CH187415A - Fleischwolf mit einer senkrecht zur Arbeitsschnecke liegenden und im Einfülltrichter untergebrachten selbsttätigen Zuführungsvorrichtung für das Fleisch. - Google Patents
Fleischwolf mit einer senkrecht zur Arbeitsschnecke liegenden und im Einfülltrichter untergebrachten selbsttätigen Zuführungsvorrichtung für das Fleisch.Info
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- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C18/00—Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments
- B02C18/30—Mincing machines with perforated discs and feeding worms
- B02C18/38—Drives
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Description
Fleischwolf mit einer senkrecht zur Arbeitsschnecke liegenden und im Einfülltrichter untergebrachten selbsttätigen Zuführungsvorrichtung für das Fleisch. Es sind Fleischwölfe bekannt, mit einer senkrecht .zur Arbeitsschnecke liegenden und im Einfülltrichter untergebrachten .selbst tätigen Zuführungsvorrichtung für das Fleisch.
Bei einer solchen Lage zwischen Arbeitsschnecke und Zuführungsvorrichtung ist eine mengenmässig höchstmögliche Aus nutzung der Leistunä- des Wolfes deshalb besonders günstig, weil die Zuführungsvor richtung durch den Antrieb der Arbeits- Ischnecke unbeeinflusst ist. Wenn man in be kannter Weise ein schneckenförmiges Band als Zuführungsvorrichtung verwendet, dann kann der Hohlraum dieses schneckenförmigen Bandes völlig frei bleiben.
Das Fleisch im Einfülltrichter wird ,dadurch möglichst wenig durch sich bewegende Teile des Wolfes be einflusst, und kann auch bei etwaiger Über- lastung < der Arbeitsschnecke im freien Hohl raum der Zuführungsvorrichtung leichter zu rückweichen. Bei den Fleischwölfen dieser Art wird bisher jedoch der Fleischwolftrich- ter einseitig am Maschinengestell befestigt angeordnet.
Einseitig ragt deshalb ,der Fleischwolftrichter über das eigentliche Ma schinengestell heraus, nimmt dadurch für sich allein einen bedeutenden Raum ein- und muss besonders schwer ausgebildet sein, wenn eine Beschickung des Wolfes mit grossen Fleischmengen erfolgen soll.
Bei dem Fleischwolf nach der Erfindung wird die erwähnte günstige Lage zwischen Zuführungsvorrichtung und Fleischwolf schnecke beibehalten.
Gemäss der Erfindung liegen der An triebsmotor und die graftübertragungsmittel von diesem auf die Zuführungsvorrichtung und auf die Arbeitsschnecke im wesentlichen unterhalb des Einfülltrichters. Zweckmässig wird eine Hauptantriebswelle sowohl für die Arbeitsschnecke, als auch für die Zufüh rungsvorrichtung vorgesehen,
die parallel zur Zuführungsvorrichtung liegt. Für die Antriehsweise .des Wolfes ist es auch als günstig zu betrachten, wenn sämtliche Kraftübertragungsmittel für die Zufüh rungsschnecke und für die Arbeitsschnecke im :
geschlossenen Maschinengehäuse unterge bracht sind, und wenn das Gehäuse für die Arbeitsschnecke mit seiner Mantelfläche am Maschinengehäuse angeordnet ist. Sämtliche Kraftübertragungsmittel liegen dadurch .ge schützt.
Aber es ergibt, sich auch die weitere Möglichkeit, trotzdem einen freien Raum zwischen dem Schneckengehäuise und dem Maschinengestell vorzusehen, wodurch etwa aus :dem Schneckengehäuse austretende Flüs sigkeit bei Überlastung der Schnecke un mittelbar ins Freie tritt, und nicht zu den Antriebsmitteln gelangen kann.
Für die Vereinfachung der Herstellung des Fleischwolfes ist es zweckmässig, das Maschinengehäuse aus einem Unter- und einem Obergestell anzufertigen,
wobei sämt liche Antriebsmittel für die Arbeitsschnecke und Zuführungsvorrichtung und die Arbeits schnecke und die Zuführungsvorrichtung selbst im bezw. am Obergestell angebracht sind. Nur das Obergestell ist bei einer sol chen Bauart mit Lagerstellen zu versehen und mit den Antriebsmitteln zu montieren, um :dann das betriebsfertige Obergestell mit dem Untergestellrahmen zu verbinden.
Hierbei kann der Antriebsmotor hängend am Obergestell angeordnet sein. Man wird diesen Antriebsmotor bezüglich seiner Lage einstellbar gestalten; besonders wenn der An- trieb der Zuführungsvorrichtung und der Arbeitsschnecke über einen Kettentrieb er folgt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes wieder begeben, und zwar zeigt: Fig. l einen senkrechten Längsschnitt durch einen Fleischwolf, Fig. 2 einen senkrechten Querschnitt durch den Fleischwolf nach Fig. 1, Fig. 3 einen waagrechten Schnitt des Fleischwolfes nach Fig. 1 in der Höhe .der Arbeitsschnecke und .der Zuführungsvorrich tung.
Aus Fig. 3 ist die Zuführungsvorrich- tung 1 zu erkennen, die aus einem schnek- kenförmigen Baud besteht, und deren Achse senkrecht steht zu der Achse der Arbeits schnecke 2. Der Antrieb des Fleischwolfes erfolgt .durch den Motor 3 (Fig. 1 und 2). Die Motorachse 4 treibt über :das Ketten rad 5, Kette -6 und Kettenrad 7 auf die Hauptantriebswelle B.
