CH186972A - Vorrichtung mit einer elektrischen Entladungsröhre für sehr hohe Frequenzen. - Google Patents

Vorrichtung mit einer elektrischen Entladungsröhre für sehr hohe Frequenzen.

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CH186972A
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America Radio Corporation Of
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  Vorrichtung mit einer elektrischen Entladungsröhre für sehr hohe Frequenzen.    Die Erfindung bezieht sich auf eine Vor  richtung mit einer elektrischen Entladungs  röhre für sehr hohe Frequenzen, zum Beispiel  50 000     kHz    und höher.  



  Es war bisher üblich, solche Röhren für  sehr hohe Frequenzen in den     normalen    Lam  penfassungen zu befestigen. Bei Verwen  dung dieser Fassungen müssen die verschie  denen Teile der Kreise, z. B.     Entkopplungs-          kondensatoren,    als besondere Teile ausgebil  det werden, die dann mittels Montagedrähten  mit den Klemmen der Fassung verbunden  werden. Infolge dieser Drähte werden in die  Kreise ziemlich grosse Kapazitäten,     Induk-          tivitäten    und Widerstand eingeführt.

   Beim  Arbeiten mit     niedrigeren    Frequenzen und mit  normalen Röhren     bringen    diese besonderen  Kapazitäten, Widerstände und     Induktivi-          täten    wenig Schwierigkeiten mit sich, denn  die verschiedenen in der Röhre vorhandenen  Kapazitäten und Kopplungen sind viel grö  sser als diese besonderen Kapazitäten und  Kopplungen. Bei den kleinen, für ganz hohe    <B>9</B>    Frequenzen gebauten Röhren ist aber die       innere    Kapazität und Kopplung derart be  schränkt, dass eine gegebenenfalls vorhandene  besondere Kapazität oder Kopplung der Zu  führungsdrähte vielmal grösser als diese     in-          nern    Kapazitäten oder Kopplungen sein  kann.

   Es ist klar, dass     eine    solche Kapazität  oder Kopplung nachteilig ist und die rich  tige Wirkung der Röhre wesentlich beein  trächtigt.  



  Ein weiterer Nachteil der     normalen    Lam  penfassung ist darin zu erblicken, dass in  folge der ziemlich grossen Menge von Isolier  stoff beträchtliche     dielektrisehe    Verluste her  beigeführt werden. .  



  Des weiteren müssen bei Verwendung  eines normalen Lampensockels die Kontakt  stifte auf     einer    so     kleinen    Oberfläche zusam  mengedrängt werden, dass     bereits    hierdurch       unerwünschte    Kapazitäten und Kopplungen  in die Röhre     eingeführt    werden:, welche die  Wirkung derselben     beeinträchtigen.         Aus diesen verschiedenen     Gründen    ist es  nicht möglich, bei normaler Anordnung der  Röhre     und    mit normalen     Röhrenfassungen     bei sehr hohen Frequenzen wirklich gute Er  gebnisse zu erlangen.  



  Die vorliegende     Erfindung    bezieht sich  daher auf eine Vorrichtung mit Entladungs  röhre für sehr hohe Frequenzen, bei der       dielektrische    Verluste, nachteilige Kapazi  täten und Kopplungen weitgehend vermieden  werden.  



  Gemäss der     Erfindung        werden    in einer  mit einer elektrischen Entladungsröhre für  sehr hohe Frequenzen     versehenen    Vorrich  tung,     mindestens    ein Teil der radial vor  stehenden Röhrenkontakte     mit        streifenförmi-          gen        Kontakten    verbunden, die     lamellen-          artige    Fortsetzungen aufweisen, welche derart  unter     Zwischenfügung    von Isolierstoff auf  einer metallenen Grundplatte befestigt sind,

    dass die     lamellenförmigen        Fortsetzungen    mit  dieser Metallplatte Kondensatoren bilden.  



  Die beiliegende     Zeichnung    veranschau  licht Ausführungsbeispiele des     Erfindungs-          gegenstandes.     



