CH187202A - Kurbelgetriebe für Kolbenmaschinen mit sternförmig angeordneten Zylindern. - Google Patents

Kurbelgetriebe für Kolbenmaschinen mit sternförmig angeordneten Zylindern.

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CH187202A
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CH
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sliding
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English (en)
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Maschinenfabrik Schw Lokomotiv
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Schweizerische Lokomotiv
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/16Engines characterised by number of cylinders, e.g. single-cylinder engines
    • F02B75/18Multi-cylinder engines
    • F02B75/22Multi-cylinder engines with cylinders in V, fan, or star arrangement
    • F02B75/222Multi-cylinder engines with cylinders in V, fan, or star arrangement with cylinders in star arrangement

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)

Description


  Kurbelgetriebe für Kolbenmaschinen mit sternförmig angeordneten Zylindern.    Bei     Kolhenmaschinen    mit in Sternform  angeordneten Zylindern ist es bekannt, nur  eine der Pleuelstangen, die Hauptpleuelstange,  direkt am Kurbelzapfen angreifen zu lassen  und die andern Pleuelstangen, die Neben  pleuelstangen, am Kopf der Hauptpleuelstange       anzulenken.    Diese Ausführung hat den Nach  teil, dass der Kolben der Hauptpleuelstange  infolge der Einwirkung der Stangenkräfte  der Nebenpleuelstangen einen zusätzlichen       Gleitbahndruck    aufzunehmen hat und somit  höher beansprucht ist und eine grössere Ab  nützung aufweisen wird als die Kolben der  Nebenpleuelstangen.  



  Dieser Nachteil kann     dadurch        vermieden     werden, dass man alle Pleuelstangen. an einer  den Kurbelzapfen lose umgebenden Büchse  konzentrisch zu letzterem angreifen lässt und  die     Pleuelstangenköpfe    als     Gleitschuhe    aus  bildet, welche nur auf einem Teil des Um  fanges der Büchse aufliegen, und welche am  Abheben vom Kurbelzapfen durch zwei die  selben umgreifende Ringe gehindert werden.    Bei Anordnung von mehr als drei solcher  Pleuelstangen wird aber der     Umgriffswinkel     der einzelnen     Gleitschube    so klein, dass die  selben nicht mehr sicher geführt werden  können     bezw.    zum Aufliegen an der Büchse  gebracht werden können.

   Die Erfindung er  möglicht Beseitigung dieses     Übelstandes,    in  sofern, als man die Gleitschuhe vorn und  hinten nicht parallel zur Kurbelachse be  grenzt, sondern mit Lappen und Aussparungen  versieht, wobei die Lappen der     Gleitschuhe     je in die Aussparungen der benachbarten  Gleitschuhe eingreifen. Auf diese Weise wird  es möglich, den     Urngriffswinkel    der einzelnen       Pleuelstangenköpfe    wesentlich zu vergrössern.  



  Die Zeichnung     betrifft    Ausführungsbei  spiele des Erfindungsgegenstandes; und zwar  zeigt       Fig.    1 einen Kurbelzapfen mit den daran  angreifenden Pleuelstangen im Querschnitt;       Fig.    2 eine zugehörige Seitenansicht, zum  Teil im Schnitt,           Fig.    3, 4 und 5 verschiedene Formen des  Gleitschuhes in Draufsicht auf dessen Gleit  fläche,       Fig.    6 und 7 einen Kurbelzapfen mit  Halteringen für einen zweireihigen Zylinder  stern.  



  Auf dem Kurbelzapfen a,     Fig.    1, sitzt  lose die zweiteilige Büchse b, gegen die sich  die Pleuelstangen ei,     cs        ete.    mittelst ihrer  Gleitschuhe     di,        d2        etc.    konzentrisch um den  Kurbelzapfen herum abstützen. Die Zylinder  der Kolbenmaschine, mit den darin arbeiten  den Kolben, welche an die Stangen ei,     c2        ete.          angelenkt    sind, sind in der Zeichnung nicht  gezeigt, sind aber um den Kurbelzapfen a  in Sternform angeordnet.

   Die Gleitschuhe     di,          d2        etc.    der Pleuelstangen<B>ei,</B>     c2        etc.    sind im  Längsschnitt nach     Fig.    2 beidseits abgesetzt  und daselbst durch die übergreifenden zwei  teiligen Ringe e zusammengehalten. Die  Ringe e und die Bordflanschen f der Büchse b  greifen bei ei     nut-    und     federgriffartig    inein  ander ein, wodurch eine     achsiale    Verschiebung  der Ringe e verhindert wird.

