CH187187A - Einrichtung zum Aufbringen eines Überzuges auf eine Materialbahn. - Google Patents

Einrichtung zum Aufbringen eines Überzuges auf eine Materialbahn.

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CH187187A
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Switzerland
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roller
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Inventor
Jay Massey Peter
Consolidated Water Pow Company
Original Assignee
Jay Massey Peter
Consolidated Water Power & Pap
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  Einrichtung zum Aufbringen eines Überzuges auf eine     Materialbahn.       In vielen Verfahren zum Aufbringen von  dünnen Überzügen aus flüssigem oder halb  flüssigem Stoff auf flache Träger, wie bieg  same Materialbahnen, unter Vermittlung von  Walzen muss der Stoff des     Überzuges    vor  seiner Aufbringung gründlich aufbereitet  werden. Die Masse selbst muss durchwegs       vergleichmässigt    und geglättet werden, um  gleichmässige Verteilung und gleichmässige       Fliessbarkeit    zu erreichen und einen Über  zug ohne Klumpen oder Rillen herzustellen.

    Man lässt zu diesem Zweck die Überzugs  masse zwischen und über gegeneinander an  liegende Walzen     hindurchtreten,    und von der  letzten Walze des ganzen Satzes wird der  Überzug auf die zu behandelnde Fläche über  tragen. Um nun eine möglichst gleichmässige       Beschaffenheit    des     Überzuges    zu erreichen,       sind    beider, Einrichtung nach :

  der vorliegenden  Erfindung Walzen in einer Reihe je auf  einem Ständer angeordnet und durch zwi-    sehen diese Ständer eingeschaltete Stellvor  richtungen in bezug aufeinander einstellbar,  um den     Berührungsdruck        bezw.    den Spiel  raum     zwischen    den einzelnen Walzen genau  regeln zu können und dadurch die Auf  bereitung der     Überzugsmasse    in Schichtform  herbeizuführen.  



       Dadurch        können    alle     Einstellungen    unter  genauer     Überwachung    der Dicke und Gleich  mässigkeit des Überzuges vorgenommen wer  den.- Die Walzen können auch zeitweise von  einander .getrennt und gesäubert werden; ge  brochene     Maschinenteile    können leicht her  ausgenommen werden, und     ,selbst    beim Rei  ssen ,der Bahn     kann    die Neueinführung vor  genommen     werden,        ohne    dass eine     Neucin-          stallung    der Rollensätze notwendig     würde.     



  Die     Zeichnung    stellt ein     Ausführungs-          beispiel        einer    solchen Einrichtung dar:       Fig.    1 und     1a        sind.    ergänzende     Seiten-          aufrisse    einer solchen     Einrichtung;              Fig.    2 und 2a sind     ähnliche        Aufrisse,        wo-          bei.    -die Walzen in Fernlage mit Bezug auf  einander dargestellt     sind;

            Fig.   <B>3</B> zeigt     im        Einzelschnitt    eine Vor  richtung zur Abstandsregelung bestimmter  Walzen     voneinander.     



  Obschon die dargestellte Einrichtung in       erster    Linie zum Aufbringen eines Über  zuges auf eine Papierbahn     bestimmt    ist,  durch den das Papier in höherem Masse       druckfähig        gemacht    werden :

  soll, eignet sie  sich auch für     zahlreiche    andere Zwecke, wie  zum     Aufbringen    von     .Schwärze    auf Papier  oder andere     Materialbahnen,    und     auch    zur       Verteilung    anderer     Überzüge,    durch welche  das Papiergefüge oder     beispielsweise        ein.    Ge  webe in     seinen        Eigenschaften    verändert wer  .den soll.

   Im     nachstehenden    wird auf die     Be-          handlung,des        Überzuges    auf einer Papierbahn  Bezug     .genommen.     



  Die     Überzugseinrichtung    des     @dargestell-          ten        Ausführungsbeispiels    umfasst zwei gleich  artige Sätze 2 und 3 von     Bearbeitungsteilen.     Sie beeinflussen die     obere    und untere Seite  der Papierbahn 4,     welche    nach     Fig.    1 von  den     links    angedeuteten     Trocknungszylindern     5 abgerollt wird.

       Nach,der    Aufbringung und       Vergleichmässibgung        -des        Überzuges    geht     diese          Bahn    zu der     En:dtrockenvorriohtung        @6          (Fig.la)    zur Weiterbehandlung.

   Der obere  Satz 2 der     Bearbeitungsteile    wird von einem       Balkengestell    7     unter    Vermittlung     .der    Pfo  sten 8, 9     .getragen,    während der untere Satz  3     unmittelbar        auf    dem Boden     befestigt    sein  kann.  



  Für die Verstellung der     Vergleichmässi-          gungsteile        ist        nach        Fig.    1 ein Zylinder 10  mit     einem    Kolben 11     angeordnet,    dessen  Kolbenstange 12     herausragt.    Der Zylinder       ist    durch ,die Zapfen 13 schwingbar unter  stützt und kann bei Verschiebung der Kol  benstange 12 um diese Zapfen     verschwenkt     werden.

   Die     Kolbenstange    12 umfasst am  äussern Ende eine Querstange     1ss',    die wie  der an     ihren    Enden durch zwei     Stützglieder     14     getragen        wird,        welch        letztere    um Zapfen  16     .der    Lagerböcke 15     ausgeschwungen    wer  den können.

   Durch hier     nicht        dargestellte       Vorrichtungen     kann    ein Druckmittel in den  Zylinder auf die eine oder andere Seite     :des          Kolbens    11 eingeführt     bezw.        ein    Unterdruck  erzeugt werden, wodurch infolge der       schwingbaren        Unterstützung        des    Zylinders  und der     Gestellteile    14 .diese Zylinder und  die     Gestellteile    um Zapfen 1.8     bezw.    16     ver-          sohwenkt    werden.  



  Anden     Gestellteilen    14 sind wieder,     ver-          schwenkbar    um (die Zapfen<B>18,</B>     @Stätzarme    17  für     Lager    19     angeordnet.    Zwischen diesen       Stützarmen    ruht in :den Lagern eine Walze  oder Rolle 20.

