CH187534A - Kunstzahn aus Porzellan. - Google Patents

Kunstzahn aus Porzellan.

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CH187534A
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Madzar Rudolf
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Madzar Rudolf
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Description


      Kunstzahn    aus Porzellan.    Den Gegenstand der Erfindung bildet ein  Kunstzahn aus Porzellan, in dessen Innerem  eine Metallhülse vorgesehen ist.  



  Der erfindungsgemässe Kunstzahn wird  vorteilhaft fabrikmässig hergestellt und nach       verschiedenen    Typen ausgebildet, um jedem  bei der     Czebissherstellung    praktisch vorkom  menden Fall     bewältigen    zu können.     Diese     Typen sind z.

   B. eine einfache Krone, eine  Krone mit seitlichem Ansatzstück, eine  Krone mit seitlichem Ansatzstück und zu  sätzlichem     Verankerungshohlraum,        ein.    Zwi  schenzahn mit Ansatzstück,     ein    Zwischen  zahn mit     Verankerungshohlraum,    ein Zwi  schenzahn mit     Verankerungshohlraum    und  Ansatzstück, ein Zwischenzahn mit     Veranke-          rungshohlraum,        Ansatzstück    und zusätz  lichem Verbindungsglied.  



  Durch die fabrikmässige Herstellung der  vorgenannten Zahntypen kann die teure Ein  zelherstellung der Kunstzähne     vermieden     werden und ist es dem Zahntechniker     mög-          lieh    gemacht, den erforderlichen Zahn     aus            einem    Depot zu entnehmen, so     dass@    in ein  facher und billiger Weise ein Zahnersatz       geschaffen;    werden kann.  



  Auf der Zeichnung ist der Erfindungs  gegenstand in     einigen        beispielsweisen        Aus-          führungsformen    schematisch und vergrössert       dargestellt.     



  Die     Fig.    1 bis 3 zeigen einen obere  Schneidezahn nach drei zueinander senk  rechten Ebenen     geschnitten;     Die     Fig.    4 bis 6 zeigen je     im        Schnitt     einen Kunstzahn mit einem seitlichen An  satzstück an der Metallhülse;  Die     Fig.    7 bis 9 zeigen im Schnitt     einen     Kunstzahn mit seitlichen     Ansatzstücken    für       kombinierten    Biss ;  Die     Fig.    10 bis 12 zeigen im     Schnitt     einen Kunstzahn mit.

   Hohlraum über der  Metallhülse zur Aufnahme mindestens eines       Verbindungsgliedes;     Die     Fig.    13 bis 15     stellen    im     ,Schnitt     einen     K.nstzahn    mit     rohrförmiger    Metall-           hülse    und daran befestigten Ansatzstücken  dar;  Die     Fig.    16 bis 21 zeigen zwei beispiels  weise Kunstzähne, die als     Zwischenzähne     zur Brückenherstellung Verwendung finden;  Die     Fig.    22 bis 24 zeigen einen Kunst  zahn zur Brückenherstellung mit Ansatz  stücken;

    Die     Fig.    2'5 bis 2.7 zeigen zwei verschie  den ausgebildete Ansatzstücke an einem  Zwischenzahn zur Brückenherstellung;  Die     Fig.    2'8 und     .29    veranschaulichen  eine Verwendungsmöglichkeit der gezeich  neten Kunstzähne für die Herstellung einer       sechsteiligen    untern Brücke;

    Die     Fig.        30    bis 47 zeigen die in den  Kunstzähnen angeordneten     Metallteile    für  sich     barausgezeichnet,    und zwar     Fig.    30 und  31 eine aus Blech - gezogene Metallhülse       mit    ihrer     Verankerungsschleife,        Fig.    32 und  33 ein an einem Haltering befestigtes An  satzstück,     Fig.    34     und    35     Querschnitte    des  Ansatzstückes,

       Fig.    36 und     3.7    einen Halte  ring mit aus     Doppelstiften    .gebildetem An  satzstück und Tragstützen zum Aufsetzen  der     Verankerungsschleife,        Fig.    3,8 und 39       eine    Zweiteilung des     Ansatzstückes    in  Schleifen,     Fig.40    und 41     Ansatzstücke    an       einer    rohrförmigen     Metallhülse    befestigt,  für normalen und     tiefen    Biss,

       Fig.    42 und 43  die     Metallhülse    für     Zwischenzähne    zur       Brückenherstellung    mit daran befestigten       Ansatzstücken.    Die     Fig.44    und 45 zeigen  ein     Ansatzstück    für eine     indirekte    Verbin  dung der Kunstzähne bei .der -     Brückenher-          stellung:    für normalen     Bsss    und die     Fig.    46  und 47 ein     aderartiges    Ansatzstück für tiefen  Biss.  



