Elektrische Entladungsröhre mit wenigstens teilweiser Metallwandung. Gegenstand der Erfindung ist eine elek- trische Entladungsröhre, deren Wandung wenigstens teilweise aus Metall besteht, und bei der ein zu verdampfender Stoff, z. B. ein Fangstoff, an einer solchen Stelle der Röhre untergebracht ist, dass seine Verdampfung durch eine ausserhalb derRöhre sich befindende Wärmequelle möglich ist. Vorteilhaft wird zu diesem Zwecke dieser Stoff an der Innen wand der Röhre, z. B. an einer Stelle unter gebracht, an der diese etwas nach aussen aus gebuchtet ist.
Auf diese Weise kann der Stoff auf besonders einfache Weise, z. B. durch örtliche Erhitzung der Röhrenwand mit einer Flamme, von aussen her verdampft werden. Zum Festhalten des zu verdampfen den Stoffes kann über der Stelle, an der die ser Stoff untergebracht ist, ein kleines Ab deckplättchen angebracht sein.
Ausserdem hat es sich als vorteilhaft erwiesen, zwischen der Stelle, an welcher der verdampfende Stoff untergebracht ist und denjenigen Tei len des aus den Elektroden und deren Strom- zuleitungen gebildeten Systems, welche vor einer direkten Anstrahlung durch den ab strömenden Dampf zu schützen sind, eine Abschirmung anzuordnen, so dass bei der Verdampfung kein Kurzschluss zwischen den genannten Teilen des Systems erfolgen kann.
Die Zeichnung veranschaulicht durch Fig.1, 2 und 3 zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes.
In Fig. 1 bezeichnet 1 die aus Metall, z. B. aus Eisen, Nickel oder Zinn bestehende Wandung einer elektrischen Entladungs röhre. Am obern Teil befindet sich auf der Röhre ein Flansch 2., an dem eine Metall platte 3 befestigt ist, die aus dem gleichen Material wie die Röhre besteht und zu deren luftdichtem Abschluss dient. Durch diese Platte 3 hindurch sind die Zuleitungen 5 und 7 zu der Kathode R mittels in Öffnun gen der Metallplatte 3 befestigter Röhrchen 4 unter Zwischenfügung von Glas oder ande rem Isoliermaterial 6 nach aussen. geführt.
Ferner befindet sich an der Metallplatte 3 das Entlüftungsröhrchen 9, das an der Stelle 11 gequetscht und zugeschmolzeu wird.
Ausser der Kathode 8 (die Röhrenwand ist bei dem im vorliegenden Fall beschriebe nen Gleichrichter als Anode wirksam) ist in der Röhre am untern Teil an der Stelle 10 eine Menge zu verdampfenden Stoffes 12 untergebracht, die z. B. aus einem als Fang stoff dienenden Magnesiumstreifen besteht.
In Fig. 2; und '3 ist beispielsweise eine Dreielektrodenröhre mit metallener Röhren wandung im Längsschnitt bezw. im Quer schnitt nach der Linie VI-VI der Fig. 2 dargestellt.
19 bezeichnet die Röhrenwandung, die mit einem mit der Röhrenwand einen ein heitlichen Körper bildenden Teil 20 und mit einem metallenen Abschlusskörper 21 ver sehen ist, der die Röhre am Boden abschliesst und durch den hindurch die verschiedenen Stromzuleitungen zu den Elektroden vermit- tels besonderer Einschmelzung nach aussen geführt sind.
In .der Röhre ist die Kathode 22, im vor liegenden Fall eine indirekt geheizte Ka thode, angeordnet, die aus einem Heizkörper 2;7 besteht, um den herum, unter Zwischen- fügung von Isoliermaterial, der mit einer elektronenemittierenden Schicht 28 versehene Kathodenkörper, ein um Gitterstäbe 31 ge wickeltes Gitter 23; und eine Anode 24 ange ordnet sind.
Der Elektrodensatz ist zwi schen Glimmerscheiben 25 angeordnet, die an der Wand der Röhre anliegen: und auf diese Weise eine brauchbare Anordnung der Elektroden sichern.
Mit dem Heizkörper der Kathode sind die Zuleitungsdrähte 29 verbunden, die ver- mittels besonderer Einschmelzorgane 34 durch den Abschlusskörper 21 hindurch nach aussen ,geführt sind. Mit .der Kathode selbst ist die Leitung 30 verbunden; das Gitter ist über einen der Haltedrähte 31 und die Anode über die Leitung 32 nach aussen geführt.