   Ein     anderer    Satz von Stütz  armen 21     ist    fest mit den     Gestellteilen    14  verbunden und trägt in     Lagern    2:2 die Walze       2,3.    Von einem nach oben     .gerichteten    An  satz der     ;Stützarme    17 geht     eine    bei<B>25;</B>     ver-          sohwenkbar        unterstützte    Büchse 24 aus und  -diese Büchse     nimmt    eine Schraube 26     :

  durch          Gewindeeingriff    auf.     Ähnlich        ist        an    einem  nach oben     .gerichteten    Ansatz der     festen          Stützarme        2'.1    je eine Büchse 2,7     verschwenk-          bar        befestigt    zur     Aufnahme    des     andern     Endes der     ;Schraube    26.

   Ein     fester    Kragen  28 auf der Schraube erleichtert die Verdre  hung derselben     in    den     beiden        Gewinde-          büchsen        2,4,    27, so     dass    infolge der entgegen  gesetzt     gerichteten        Steigung    der Gewinde an  den Enden der .Schraube<B>'26</B> durch Verdre  hung derselben die Stützarme und damit die       Rollen    20,     2.3    in ihrem Abstand     voneinander     geregelt werden können.

       Statt    der entgegen  gesetzt     .gerichteten        .Gewinde    auf der Schraube  26     kann        letztere    auch Gewinde mit     verschie-          denen        Steigungen,    wenn auch     in    dergleichen       Richtung    haben.  



  Der obere Satz von     Einstellteilen    2 ent  spricht im wesentlichen dem untern Satz,  ist jedoch entgegengesetzt gerichtet.     Auch     hier ist     ein        Zylinder    29     von    den Zapfen 30       versohwenkbar        unterstützt    und erhält den  Kolben     81,    :dessen     .Stange        32    mit :

  der     Quer-          stange    33 der     beiden        Gestenteile        34        aus-          schwingbar    verbunden ist.

   Diese     Gestellteile     werden wieder von dem     obern    Trägersatz 7  unter     Vermittlung    der     Lagerböcke    35 aus  schwingbar     unterstützt.    Auch diese Gestell  teile     .34    haben     ,Stützarme        ,3,6,    37     in,    ver-           schwenkbarer        bezw.        fester    Verbindung mit  den     Gestellteilen    selbst, und diese     Arme    tra  gen die     Lager    3,8,

   39 zur     Unterstützung    d er  Walzen 40, 41. Die     untern    Enden dieser  Stützarme ragen über die Lager hinaus und  sind miteinander einstellbar durch eine  Schraube 42 mit einem festen Kragen 43 ver  bunden, und     diese    Schraube erstreckt sich  an ihren Enden in Gewindebüchsen 44, 45,  die ihrerseits     versohwenkbar    an den     Stütz-          armen    angebracht sind. Es kann also auch  hier eine genaue     Einstellung    der obern Wal  zen 40, 41 mit Bezug aufeinander vorgenom  men werden.  



  Die     Walzen    20, 23 und 40, 41, im nach  stehenden als     Trogwalzen        bezeichnet,    nehmen       zwischen    sich in dem durch ihre     Mäntel    be  grenzten und gegen die     Horizontalebene    der       Achsen    hin verjüngten     Raum    eine Menge der       Überzugsmasse,    die flüssig oder halbflüssig  sein kann, auf.

   Von hier aus wird .dann     diese          Masse        durch    passende     Mittel    den verschie  dener     Überzugswalzen    oder Verteilungswal  zen     mitgeteilt.     



       Die    Walzen 2.0, 23, 40 und 41 haben eine  Kautschukhülle. Dabei ist .die Hülle 46 der       Walzen    2,0 und 40 von     verhältnismässig     grosser     Dichte,    während die Hülle 47 der  Walzen 23, 41 aus mässig hartem Kautschuk       besteht.    Die Walzenkörper selbst sind jedoch       aus    Metall     hergestellt,    und zwar zweckmässig  aus rostfreiem und     säurefestem    Metall. Die  Hüllen 46, 47 müssen nicht     unbedingt    bis zu  den beiden Enden jeder zugehörigen     Rolle     gehen.  



  Die Walzen 20, 2,3, 40 und 41 haben  zweckmässig den gleichen Durchmesser auf  ihrer ganzen Länge und werden durch Son  derantrieb .gedreht. Dabei     drehen        sich    die  Walzen 23, 4.1 zweckmässig entgegen der       Uhrzeigerrichtung    und     entgegen    der Rich  tung der Walzen 20 und 40.

       Diese    Walzen  tragen .dabei einen dünnen     Überzug    oder  Film -der gewünschten Dicke der     Überzugs-          masse,        ,Schwärze    oder dergleichen, und     letz-          tere    wird von diesen Walzen aus auf andere  Walzen, die sich gegenseitig     berühren,    über-    tragen.

   In     Maschinen    dieser Art     können    nun  verschiedene     Überzwgsmassen,        Schwärze,     Farbe oder dergleichen, benutzt     werden.    Die       Gewichte,dieser    Massen per     Raumeinheit        sind     verschieden. Es kann aber auch     die    Über  zugsdicke bei Massen von     gleichem    spezifi  schem Gewicht verschieden gewählt werden.  Es ist daher     eine        Überwachungsvorrichtung     vorhanden.

   Die     Einstellung    und Über  wachung erfolgt hier durch Veränderung der  Lage der     Trogrollen    20, 223, 40 und 41. Diese       Einstellung        beruht    auf Verdrehung .der Kra  gen 28, 43 an den     Schrauben        2!6,    42, aber       ausserdem    können     diese    Walzen auch mit  verschiedenen Geschwindigkeiten     angetrieben     werden. Zweckmässig     erfolgt    dieser Antrieb  der Walzen 23, 41 so,     dass    die Geschwindig  keit derselben     zwischen    zwei Grenzen  schwankt.

   Die     Höchstgeschwindigkeit        ist    die  der     Übertragungswalzen    ,der ganzen     Einrich-          tung,    die andere Grenze ein     Viertel        dieser          Geschwindigkeit.    Auch die Walzen 2,0, 40       können    verschiedene     Geschwindigkeiten     haben. Die     kleinste        Geschwindigkeit    mag  eine Umdrehung pro     Minute    betragen, die  Höchstgeschwindigkeit mag der der Walzen  23, 41     .gleich        sein.     



  Für den     Antrieb,der    Walzen 20, 40     wird     zweckmässig ein     Gleichstrommotor        und    ein  Gleichstromerzeuger benutzt, die jedoch je  eine     besondere    Erregung haben,     wobei    der  Erzeuger von einer     passenden        Kraftquelle          aus    in Bewegung gesetzt wird.

