CH186952A - Elektrische Hochdruckentladungslampe für mindestens angenähert waagerechte Brennlage mit einem als Vorschaltdrosselspule wirkenden Elektromagneten. - Google Patents

Elektrische Hochdruckentladungslampe für mindestens angenähert waagerechte Brennlage mit einem als Vorschaltdrosselspule wirkenden Elektromagneten.

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CH186952A
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F Patent-Treuhand-Gesellschaft
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Patent Treuhand Ges Fuer Elektrische Gluehlampen Mbh
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Description


  Elektrische     llochdruckentladungslampe    für mindestens angenähert waagerechte  Brennlage mit einem als     Vorsehaltdrosselspulf,    wirkenden     Elektromagneten.       Elektrische     Hochdruekentladungslampen     mit Glühelektroden, einem röhrenförmigen       (-r'lasgefä.ss    und einer     Gas-Dampf-Gemisch-          füllung    werden meist in senkrechter Lage  gebrannt, obwohl die waagrechte Lage in  optischer Hinsicht in vielen Fällen grosse  Vorteile bieten     würde.    Der Grund     hierfür     liegt darin,

   dass bei waagrechter oder an  nähernd waagrechter Brennlage des röhren  förmigen Glasgefäss es der eingeschnürte Ent  ladungsbogen durch die bei Hochdruckent  ladung besonders kräftig     auftretenden        Kon-          vektionsströme    nach     oben    getrieben und un  zulässig nahe an die röhrenförmige Gefäss  wand gedrückt wird, die der hohen Tempe  ratur des Entladungsbogens nicht standzu  halten vermag.  



       iZur        Beseitigung    dieses Nachteils wird bei  der Entladungslampe nach der Erfindung  von der bekannten     Beeinflussbarkeit    des ein  geschnürten Entladungsbogens durch eine    als     Vorschaltdrosselspule        wirkenden    Elektro  magneten Gebrauch gemacht.  



  Nach der Erfindung wird bei einer elek  trischen     Hochdruckentladungslampe    für     min-          destens        angenähert    waagrechte     Brennlage    des       röhrenförmigen    Glasgefässes     ein        Elektro-          magnet    mit einem parallel zur     Achse    des       röhrenförmigen        Glasgefässes    der Lampe ver  laufenden, über die ganze Länge des Glas  gefässes sich erstreckenden gern     vorgesehen,

       der seiner Länge nach mit Draht     umwickelt     ist, so     dass    über die ganze Länge des Glas  gefässes hinweg quer zur Achse desselben  verlaufende magnetische Kraftlinien ent  stehen. Dies hat zur Folge, dass der Ent  ladungsbogen nicht etwa nur stellenweise,  sondern unterbrechungslos in ganzer Länge  der     elektromagnetischen    Beeinflussung unter  liegt und mit grösster Sicherheit     in    die waag  rechte Lage gedrängt     wird,    und zwar ins  besondere     deswegen,    weil die     wirksame         magnetische Feldstärke     unmittelbar    unter  halb     des    Elektromagnetes,

   besonders kräftig  ist und in Richtung zur Achse des Gefässes  stark abfällt.  



  Eine rasch abnehmende     Feldstärke    des  Elektromagnetes kann     insbesondere    erzielt  werden, wenn der Kern aus einem im Quer  schnitt U-förmig gestalteten Blech besteht,  dessen abwärts gerichtete Schenkelteile  gegeneinander,     das    heisst aufeinander zu ge  bogen sind und die eine Hälfte der Draht  wicklung umschliessen. Bei einer solchen  Anordnung führt schon     eine    kleine Ver  schiebung des Entladungsbogens nach oben  infolge der stark zunehmenden Dichte des  Magnetfeldes zu einer beträchtlichen Ver  stärkung der nach unten     drüekenden        mabgne-          tischen    Gegenkraft.

   Anderseits kann aber  auch beim     Einbrennvorgang    der Hochdruck  entladungslampe, bei dem die Stromstärke  der Entladung und der vorgeschalteten       Magnetwicklung    sehr gross ist und der  Dampfdruck und damit der     Konvektions-          strom    noch sehr klein sind, der Entladungs  bogen durch den Elektromagneten nicht an  die untere Wand des     röhrenförmigen    Gefässes  gedrückt werden, weil sich die     magnetischen     Kraftlinien in der     nächsten    Umgebung der  Ränder des     Kernbleches    zusammendrücken.

