CH187535A - Zum Warmbefeuchten und Auspressen von Kompressen, zum Auskochen von ärztlichen Instrumenten und zum Inhalieren verwendbare Einrichtung. - Google Patents
Zum Warmbefeuchten und Auspressen von Kompressen, zum Auskochen von ärztlichen Instrumenten und zum Inhalieren verwendbare Einrichtung.Info
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Description
Zum Warmbefeuchten und Auspressen Fon Kompressen, zum Auskochen von ärztlichen Instrumenten und zum Inhalieren verwendbare Einrichtung. Die vorliegende Erfindung betrifft eine zum Warmbefeuchten und Auspressen von Kompressen, zum Auskochen von ärztlichen Instrumenten und zum Inhalieren verwend bare Einrichtung.
Erfindungsgemäss be steht dieselbe aus einem elektrisch heizbaren Wasserbehälter, einem in diesen einsetz baren Behälter mit durchlochtem Boden und drei verschiedenen, je nach der Verwendung der Einrichtung einzeln auf den Wasserbe hälter aufzusetzenden und diesen abschlie ssenden Deckeln, von denen der eine zwei nebeneinanderliegende Walzen trägt, die mit ihren Achsen in zwei Trägern des Deckels gelagert sind, und zwar die eine verschieb bar und die andere unverschiebbar, wo bei die verschiebbare Walze durch Zug federn an die unverschiebbare Walze an gepresst wird,
die auf ihrem einen durch die Stirnwand des Deckels herausragenden Achsenende eine Handkurbel trägt, und der Deckel über den Walzen eine Öffnung be sitzt, während der zweite Deckel mit einem um die eigene Achse drehbaren Ausström- rohr ausgerüstet ist, wobei diese beiden Deckel eine Dichtung tragen und seitliche Lappen besitzen, in welche die am Wasser behälter angeordneten Spannorgane einzu greifen und die Deckel auf den Wasser behälter zu pressen bestimmt sind, während der dritte Deckel lose auf .denselben aufzu setzen ist.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Einrichtung darge stellt. Es zeigen: Fig. 1, 2 und 3 je eine perspektivische Ansicht der Einrichtung zum Warmbe- feuchten. und Auspressen von Kompressen bezw. zum Inhalieren bezw. zum Auskochen von ärztlichen Instrumenten, Fig. 4 einen Längsschnitt zu .Fig. 1, Fig. 5, 6 und 7 je einen.
Querschnitt zu Fig. 1 bezw. Fig. 2 bezw. Fig. 3 und Fig.8 eine Einzelheit.
Der elektrisch heizbare Wasserbehälter 1 weist unter seinem Zwischenboden 2 die elektrischen Heizkörper 3 auf, die durch die Schienen 4, die Schrauben 5 und die sich am Boden des Weserbehälters 1 abstützenden Bügel 6 an den Zwischenboden 2 angepresst sind. Die Heizkörper 3 sind an die Stecker dose 7 durch die Leitungen 8 angeschlossen. Durch den Stecker 9 und die Leitung 10 wird die Einrichtung am Stromnetz ange schlossen.
Der Wasserbehälter 1 ruht auf den unten an den vier Ecken an ihm ange ordneten Saugnäpfen 11, die als Füsse die nen. Er besitzt ferner an zwei seiner Längs wände die Handgriffe 12 und die Spann organe 13:
, die aus den am Behälter 1 be festigten Trägern 14, den an diesen aasge lenkten Schraubenbolzen 15 und den auf diese aufschraubbaren Griffen 16 bestehen. Im Innenraum des Behälters 1 sind Schie nen 17 befestigt, die zum Abstützen des in den Wasserbehälter 1 einsetzbaren Behälters 18 dienen, der einen durchlochten Boden 19 besitzt.
Der Behälter 18 kann mittelst der in Fig. 8 dargestellten Bügel 2,0, die an die Griffe 21 des Behälters 18 anzusetzen sind, in den Behälter 1 eingesetzt und herausge hoben werden. Die Griffe 21 bestehen aus aus den Seitenwandungen des Behälters aus gestochenen Lappen.
Auf den Behälter 1 kann je nach dem Verwendungszweck der Einrichtung der eine der Deckel 22 (Fig. 1, 4 und 5), 23 (Fig. 2 und 6) und 24 (Fig. '3 und 7) aufgesetzt werden.
Der Deckel 22- trägt zwei nebenein- anderliegende Walzen 25 und 26, die mit ihren Achsen 27 in zwei Trägern 2,8 des Deckels 22 gelagert sind, und zwar ist die Walze 25 verschiebbar und die Walze 26 unverschiebbar im Deckel gelagert, wobei die Walze 25 durch die Zugfedern 2.9, die an der Achse der Walze 25 angreifen, an die Walze 26 angepresst wird.
Das eine Ende der Achse 27 der Walze 26 ragt durch die Stirnwand des Deckels 22 heraus und trägt die Handkurbel 30. Der Deckel 22: be sitzt eine über .den Walzen 25 und 26 lie gende Öffnung 31 und zwei Handgriffe 32.
Der Deckel 23: (Fig. 2 und 6) ist mit einem um die eigene Achse dreh- baren Ausströmrohr 33 und zwei Griffen 34 ausgerüstet. Diese beiden Deckel 22 und 23 sind mit einer Dichtung 35 ausge- rüstet und besitzen seitliche Lappen 36, in welche die am Wasserbehälter 1 angeord neten Spannorgane 13 eingreifen und die Deckel 22 und 23 mit ihrer Dichtung 35 auf den Rand des Wasserbehälters 1 auf pressen.