   Die Ge  schwindgkeit des Motors kann bis zur Hälfte  der vollen     Geschwindigkeit    durch Verände  rung des Feldstromes heruntergebracht wer  ,den, wobei für höhere     Geschwindigkeit    der  Feldstrom :geringer, für .geringere     Geschwin-          digkeit    stärker wird.

   Will man auf eine Ge  schwindigkeit weniger     als        eine    halbe     Normal-          gescUwindigkeit        heruntergehen,    so verändert  man die Spannung am Anker des     Motors,     und dies     wird    durch     Veränderung    des Feld  stromes im Erzeuger bewirkt.

   Um anderseits  die Geschwindigkeit der Walzen 23,- 41 zu  ändern, benutzt man zweckmässig ein mecha  nisches Wechselgetriebe, das durch     eine     Kraftquelle besonderer Art angetrieben     wird.         Je grösser der Unterschied in der Umfangs  geschwindigkeit des Paares 23, 41 von dem  Rollenpaar 20, 40 ist, umso geringer wird die  Dicke des     Überzuges    und umso weniger  Masse wird den andern Rollen des ganzen  Systems übermittelt.  



  In dem untern Satz 3     wird    die Überzugs  masse, die als ein mehr oder weniger dicker  Film der Walze 23 anhaftet, auf die Walze  52 übertragen, die     wieder    in Uhrzeigerrich  tung dreht. Die Übertragung wird auf die  Walze 53 fortgesetzt und von hier auf Walze  54 und Walzen 55     und    56, welch letztere  jedoch nunmehr in der gleichen Richtung  drehen und entgegengesetzt der     Drehrichtung     der Walze 54. Diese beiden Walzen 54, 56  übertragen die     Überzugsmasse    auf die Trom  mel 57, und erst von dieser Trommel aus er  folgt die     Auftragung    des Überzuges auf die  Bahn 4.  



  In ähnlicher Weise geht auch in dem       obern    Walzensatz die     Auftragung    des Über  zuges vor sich. Die Walze 41 überträgt die  Masse auf die Walze 58 und von hier aus  wird sie weiter auf die Walzen 59, 60, 61  übertragen. Die letzte Walze dieses Satzes       überträgt    die Masse auf die beiden     Walzen     62, 63     (Fig.    1a), die     ebenfalls    beide     in    der  gleichen Richtung, und zwar entgegengesetzt  der     Richtung    der Walze 61, drehen.

   Die in  der Reihe aufeinanderfolgenden Walzen dre  hen je nach entgegengesetzten     Richtungen.     Von dem Doppelsatz 62, 63 erfolgt die     tber-          tragung    auf die Trommel oder Rolle 64,  welch letztere die     Auftragung    des Films auf  die Bahn 4 gleichzeitig mit der     Auftraguug     durch die Rolle 57 vornimmt.  



  Die Endzylinder 57, 64 drehen sich     mit     einer     Umfangsgeschwindigkeit    gleich der       Wandergeschwindigkeit    der Bahn 4. In dem       untern    Rollensatz ist die Umfangsgeschwin  digkeit der Rollen 52, 53, 54, 55 und 56  ebenso gross wie die     Umfangsgeschwindigkeit     des Zylinders 57 und ebenso ist dies auch  im     obern    Rollensatz 2. Mit Ausnahme des  Rollenpaares, das dem Zylinder 64     bezw.    57       zunächst    liegt, haben alle Rollen ihre Ach  sen in jedem Satz in der gleichen waagrech-         ten    Ebene.

   In der Übertragung eines Über  zuges von den Zylindern 64, 57 muss wie  derum die Dicke des Überzuges genau über  wacht werden. Dadurch, dass die Masse für  den Überzug durch so viele Rollen auf  bearbeitet     wird,    wird sie     gründlich    geglättet,  und um die Gleichmässigkeit der Dicke her  beizuführen, müssen die Lücken     zwischen     den verschiedenen Rollen genau eingestellt  werden.  



       Werden    nun schwerere Körper,     wie    diese  Rollen, nur an ihren Enden     unterstützt,    so  biegen sie sich in der     Mitte    infolge ihres Ei  gengewichtes etwas durch. Die     Verlegung     aller Rollenachsen in die gleiche waagrechte  Ebene hat den Erfolg, dass die     Durchbiegung     aller Rollen nach der gleichen     Richtung    hin  stattfindet. Dadurch wird die Dicke des  Überzuges über die ganze Fläche jeder .Rolle  hin gleichförmig.

   Es ist dies besonders wün  schenswert, weil der Überzug in solcher  Form aufgetragen werden soll, dass eine nach  trägliche     Glättung    oder     Bearbeitung    des       Überzuges    vermieden werden soll. Es muss  also bei Aufbereitung der 'Masse selbst mit  der     grössten    Genauigkeit     und    Sorgfalt vor  gegangen     werden,    und namentlich ist     es        die     Stärke     des    Überzuges,     die    überall gleich  mässig     sein    soll.

   Es     ist    dies umso     notwen-          ,diger,    als je zwei     benachbarte    Rollen jedes  Satzes     nicht,den    gleichen     Durchmesser    auf  weisen.

   Dieser     Umstand    zieht     es    nach sieh,       dass    infolge der gleichen Umfangsgeschwin  digkeit     benachbarter    Rollen bei verschie  denen Durchmessern dieser Rollen die Be  rührungslinien nicht     stets    dieselben     bleiben.     Jener kurze Bogenteil des Umfanges der  Rolle 52, der bei     .einer    Umdrehung mit     einem          bestimmten    Bogen des Umfanges der     Rolle     53 in     Berührung    trat,

       tritt    bei der     nächsten          Umdrehung    nicht wieder in Berührung     mit          diesem        Bogenstück        und    wird für .geraume       Zeit    nicht wieder in Berührung treten.

