CH187237A - Sicherheitsvorrichtung an Gasbrennern. - Google Patents

Sicherheitsvorrichtung an Gasbrennern.

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CH187237A
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Levi Rolf
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  Sicherheitsvorrichtung an Gasbrennern.    Die Erfindung bezieht sich auf eine Ver  besserung von Sicherheitsvorrichtungen an  Gasbrennern, bei welchen der Gashahn     unter     der Wirkung einer     @Sühliessfeder    steht, die  beim Öffnen des Gashahnes gespannt und  durch einen Sperrhebel in :der Spannung er  halten wird, bis dieser Sperrhebel durch  einen im     Bereich    der Gasflamme     angeordne-          ten    und sich     beim    Erlöschender     Flamme    zu  sammenziehenden Ausdehnungskörper (Ther  mostaten) ausgelöst wird, :so dass sich :der  Gashahn von selbst ;schliesst.  



  Eine wesentliche     Vereinfachung    und Ver  besserung an Sicherheitsvorrichtungen dieser       Art    ist der     Erfindung    gemäss dadurch er  reicht worden, dass der Ausdehnungskörper  mit einer     Gelenkstange    verbunden ist, an  deren freiem Ende eine Anzahl von Sperr  zähnen     angeordnet    ist, die, wenn der Aus  dehnungskörper sich streckt, nacheinander  mit einem Vorsprung des 'Sperrhebels in Ein  griff kommen, um den     Ausdehnungskörper     mit dem Sperrhebel zu kuppeln.    Die Vorrichtung nach :der Erfindung ist  in     verschiedenen        Ausführungsformen    in der  Zeichnung veranschaulicht.  



       Fig.    1     zeibo^t    die Sicherheitsvorrichtung     an          einem        Gaskocher    in der     Aufsicht,    wobei     die          Stellscheibe    des     Gahshahnes        entfernt    ist;

         Fig.    2     zeigt,die        Siellscheibe        in    der     Mitte          aufgebrochen,    so dass -die     entsprechende          Hahnstellung    im     Schnitt    erkennbar ist;       Fig.    3 ist ein Schnitt .in     Richtung        III-III     der     Fig.    1;

         Fig.    4     zeigt    eine     Einzelheit    der Vorrich  tung nach     Fig.    1 in :der     Vorderansicht;          Fig.    5     zeigt    die     Sicherheitsvorrichtung    in  Verbindung mit einem Bunsenbrenner in der  Ruhestellung;       Fig.    6     zeigt    den Brenner     in,der        Betriebs-          stellung,    und       Fi.g.7    im Augenblick der Schliessbewe  gung.  



  Das     Hahngehäuse    a ist oben     tellerförmig          erweitert    und dient dort zur Aufnahme :der      Spiralfeder b, deren     äusseres    Ende mit dem       Rande    des Tellers fest verbunden ist,     wäh-          renddas    innere Ende an einem Vorsprung c'  befestigt ist. Der Schliesshebel     ist    auf der  Achse<I>d'</I>     des        Halmkükens        d    frei drehbar, mit  dem die     Stellseheibe    e starr verbunden ist.

    Die     Stellschraube,    :die     gleichzeitig    das Ge  häuse a nach oben abschliesst,     trägt    auf der       Unterseite    einen Stift f, der an der     Aussen-          kante    des     Schliesshebels    c anliegt.

       Der          Schliesshiebel    ragt mit seinen     Armen    durch  einen -Schlitz am Rande des Federgehäuses  nach aussen und trägt     dort    ein     Zahnsegment    g  mit zwei Sperrzähnen     g1    und     g2.    Diesen  Sperrzähnen entspricht ein Sperrhebel h, der  an einem Winkelstück i drehbar     gelagert    ist  und :durch .eine Feder     1c    in seiner Lage ge  halten wird.  



  Der     Brennerkopf    p ist auf etwa     dreiViertel          seines    Umfanges von einem     Bimetallstreifen    o       umgeben,    der bei q     befestigt    ist.