       Fig.    1 zeigt ein erstes Ausführungsbei  spiel; in     Fig.    2 ist ein Teil der     Fig.    1, das  heisst ein     Schnitt    nach einer der     Linien    2-2;  dargestellt, während in     Fig.    3 ein zweites  Ausführungsbeispiel in Draufsicht darge  stellt ist; die       Fig.    4 und 5 zeigen Teile der Vorrichtung  nach     Fig.    3.  



  In der Vorrichtung nach     Fig.    1 ist mit  10     eine    Röhre der sogenannten     "Acorn"-Art     bezeichnet. Diese Röhre besitzt radial vor  stehende Kontaktstifte 11, 12, 13 und 14, mit  denen der Glühdraht, die Kathode, die Anode  und das Gitter     verbunden    sind. Mit der  Anode und dem     Gitter    sind eine Spule 15  und ein Kondensator 16 verbunden, die mit  der Röhre 10 einen     Schwingungskreis    bilden.  Eine     Gitterableitung    17 ist einerseits mit  dem     Gitterkontaktstift    und anderseits mit  tels einer Schraube 18 mit der metallenen  Grundplatte 19 verbunden, die auf Null  potential gehalten wird.

      Die metallene Grundplatte 19 ist mit  einer Öffnung 20 versehen, in der die ver  schiedenen Teile des Schwingungskreises un  tergebracht werden können. Auf dieser me  tallenen Grundplatte sind ferner die zweck  mässig aus Glimmer bestehenden Isolierstrei  fen 21 und 22 angeordnet.  



  Auf dem Streifen 21 sind die Metallstrei  fen 23 und 24 befestigt, die an einem Ende  mit     Anschlussklemmen    27 und 28 ausgestat  tet sind und am andern Ende die     U-förmigen     Kontaktfedern 25 besitzen, in welche die       Kontaktstifte    des Glühdrahtes der Röhre 10  passen.  



  Die     Streifen    23 und 24 bilden mit der  Grundplatte einen     Entkopplungskondensator     für die     Glühdrahtleitung.    Die Bauart der       Anschlussklemmen    27 und 28 und die Be  festigung an der Grundplatte 19 ist in     Fig.    2  veranschaulicht. Die Rückseite dieser     Platte     19 ist mit einem     zweckmässig    aus     Glimmer     hergestellten Isolierstreifen 29 bedeckt. Die  Klemme selbst ist ferner mit dem Drahtende  30 versehen und wird mittels einer Mutter 31  isoliert auf der Grundplatte befestigt.

   Auf  diese Weise werden die Streifen 23 und 24  fest auf dem Glimmer angeordnet, so dass sie  mit der     Grundplatte    einen     Entkopplungs-          kondensator    bilden und     gleichzeitig    die  Stromzuführung für den Glühdraht der  Röhre 10 besorgen.  



  In gleicher Weise ist die     Zuführung    für  die Anode ausgebildet, nämlich mit dem       Glimmerstreifen    22, dem Metallstreifen 37  und der     Anschlussklemme    38. Auch in     @die-          sem    Fall bildet der Metallstreifen 37 mit der  Grundplatte einen     Entkopplungskondensa-          tor.    Durch Verwendung der     Anschlussklem-          men    zur Befestigung der Metallstreifen kön  nen besondere Mittel zur Befestigung dieser  Streifen entbehrt     werden.    Es wird also weni  ger Material beansprucht und infolgedessen  die Verlustfreiheit und die richtige Wirkung  dieser 

  Anordnung gefördert.  



  Der Isolierstreifen 21 ist mit einer Öff  nung 32 versehen, in der ein Metallstreifen  33     mittels    der Schraube 34 mit der Grund  platte 19 verbunden ist. Am andern Ende      trägt dieser Streifen die     U-förmige    Kontakt  feder 35, in welche der Kontaktstift 12 der  Kathode der Röhre 10 eingeführt wird.  