   Da  durch wird die     Oberfläche    der Rollengleich  förmig aufrecht erhalten     und    die     Bildung     von Rillen oder Rippen im     Überzugsfilm    an  der Oberfläche .der Rolle wird     vermieden.    Um  in den beiden Sätzen 2 und 3 zu verbürgen,      dass     bei    jeder     Drehriohtung.    der Tragrollen       das    betreffenden Satzes die     übrigen    Rollen  des Satzes in entsprechender     Richtung    ge  dreht werden, ist für den     obern    Satz 2 eine  zusätzliche Rolle 58 angeordnet, die nur dazu  dient,

   die Drehrichtung dieses     Rollensatzes     entsprechend zu halten.    Die Rolle 52 ruht in Lagern 65 der  Ständer 66, welch letztere .an ihrem Fussende  durch die Zapfen 67 auf den Lagerböcken 68  schwingbar unterstützt sind. Jeder Ständer  66 hat einen nach oben gerichteten     Fortsatz     69 mit Führungen 70 zur     gleitbaren    Auf  nahme eines Lagers 71, das durch die doppel  gängige Schraube 72 verstellt werden kann.  In den Lagern 71 dreht sich eine Rolle 73,  da sie in Berührung mit der Rolle 52 ge  halten wird.

   Diese     Leerlaufrolle    73 wird nur  durch diesen Reibungseingriff     angetrieben     und dient dem Zweck, die     Überzugsmasse     auf der Rolle 52 gründlich auszureiben und  zu     glätten.     



  Die Rolle 53 ruht an ihren Enden in  Lagern 74 der Ständer 75, die ihrerseits bei  76 durch die Lagerböcke 77 schwingbar un  terstützt werden. Diese beiden Rollen 52, 53  sind ferner einem Mechanismus zugeteilt, der  nicht gezeigt ist und dazu dient, während  ihrer Drehung den Rollen auch eine     Hin-          und        Herverschiebung    in der Achse zu ver  mitteln. Auch diese Achsbewegung hilft zur  gleichmässigen Ausarbeitung und     Glättung     der     Überzugsmasse.     



  Die Rolle 54 wird in ähnlicher Weise in  Lagern 78 der Ständer 79 drehbar unter  stützt und diese Ständer sind um den Zapfen  80 der Lagerböcke 81     verschwenkbar.    Ähn  lich ruht die Rolle 56 in Lagern 82 gleitbar  in Führungen 83 zweier Ständer 84, welche  durch die Zapfen 85 auf den Lagerböcken 86  sitzen. Die Auf- und     Abbewegung    der Lager  82 erfolgt wieder durch die Schrauben 87.  Die dieser Rolle zugeteilte andere Rolle 55  dreht sich in Lagern 88 und diese Lager  sitzen an dem     obern    Ende von jochartig aus  gebildeten     Ständern    89, deren Fusspunkt  ebenfalls um die Achse der Zapfen 85 in den    Lagerböcken 86     verschwenkbar    ist.

   Die  Mitte der Lager 88 für diese obere Rolle 55  kann jedoch mit Bezug auf die Achse der  Lager 82 der untern Rolle dadurch seitlich  verstellt werden, dass an dem Jochständer 89  verstellbar die     Druckschrauben    90 angeord  net sind, die von beiden Seiten her auf die  Führungen des untern Lagers     einwirken.     



  Die Rollen 58 bis 63 des obern Satzes  2 sind im wesentlichen     ebenso    unterstützt  wie die Rollen des untern Satzes. Im nach  stehenden werden nur jene Teile des     obern     Satzes beschrieben, die von der     Anordnung     des untern Satzes abweichen. Alle diese Rol  len des obern Satzes werden von Hängelagern  getragen, die von dem     obern    Trägersatz 7       verschwenkbar    herabhängen. In dem     obern     Satz ist der Rolle 60 eine     Leerlaufrolle    91  zugeordnet, die ihrerseits in Lagern 92 dreh  bar ruht, und diese Lager sind in den Füh  rungen 93 verstellbar.

   Auch diese Rolle 91  dient der gleichförmigen     Ausreibung    der       Überzugsmasse,    ähnlich der Rolle 73. Sie er  hält ihren Antrieb ausschliesslich durch die  Reibung mit der Rolle 60. Auch im     obern     Satz können die Rollen 59, 60 in der Achs  richtung hin und her verschoben werden.  



  Die Endzylinder 57, 64 der Maschine  werden zweckmässig durch passende Stufen  scheiben oder Kegelscheiben, hier nicht dar  gestellt, angetrieben,, und zwar erfolgt der  Antrieb von den gleichen Wellen, die auch  die Trockenzylinder 5 und 6 in Drehung ver  setzen. Die Übertragungsrollen 52 bis 56       beäw.    58 bis 63 werden ihrerseits durch hier  nicht dargestellte     Vorgelege    von den Zylin  dern 57, 64 in Drehung versetzt. Die Zy  linder 57, 64     könnten    aber auch Wechsel  strom- oder Gleichstromerzeuger antreiben  und dann könnte der Antrieb der übrigen  Rollen jedes Satzes durch entsprechende Mo  toren stattfinden, wobei jeder Rolle ein be  sonderer Motor und ein     Vorgelege    ins Lang  same zugeteilt ist.

   Bei Gebrauch von Wech  selstrom wird zum Antrieb der Übertragungs  rollen von den Wellen der Zylinder 57, 64  aus zweckmässig je ein Induktionsmotor ver  hältnismässig hoher Geschwindigkeit und      kleiner Abmessungen für die verschiedenen  Rollen benutzt. Die richtige Umfangsge  schwindigkeit erhält man dann durch das  zwischen diesem Motor und die betreffende  Rolle eingeschaltete     Vorgelege.    Ändert sich  die Geschwindigkeit der. Zylinder<B>57,</B> 64 von  Zeit zu Zeit, so ändert sich damit     selbsttätig     auch die     Geschwindigkeit    der Induktions  motoren, da die     Schlüpfung    der Induktions  motoren sich nur wenig mit der Wechsel  zahl der zugehörigen Erzeuger ändert.

   We  gen der Einfachheit des Betriebes werden     die     Induktionsmotoren demnach den Gleich  strommotoren vorgezogen. Ein Gleichstrom  erzeuger und Gleichstrommotoren können je  doch benutzt werden, wenn Fremderregung  für diese Motoren und Erzeuger gewählt  wird. Die Spannung des Erzeugers ändert  sich dann mit der Geschwindigkeit der Rol  len 57, 64, und die     Geschwindigkeit    der       Gleichstrommotoren    schwankt     entsprechend     der Spannung, an welche sie gelegt sind, so  dass die     Geschwindigkeit    der Übertragungs  rollen von der Geschwindigkeit der Auftrag  zylinder 57, 64 abhängt.  



