben beschrie  benen Al(OH)3 festgehalten.

   Bringt man bei  spielsweise ein     Stückchen    blankes     Eisenblech          und    destilliertes Wasser,     das    etwas von die  sem Präparat enthält, in ein Glasfläschchen  und verschliesst es, so bleibt die Korrosion  aus.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Wasser reinigungsmittels, dadurch gekennzeichnet, dass durch Behandlung von amalgamiertem Aluminium mit Wasser frisch hergestelltes Tonerdehydrat mit Stoffen, die nicht neu tral reagieren, adsorptiv beladen wird.
CH186855D 1935-04-23 1935-04-23 Verfahren zur Herstellung eines Wasserreinigungsmittels. CH186855A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE950837C (de) * 1954-11-19 1956-10-31 Phil Hans Otto Hettche Dr Med Verfahren zur Wasserbehandlung
DE1258808B (de) * 1957-07-05 1968-01-11 Seitz Werke Gmbh Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von Trink- und Brauchwasser

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE950837C (de) * 1954-11-19 1956-10-31 Phil Hans Otto Hettche Dr Med Verfahren zur Wasserbehandlung
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