Von der Hauptan- triebswelle 8 aus wird die Zuführangsvor- richtung 1 durch das Zahnradvorgelege 9, 10 angetrieben. Der Antrieb der Arbeits schnecke 2 erfolgt von der Hauptantriebs welle 8 aus über die Kegelräder 11 und 12.
Man ersieht aus der Zeichnung, dass der Antriebsmotor 3 die Hauptantriebswelle 8 und damit die wesentlichen Antriebsmittel für die Arbeitsschnecke und Zuführungs- vorrichtung sich- unterhalb des im Maschi- nengehäuse versenkten Fleischwolftrichters 13 befinden.
Das Gehäuse 14 der Arbeitsschnecke 2 ist mit seiner Mantelfläche seitlich am Maschi nengehäuse 15 angeflanscht. Sämtliche An triebsmittel sind von diesem Naschinenge- häuse 1.5 umhaust. Zwischen der Wandung 16 des Maschinengehäuses 15 und dem Ge häuse 1.4 :
der Arbeitsschnecke liegt ein Ab stand, so dass die am hintern Ende der Ar beitsschnecke aus dem Gehäuse etwa aus tretende Flüssigkeit ins Freie gelangen kann, ohne etwa zu den Antriebsmitteln, im vorliegenden Fall zu den Kegelrädern 11 und 12 hinzutreten zu können. Die Arbeits schnecke weist an ihrem hintern Ende einen langen Bund 17 auf, wodurch eine gute Führung :der Arbeitsschnecke gesichert ist.
Durch Einsteckkupplung 18 ist die Arbeits schnecke mit der Welle 19 verbunden. Der Handhebel 20, der um den Bolzen 21 schwenkbar ist, .dient als Ausstosser für die Arbeitsschnecke. Wenn dieser Handhebel 20 nach aussen bewegt wird. drückt der Hebel arm 22 die Schnecke 2 aus dem Gehäuse 14.
Das Maschinengehäuse 15 besteht (siehe Fig. 1 und 2) aus einem Untergestell 15a und einem Obergestell 15b. Der Motor 3 ist hängend am Obergestell 15b angebracht, und zwar ist dessen Standplatte 23! mittels des Bolzens 24 (Fig. 2) am Obergestell 15b schwenkbar angeflanscht. Durch die Ver schraubung 25 kann der Motor 3 um den Bolzen 24 schwenkend in verschiedener Höhe eingestellt werden, wodurch eine Nachspan nung des Kettentriebes 5, 6, 7 möglich ist. Sämtliche Lagerungen für .die Antriebs mittel befinden sich in dem Obergestell<I>15b.</I>
Der beschriebene Fleischwolf nimmt, in seinen gesamten Ausmassen betrachtet, weni ger Raum ein als die bisher bekannten. Auch ist er in seiner Bauart und insbesondere be züglich seiner Herstellung einfach.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Fleischwolf mit einer senkrecht zur Ar beitsschnecke liegenden und im Einfülltrich- ter untergebrachten selbsttätigen Zufüh rungsvorrichtung für das Fleisch, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmotor und die Kraftübertragungsmittel von diesem auf die Zuführungsvorrichtung und auf die Ar beitsschnecke im wesentlichen unterhalb des Einfülltrichters liegen. UNTERANSPRüCHE: 1.Fleischwolf nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine Hauptantriebswelle (8) für die Arbeitsschnecke (2) und die Zuführungsvorrichtung (1), die parallel zur Zuführungsvorrichtung liegt. 2. Fleischwolf nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, .dass sämtliche Kraftübertragungsmittel für die Zuführungsvorrichtung und Ar beitsschnecke in einem geschlossenen Ma schinengehäuse (15) untergebracht sind, und dass das Gehäuse (14) für die Ar beitsschnecke (2) mit seiner Mantelfläche am Maschinengehäuse (15) angeordnet ist. 3.Fleischwolf nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass das Maschinengehäuse (1-5) aus einem Untergestell (15a) und einem Obergestell (15b) besteht, wobei sämtliche Antriebsmittel für Arbeits schnecke (2) und Zuführungsvorrichtung (1) und Arbeitsschnecke und Zuführungs vorrichtung selbst im bezw. am Oberge stell (15b) angebracht sind. 4.Fleischwolf nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, mit einem über einen Kettentrieb auf die Antriebswellen wirkenden Antriebsmotor, dadurch ge kennzeichnet, dass der Antriebsmotor (3) hängend und bezüglich seiner Lage ein- stellbar angebracht ist. 5. Fleischwolf nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, ;dadurch ,ge- kennzeichnet, dass der Fleischwolftrichter (13) sich in dem Maschinengestell (15) versenkt befindet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE187415X | 1936-02-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH187415A true CH187415A (de) | 1936-11-15 |
Family
ID=5720370
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH187415D CH187415A (de) | 1936-02-24 | 1936-03-02 | Fleischwolf mit einer senkrecht zur Arbeitsschnecke liegenden und im Einfülltrichter untergebrachten selbsttätigen Zuführungsvorrichtung für das Fleisch. |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT151678B (de) |
| CH (1) | CH187415A (de) |
| FR (1) | FR804554A (de) |
-
1936
- 1936-03-02 CH CH187415D patent/CH187415A/de unknown
- 1936-03-02 AT AT151678D patent/AT151678B/de active
- 1936-04-03 FR FR804554D patent/FR804554A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR804554A (fr) | 1936-10-27 |
| AT151678B (de) | 1937-11-25 |
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