DD145580A5 - Streufeldtransformator oder drossel,insbesondere als vorschaltgeraet fuer gasentladungslampen - Google Patents
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Description
8.1 SSt 1 ~*~ Berlin, den 27. 11. 1979
GZ 55 945 17
Streufeldtransformator oder Drossel, insbesondere als Vor-
Die Erfindung betrifft einen Streufeldtransformator oder eine Drossel, insbesondere als Vorschaltgerät für Gasentladungslampen, mit einem aus mehreren T-förmigen Teilen bestehenden und zusammen mehrere Stücke bildenden lamellierten Kern und mit einem U-föimiigen, die Wicklungen und den Kern umgebenden, lamellierten Hantel, dessen Schenkel die Querbalken der T-förmigen Kernteile einschließen, wobei an den Endes der T-förmigen Kernteile insgesamt zwei luftspalteinlagen*enthaltende Luftspalte vorgesehen sind, und einer Plleminschiene an den freien Enden der Schenkel des Mantels«
Überall dort, wo auf Grund eines bestimmten Verhältnisses zwischen Leer- und-Laetspannung Transformatoren normaler Bauart infolge zu geringen inneren Spannungsabfalls, nicht ausreichen, insbesondere für den Betrieb von Gasentladungslampen, werden bekanntlich Streufeldtransformatoren verwendet» Der Streufeldtransformator in der Mantelbauart ist in den meisten Fällen sin Transformator, bei dem zwischen den Wicklungen zxiei magnetische Nebenschlüsse angeordnet sinde Ein solcher Aufbau wird auch dann angewendet, wenn das Gerät für 2i",!el Netzspannungen, z. B„ 110 oder 220 V, ausgelegt sein muß» Bei 220 V werden die beiden Wicklungen gegeneinander geschaltets so daß eine Drossel zustande kommt. Bei 110 ¥ werden beide Wicklungen in Reihe geschaltet, so daß sich bei gleichem Aufbau ein Streufeldtransformator ergibt«
Berlin, den .27. 11« 1979 GZ 55 945 17
Bsi einem bekannten Streufeldtransformator der eingangs genannten Art umgibt der U-förmige, laniellierte Mantel den Iamelläberten Kern, der aus zwei T-förmigen Kernteilen besteht (DE-PS 2 055 536). Zur Bildung von Luftspalten ist der Querbalken des in der Schieiltebene weiter innen im Mantel liegen-%den f-förmigen Kernteils etwas kurzer gehalten als der Querbalken des außen liegenden T-förmigen Kernteils, wobei der letztere im fertigen Zustand des Gerätes mit seinen Endflä~ chen siatt an den Innenflächen der Enden der Schenkel des Mantels, anliegt. Ein Uachtsil dieser bekannten Anordnung besteht darin, daß nur ΙλσϊΊ; spalte von ganz -bestimmter Größe entstehen«, Hiasu kommt» daß aus stanz technischen Gründen der Luftspalt ein Mindestmaß nicht unterschreiten darf. Zur Erreichung einer bestimmten .Impedanz des Streufeldtranaforma-- . tors, ist also die Festlegung der Windungszahl für die Primär- und Sekundärwicklung stets von der bei Anfertigung des Stanz-Twerkseuges im voraus festgelegten Größe des Luftspalts abhängig. Ils Folge der hiernach vorbestimmten Größe des Luftspalts entstehen bei der Festlegung einer Typenreihe von Streufeldtransforraatoren nicht unerhebliche Schwierigkeiten, denn es müssen für die Festlegung des Fensters im Blechschnitt zur- Unterbringung der Wicklung stets die ungünstigsten Verhältnisse zugrunde gelegt werden*
Diese Abhängigkeit von einem Luftspalt festßtehender Größe fühirl" daher zu einer erheblichen Verteuerung des Streufeldtransformator als Folge des erhöhten Materialbedarfs und der größeren Arbeitszeit. Weiterhin ist der Luftspalt fester Größe insofern von Hachtell, als Infolge der Abnutzung dos'
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Stanswerkzeuges eine Veränderung des Luftspaltes eintritt, bo daß zur Einhaltung einer vorgegebenen Impedanz eine Ände_ rung der beiden Wicklungen erforderlich ist, weil keine Möglichkeit besteht, beim Fertigungsablauf den Luftspalt zu verändern« Bin weiterer Nachteil besteht darin, daß die Wicklungen übereinanderliegen, da ihre gemeinsame Wickelachse rechtwinklig zur Montagefläche des Streufeldtransformator^ liegt, wobei die untere Wicklung die darüberliegende zusätzlich erwärmt, so daß dies bei der Bemessung der Wicklung zwecks Einhaltung der vorgegebenen Übertemperatür berücksichtigt werden muß»