   Die Bordflanschen  sind sehr vorteilhaft als Versteifung der  Büchse b und erlauben, die Nut- und Feder  verbindung ei von dem das Lager bildenden  Teil der Büchse fernzuhalten und relativ  kräftig auszubilden. Mit Vorteil werden die  zweiteiligen Ringe e so ausgebildet, dass sie  beim Anziehen der Schrauben     g    die zwei  teilige Büchse b zusammenpressen und auf  diese Weise mit der Büchse b zusammen ein  festes Ganzes bilden. Es wird dadurch der  Vorteil erzielt, dass     Zünddrücke    und Massen  drücke sich über die Büchse b, e als Ganzes  gegenseitig ausgleichen können.  



  In     Fig.    3, 4 und 5 sind verschiedene  Gleitschuhe in der Draufsicht auf die Gleit  fläche gezeigt. Die Gleitfläche wird durch  den Linienzug     lt-hl-712-hs-h4-hä-h    be  grenzt. Der mittlere Lappen i der     (-lleitschuhe     greift je in die     Ausnehmung    k des benach  barten Gleitschuhs ein.

   Um den Umgriffs  winkel der     Gleitsobuhe    möglichst gross machen  zu können, sind die Gleitschuhe auch in der  Partie zwischen Stangenschaft und Büchse  auf Seite der Aussparung k nach der unter-         schnittenen    Fläche     l        (Fig.    1 bei Stange c4)  ausgenommen und in der Partie beidseits  ausserhalb des Stangenschaftes nach den  Flächen     1i,    wie in     Fig.    1 gestrichelt ge  zeichnet. In diese seitlichen, zwischen den  Ringen e und der Büchse b befindlichen       Ausnehmungen    greifen die Lappen ü der  Gleitschuhe ein.

   Die innere Tragfläche der       (xleitschuhe    auf der Büchse b erstreckt sich  über den Winkel a     (Fig.    1), die äussere Trag  fläche an den Ringen e über den     Winkel        ss.     Letzterer Winkel kann durch Auseinander  rücken der Punkte n (Stange<B>ei)</B> noch etwas  vergrössert werden.  



  Die     Fig.    3 bis 5 lassen auch erkennen,  dass die Gleitschuhe symmetrisch zu der  die Linie     h2    bis     he    enthaltenden, zur Zeich  nungsebene senkrechten Mittelebene sind, die  mit der Schwingungsebene der Pleuelstan  gen zusammenfällt.  



  Bei Ausführung der Gleitschuhe nach       Fig.    3 und 5 lässt sich einfach durch Än  derung der Schrägstellung der Begrenzungs  linien     hi-Iz#,>    und     N-hs    der     Umgriffswinkel     verändern     bezw.    vergrössern, so dass für jede  praktisch ausführbare Zylinderzahl die     Gleit-          schuhe    der Pleuelstangen bei relativ grossem       Umgriffswinkel    in einem Kranz um den  Kurbelzapfen untergebracht werden können.  



  Bei Ausführung der Gleitschuhe nach     Fig.4     lässt sich der     Umgriffswinkel    nur so weit  vergrössern, dass die Zylinderzahl auf zirka 6  pro Stern beschränkt ist, weil durch die Form  der Lappen<I>i</I> und Aussparungen<I>k</I> im Gegen  satz zur Ausführung nach     Fig.    3 und 5 der  Verlängerung dieser Teile wegen Unterbruch  des Materialzusammenhanges bei     h6    eine  Grenze gesetzt ist.  



  Die Gleitschuhe können natürlich auch so  ausgebildet sein, dass die Flächen L und     1,     radial verlaufen, wobei eventuell eine ent  sprechende Kürzung der     Umgriffsweite    der  Gleitschuhe nötig ist.  



       Fig.    6 und 7 betreffen ein Kurbelgetriebe  für einen     zweikränzigen    Zylinderstern. Die  Pleuelstangen c und     ei    liegen in verschie  denen Ebenen und werden durch zwei äussere  Ringe e, durch einen mittleren gemeinsamen      Ring     e2    und die innenliegende Büchse b zu  sammengehalten.  



  Zum Ausbau der einzelnen Pleuelstangen  wird der Ring es weggenommen, während  die Ringe e     auf    dein Kurbelzapfen verbleiben  können, wobei sie die Pleuelstangen     zusam-          rnenhalten,    so dass die Pleuelstangen nicht  in den Kurbelraum hinausfallen. An einer  Stelle ihres Umfangs sind die Ringe e mit  einer     Ausfräsung    p versehen, durch welche  eine einzelne Pleuelstange oder auch eine  nach der andern herausgezogen werden kann,  nachdem die Ringe e in die dazu erforderli  che Stellung gedreht worden sind.  