Der Deckel 24, der einen Griff 37 be sitzt, wird jedoch nur auf den Behälter 1 lose aufgesetzt.
Die vorbeschriebene Einrichtung kann für drei verschiedene Zwecke verwendet werden, und zwar zum Warmbefeuchten und Auspressen von Rompressen, zum Inhalieren und zum Auskochen von ärztlichen Instru- menten.
Durch Aufsetzen des Deckels 22 auf den Behälter 1 (Fig. 1, 4 und 5) wird die Ein- richtung zum Warmbefeuchten und Aus pressen von Kompressen verwendbar, indem das im Behälter 1 befindliche Wasser durch die Heizkörper 3 erhitzt wird. Durch die Öffnung 31 führt man z.
B. die zu befeuch tende und auszuwindende Kompresse zwi schen die beiden Walzen 25 und 26, worauf diese vermittelst der Handkurbel 30 so weit gedreht werden, bis nur noch das obere Ende der Rompresse zwischen den Walzen 2,5 und 26, liegt und dadurch trocken bleibt, wäh rend der ganze übrige Teil der Rompresse ins erhitzte Wasser eingetaucht ist. Ist die Rompresse genügend mit heissem Wasser ge sättigt, so wird die Handkurbel 30 in um gekehrtem Sinne gedreht, so dass. die Walzen 25 und 2.6 die Rompresse auspressen und nach oben befördern. Dabei wird das Was ser grösstenteils aus der Rompresse entfernt, wobei dieselbe warm bleibt.
Das obere Ende der Kompresse, das beim Eintauchen dersel ben nur bis zu den Walzen 25 und 2.6 ge langt, bleibt trocken und wird zufolgedessen auch nicht erhitzt. Die Kompresse kann also an diesem Ende gut erfasst werden.
Die auf vorbeschriebene Art behandelten Kompressen sind nach dem Auspressen wär mer und bleiben daher nach ihrem Auflegen auf den Körper auch länger warm, als die von Hand ausgewundenen Kompressen, weil die Einrichtung das Auspressen des Wassers schneller und im erwärmten Behälter be sorgt. Auch ist ein Anfassen der heissen Kompressen mit den Händen erübrigt. Au sserdem erfolgt das Auspressen gründlicher als beim Auswinden, was von Vorteil ist, da die Abkühlung bei gut ausgepressten Kom pressen weniger rasch vor sich geht als bei solchen, die noch viel Wasser enthalten.
Fer ner ist die Wirkung gut ausgepresster Kom pressen auf .die Haut auch günstiger.
Die Lagerung der Walzen 25 und 26 in den Trägern 28 erlaubt den ersteren, die vor nehmlich aus Gummi oder aus Aluminium bestehen und in letzterem Falle mit Vorteil gerillt oder rändriert sind, sich den Dicken der verschiedenen Kompressen anzupassen, ohne dass dadurch das Auspressen letzterer irgendwie beeinträchtigt wird.
Wird der Behälter 18 in den Wasserbe hälter 1 eingesetzt und mit dem Deckel 23 abgeschlossen (Fig. 2 und 6), so ist die Ein richtung als Inhalierapparat verwendbar, in dem die zum Erzeugen des Inhalierdampfes notwendigen Kräuter oder dergleichen in den Behälter 18 eingefüllt werden. Das im Behälter 1 befindliche Wasser reicht bis zum Behälter 18 hinauf, so dass die Kräuter im Wasser liegen. Durch Erhitzen des Wassers mittelst der Heizkörper 3 wird der Inhalier dampf erzeugt und kann durch das Rohr 33 ausströmen.
Zum Auskochen von ärztlichen Instru menten wird folgendermassen vorgegangen: Die auszukochenden Instrumente werden in den Behälter 18 gelegt, der im Wasser des Behälters 1 liegt. Letzterer wird durch Aufsetzen des Deckels 24 abgeschlossen. Durch Erhitzen des Wassers bis auf den Siedepunkt mittelst der Heizkörper 3 wer den, dann die Instrumente ausgekocht, bezw. von Unreinigkeiten befreit.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Zum Warmbefeuchten und Auspressen von Kompressen, zum Auskochen von ärzt lichen. Instrumenten und zum Inhalieren verwendbare Einrichtung, gekennzeichnet durch einen elektrisch heizbaren Wasser behälter, einen in diesen einzusetzenden Be hälter mit durchlochtem Boden und drei ver schiedene, je nach der Verwendung der Ein- richtung einzeln auf den Wasserbehälter aufzusetzende und diesen abschliessende Deckel, von denen der eine zwei nebenein- anderliegende Walzen trägt, die mit ihren Achsen in zwei Trägern des Deckels gelagert sind,und zwar die eine verschiebbar und die andere unverschiebbar, wobei die verschieb bare Walze durch Zugfedern an die unver- schiebbare Walze angepresst wird, die auf ihrem einen durch die Stirnwand des Deckels herausragenden Achsenende eine Handkurbel trägt, und der Deckel über den Walzen eine Öffnung besitzt,während der zweite Deckel mit einem um die eigene Achse drehbaren Ausströhmrohr ausgerüstet ist, wobei diese beiden Deckel eine Dichtung tragen und seitliche Lappen besitzen, in welche die am Wasserbehälter angeordneten Spannorgane einzugreifen und die Deckel auf den. Wasser behälter zu pressen bestimmt sind, während der dritte Deckel lose auf denselben aufzu setzen ist.
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| CH187535D CH187535A (de) | 1937-05-11 | 1935-12-23 | Zum Warmbefeuchten und Auspressen von Kompressen, zum Auskochen von ärztlichen Instrumenten und zum Inhalieren verwendbare Einrichtung. |
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1935
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