  Um eine genaue Dicke der Überzugs  schicht zu erhalten, muss nach der Zulassung  der lasse auf die verschiedenen     Zerreibungs-          rollen    eine genaue     Überwachung    des Ab  standes dieser Rollen voneinander     bezw.    des  Reibungsdruckes herbeigeführt werden.  



  Zu diesem Zweck ist nach     Fig.    1 an dem  untern     Gestellteil    14 eine Büchse 94 bei  95     schwingbar        unterstützt,    und zwar er  streckt sich die Büchse in eine Höhlung 96  des Teils 14. Eine andere Büchse 97 wird  vom Zapfen 98 des Ständers 66 getragen, und  um eine Verschiebung zu ermöglichen, hat  diese Büchse einen     Schlitz    99. Die mit gegen  läufigem Gewinde ausgestattete Schraube  100 dringt an ihrem Ende in die Gewinde  büchsen 94, 97 ein und kann durch den Kra  gen 101 verstellt werden.

   Durch Verdrehung  dieser Schraube werden der Ständer 66 und  der     Gestellteil    14 in einen     gewünschten    Ab  stand voneinander gebracht, so dass auch die  Oberflächen der Rollen 23, 52 einen beliebig  grossen-     Abstand        einnehmen    können     bezw.       mehr oder weniger     aneinander    gedrückt wer  den.

   Die Schraube 100 wird dabei zum  Druckglied, da die Rolle 23 unter dem Ein  fluss von Druckluft im untern Teil des Zylin  ders 10 in Richtung gegen die andere Rolle  hin gedrängt wird.     Statt    eine     Schraube    mit  an den Enden entgegengesetzt gerichteten       Gewinden    zu verwenden, können diese Ge  winde auch gleichgerichtet sein, aber ver  schiedene Steigungen haben. Im Gebrauch  der gesamten Maschinen hat sich     eine    Ein  stellung auf     lilooo    Zoll = 0,0004 mm noch  durchführen lassen.  



  Ähnlich wird auch der Abstand     bezw.     der Reibungsdruck der Rollen 52, 53 ge  regelt, indem eine Büchse 102 schwingbar  am Zapfen 98 des Ständers 66 und eine  Büchse 103 schwingbar am Zapfen 104 des  Ständers 75 angeordnet ist, wobei auch diese  Büchse 103 einen Schlitz aufweist. Die  Büchsen 102, 103 sind durch die Schraube  105 miteinander verbunden, die ähnlich eine  Abstellung oder Annäherung     diesei    Büchsen  herbeiführt, wie oben mit Bezug auf die  Schraube 100 angegeben.  



  In ganz ähnlicher Weise wird auch der       Reibungsdruck    der Rollen 53, 54 geregelt.       Eine    genauere Beschreibung dieses     Einstell-          mechanismus    wird also nicht mehr notwendig  sein.  



  Von dem Lager 78 der Rolle 54 ragt ein  Arm 106 nach oben     (Fig.    1, rechts) und  trägt einen Stift 107. Das Lager 88 der  Rolle 55 hat einen Arm 108 mit einem     Stift     109. Büchsen 110, 111 sind an diesen     Stiften     107, 109 schwingbar unterstützt. Eine der  Büchsen hat wieder einen Schlitz 112     (Fig.     1). Die     Einstellschraube    113 mit gegenläu  figem Gewinde verbindet diese Büchsen und  es kann demnach auch der Ständer 89, wel  cher nach     Fig.        1a    die Rolle 55 trägt, mit  Bezug auf den Ständer 79 der Rolle 54 ein  gestellt werden. Dadurch wird auch der Ab  stand der Rollen voneinander geregelt.

   Die  Verstellung des Ständers 89     beeinflusst    auch  die andere Rolle 56.  



  Der Zylinder 57, welcher die Überzugs  masse auf die Bahn aufträgt, dreht sich in      Lagern 114 auf den Ständern 115. Jedes  Lager 114 hat einen nach oben gerichteten  Ansatz 116 mit einem Stift oder Zapfen 117.  Am- Lager 88 der Rolle 55 befindet sich ein  seitlich gerichteter Arm 118 mit dem Stift  <B>119.</B> Die Büchsen 120,<B>121</B> sind schwingbar  an den Stiften 119     bezw.    117 angeordnet,  und die Büchse 121 hat ausserdem noch einen  Längsschlitz 122. Auch diese Büchsen wer  den durch die Schraube 128 zur Verstellung  der Rollen miteinander verbunden. Der Rei  bungsdruck der Rolle 55 mit Bezug auf den  Zylinder 57 kann auf diese Weise geregelt  werden.  



  Die Einstellungsteile für den     obern    Rol  lensatz 2 sind genau dieselben wie für den  untern Satz und sind deshalb nicht weiter be  schrieben.  



  Die verschiedenen Einstellschrauben 100,  105, 113 usw. dienen als Abstands- oder  Druckglieder für die verschiedenen Rollen.  Die Gesamtzahl der Rollen wird in die ge  wünschte Lage, welche wiederum von der  Einstellung dieser Schrauben abhängt, durch  die Versorgung des untern Teils des Zylin  ders 10 mit Druckluft gebracht. Hat der  Kolben 11 das Bestreben, den     Gestellteil    14  in der Uhrzeigerrichtung zu     verschwenken,     so werden sich die Stifte 98, 104, 107, 117  ganz gegen das linke Ende der zugehörigen  Schlitze drängen.

   Es kommt nun sowohl bei       der        Papiererzeugung,        wie    auch bei der     Pa-          pierbedruckung    häufig vor, dass die Bahn  reisst. Eine derartige Bahn würde dann das  Bestreben haben, sich auf eine oder mehrere  Rollen eines solchen Satzes aufzuwickeln. Die       Einschiebung,der        Bahn    zwischen zwei Rollen  hätte das Bestreben, den Abstand der Rollen  voneinander zu ändern, wie beispielsweise zu  vergrössern. Da jedoch alle Rollen durch den  Druck des Gases oder der Flüssigkeit im Zy  linder 10 gegeneinander hingedrängt werden.

    so kann auch der Bruch einer Bahn oder der  Einfall eines Fremdkörpers zwischen be  nachbarte Rollen deswegen die Maschine  nicht zerstören, weil der Kolben 11 dann ein  fach gegen das Luftkissen im Zylinder 10  hineingedrängt wird.    Trotzdem also die genaue     Nebeneinander-          Einstellung    der verschiedenen Rollen von  Wichtigkeit ist, muss Sorge getragen werden,  dass bei Bruch einer Bahn oder bei Eintritt  eines Fremdkörpers die einmal erzeugte Ein  stellung nicht geändert     wird.    Auch mag es  wünschenswert sein, in dem Satz von Rollen  zwei benachbarte Rollen mit Bezug aufein  ander zu verändern.