  Es können natürlich auch die Ringe e,     e2     so ausgebildet sein, dass zum Ausbau der  Stangen der mittlere Ring     e2    mit     Ausfräsun-          gen        p    versehen ist und die beiden äussern  Ringe e abgenommen     werden,    wobei im ab  genommenen Zustand der letzteren die Stangen  vom Ring     e2    zusammengehalten werden.  



  Auch bei Ausführung nach     Fig.    2 kann  einer der Ringe mit einer Ausfräsung wie in       Fig.    6 versehen sein; der andere müsste dann  beim Ausbau der Stangen weggenommen  werden.  



  Die Ausfräsungen p bringen es mit sich,  dass einer der     Gleitschuhe    nur auf einer Seite  von einem Ring e     bezw.        e2    gehalten ist.  Will man dies vermeiden, so benützt man mit  Ausfräsungen p versehene Halteringe e     bezw.          e2    nur für den Einbau und den Ausbau der  Pleuelstangen, also als     Montagewerkzeug,     und ersetzt sie zwecks     Bringens    des Getriebes  in Betriebszustand durch geschlossene, also  nicht mit     Ausfräsungen    versehene Ringe.  



  Die Schäfte können beim Übergang in  die Gleitschuhe gegabelt werden, um die  Kraftübertragung auf die Gleitschuhe,     sofern     nötig, zu verbessern     bezw.    die Druckkräfte  besser auf die Gleitschuhe zu verteilen. Da  durch wird es     auch    möglich, den mittleren  Lappen i in radialer Richtung kräftiger zu  halten.  



  Die für die     Erfindung    in Frage kommende  Kolbenmaschine kann eine     Verbrennungs-          kraftmaschine,    eine Dampf- oder Druckluft-         maschine,    aber auch eine Flüssigkeitspumpe  oder -Motor sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Kurbelgetriebe von Kolbenmaschinen mit sternförmig um eine Kurbel angeordneten Zylindern, dadurch gekennzeichnet, dass alle Pleuelstangen (ci, e2 etc.) an einer den Kur belzapfen (a) lose umgebenden Büchse (b) konzentrisch zür ersterem angreifen und die Stangenköpfe als Gleitschuhe (di, d2 etc.) ausgebildet sind, deren jeder nur auf einem Teil des Umfanges der Büchse (b) aufliegt, wobei die Gleitschuhe (di, d2 etc.)
    alle zu sammen durch dieselben umfassende Ringe (e bezw. ei, e2) zusammengehalten und derart symmetrisch zur Schwingungsebene der Stan gen<B>(ei,</B> c2 etc.) ausgebildet und vorne und hinten mit Lappen<I>(i)</I> und Aussparungen<I>(k)</I> versehen sind, dass die Lappen (i) der Gleit- schuhe je in die Aussparungen (k) der be nachbarten Gleitschuhe eingreifen. UNTERANSPRüCHE 1. Kurbelgetriebe nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die minde stens aus zwei Teilen bestehende Büchse (b) mit ebenfalls geteilten Ringen (e) zu einem festen Ganzen zusammengespannt ist. 2.
    Kurbelgetriebe nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Büchse <I>(b)</I> mit Bordflanschen<I>(f)</I> versehen ist, welche in seitliche Ringe (e) eingreifen. 3. Kurbelgetriebe nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein mittlerer Lappen (i) der Gleitschuhe bis in einen zwischen einer unterschnittenen Fläche (li) des benachbarten Gleitschuhs und . der Büchse (b) gebildeten Raum und Jeder Lappen zweier seitlicher Lappen (k) bis in einen Raum beidseits des Stangenschaf tes zwischen Haltering (e bezw. e2) und Büchse (b) hineingreift. 4.
    Kurbelgetriebe nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleit schuhe (di, d2 etc.) in zwei Kränzen neben einander angeordnet sind. 5. Kurbelgetriebe nach Patentanspruch I und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass diese zwei Kränze von Gleitschuhen an einer gemeinsamen Büchse (b) anliegen. 6.
    Kurbelgetriebe nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass von den zwei Ringen (e, e2), welche einen Kranz von Gleitschuhen zusammenhalten, der eine geschlossen, der andere mit einer Aus sparung (p) versehen ist, durch welche die Pleuelstangen mit den Gleitschuben (di, dz etc.) herausgezogen werden können.
    PATENTANSPRUCH II: Verfahren zur Montage eines Kurbelge triebes nach Patentanspruch I und Unteran spruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der mit einer Aussparung (p) versehene Ring (es) nur bei der Montage verwendet und vor In betriebsetzung der Kolbenmaschine durch einen geschlossenen Ring ersetzt wird.
CH187202D 1936-01-11 1936-01-11 Kurbelgetriebe für Kolbenmaschinen mit sternförmig angeordneten Zylindern. CH187202A (de)

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