Ziel der Erfindimg ist es, den ökonomischen Aufwand der be kannten Lösungen zu verringern»
Aufgabe der Erfindung ist es» einen Streufeldtransformator oder eine Drossel der eingangs genannten Art derart au ge— stalten, daß eine vorgegebene Irape'daiiz' in eiiierä vüeiten Bereich und mit kleinster Toleranz· lediglich durch Veränderung der Größe eines Luftspalts eingestellt werden kann, während z» B« die Wicklungen unverändert bleiben können·
Gemäß der Erfindung liegen die Luftspalte im Bereich der Enden der Längsschenkel der T~förraigen Kernteile, während zur Erzielung einer jeweilc gewünschten Größe mindestens des einen Luftspalts mindestens einer der T-förmigen Kerritelle im Inneren den ü-förmigen Mantels längs dessen SölieülieXn ver
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&, I W ^ t-β ο: - 4 -
schiebbar ist und die Enden der Querbalken der T-förmigen Kernteile hierbei satt an den Schenkeln des U-f örmigen. Mantels anliegen··
Es ist zweckmäßig, daß die beiden Luftspalteinlägen eine verschiedene Stärke haben. Dabei besteht vorteilhaft eine Luftspalt einlage aus deformierbarem Material«.
Der fixe Wicklungen tragende Kernteil kann in weiterer Ausgestaltung der Erfindung kreuzförmig und der Rückschlußschenkel I-fönnig ausgebildet seine
Der die' Wicklungen tragende Kernteil kann im Bereich der verschiedenen Wicklungen eine verschiedene Breite aufweisen*
Anhand der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung Bauer dargestellt* Es neigen:
Pig, 1ϊ einen. .Streufeldtransformator gemäß der Erfindung .in einem senkrechten Schnitt,
Pig* 2; ein anderes Ausführungsbeispiel eines Streufeldtransformators gemäß der Erfindung in der gleichen Daratellmigsari; und
Pig» 3ί ein weiteres Ausfülirungsbeispiel in der gleichen Darstellung«
Bei eer Ausführungßfοrm des Streufeldtransformator^: nach Pig·, 1 umgibt der U-föraiige» lamellierte Mantel 1 die eben-
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falls lamellierten T-förmigen Kernteile 2 und 3» die aus Querbalken 12 und 13 und Längsbalken 14 und 15 bestehen» Der Querbalken 12 des Kernteils 2 trägt die beiden Wicklungen 4 und 5» wobei jeweils eine die Primär- oder die Sekundärwicklung bildet. Da es sioh um einen Streufeldtransformator in Mantelbauart handelt, weist der die Wicklungen 4 und 5 tragende Querbalken 12 des T-förmigen Kernteils 2 gegenüber dem Querbalken 13 des T-förmigen Kernteils 3 eine größere Breite auf. Der Querbalken 13 des Kernteils 3 bildet den Rückschlußschenke! des magnetischen Kreises« Die Endflächen 7 und 9 der Querbalken 12 und 13 liegen satt an den Innenflächen 8 und 10 der Schenkel 11 des U-förmigen Mantels an, so daß ein eiseiigescblossener magnetischer Kreis gebildet wird«, Die .Längsbalken 14 und 15 der T-förmigen Kernteile 2 und 3 bilden die magnetischen Hebenschlußpfade.
Von äen Luftspalteinlagen 6 besteht zweckmäßig mindestens eine aua deformierbarern Material, so daß nach der Montage der »um Erreichen der erforderlichen Impedanz notwendige Luftspalt eingestellt werden kann. Zur Verbindung des U-förmigen, lamellierten Mantels 1 riii äaxi Kernteileu 2 und 3 ist eine Kleimsschiene 16 vorgesehen, die mit -ihren nach oben und innen gebogenen Längsrändern unter Vorspannung in Euten 17 nahe den Enden der Schenkel 11 eingreift* Hierdurch werden die T-forroigen Kernteile 2 und 3 über die Luftspalteinlagen 6 in Richtung auf den Querbalken des U-förmigen Mantels 1 gedrückt«
In Pig« 2 ist eine andere Ausführungsform dargestellt bei welcher der die Wicklungen 4 und 5 tragende Kernteil 2' kreuE'föxinig ausgebildet ist, derart, daß diesem Keriiteil die
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beiden als lebenschluSpfade dienenden Längsbalken 14 auge·= formt sind, während der Ruckschlußschenkel 3' des magnetischen Kreises I-förmig ausgebildet ist.
