CH187231A - Elektrische Entladungsröhre mit wenigstens teilweiser Metallwandung. - Google Patents

Elektrische Entladungsröhre mit wenigstens teilweiser Metallwandung.

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CH187231A
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  Elektrische Entladungsröhre mit wenigstens teilweiser Metallwandung.         Gegenstand    der     Erfindung    ist eine     elek-          trische    Entladungsröhre, deren Wandung  wenigstens     teilweise    aus     Metall    besteht,     und     bei der ein zu verdampfender Stoff, z. B. ein  Fangstoff, an einer solchen Stelle der Röhre  untergebracht ist, dass seine Verdampfung  durch eine ausserhalb     derRöhre    sich befindende  Wärmequelle möglich ist. Vorteilhaft wird  zu diesem Zwecke dieser Stoff an der Innen  wand der Röhre, z. B. an einer Stelle unter  gebracht, an der diese etwas nach aussen aus  gebuchtet ist.

   Auf diese Weise kann der  Stoff auf besonders einfache Weise, z. B.  durch örtliche Erhitzung der Röhrenwand  mit einer Flamme, von aussen her verdampft  werden. Zum Festhalten des zu verdampfen  den Stoffes kann über der Stelle, an der die  ser Stoff untergebracht ist, ein kleines Ab  deckplättchen angebracht sein.

   Ausserdem  hat es sich als vorteilhaft     erwiesen,    zwischen  der Stelle, an welcher der verdampfende  Stoff untergebracht ist und denjenigen Tei  len des aus den Elektroden und deren Strom-         zuleitungen    gebildeten Systems, welche vor       einer    direkten     Anstrahlung    durch den ab  strömenden Dampf zu schützen sind, eine       Abschirmung    anzuordnen, so dass bei der  Verdampfung kein Kurzschluss     zwischen    den  genannten Teilen des Systems erfolgen kann.  



  Die Zeichnung veranschaulicht durch       Fig.1,    2 und 3 zwei     Ausführungsbeispiele     des     Erfindungsgegenstandes.     



  In     Fig.    1 bezeichnet 1 die aus Metall,  z. B.     aus    Eisen, Nickel oder Zinn bestehende  Wandung einer elektrischen Entladungs  röhre. Am obern Teil befindet sich auf der  Röhre ein Flansch     2.,    an dem eine Metall  platte 3 befestigt ist, die aus dem gleichen  Material wie die Röhre besteht und zu deren  luftdichtem Abschluss     dient.    Durch diese  Platte 3     hindurch    sind die Zuleitungen 5       und    7 zu der Kathode     R    mittels in Öffnun  gen der Metallplatte 3 befestigter Röhrchen 4  unter Zwischenfügung von Glas oder ande  rem Isoliermaterial 6 nach aussen. geführt.  



  Ferner     befindet    sich an der Metallplatte 3      das     Entlüftungsröhrchen    9, das an der Stelle  11 gequetscht     und        zugeschmolzeu        wird.     



  Ausser der Kathode 8 (die     Röhrenwand          ist    bei dem im vorliegenden Fall beschriebe  nen Gleichrichter als Anode wirksam)     ist    in  der Röhre am untern Teil an der Stelle 10       eine    Menge zu verdampfenden Stoffes 12  untergebracht, die z. B. aus einem als Fang  stoff dienenden     Magnesiumstreifen    besteht.  



  In     Fig.    2; und '3     ist        beispielsweise        eine          Dreielektrodenröhre    mit metallener Röhren  wandung im     Längsschnitt        bezw.    im Quer  schnitt nach der     Linie        VI-VI    der     Fig.    2  dargestellt.  



  19 bezeichnet die Röhrenwandung, die       mit        einem    mit der     Röhrenwand    einen ein  heitlichen     Körper        bildenden    Teil 20 und mit  einem metallenen     Abschlusskörper    21 ver  sehen     ist,    der die Röhre am Boden abschliesst  und durch den hindurch die verschiedenen  Stromzuleitungen zu den Elektroden     vermit-          tels    besonderer Einschmelzung nach aussen  geführt sind.  