    Mit wachsender     Entfernung    von diesen sinkt  die Feldstärke ausserordentlich und wird  schliesslich unterhalb der Achse des Gefässes  der Entladungslampe verschwindend klein.  



  Zum Schutze der untern Wand des röh  renförmigen Gefässes und zur Erzielung eines  besonders starken Abfalls der Feldstärke in  Richtung zur Achse des Gefässes kann ferner  ein zusätzliches, nur im untern Teil der Ent  ladungsröhre wirkendes Gegenfeld vorgese  hen werden, das eine nach oben gerichtete  Kraft auf .den Entladungsbogen ausübt. Ein  solches Gegenfeld kann beispielsweise ein  fach dadurch herbeigeführt werden, dass die  andere Hälfte der Wicklung des Elektro  magnetes von einem im     Querschnitt    U-förmig  gestalteten Mantelblech mit     etwas    einwärts  gebogenen     Schenkelteilen    umschlossen wird.  



  Es hat sich gezeigt, dass der Hochdruck-         entladungsbogen    nicht an allen Stellen der  Entladungsröhre in gleichem Masse das Be  streben zeigt, sich nach oben zu     verschieben     und     dass'    er in Nähe der Elektroden besonders  stark nach oben drängt. Dieser Unterschied  im Auftrieb kann leicht durch eine Schwä  chung des Querschnittes des     Kernbleches    am  mittleren Teil herbeigeführt werden, bei  spielsweise durch eine Lochung des     Kern-          bleches,    die bewirkt, dass sich     dass    Magnet  feld im mittleren Teil der Entladungslampe  weniger stark ausbildet.  



  Die gleiche Wirkung wird erzielt, wenn  ein Mantelblech verwendet     wird,    das sich  nur über den mittleren Teil des langen Elek  tromagnetes erstreckt, da.     das    Gegenfeld des  Mantelbleches auch eine Abschwächung des       Kernblechfeldes    zur Folge hat.  



  Bei der Ausrüstung einer     Hochdruckent-          ladungslampe    mit einem Elektromagneten  besteht ferner die Aufgabe, den erhebliche  Abmessungen aufweisenden<B>DA</B>     lektromagne-          ten    so anzuordnen, dass einerseits eine ge  nügend starke Kraft auf den Entladungs  bogen wirkt, anderseits aber die Lichtaus  strahlung der Entladungsröhre möglichst  wenig beeinträchtigt     wird.     



  Diese Aufgabe kann dadurch gelöst wer  den, dass der Elektromagnet auf der Rück  seite eines über dem röhrenförmigen Glas  gefäss der Lampe liegenden, zweckmässig  einen     V-förmigen:    Querschnitt aufweisenden  Reflektors untergebracht wird, wobei der  Reflektor aus nicht     magnetisierbarem    Stoff  besteht, damit eine Abschirmung der Kraft  linien des Elektromagnetes nicht auftreten  kann.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel einer nach der Erfindung ausgebil  deten     Hochdruckentladungslampe    mit dazu  gehörigem Reflektor und Elektromagneten  in     Fig.    1 in Vorderansicht und in     Fig.    2 im  Querschnitt dargestellt. In     Fig.    3 ist in ver  grössertem Massstab der Elektromagnet für  sich gezeigt.  



  Auf der Rückseite des unmittelbar über  dem röhrenförmigen Glasgefäss 1 der waag  recht     angeordneten    Hochdruokentladungs-           lampe    liegenden, im Querschnitt     V-förmigen          Reflektors    2 ist ein Elektromagnet mit im  Querschnitt U-förmig gestaltetem Kernblech  3, der Wicklung 4, 5 und dem ebenfalls so  geformten Mantelblech 6 angeordnet. Das  Kernblech 3, das Mantelblech 6 und die  Wicklung 4, 5 verlaufen längs des Reflek  tors 2, also parallel zur Achse des röhren  förmigen Glasgefässes 1.

   Die abwärts ge  richteten Schenkelteile 3' des     Kernbleches    3  sind soweit nach abwärts und einwärts ge  bogen, dass sich die auf den Reflektor 2 auf  liegenden Seitenkanten fast berühren und  das     Kernblech    die untere Wicklungshälfte 5  umschliesst. Das im     Querschnitt.    ähnlich wie  das Kernblech 3     geformte    Mantelblech 6 um  schliesst die obere Hälfte 4 der Drahtwick  lung, und seine beiden     Schenkelteile    6' sind  so weit nach abwärts und     einwärts    gebogen,       rlass        zwischen    ihnen und dem Kernblech 3  nur ein geringer Abstand verbleibt.

