CH178676A - Sicherheitsvorrichtung an Gasbrennern. - Google Patents

Sicherheitsvorrichtung an Gasbrennern.

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CH178676A
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safety device
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Levi Rolf
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Levi Rolf
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  Sicherheitsvorrichtung an Gasbrennern.    Die Erfindung bezieht sich auf eine Si  cherheitsvorrichtung an Gasbrennern, die  beim zufälligen Erlöschen der Gasflamme den  Gashahn selbsttätig schliesst, und zwar auf  eine Sicherheitsvorrichtung von jener Bauart,  bei     -welcher    der     Hahnhebel    unter der Wir  kung einer Schliessfeder steht, die beim Off  nen des Gashahnes gespannt -und durch eine  geeignete Sperrvorrichtung in der Spannung  gehalten wird, wobei die     Sperrvorrichtung     durch die Bewegung eines sich     beim    Er  löschen der Flamme durch die dann erfol  gende Abkühlung zusammenziehenden Ther  mostaten, der zweckmässig den     Brennerkopf     kreisförmig umgibt,

       ausgelöst    wird, so dass  der Gashahn durch die sich dann entspan  nende Feder geschlossen wird.  



  Die Erfindung besteht darin, dass die  Schliessfeder auf einer Stange     angeordnet    ist,  die an dem dem Gashahn zugekehrten Ende  mit einem Schlitz versehen ist,     in    dem ein an  dem     Hahnhebel    angeordneter Stift sich be  wegen kann, und     -die    an dem dem Brenner be-         nachbarten    Ende mit einer kolbenförmigen  Verdickung versehen ist, auf der, wenn der  Gashahn geschlossen ist, das Ende eines ober  halb der Stange drehbar gelagerten Sperr  hebels gleitbar aufliegt, das mit einer Aus  sparung versehen ist, mit welcher es die  Stange umfasst und festhält,

   wenn diese  durch vollständiges Öffnen des Gashahnes  entgegen dem Druck der Schliessfeder in ihrer       Längsrichtung        verschöben    worden ist.  



  Zweckmässig ist ferner mit dem     obern     Teil des Sperrhebels eine     Klinke    gelenkig  verbunden, hinter welche der bei der Er  wärmung durch die Gasflamme sich aus  dehnende Thermostat mit einem an seinem  beweglichen Ende angeordneten Vorsprung  greifen kann, so dass er alsdann mit dem  Sperrhebel gekuppelt     ist.     



  Wenn dann die Flamme beispielsweise  .durch\ starken Luftzug oder durch ein     plötz-          liehes    Sinken des Gasdruckes in der Gaslei  tung erlischt, so zieht sich der Thermostat  infolge der Abkühlung zusammen und löst      dabei den Sperrhebel aus, so dass die auf der  Stange geführte Feder den     Gashahn    durch  Drehen des     Hahnhebels    schliesst.  



  Der     Erfindungsgegenstand    ist in einer  Ausführungsform beispielsweise in der  Zeichnung dargestellt, in welcher       Fig.    1 die Sicherheitsvorrichtung von der  Seite bei geöffnetem Gashahn, teilweise im  Schnitt zeigt;       Fig.    2 ist.     ein    Schnitt in Richtung     II-II     der     Fig.    1;       Fig.    2a ist eine Einzeldarstellung des  Sperrhebels im Augenblick des     Kuppelns    mit  dem Ausdehnungskörper;       Fig.    3 ist eine Seitenansicht ähnlich       Fig.    1, jedoch bei geschlossenem Gashahn  und     entspannter    Feder;

         Fig.    4 ist ein Schnitt nach Linie     IV-IV     der     Fig.-    3 im Augenblick des     Auslösens    des  Sperrhebels;       Fig.    5     ist    eine     Draufsicht    auf den ring  förmigen Ausdehnungskörper     (Bimetallstrei-          fen).     



  1     ist    ein     Gasbrenner,@der    durch den Hahn  2 in üblicher Weise geregelt werden kann.  Mit dem     Hahnküken    ist ein Kegelrad 3 starr  verbunden, in das das     Zahnsegment    4 ein  greift. Dieses läuft in einen Hebel 5 aus,  dessen doppelseitiger Stift 6 in die bogen  förmigen Schlitze 7 der Gabel 8 greift. Diese  Gabel bildet das Ende einer Gleitstange 9,  die in dem Lager 10 geführt ist. Die     Gleit-          stange    trägt eine Feder 11, die einerseits an  dem Lager 10,     anderseits    an dem Kopf der  Gabel 8 anliegt.     Jenseits    des Lagers 10 endet  die Gleitstange 9 in einer kolbenförmigen  Verdickung 12.