   Diese Arbeiten können  in der Maschine vorgenommen werden, ohne  dass eine Neueinstellung der     Schraubspin-          deln    zwischen den verschiedenen Rollenträ  gern notwendig würde.  



  Will man zwei Rollen voneinander tren  nen, so wird ein Druckmittel über dem Kol  ben 11 in den     Zylinder    10 eingeleitet und der  Druck unter dem Kolben     aufgehoben.    Da  durch werden die Rollen 55, 56 um den Zap  fen 85 ihrer Ständer 89, 84 so weit aus  geschwungen, als dies der Schlitz 122 zulässt.  Ähnlich schwingt die Rolle 54 um den Zap  fen 80 und die Rolle 53 um den Zapfen 76  usw., jedoch hängt die     Schwingweite    dieser  andern Rollen nunmehr von der Länge des  Schlitzes in den den     verschiedenen    Rollen  zugeteilten Büchsen ab.

   Auch der     Gestellteil     14     schwingt    entgegen der Uhrzeigerrichtung  in einer Bogenlänge entsprechend der Ge  samtlänge der     verschiedenen        Schlitze.    Die       Rollen    20, 23 werden jedoch dadurch in ihrer       Einstellung    nicht     geändert,    da ja die beiden  Rollen auf dem     schwingbaren        Gestell-teil    14       angeordnet    sind.

   Eine     -derartige    Lösung des       Eingriffes        der        verschiedenen    Rollen aufein  ander ist besonders     aus        Fig.    2 und     2a    er  sichtlich. Wenn nun der ganze     Rollensatz     eine solche Lage eingenommen hat, kann       Druckmittel    wieder unter den Kolben 11     ein-          gelassen    werden, während der Druck über  .dem Kolben aufgehoben wird.

   Die Gesamt  einrichtung,     Gestellteil    14 und die Ständer  der verschiedenen     Übertragungsrollen,    be  wegt     sich        dann    um ihre Zapfen nach rechts.  Die     Bewegung    wird fortgesetzt, bis die in  den     Schlitzen    der     verschiedenen        Büchsen    ge  führten Zapfen wieder am linken Ende der  sie führenden Schlitze     angelangt    sind     bezw.     sich die Enden der     Schlitze        ,den.    Zapfen ge-      nähert haben.

   Auf diese Weise wird     also,die     ganze     Einrichtung    sofort     auf    ,die ursprüng  liche Lage zurückgebracht und     eine        Neu-          einstellung    der verschiedenen Druckschrau  ben     ist        nicht        notwendig:     Dieselbe     Lagenveränderung    kann     auch          mit,dem        obern        .Satz    2     vorgenommen    werden.

         Wenn    es :sich darum handelt, die verschie  denen Rollen .geraume     Zeit        in    ihrer     Ruhelage     nach     Fig.    2 und 2a 'zu     halten,    ist es     nicht          notwendig,,das        Druckmittel    beständig gegen  die obere Seite des     Kolbens    11 im Zylinder  10 einwirken zu     lassen,

      da die     verschiedenen     Ständer unter dem     Einfluss    der     Schwerkraft     -die     verschwenkte    Lage     beibehalten.    Die     in     stabilem     Gleichgewicht        unterstützten    Hänge  glieder für     die        obern    Rollen     hätten    jedoch  .das Bestreben, sie in     ihre        ursprüngliche    Lage       zurückzuführen,    und es     sind    deshalb Mittel  angeordnet,

   um den     Gestellteil    34 in seiner  Ruhelage zu sichern. Nach     Fig.        I    und 2 ist  ein     Stuhl    12,4 um den Zapfen 125     aus-          schwingbar        an        einer        Stütze    126 befestigt, die  ihrerseits an dem Pfosten oder der Säule 8  nach oben oder     unten    verschiebbar ist. Der  Zapfen 125 des     Stuhls    124 hat eine Verlän  gerung in Form der Stange 12,7.

   Letztere  trägt am Fuss ein Kegelzahnrad 12.8 in Ein  griff     mit    einem Kegelzahnrad 129 auf der       Querwelle        1,30,    so dass     die    Welle 12.7 von  der     Querwelle        1,3,0    .aus gedreht wird. Ein  Handrad<B>131</B> an der Welle     1.3,0    gestattet  demnach eine Verdrehung dieser Welle  zusammen mit der Welle 127.

   Wird       Druckluft        in    den Zylinder 29 unter dem  Kolben 31     eingeführt    und     dadurch    der     Ge-          stellteil    34     in        Uhrzeigerrichtung    verstellt       (Fig.    2), so kann auch eine Verdrehung der       Stufenplatte    124     mit    Bezug auf :die Achse  des Pfostens 8 stattfinden.

   Nach der Ein  stellung des     Stuhls        d24    auf eine beliebige  Höhenlage und nach     Verschwenkung,des        Ge-          stellteils    34     wird    der     .Stuhl    um     eine        Achse     parallel zur Achse des     Pfostens    8 gedreht,

         um        mit    seiner Sitzfläche unter den Gestell  teil     .34    zu geraten und dadurch letzteren zu       unterstützen.    Die einzelnen Rollen des     obern       Satzes befinden     sieb.    dabei in     einem    Abstand       voneinander.     