  Der Kunstzahn nach     Fig.    1 bis 3     weist     im Innern der Porzellankrone 1 eine     Metall-          hülse    2: auf, die den     entsprechend        zugeschlif-          fenen    Zahnrest aufnimmt. Die Metallhülse 3  trägt als Verbindungsmittel mit der     Porzel-          lankrone    1 eine     Verankerungsschleife    3 und  sind diese beiden Teile     fabrikmässig    indem       Kunstzahn    eingegossen.

   Die Metallhülse 2       ist    in den     Fig.    30 und 31     herausgezeichnet,     wobei eine     U-förmige        Schleife    3 zur Verbin-         dung    derselben mit der Porzellankrone ange  ordnet     ist.     



  Das Aufsetzen des     Isunstzahnes    erfolgt.  in der Weise,     dass    der bestehende Zahnrest  derart     zugeschliffen    wird, dass ihn die     311e-          tallhülse    2 aufnehmen kann. Zweckmässig       wird    vor dem Aufpassen der eigentlichen  Porzellankrone von dem Zahntechniker       bezw.    dem Zahnarzt ein Probezahn aus Me  tall, der dem Kunstzahn aus Porzellan nach  gebildet ist, aufgepasst. Dieser Probezahn  ergibt die vorzunehmende     Bearbeitung    des  Kunstzahnes aus Porzellan und wird da  durch eine Beschädigung der Porzellankrone  selbst vermieden.

   Der Kunstzahn wird  schliesslich auf dem Zahnrest     aufzementiert.     



  Der Kunstzahn nach den     Fig.    4 bis 6  trägt auf der Metallhülse 2 einen Haltering  4, an     dessem    vordern Teil ein     Ansatzstück    5  als Verbindungsmittel     mit    einem künstlichen  Nachbarzahn befestigt ist. Die Verankerung  des Kunstzahnes auf dem Zahnrest erfolgt in  der bereits beschriebenen Weise. Die Aus  führungsform des Endes des     Ansatzstückes     5, welches in den Nachbarzahn in Form  einer .Schleife eingereift, ist besonders für  normalen Biss     geeignet.     



  In den     Fig.    7 bis 9 ist ein Eckzahn dar  gestellt, der links ein     Ansatzstück    5 für tie<B>-</B>  fen Biss und rechts ein solches für normalen  Biss trägt. Mit .dem auf dem Zahnrest     be-          festigten    Kunstzahn kann auf jeder     ,Seite    ein  künstlicher Zahn verbunden     werden.    Weitere  Ausführungsformen von .auf .der Metallhülse  2     befestigten        Ansatzstücken    5 zur Verbin  dung mit :den Nachbarzähnen sind in     deu          Fig.32        bis    39     dargestellt.     



  In den     Eig.        1(h    bis 12 ist     ein        Kunstzahn     dargestellt, der ausser dem     Ansatzstück    5,  welches mit einem     Haltering    4 an der Me  tallhülse 2 befestigt ist, einen Hohlraum 6       aufweist,    in welchem ein     Verbindungsglied     zum Festhalten des benachbarten Kunstzah  nes einzementiert werden kann. Zwischen dem  Hohlraum 6 und dem Innern der Metallhülse  2 liegt ein am Haltering 4 vorgesehener  Steg 3'.           Fig.    13 bis 15 zeigen einen als Frontzahn  ausgebildeten Kunstzahn mit seitlichen An  satzstücken 5 für tiefen Biss.

   Zur gleich  rnässigen Druckverteilung des Kaudruckes  von den Nachbarzähnen über die Ansatz  stücke 5 auf den Porzellanzahn 9 sind die       Ansatzstücke    auf einer rohrförmigen Metall  hülse 7 befestigt. Die Verbindung der An  satzstücke 5 mit der Metallhülse 7 ist in den       Fig.40    und 41     herausgezeiohnet.     



  In den     Fig.    16 bis 21 ist ein Kunstzahn 9  dargestellt, in dem zwei Metallhülsen 10     mit          Verankerungsrillen    11 für .den Zement vor  gesehen sind. Die Hohlräume 8, die durch  die     Metallhülsen    10 gebildet sind, dienen zur  Aufnahme der     Verankerungsstücke    5 der  seitlichen Nachbarzähne. Die Hohlräume 8  weisen für tiefen     Briss    eine schmale     Quader-          form    und für     nomalen    Biss eine würfelähn  liche Form auf.

   Die     Verankerungshohlräume     8 können je nach den vorliegenden Verhält  nissen entweder an der rechten oder der lin  ken Seite des Zahnes oder auch durchgehend  angeordnet     sein.     



  Der Kunstzahn gemäss den     Fig.    2.2     bis    24  ist mit einem Ansatzstück 5 versehen, das  an der Metallhülse 10 befestigt ist. Auch bei  dieser Type werden die     Ansatzstücke    der  Nachbarzähne indem -durch die Metallhülse  10 gebildeten Hohlraum<B>8</B>     verankert.     