   Auf dieser Verdickung liegt  bei geschlossenem Gashahn das untere Ende       eines    Sperrhebels 13, der um den Drehpunkt       13a        verschwenkt    werden kann. Das obere  Ende des Sperrhebels 13     trägt    eine Klinke  14; die um den Stift 15 gedreht werden  kann und durch die Feder 16 in ihrer Stel  lung gehalten     wird.     



  Minengleich zu dem Brenner 1 ist ein  ringförmiger     Bimetallstreifen    17 angeordnet,  der bei 18- an einer der Tragrippen des Herd  ringes 20 festverankert     ist    und im übrigen    frei beweglich auf den Haltern 21 aufliegt.  Das freie Ende des     Bimetallstreifens    trägt  eine Stange 22, die mit einem hakenförmigen  Ende 23 versehen ist. Dieses steht in der  Ruhelage in einigem Abstand von der Nase  24 der Klinke 14 des Sperrhebels 13.  



  Die Vorrichtung arbeitet folgendermassen:  Beim Öffnen des Gashahnes 2 wird die  Gleitstange 9 durch den Hebelarm 5 nach  rechts verschoben, wobei die Feder 11 ge  spannt wird. In der äussersten Rechtslage der  Stange gleitet der Sperrhebel 13 von .der  Verdickung 12 ab und umfasst mit seiner  Aussparung 25, indem er sich unter der Wir  kung der eigenen Schwere etwas dreht, die  Gleitstange 9, die er nun entgegen dem  Druck der Feder 11 in ihrer Stellung ver  riegelt.  



  Unter der Wärmeentwicklung der ent  zündeten Gasflamme dehnt sich der     Bimetall-          ,streifen    17 aus, wodurch -der Haken 23 die  Klinke 14 zurückdrängt, bis er über diese  hinweggleitend hinter deren Nase 24 greift.  Auf diese Weise ist der Ausdehnungskörper  17 mit dem Sperrhebel 13 gekuppelt.  



  Wenn nun die unbewachte     Flamme    durch  einen Zufall erlischt, so zieht sich der Bi  metallstreifen infolge der Abkühlung zusam  men. Dabei schwenkt der Haken 23 den  Sperrhebel 13 aus, die Gleitstange verschiebt  sich unter der Wirkung der Feder 11 nach  links und schliesst den Gashahn 2.  



  Durch die Anordnung der mit Schlitten 7       versehenen    Gabel 8 ist es möglich, den Gas  hahn     unbehindert    zu verstellen, um die  Grösse der Flamme zu regeln.  



  Alsbald nach dem Ausdrehen der Flamme  wird die Feder von selbst ausgelöst, so dass  sie bei Nichtgebrauch des Brenners un  belastet bleibt, also ihre Spannkraft unver  mindert behält.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH; Sicherheitsvorrichtung an Gasbrennern, die ein Ausströmen von Gas bei zufällig ver löschender Flamme verhindert, mit einer Schliessfeder, die beim Öffnen des Gashahnes gespannt und durch eine unter der Wirkung eines Ausdehnungskörpers stehende Sperr vorrichtung in Spannung gehalten wird, da durch gekennzeichnet, dass die Schliessfeder auf einer Stange angeordnet ist, die auf der Hahnseite mit einem Schlitz versehen ist, in dem ein an dem Hahnhebel angeordneter Stift sich bewegen kann, und auf der Brennerseite mit einer kolbenförmigen Ver dickung versehen ist,
    auf der, wenn der Gas hahn geschlossen @ ist;das untere Ende eines oberhalb der Stange drehbar gelagerten Sperrhebels gleitbar aufliegt, das mit einer Aussparung versehen ist, mit welcher es die Stange umfasst und in ihrer Lage festhält, wenn diese Stange durch vollständiges Öff nen des Gashahnes entgegen dem Druck der Schliessfeder in ihrer Längsrichtung verscho ben worden ist.
    UN TE.RANSPRUCH Sicherheitsvorrichtung an Gasbrennern nach dem Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass mit dem obern Teil des Sperr hebels eine Klinke gelenkig verbunden ist, hinter welche der bei der Erwärmung durch die Gasflamme sich ausdehnende Thermostat mit einem an seinem beweglichen Ende an geordneten Vorsprung greifen kann, so dass. er alsdann mit dem Sperrhebel gekuppelt ist.
CH178676D 1933-12-18 1934-11-27 Sicherheitsvorrichtung an Gasbrennern. CH178676A (de)

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