CH187535A - Zum Warmbefeuchten und Auspressen von Kompressen, zum Auskochen von ärztlichen Instrumenten und zum Inhalieren verwendbare Einrichtung. - Google Patents

Zum Warmbefeuchten und Auspressen von Kompressen, zum Auskochen von ärztlichen Instrumenten und zum Inhalieren verwendbare Einrichtung.

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CH187535A
CH187535A CH187535DA CH187535A CH 187535 A CH187535 A CH 187535A CH 187535D A CH187535D A CH 187535DA CH 187535 A CH187535 A CH 187535A
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CH
Switzerland
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container
lid
water
inhalation
rollers
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English (en)
Inventor
Schuerch-Otz Frida
Ilg Anton
Original Assignee
Schuerch Otz Frida
Ilg Anton
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F7/00Heating or cooling appliances for medical or therapeutic treatment of the human body
    • A61F7/02Compresses or poultices for effecting heating or cooling
    • A61F7/0241Apparatus for the preparation of hot packs, hot compresses, cooling pads, e.g. heaters or refrigerators

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Description


  Zum     Warmbefeuchten    und Auspressen     Fon    Kompressen, zum Auskochen von  ärztlichen Instrumenten und zum Inhalieren verwendbare Einrichtung.    Die vorliegende Erfindung betrifft eine  zum     Warmbefeuchten    und Auspressen von  Kompressen, zum Auskochen von ärztlichen  Instrumenten und     zum    Inhalieren verwend  bare Einrichtung.

   Erfindungsgemäss be  steht dieselbe aus einem elektrisch heizbaren  Wasserbehälter, einem in diesen einsetz  baren Behälter mit durchlochtem Boden und  drei verschiedenen, je nach der Verwendung  der Einrichtung einzeln auf den Wasserbe  hälter aufzusetzenden und     diesen    abschlie  ssenden Deckeln, von denen der eine zwei       nebeneinanderliegende    Walzen trägt, die mit  ihren Achsen in zwei Trägern des Deckels  gelagert sind, und zwar die eine verschieb  bar und die andere     unverschiebbar,    wo  bei die     verschiebbare    Walze durch Zug  federn an die     unverschiebbare    Walze an  gepresst     wird,

      die auf ihrem einen durch die  Stirnwand des Deckels herausragenden       Achsenende    eine Handkurbel trägt, und der  Deckel über den Walzen eine     Öffnung    be  sitzt, während der zweite Deckel mit einem    um die eigene Achse drehbaren     Ausström-          rohr    ausgerüstet     ist,    wobei diese beiden  Deckel eine     Dichtung    tragen und seitliche  Lappen besitzen, in welche die am Wasser  behälter angeordneten Spannorgane einzu  greifen und die Deckel auf den Wasser  behälter zu pressen     bestimmt    sind, während  der     dritte    Deckel lose auf     .denselben    aufzu  setzen ist.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise  Ausführungsform der Einrichtung darge  stellt. Es     zeigen:          Fig.    1, 2 und 3 je eine     perspektivische          Ansicht    der Einrichtung zum     Warmbe-          feuchten.    und     Auspressen    von Kompressen       bezw.    zum Inhalieren     bezw.    zum Auskochen  von ärztlichen     Instrumenten,          Fig.    4 einen Längsschnitt zu     .Fig.    1,       Fig.    5, 6 und 7 je einen.

       Querschnitt    zu       Fig.    1     bezw.        Fig.    2     bezw.        Fig.    3 und       Fig.8    eine Einzelheit.  



  Der elektrisch heizbare Wasserbehälter 1  weist unter seinem Zwischenboden 2 die      elektrischen Heizkörper 3 auf, die     durch    die  Schienen 4, die Schrauben 5     und        die    sich am  Boden des Weserbehälters 1     abstützenden     Bügel 6 an den     Zwischenboden    2     angepresst     sind. Die Heizkörper 3     sind    an die Stecker  dose 7 durch die Leitungen 8     angeschlossen.     Durch den Stecker 9 und die Leitung 10  wird die Einrichtung am     Stromnetz    ange  schlossen.