Um zu verhüten, dass sich der ver dampfende Stoff an unerwünschten Stellen des innern Röhrensystems, beispielsweise der Zuleitungen, niederschlägt, ist um die Zu- leitungen zu den Elektroden herum ein Schirm 37 angeordnet, der mittels eines Or- ganes 38 an dem Körper 21 befestigt und mit dem die Kathode über die Leitung 30 verbunden ist.
In der Röhrenwand ist eine kleine Aus buchtung 35 vorgesehen, in welcher der zu verdampfende Stoff, z. B. ein Fangstoff 39, angeordnet ist und in welcher dieser Stoff durch ein kleines Abdeckplättchen 36 fest gehalten wird.
Obgleich nur zwei Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung beschrieben sind, sind noch viele andere Möglichkeiten der Ausgestaltung einer Entladungsröhre nach der Erfindung denkbar. Es könnte z. B. nicht nur ein ,gasabsorbierender Stoff, son dern es könnten auch Stoffe zwecks Herstel lung von Emissionsschichten für Kathoden auf die oben beschriebene Weise verdampft werden.
Electric discharge tube with at least partial metal walls. The subject of the invention is an electrical discharge tube, the wall of which consists at least partially of metal, and in which a substance to be evaporated, e.g. A trapping material, is accommodated at such a point in the tube that its evaporation is possible by a heat source located outside the tube. For this purpose, this substance is advantageous on the inner wall of the tube, for. B. brought under at a point where this is posted a little to the outside.
In this way, the fabric can be used in a particularly simple manner, e.g. B. by local heating of the tube wall with a flame, evaporated from the outside. To hold the substance to be evaporated, a small cover plate can be attached over the point where the water substance is housed.
In addition, it has been found to be advantageous to place one between the point at which the evaporating substance is accommodated and those parts of the system formed by the electrodes and their power supply lines which are to be protected from direct exposure to the escaping vapor To arrange shielding so that no short circuit can occur between the named parts of the system during evaporation.
The drawing illustrates two exemplary embodiments of the subject of the invention by means of FIGS. 1, 2 and 3.
In Fig. 1, 1 denotes the metal, e.g. B. made of iron, nickel or tin wall of an electrical discharge tube. At the upper part there is a flange 2 on the tube, to which a metal plate 3 is attached, which consists of the same material as the tube and serves to seal it airtight. Through this plate 3 through the leads 5 and 7 to the cathode R by means of tubes 4 fixed in openings in the metal plate 3 with the interposition of glass or other insulating material 6 to the outside. guided.
Furthermore, on the metal plate 3 there is the ventilation tube 9, which is squeezed and melted shut at the point 11.
Except for the cathode 8 (the tube wall is effective as an anode in the rectifier described in the present case) is housed in the tube on the lower part at the point 10, a quantity of substance 12 to be evaporated, the z. B. consists of a magnesium strip serving as a catch.
In Fig. 2; and '3 is for example a three-electrode tube with metal tubes wall in longitudinal section BEZW. shown in cross section along the line VI-VI of FIG.
19 denotes the tube wall, which is provided with a part 20 that forms a unitary body with the tube wall and with a metal closing body 21 which closes the tube at the bottom and through which the various power lines to the electrodes by means of special fusing are led outside.
In the tube is the cathode 22, in the present case an indirectly heated cathode, which consists of a heating element 2; 7, around which, with the interposition of insulating material, the cathode body provided with an electron-emitting layer 28, a grid 23 wound around bars 31; and an anode 24 are arranged.
The set of electrodes is arranged between mica washers 25 which rest on the wall of the tube: and in this way ensure a usable arrangement of the electrodes.
The lead wires 29 are connected to the heating element of the cathode and are guided to the outside through the closing element 21 by means of special fusing elements 34. The line 30 is connected to the cathode itself; the grid is led to the outside via one of the retaining wires 31 and the anode via the line 32.
In order to prevent the evaporating substance from precipitating at undesired places in the inner tube system, for example the supply lines, a screen 37 is arranged around the supply lines to the electrodes and is attached to the body 21 by means of an organ 38 and to which the cathode is connected via line 30.
In the tube wall from a small recess 35 is provided in which the substance to be evaporated, for. B. a catch substance 39 is arranged and in which this substance is held firmly by a small cover plate 36.
Although only two exemplary embodiments of the present invention are described, many other possibilities for designing a discharge tube according to the invention are also conceivable. It could e.g. B. not just a gas-absorbing substance, son countries, substances for the purpose of produc- tion of emission layers for cathodes could also be evaporated in the manner described above.