  Die     Fig.    25 bis 27 zeigen einen Kunst  zahn, bei dem an der Metallhülse 10 ausser  dem Ansatzstück 5     ein,    weiteres Verbin  dungsstück 12     befestigt    ist. Dieses Verbin  dungsstück     tritt    in einen entsprechenden  Hohlraum 6, .der z. B.     in,den        Fig.    10 bis 12  dargestellt ist, ein.  



  In den     Fig.    28 und 2.9 ist     in    Ansicht,       bezw.    in     Grundriss    eine beispielsweise Ver  wendung der erfindungsgemässen Kunstzähne  zur Bildung einer sechsteiligen Brücke dar  gestellt. Diese Brücke reicht von Eckzahn  zu Eckzahn und zeigt eine     Ausführung    der  Eckzähne nach     Fig.    10 bis 12, der seitlichen  Schneidezähne nach     Fig.    25 bis 27 und der  mittleren     Schneidezähne    nach     Fig.    16     bis    21.

    Aus dem Grundriss ist zu ersehen, in welcher  Weise die     Ansatzstücke    in die Hohlräume         eingepasst        sind.    Hierbei liegt es im Belieben  des     Fachmannes,    die Ansatzstücke entspre  chend der Form des     Zahnbogens    zu biegen.  



  Die in .den     Fig.    30 bis 43 dargestellten  Metallteile werden bei der fabrikmässigen  Herstellung der     Kunstzähne    in .den Porzel  lankronen eingegossen. Diese Teile dienen,  wie bereits beschrieben, entweder zur     Be-          festigung    der     Kunstzähne        auf,dem    Zahnrest  oder zur     Verbindung    der einzelnen     Kunst-          zähne    untereinander.  



  Mit Hilfe der in den     Fig.    44 bis 47 dar  gestellten Metallteile ist es auch möglich,  eine Verbindung der einzelnen     Kunstzähne          untereinander    durch den Fachmann selbst  durchzuführen.  



  Die d     .rgestellten    Kunstzähne machen die       Verwendung    von Kautschuk oder Goldfas  sung     überflüssig    und ermöglichen eine un  sichtbare Verankerung und Verbindung der  Zähne. Diese Kunstzähne sind nicht nur vor  teilhaft herzustellen, es ergeben sich auch  erhebliche Vorteile bei der Behandlung des  Patienten im Hinblick auf die     ästhetische     Wirkung und     mit    Rücksicht auf     eden    Kosten  aufwand.  



  Ein weiterer Vorteil der veranschaulich  ten Kunstzähne liegt darin, dass sie sich von  dem Zahnrest oder aus der künstlichen  Brücke leicht wieder entfernen lassen. Die  Porzellankronen werden hierzu an mehreren  Stellen bis zur Metallhülse abgeschliffen und  nach     Durchtrennung    der     Ansatzstücke    mit  tels der     Separierscheibe        können    dieselben  ohne Beschädigung der Nachbarzähne oder  des darunter liegenden     Zahnrestes    entfernt       -,verden.    Um das Ansammeln von Speise  resten zu     verhindern,

      ist     um    den Zahnstumpf  zweckmässig     ein    unter .das Zahnfleisch rei  chender Ring aus Gold oder     dergleichen    ge  legt, den der     Kunstzahn        übergreift.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kunstzahn aus Porzellan, dadurch ge kennzeichnet, dass in dem Innern des Kunst zahnes eine zum Halten des Kunstzahnes in seiner Gebrauchslage bestimmte Metallhülse vorgesehen ist, UNTERANSPRü CHE 1.
    Kunstzahn nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Metall hülse mittels einer an ihrem vordern Ende angeordneten Schleife in @d@er Por zellankrone verankert ist. 2. Kunstzahn nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet"dass die Metallhülse einen Haltering mit Ansatzstücken trägt, die zur Verbindung des Kunstzahnes mit den Nachbarzähnen dienen.
    3. Kunstzahn nach dem Patentanspruch, da ,durch gekennzeichnet, dass vor der Metall hülse ein Hohlraum zur Aufnahme der von den Nachbarzähnen ausgehenden An satzstücke angeordnet ist. 4. Kunstzahn nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in 'dem Kunst zahn eine rohrförmige Metallhülse ange ordnet ist, die einen Haltering mit An satzstücken aufweist. 5.
    Kunstzahn nach dem Patentanspruch"da- durch gekennzeichnet, dass an der Metall hülse ein Ansatzstück (5) angeordnet ist. 6. Kunstzahn zur Brückenherstellung, nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallhülse zum Eingriff der An satzstücke der Nachbarzähne in ihren Hohlraum eingerichtet ist.
CH187534D 1934-06-14 1935-05-20 Kunstzahn aus Porzellan. CH187534A (de)

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