   Zur  Abstützung des Mantelbleches 6 vom Reflek  tor 2 dienen Bügel 7, die aus nicht     magneti-          sierbarem    Stoff hergestellt sind.     Die    Linien       a-    veranschaulichen das von den Rändern des       Kernbleches    3 sich ausbildende, beispiels  weise von rechts nach links gerichtete  Magnetfeld, während die Linien y das von  den Rändern des Mantelbleches 6 ausge  bende, beispielsweise von links nach rechts  gerichtete     Cxegenfeld    zeigen.

   Die     Windungs-          zahl    der Magnetwicklung 4, 5 und die Strom  richtung in derselben sind so gewählt, dass  ein resultierendes Magnetfeld entsteht, wel  ches im     obern    Teil der Entladungsröhre 1  sehr kräftig ist, in Richtung der Achse des  Glasgefässes rasch bis auf einen verschwin  denden     Wert    abnimmt und unterhalb der  Röhrenachse sogar entgegengesetzt gerichtet  ist. Ein     derartiges,    aus zwei Feldern zu  sammengesetztes Magnetfeld hält sowohl den  Entladungsbogen von der untern Gefässwand,       11s    auch von der obern Gefässwand ab und  zwingt den Entladungsbogen, geradlinig von  einer Elektrode der Lampe bis zur andern  zu verlaufen.  



  Wie an sich bekannt, ist die Wicklung  4, 5     rles        Elektromagnetes    der Entladungs-         lampe    vorgeschaltet; sie dient daher gleich  zeitig als     Vorschaltdrosselspule,    so     dass    sich  ein besonderer     Vorschaltwiderstand    gegebe  nenfalls     erübrigt.     



  Wie     F'ig.    3 zeigt, kann sich das Mantel  blech nur über den mittleren Teil des Elek  tromagnetes erstrecken, um eine Schwächung  des     Kernblechfeldes    in Nähe der Endteile der  Entladungslampe zu vermeiden, da gerade  an diesen Endteilen ein kräftiges     Kernbleeh-          feld    erforderlich ist.  



  Um die Entladungslampe unempfindlich  gegenüber     Stromschwankungen    zu gestalten,  ist es in     vielen    Fällen zweckmässig, das Kern  blech und gegebenenfalls auch das Mantel  blech so zu bemessen, dass beim Betriebs  strom der Lampe in ihnen eine starke magne  tische     Sättigung        vorhanden.    ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Hoch-druokentladungslampe für mindestens angenähert waagrechte Brenn- lage des röhrenförmigen Glasgefässes mit einem als Vorschaltdrosselspule wirkenden, den eingeschnürten Entladungsbogen beein flussenden Elektromagneten, dadurch ge kennzeichnet, dass der Elektromagnet einen parallel zur Achse des röhrenförmigen Glas gefässes der Lampe verlaufenden, über die ganze Länge des Glasgefässes sich erstrecken den Kern aufweist, der seiner Länge nach mit Draht umwickelt ist, so dass über die ganze Länge des Glasgefässes hinweg quer zur Achse desselben verlaufende magne tische Kraftlinien entstehen.
    UNTERANSPR CCHE 1. Entladungslampe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern des Elektromagnetes aus einem im Querschnitt U-förmig gestalteten Blech besteht, dessen abwärts gerichtete Schenkelteile aufein ander zu gebogen sind und die eine Hälfte der Drahtwicklung des Elektromagnetes umschliessen. 2.
    Entladungslampe nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die andere Hälfte der Draht- wicklung von einem im Querschnitt U-för- mig gestalteten Mantelblech mit einwärts gebogenen Schenkelteilen umschlossen ist. 3. Entladungslampe nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der mittlere Teil des über das ganze röhrenförmige Glasgefäss reichenden Kernbleches geschwächt ist.
    Entladungslampe nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Mantelblech sich nur über den mittleren Teil des röhren- förmigen Glasgefässes erstreckt. 5. Entladungslampe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Elek tromagnet auf der Rückseite eines über dem röhrenförmigen Glasgefäss .der Lampe liegenden Reflektors aus nicht magneti- sierbarem Stoff angeordnet ist.
CH186952D 1934-10-03 1935-09-26 Elektrische Hochdruckentladungslampe für mindestens angenähert waagerechte Brennlage mit einem als Vorschaltdrosselspule wirkenden Elektromagneten. CH186952A (de)

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