   Der Wasserbehälter 1     ruht    auf  den     unten    an den vier Ecken an ihm ange  ordneten Saugnäpfen 11, die als     Füsse    die  nen. Er besitzt     ferner    an zwei seiner Längs  wände die Handgriffe 12 und die Spann  organe     13:

  ,    die aus den am Behälter 1 be  festigten Trägern 14, den an diesen aasge  lenkten     Schraubenbolzen    15 und den auf  diese     aufschraubbaren    Griffen 16     bestehen.     Im     Innenraum    des Behälters 1 sind Schie  nen 17 befestigt, die zum     Abstützen    des in  den Wasserbehälter 1 einsetzbaren Behälters  18 dienen, der einen durchlochten Boden 19  besitzt.

   Der Behälter 18 kann     mittelst    der     in          Fig.    8 dargestellten Bügel 2,0, die an die  Griffe 21 des Behälters 18     anzusetzen    sind,       in    den Behälter 1 eingesetzt und herausge  hoben werden. Die Griffe 21 bestehen aus  aus den Seitenwandungen des Behälters aus  gestochenen Lappen.  



  Auf den Behälter 1 kann je nach dem  Verwendungszweck der     Einrichtung    der eine  der Deckel 22     (Fig.    1, 4     und    5), 23     (Fig.    2  und 6) und 24     (Fig.    '3 und 7) aufgesetzt  werden.

   Der Deckel 22- trägt zwei     nebenein-          anderliegende    Walzen 25 und 26, die     mit     ihren Achsen 27 in zwei Trägern 2,8 des  Deckels 22     gelagert        sind,        und    zwar ist die  Walze 25 verschiebbar     und    die Walze 26       unverschiebbar    im Deckel gelagert, wobei  die Walze 25 durch die Zugfedern 2.9, die  an der Achse der Walze 25     angreifen,    an  die Walze 26     angepresst    wird.

   Das eine  Ende der Achse 27 der Walze 26 ragt     durch     die Stirnwand des Deckels 22 heraus     und     trägt die Handkurbel 30. Der Deckel 22: be  sitzt eine über .den Walzen 25 und 26 lie  gende     Öffnung    31 und zwei Handgriffe 32.  



  Der Deckel 23:     (Fig.    2 und 6)     ist          mit        einem    um die eigene Achse dreh-    baren     Ausströmrohr        33    und zwei Griffen  34     ausgerüstet.    Diese beiden Deckel 22       und    23 sind mit einer Dichtung 35     ausge-          rüstet    und besitzen seitliche Lappen 36, in  welche die am Wasserbehälter 1 angeord  neten     Spannorgane    13 eingreifen und die  Deckel 22 und 23 mit ihrer Dichtung 35  auf den Rand des Wasserbehälters 1 auf  pressen.  



  Der Deckel 24, der einen Griff 37 be  sitzt, wird jedoch nur auf den Behälter 1  lose aufgesetzt.  



  Die     vorbeschriebene        Einrichtung    kann  für drei verschiedene Zwecke     verwendet     werden, und zwar zum     Warmbefeuchten    und  Auspressen von Rompressen, zum     Inhalieren     und zum Auskochen von ärztlichen     Instru-          menten.     



  Durch Aufsetzen des Deckels 22 auf den  Behälter 1     (Fig.    1, 4 und 5)     wird    die     Ein-          richtung    zum     Warmbefeuchten    und Aus  pressen von Kompressen verwendbar, indem  das im Behälter 1 befindliche Wasser durch  die Heizkörper 3 erhitzt wird. Durch die  Öffnung 31 führt man z.

   B. die zu befeuch  tende und auszuwindende Kompresse zwi  schen die beiden Walzen 25 und 26, worauf  diese     vermittelst    der Handkurbel 30 so weit  gedreht werden, bis nur noch das obere Ende  der Rompresse zwischen den Walzen 2,5 und  26, liegt und dadurch trocken bleibt, wäh  rend der ganze übrige Teil der Rompresse  ins erhitzte Wasser eingetaucht ist.     Ist    die  Rompresse genügend mit heissem Wasser ge  sättigt, so wird die Handkurbel 30     in    um  gekehrtem Sinne gedreht, so     dass.    die Walzen  25 und 2.6 die Rompresse auspressen und  nach oben     befördern.    Dabei wird das Was  ser grösstenteils aus der Rompresse     entfernt,     wobei dieselbe warm bleibt.