Bei den Streufeldtraneformatoren nach Fige 1 und 2 ist durch die Möglichkeit der beliebigen Einstellung der Luftspaltgröße die Voraussetzung für die wirtschaftlich optimale Lösung der Bemessung der Streufeldtransformatoren dadurch gegeben, daß die Wicklungen unabhängig vom Luftspalt festgelegt werden können» Weiterhin kann durch Deformation einer oder beider Luftspalteinlagen die Impedanz mit der größten Genauigkeit eingestellt werden«
Die v/eitere Ausführüngsform eines Streufeldtransformators gemäß Pig« 3 weist wiederum grundsätzlich den gleichen Aufbau auf wie die Aiisführ.ungsformen nach Fig. 1 und Fig. 2«, Jedoch liegt in diesem Fall der obere Kernteil 2, der die Wicklungen 4 und 5 trägt, mit seinen aus den Spulen herausragenden oberen waagerechten Flächen 18 gegen entsprechende waagerechte A-bsätze 19 der Schenkel 11 des U-förmigen Mantels 1 ane Eine Verschiebung des Kernteils 2 nach oben ist dslier in diesem Fall nicht möglich. Demgemäß weist auch der obere Luftspalt 20 eine konstante Größe auf, und die in ihm angeordnete Luftspalteiiilage 21 besteht aus festem, nicht deform!erbarem Material* Im Gegensatz hierzu ist jedoch der untere T-förmige Kernteil 3* der wiederum satt an den Schenkeln 11 des U-förmigen Mantels anliegt, nach oben verschiebbar,- so daß der untere'Luftspalt 22, der eine deformierbaro" Luftspalteinlage 23 enthält, je nach der vorbestimmten Impedans einstellbar ist«. Dar Kernteil 3 wird in seiner- .jeweiligen Xage wie bei den anderen Ausführungsformen des Streu™
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feldtransformators gemäß Fig. 1 und 2 durch die Klemmschiene 1.6 festgehalten, von der die Schenkel 11 des U-förmigen Mantels 1.zusammengedrückt werden.
Claims (2)
- Berlin, den 27« 11. 1979 GZ 55 945 17r 8 -1, Streufeldtransformator oder Drossel, insbesondere als Yor» selialtgerät für Gasentladungslampen, mit einem aus mehreren T-förmigen Teilen bestehenden und zusammen mehrere
Stücke bildenden lamellierteii Kern und mit einem U-förmigen, die 7/icklungen «,ad den Kern umgebenden, lamellierten Mantel, dessen Schenkel die Querbalken der T-förmigen
Kermteile einschließen, wobei an den Enden der T-förmigen Ke'rnteile insgesamt smfei Luftspalteinlagen enthaltende
Liiftspalte vorgesehen sind, und einer Klemmschiene an den freien Enden der Schenkel des Mantels, gekennzeichnet dadurch, daß die Luftspalte im Bereich der Enden der Längsschenkel der T-förmigen Kernteile liegen, während zur Erzielung einer jeweils erwünschten Größe mindestens des
einen Luftspalts mindestens einer der T-förmigen Kernteile (2j 3) im Innexen des U-förmigen Mantels (1) längs
dessen Schenkeln verschiebbar ist und die Enden (7; 9) der Querbalken (12; 13) eier T-förmigen Kernteile (2; 3) hierbei satt an den Scheßl:eln (11) des U-förmigen Mantels (1) anliegen«2e Streufeldtransformator oder Drossel nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die beiden Luftspalteinlagen (6)
eine verschiedene Starke haben«3. Streufeldtransformator oder Drossel nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die eine Luftspalteinlage aus festem und die andere Luftspalteinlage aus deformierbarem Material besteht*Berlin, den 27. 11. 1979 GZ 55 945 17 - 4. Streufeldtransformator oder Drossel nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der die Wicklungen (4; 5) tragende Kernteil (2) kreuzförmig und der RUckschlußschenkel (3) I-förmig ausgebildet ist.5« Streufeldtransformator oder Drossel nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der die Wicklungen tragende Kern~ teil (2; 3) im Bereich der Wicklung (4) eine andere Kernbreite als im Bereich der Wicklung (5) aufweist.fr *;^f:^
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