   An dem       beweglichen    Ende :des     Bimetallstreifens    ist  eine Stange     7n        befestigt,    die an dem andern  Ende eine Reihe von     .Sperrzähnen    n     trägt.     Das     freie    Ende der Stange ist in der Boh  rurig     u    eines kleinen Hebels<I>v</I>     geführt,    und  eine Feder     w    drückt den Hebel<I>v</I> mit dem  Ende der     @Stange    m stetig in die     Richtung     des     Bperrhebels,    so dass die     Zähne    n mit     :

  der     Nase h' in     Eingriff    gelangen.    Die     Vorrichtung    arbeitet folgendermassen:  Beim Öffnen des Hahnes durch Drehen  der     Stellscheibe    e nimmt der Stift f :den  Hebel c mit, dessen Sperrzahn     g,    in der       "Auf",Stellung    von der     Sperrklinke    h     erfasst     und entgegen der Wirkung der nun gespann  ten Feder b festgehalten     urird.    Durch die       Flamme    des     Brennerkopfes    p erwärmt sich  der Ausdehnungskörper, und indem er     sich     streckt,     verschiebt    er die Stange p, :

  die in der  Nähe ihrer     Verbindungsstelle    mit :dem Ther  mostaten o mit einem Gelenk m'     versehen          ist,    in     ihrer        Längsrichtung.    Dabei kommen  die Zähne     n    der Stange<I>m</I>     naeheinander    in  Eingriff mit :der Nase     h'    des Sperrhebels h,  der nach Erreichen des     Beharrungszustandes     mit dem Thermostaten o gekuppelt bleibt.    Erlischt durch einen     Zufall    die Flamme.  so .zieht sich der Thermostat zusammen,  klinkt den Sperrhebel     h    aus, und der Hahn a  schliesst sich unter der Wirkung der Feder b.  



  Wird die Scheibe e zwecks Kleinstehens  der Flamme über die Strichmarke "Auf"  hinausgedreht bis zu der Marke     "Klein",    so  kommt der Sperrzahn     g,    in     Eingriff    mit       .dem    Sperrhebel h. Im     übrigen    bleibt die       Wirkungsweise    dieselbe.  



       Fig.    5, 6 und 7 zeigen Anordnung und  Wirkungsweise der Sicherheitsvorrichtung in       Verbindung    mit einem Bunsenbrenner.  



  Der     Bimetallring    o ist mit einer Schelle r  an der Mündung des     Brennerrohres    s     be-          festigt.    Sein freies Ende trägt die Gelenk  stange<I>m,</I> auf der :die Zähne<I>n</I>     angeordnet     sind.

   Der     iSperrhebel        h    ist an einer     Schelle     des     Brennerrohres    ,drehbar gelagert und     steht     einerseits mit einem der Zähne     n,    anderseits  mit dem Schliesshebel     -c    in Eingriff, der unter  der Wirkung der Feder b' steht und :dessen  Stift f bei .der     @Sehliessbewegun:g    den     Haän-          hebel    t     erfa.sst.     



  \Der     Hahnhebel    t kann ebenso wie die       Stellscheibe    e des Brenners nach     Fig.    1 un  abhängig von der     Sicherheitsvorrichtung    be  liebig verstellt werden.  



  Beim Erlöschen der Flamme zieht sich  der erkaltende Thermostat zusammen, da  durch bewegt sich die Stange     m-i        (Fig.    6) in  der     Pfeilrichtung    und :dreht den Sperrhebel     lz,     so, dass die Nase     h'    den Hebel c freigibt,  der unter der Wirkung seiner Feder b den       Hahnhebel    t in die     .Schliessstellung        bewcgt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sicherheitsvorrichtung an Gasbrennern., bei welcher der Gashahn unter der Wir kung :einer Sehliessfeder steht, die beim Öff nen des Gashahnes gespannt und durch einen Sperrhebel in der Spannung gehalten wird, bis dieser Sperrhebel durch einen im Bereich der Gasflamme angeordneten und sich beim Erlöschen der Flamme zusammenziehenden Ausdehnungskörper ausgelöst wird, so dass sich der Gashahn von selbst schliesst, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausdehnungskörper mit einer Gelenkstange verbunden ist,
    an deren freiem Ende eine Reihe von Sperr zähnen angeordnet ist, die, wenn der Aus dehnungskörper sich streokt, nacheinander in einen Vorsprung des Sperrhebels eingrei fen, um den Ausdehnungskörper mit ,dem Sperrhebel zu kuppeln.
CH187237D 1935-02-01 1935-12-24 Sicherheitsvorrichtung an Gasbrennern. CH187237A (de)

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