   Das obere Ende  der Kompresse, das beim     Eintauchen    dersel  ben nur bis zu den Walzen 25 und 2.6 ge  langt, bleibt trocken und wird     zufolgedessen     auch nicht erhitzt. Die Kompresse kann also  an diesem Ende gut erfasst werden.  



  Die auf     vorbeschriebene    Art     behandelten     Kompressen sind nach dem Auspressen wär  mer und bleiben daher nach ihrem Auflegen      auf den     Körper    auch länger warm, als die  von Hand ausgewundenen Kompressen, weil  die Einrichtung das Auspressen des Wassers  schneller und im erwärmten Behälter be  sorgt. Auch ist ein Anfassen der heissen  Kompressen mit den Händen erübrigt. Au  sserdem erfolgt das Auspressen gründlicher  als beim     Auswinden,    was von Vorteil ist, da  die Abkühlung bei gut     ausgepressten    Kom  pressen weniger rasch vor sich geht als bei  solchen, die noch viel Wasser enthalten.

   Fer  ner ist die Wirkung gut     ausgepresster    Kom  pressen auf .die Haut auch günstiger.  



  Die     Lagerung    der Walzen 25 und 26 in  den Trägern 28 erlaubt den ersteren, die vor  nehmlich aus Gummi oder aus Aluminium  bestehen und in letzterem Falle mit Vorteil  gerillt oder     rändriert    sind, sich den Dicken  der verschiedenen Kompressen anzupassen,  ohne dass dadurch das Auspressen letzterer  irgendwie beeinträchtigt wird.  



  Wird der Behälter 18 in den Wasserbe  hälter 1 eingesetzt und mit dem Deckel 23  abgeschlossen     (Fig.    2 und 6), so ist die Ein  richtung als     Inhalierapparat    verwendbar, in  dem die zum Erzeugen des     Inhalierdampfes     notwendigen Kräuter oder dergleichen in  den Behälter 18 eingefüllt werden. Das im  Behälter 1 befindliche Wasser reicht bis zum  Behälter 18 hinauf, so dass die Kräuter im  Wasser liegen. Durch Erhitzen des Wassers  mittelst der Heizkörper 3 wird der Inhalier  dampf erzeugt und kann durch das Rohr 33  ausströmen.  



  Zum Auskochen von ärztlichen Instru  menten wird     folgendermassen    vorgegangen:  Die auszukochenden Instrumente werden  in den Behälter 18 gelegt, der im Wasser  des Behälters 1 liegt. Letzterer wird durch  Aufsetzen des Deckels 24 abgeschlossen.    Durch Erhitzen des Wassers     bis    auf den       Siedepunkt    mittelst der Heizkörper 3 wer  den,     dann    die Instrumente ausgekocht,     bezw.     von     Unreinigkeiten    befreit.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zum Warmbefeuchten und Auspressen von Kompressen, zum Auskochen von ärzt lichen. Instrumenten und zum Inhalieren verwendbare Einrichtung, gekennzeichnet durch einen elektrisch heizbaren Wasser behälter, einen in diesen einzusetzenden Be hälter mit durchlochtem Boden und drei ver schiedene, je nach der Verwendung der Ein- richtung einzeln auf den Wasserbehälter aufzusetzende und diesen abschliessende Deckel, von denen der eine zwei nebenein- anderliegende Walzen trägt, die mit ihren Achsen in zwei Trägern des Deckels gelagert sind,
    und zwar die eine verschiebbar und die andere unverschiebbar, wobei die verschieb bare Walze durch Zugfedern an die unver- schiebbare Walze angepresst wird, die auf ihrem einen durch die Stirnwand des Deckels herausragenden Achsenende eine Handkurbel trägt, und der Deckel über den Walzen eine Öffnung besitzt,
    während der zweite Deckel mit einem um die eigene Achse drehbaren Ausströhmrohr ausgerüstet ist, wobei diese beiden Deckel eine Dichtung tragen und seitliche Lappen besitzen, in welche die am Wasserbehälter angeordneten Spannorgane einzugreifen und die Deckel auf den. Wasser behälter zu pressen bestimmt sind, während der dritte Deckel lose auf denselben aufzu setzen ist.
CH187535D 1937-05-11 1935-12-23 Zum Warmbefeuchten und Auspressen von Kompressen, zum Auskochen von ärztlichen Instrumenten und zum Inhalieren verwendbare Einrichtung. CH187535A (de)

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