  Zur     .Säuberung    der     Rollen        und.    Zylinder  in der     Einrichtung        werden,die        Gestellteile    14  und     34        verschwenkt,    um     d.ie    Rollen 23 und  52 und die     Rollen;

      41 und 5'8     voneinander    zu  trennen, ohne dass die übrigen Rollen vonein  ander     abgestellt        würden.    Es     ist,deshalb    zwi  schen dem     Gestellteil    14     und    den Ständern  66     nach        Fig.    3 auch eine     Spreizvorrichtung     oder     Einstellvorrichtung        angeordnet.    Sie um  fasst eine     Büchse        132    mit     einem    Gabelende       1.ä3    in     Eingriff    mit dem 

      Zapfen.        13X,    der       einen        exzentrischen    Stift 134 trägt. Nach       Fig.    1     ist    fest     mit    dem Stift 134 ein Arm  135 verbunden,

   um bei     seiner        Verschwen-          kung    den exzentrischen Zapfen     133'        mitzu-          verdrehen.    Eine andere Büchse 136     ist        ver-          schwenkbar    an den betreffenden Ständer 66  angeschlossen und     steht    mit dem Schlitz 137  in     Eingriff    mit dem Schwingzapfen 13,8.  Auch hier .dient die Doppelschraube<B>139</B> zur  Verbindung der beiden Büchsen und zur Ver  stellung- der Ständer 66 mit     Bezug    auf .den       Gestellteil    14.  



       Wird    der Arm 135     (Fig.    1) von der dar  gestellten Lage um<B>1,80'</B> verdreht, so     wird     dadurch gewissermassen die Verbindung der  beiden Büchsen und der Doppelschraube ver  längert und der     Gestellteil    14     wird    entgegen  der Uhrzeigerrichtung     und    entgegen dem  Druck des Gases oder .der Flüssigkeit     im     Zylinder 10     ausgeschwungen.    Dadurch wer  den die beiden Rollen     2"3,.52:        voneinander    ge  trennt, die übrigen Rollen werden     jedoch     nicht beeinflusst.

   Eine ähnliche     Abspreiz-          vorrichtung    für diese beiden Rollen befindet  sich auch am obern Rollensatz 2.  



  Der     untere    Zylinder 57 ,dreht     in    -den La  gern 114 des     ortsfesten        Ständers    115. Die  obere Rolle 64 wird jedoch von einem Lager  140     unterstützt,        das    bei 141     verschwenkbar     an dem Hängegestell 142 angeordnet ist.  Das Lager 140 hat einen     seitlich    wegragen  den     Arm.    143 in     ,gelenkiger    und gleitbarer  Verbindung mit einer Stange 144. Die Be  wegung dieses Armes mit Bezug auf die  Stange     wird    durch Federn 145 abgedämpft.

        Die Stange 144 setzt sich     nach    oben hin in       Gestalt    einer Schraube fort, die     ihrerseits     durch einen passenden, nicht     .dargestellten          Motor    verdreht und höher oder tiefer :gestellt  werden kann. Diese Anordnung dient zur       Veränderung    des Reibungsdruckes des Zy  linders 64 mit Bezug auf den     andern    Zy  linder.  



  Eine Reinigungsrolle 148 ist in Eingriff  mit dem untern     Zylinder    57 in     Fig.    la     ge-          zeigt,    und eine ähnliche Rolle oder Walze       steht    auch in     Eingriff    mit d     em        obern    Zylin  der 64. Die Walze 148 dreht in den Lagern  149 an den Ständern 150, die wieder um die  Zapfen 151 der Lagerböcke 152     ausschwing-          bar    sind.

   Jeder Lagerständer hat     einen        her-          ausragenden    Arm 153 in gelenkigem An  schluss an die     Stange    154 des     Kolbens    155  in einem Zylinder 156, welcher an seinem  untern Ende     bei    157 in ;schwingendem An  schluss an den Lagerbock 158     steht.    Wird  ein Druckmittel in den Zylinder 156 unter  dem Kolben eingeführt, so wird der zu  gehörige     Lagerständer    150     um.    seinen Zapfen  151 entgegen der Uhrzeigerrichtung gedrängt  und die Walze 14,8     wird    in     Reibungseingriff     mit dem Zylinder 57 erhalten.  



  Die ortsfesten Ständer 115 für den Auf  tragzylinder 57     sind    durch je     eine    Büchse  159 und einen Zapfen 160     schwingbar    mit  dem Ständer vereinigt. Eine andere Büchse  161 ist am betreffenden     Ständer    150 durch  den     .Schlitz    162 in Eingriff mit dem Zapfen  163 dieses Ständers.

   Die beiden Büchsen  werden wieder .durch eine     mit    Gegengewinde  versehene Schraube 164     zusammengehalten.     Diese Schraube dient also zur     Genaueinstel.-          lung    des Abstandes     bezw.    des Reibungs  druckes     zwischen    Zylinder 57 und Walze  148. Eine Stellschraube 165     dringt    nach       Fig.    ja in jene Höhlung     16e6        ein,    in der .die  Büchse 161 sitzt.

   Infolge der Anordnung     die-          ser        Stellschraube    165 wird der Abstand des       Ständers    150 vom     .Ständer    1.15 und damit  auch die Bewegung der Walze 148 von dem  Zylinder 57 weg begrenzt. Eine derartige  Bewegung des Ständers 150 kann durch Ein  führung eines Druckmittels in den Zylinder    1,56 über dem     Kolben    155 erreicht werden,  wenn gleichzeitig     ,das        Druckmittel        unter    dem  Kolben austreten kann.  



  Die Walze 148 und die entsprechende  Walze am     obern    Satz :dienen     zur        Säuberung     der     Auftragzylind.er    57, 64. Da die Ober  fläche der Bahn nach .der     Übertragung    des  Films auf die Bahn in behandlungsfähigem  Zustand sein soll,     ,so    ist eine derartige     Säu-          berung    der Zylinder 57, 64 notwendig.

   Wür  den Spuren von     ,Schwärze    oder Farbe auf  .den Zylindern verbleiben     und    der Film dann  aufgetragen werden, .so würde durch diese       Reste    ,die Gleichmässigkeit der aufgetragenen  Schicht und ihre Dicke verändert werden.  Die Säuberungswalzen 148 haben verhältnis  mässig harte, aber poröse Flächen und können  aus Kunst- oder     Naturstein        bestehen.    Die       Ansammlungen,    welche durch diese Walzen  von den     Auftragzylindern    57, 64 abgenom  men werden, werden von ,den     Walzen    selbst  wieder durch Kratzmesser 167 entfernt. Diese  Schaber werden von Stützen 168 :der Arme  169 getragen.  



  Nachdem die Bahn 4     zwischen    ,den Zy  lindern 57 und 64 ,durchgegangen     ist,    hat sie  also auf beiden Flächen eine     Überzugsschicht.     Zur glatten .gleichmässigen     Anbringung    die  ser Schicht muss das Gefüge derselben eine       verhältnismässig        grosse    Menge Feuchtigkeit  enthalten. Die Bahn 4 ist also durch diesen  Überzug feucht geworden, und zur Entfer  nung dieser Feuchtigkeit dient nach     Fig.    ja  und     2,a    ein Gehäuse 170, das durch -die Stütze  171 von einer Säule 172 über der Bahn 4  gehalten wird.