  In .der Röhre     ist    die Kathode 22, im vor  liegenden Fall eine     indirekt    geheizte Ka  thode, angeordnet, die aus einem Heizkörper       2;7    besteht, um den herum, unter     Zwischen-          fügung    von     Isoliermaterial,    der mit einer       elektronenemittierenden    Schicht 28 versehene       Kathodenkörper,    ein um Gitterstäbe 31 ge  wickeltes     Gitter    23; und eine Anode 24 ange  ordnet sind.

   Der     Elektrodensatz    ist zwi  schen     Glimmerscheiben    25     angeordnet,    die  an der Wand der Röhre     anliegen:    und auf  diese     Weise    eine brauchbare Anordnung der  Elektroden sichern.  



  Mit dem     Heizkörper    der Kathode sind  die Zuleitungsdrähte 29 verbunden, die     ver-          mittels    besonderer     Einschmelzorgane    34  durch den     Abschlusskörper    21 hindurch nach  aussen     ,geführt    sind. Mit .der Kathode selbst  ist die     Leitung    30 verbunden; das     Gitter    ist  über einen der Haltedrähte 31 und die Anode  über     die        Leitung    32 nach aussen geführt.  



  Um zu verhüten, dass sich der ver  dampfende Stoff an     unerwünschten    Stellen  des     innern        Röhrensystems,    beispielsweise der  Zuleitungen, niederschlägt, ist um die Zu-         leitungen    zu den Elektroden herum ein       Schirm    37 angeordnet, der     mittels    eines     Or-          ganes    38 an dem     Körper    21     befestigt    und  mit dem die Kathode über die Leitung 30       verbunden    ist.  



  In der Röhrenwand     ist    eine kleine Aus  buchtung 35 vorgesehen, in welcher der zu  verdampfende Stoff, z. B.     ein    Fangstoff 39,  angeordnet ist und     in    welcher     dieser    Stoff  durch     ein    kleines     Abdeckplättchen    36 fest  gehalten wird.  



  Obgleich nur zwei     Ausführungsbeispiele     der vorliegenden Erfindung     beschrieben    sind,  sind noch     viele    andere Möglichkeiten der       Ausgestaltung    einer Entladungsröhre nach  der     Erfindung    denkbar. Es     könnte    z. B.  nicht nur ein     ,gasabsorbierender    Stoff, son  dern es     könnten    auch Stoffe zwecks Herstel  lung von     Emissionsschichten    für Kathoden  auf die oben beschriebene     Weise    verdampft  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCH: Elektrische Entladungsröhre mit wenig stens teilweise aus Metall bestehender Wan dung, dadurch gekennzeichnet, dass ein zu verdampfender Stoff an einer solchen Stelle der Röhre untergebracht ist, dass seine Ver dampfung durch Wärmezufuhr durch die Aussenwand der Röhre hindurch möglich ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der zu verdampfende Stoff ein Fängstoff ist. 2'. Elektrische Entladungsröhre nach Patent- anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der zu verdampfende Stoff an der Innen wand der Röhre untergebracht ist. 3. Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass.
    ein Fangstoff an der Innenseite der me tallenen Röhrenwandung in einer kleinen Ausbuchtung .der letzteren untergebracht ist. 4. Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Stelle, von welcher der Dampf ausströmt und denjenigen Teilen des aus den Elektroden und deren Strom zuleitungen gebildeten Systems, welche vor einer direkten Anstrahlung durch den von der genannten Stelle abgebenden Dampf zu schützen sind,
    ein Schirm an bracht ist.
CH187231D 1934-09-13 1935-08-29 Elektrische Entladungsröhre mit wenigstens teilweiser Metallwandung. CH187231A (de)

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