  Durch die beschriebene Anordnung der  Röhre und die Ausbildung der Anschluss  klemmen werden also die     dielektrischen    Ver  luste und die     Anschlussdrähte    samt den     damit     einhergehenden schädlichen Kapazitäten und  Kopplungen vermindert.  



  In     Fig.    3 ist eine andere Anordnungsart  der Röhre dargestellt.  



  Die metallene Grundplatte 40 ist mit  einer Öffnung 41 'versehen, durch welche die  Röhre 10 hervorragt. Die Grundplatte kann  zum Beispiel als Schirm zwischen den ver  schiedenen Stufen eines Rundfunkgerätes be  nutzt werden. Konzentrisch mit der Öffnung  41 ist ein zweckmässig aus Glimmer bestehen  der Isolierring 42 angeordnet. Auf diesem  Ring sind die Metallstreifen 43 angebracht,  die mit der     Grundplatte    wieder einen     Ent-          kopplungskondensator    bilden. Diese Streifen  sind an ihrem Ende umgebogen, so dass sie  einen federnden Kontakt für die Kontakt  stifte 11 der Röhre 10 bilden.

   Die Befesti  gung der Kontaktstreifen auf der Grund  platte erfolgt entsprechend     Fig.    2 in gleicher  Weise wie bei der Ausführungsform nach       Fig.    1. Zur Vermeidung von Ableitungsver  lusten können Teile des isolierenden     Glim-          merringes    weggelassen werden, wie bei 45  angegeben ist. Konzentrisch mit dem Ring  42 ist der zweckmässig aus Isolierstoff be  stehende, vorstehende Teil 46 angeordnet.  Dieser Teil besitzt an der Unterseite einen  Flansch 47, mittelst welchem er auf der  Grundplatte mit Hilfe der Nieten 48 be  festigt ist. In dem Teil 46 sind Öffnungen  50 zum Durchlassen der Kontaktstifte der  Röhre vorgesehen. Die Öffnungen 50 sind an  der Unterseite mittels eines aus elastischem  Isolierstoff, z. B.

   Glimmer, bestehenden Rin  ges abgeschlossen, der mit Nieten 51 am vor  stehenden Teil 46 befestigt ist.    Beim Einführen der Röhre drücken die  Kontaktstifte 11 die Teile des     Glimmerringes     auf beiden Seiten des     Schnittes    53 nach un  ten. Sobald die Kontaktstifte hindurchgegan  gen sind, schliessen die     federnden   <U>Glimm</U>  platten die Öffnung wieder ab. Die Röhre  wird dann um einen kleinen Winkel gedreht,  wobei die     Kontaktstifte    11 unter die Federn  44 geklemmt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung mit einer elektrischen Ent ladungsröhre für sehr hohe Frequenz, da durch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil der radial vorstehenden Röhrenkontakte mit streifenförmigen Kontakten verbunden ist, die lamellenartige Fortsetzungen aufwei sen, welche derart unter Zwischenfügung von Isolierstoff auf einer metallenen Grundplatte befestigt sind, dass die lamellenförmigen Fortsetzungen mit dieser Metallplatte Kon densatoren bilden. UNTERANSPRüCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Anschluss- organe für Stromzuführungsdrähte zu der Röhre unmittelbar auf den lamellenförmi- gen Fortsetzungen befestigt sind und gleichzeitig zur Befestigung dieser lamel- lenförmigen Fortsetzungen an der Grund platte dienen. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, da . durch - gekennzeichnet, dass in der metal lenen Grundplatte eine Öffnung zur Auf nahme der Entladungsröhre vorgesehen ist. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Schwin gungskreis vorgesehen ist, dessen Teile unmittelbar an den Kontaktorganen der Röhre befestigt sind.
CH186972D 1934-09-12 1935-09-10 Vorrichtung mit einer elektrischen Entladungsröhre für sehr hohe Frequenzen. CH186972A (de)

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