   Ein ähnlicher Kasten 173 ist  durch eine Stütze 174 an der Säule 172. unter  der Bahn 4 angeordnet.     Die    beiden Kästen  170, 173 sind an eine Quelle von Heissluft  angeschlossen     und    jeder Kasten hat eine grö  ssere Anzahl von     Durchtrittsöffnungen    oder  Düsen 175, so dass Heissluft von oben und  unten gegen die Bahn gerichtet wird. Nach  ,dem Durchgang zwischen diesen beiden  Kästen 170, 173     umzieht    die Bahn einen Teil  -der Leitungsrolle 176. Auch auf diesem     Teil     -der Bahn kommen Heissluftdüsen 177     zur          Anwendung,    die Teile eines Gehäuses 178      bilden.

   Das Gehäuse     isst    ein nach unten     ge-          richteter        Fortsatz    :des     Kastens    170. Von die  ser Rolle 176     wird,die    Bahn um den Trocken  zylinder 179,     sowie    die übrigen Trocken  zylinder der Trockenpartie 6 der     ,ganzen    An  lage gelenkt.

       Auch    beim Zylinder 179 be  finden sich     Heissluftdüsen    180 in     einem     bogenförmig     gekrümmten        gasten    181, damit  auf den Teil der Bahn,     adergerade    über den  Zylinder 179     hinweggeht,    die     Heissluft    zur       Einwirkung    gelangt.  



  Auch am rückwärtigen Ende des     untern     Kastens 173,     befinden    sich gegenüber     dem     Umfang der     Leitrolle    176 Düsen 182, welche       vorerwärmte        Luft        in    .den     Raum.        zwischen     der Unterfläche ,der Bahn     und    der Oberfläche  der Rolle     eintreten    lassen.

   Man schafft auf  diese Weise     eine    dünne Luftschicht zwischen  der Unterfläche der Bahn und der Ober  fläche der Rolle, um so jede     Beschädigung     des     frisch    hergestellten Überzuges auf der  Bahn durch     Berührung        mit        ,der    Rolle 176  möglichst zu vermeiden.

       In    ähnlicher Weise  lenken die Düsen 183     vorerwärmte    Luft     in     .den Raum     zwischen    Bahn 4 und     Oberfläche     des     Trockenzylinders    179     hinein,        so,dass    auch  hier die Bahn     gewissermassen    unter     Einschal-          tung    einer Luftschicht von dem Trocken  zylinder 179 .getragen     wird.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Aufbringen eines Über zuges auf eine Materialbahn, gekennzeichnet durch in einer Reihe angeordnete Walzen, um die Überzugsmasse vor ihrer Aufbringung auf die Bahn durch Verreihung gleichmässig zu machen, welche Walzen je auf einem Ständer angeordnet sind,
    die mit Bezug auf einander durch zwischen die Ständer einge schaltete Stellvorrichtungen einstellbar sind, um den Berührungsdruck bezw. ,Spielraum zwischen den einzelnen Walzen der Reihe genau regeln zu können und dadurch -,die Aufbereitung der Überzugsmasse in Schicht- form herbeizuführen.
    UNTERANSPR@CCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die die Walzen tragenden .Ständer schwingbar unterstützt sind, =durch Verschwenkung .der Stän der = ihre ,Schwingzapfen eine Verstel lung der Walzen der Reihe bewirken zu können.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch, da ,durch gekennzeichnet, @dass ein Stützglied (14) für eine Walze (23) der Walzen reihe durch ein Druckmittel nachgiebig gegen die benachbarte Walze gepresst wer den :kann, um. so entsprechend der Einstel- .\,lu.ng dieser Stütze (14) den durch die ganze Walzenreihe herrschenden Verrei- bungsdruck überwachen zu können. B.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch .gekennzeichnet, dass: die mikrome- trische Abstandsveränderungen der be nachbarten Walzen voneinander ermög lichenden :
    Stellvorrichtungen die Trennung zweier benachbarter Walzen in, der Reihe zulassen, ohne dass dadurch ,die Abstands= lage der andern Walzender Reihe durch Veränderung der Stellvorrichtungen be- einflusst würde.
    4. Einrichtung nach Patentanspruch, da- ,durch gekennzeichnet, dass der von dem Druckmittel beeinflusste Stützteil (14), welcher :
    die Stellung der ganzen Reihe der Walzen mit Bezug auf eine feste Unter lage beeinflusst, seinerseits als Träger eines Walzenpaares (20, 2,3) ausgebildet ist, das ebenfalls !durch eine Stelleinrich- tung (26, 28) beeinflusst wird,
    = die von .dem .gleichen Stützteil getragenen Walzen ebenfalls mit Bezug auf Reibungsdruck oder Abstand unabhängig von allen an- dern. Walzender ganzen Reihe einstellen zu können. 5. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Stützteil (14) für die Walze (23) an dem einen Ende -der Reihe gegen einen Ständer (6.6) für die benachbarte Walze (52) durch eine besondere Einstellvorrichtung eingestellt :werden kann.
    6. Einrichtung nach Patentansprueh und Unteranspruch<B>5,</B> dadurch :gekennzeichnet, dass die Einstellvorrichtungen zur Bei- behaltung bestimmter Reibungsdrücke oder Abstände zwischen benachbarten Walzen Gewindebüchsen umfassen, welche verschwenkbar an den benachbarten Stän- dern sitzen und zur Aufnahme von Schrauben mit an den beiden Enden ver schiedenartigen Gewinden dienen,
    so dass bei Verdrehung jeder Schraube eine Ab- standsveränderung der Ständer und damit der Walzen stattfindet.
CH187187D 1935-09-11 1936-03-16 Einrichtung zum Aufbringen eines Überzuges auf eine Materialbahn. CH187187A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE916872C (de) * 1939-09-26 1954-08-19 Mead Corp Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Papier mit einer zum Bedrucken besonders geeigneten UEberzugsschicht

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE916872C (de) * 1939-09-26 1954-08-19 Mead Corp Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Papier mit einer zum Bedrucken besonders geeigneten UEberzugsschicht

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