CH187540A - Verfahren zur Herstellung einer Verbindung einer Barbitursäure. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Verbindung einer Barbitursäure.

Info

Publication number
CH187540A
CH187540A CH187540DA CH187540A CH 187540 A CH187540 A CH 187540A CH 187540D A CH187540D A CH 187540DA CH 187540 A CH187540 A CH 187540A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
compound
barbituric acid
preparation
acid
melting point
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Fabri Chemisch-Pharmazeutische
Original Assignee
Taeschner Chemisch Pharmazeuti
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Taeschner Chemisch Pharmazeuti filed Critical Taeschner Chemisch Pharmazeuti
Publication of CH187540A publication Critical patent/CH187540A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D239/00Heterocyclic compounds containing 1,3-diazine or hydrogenated 1,3-diazine rings
    • C07D239/02Heterocyclic compounds containing 1,3-diazine or hydrogenated 1,3-diazine rings not condensed with other rings
    • C07D239/24Heterocyclic compounds containing 1,3-diazine or hydrogenated 1,3-diazine rings not condensed with other rings having three or more double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D239/28Heterocyclic compounds containing 1,3-diazine or hydrogenated 1,3-diazine rings not condensed with other rings having three or more double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, directly attached to ring carbon atoms
    • C07D239/46Two or more oxygen, sulphur or nitrogen atoms
    • C07D239/60Three or more oxygen or sulfur atoms
    • C07D239/62Barbituric acids
    • C07D239/64Salts of organic bases; Organic double compounds

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


  Verfahren zur     Herstellung    einer     Verbindung    einer     Barbitnrsäure.       Gegenstand der Erfindung bildet ein Ver  fahren zur Herstellung einer Verbindung einer       Barbitursäure,    welches dadurch gekennzeich  net ist, dass man 2     Mol        5.5-Diäthylbarbitur-          säure    auf 1     Mol        a-Bromisovalerylbarnstoff     einwirken lässt, zum Beispiel zweckmässiger  weise durch Zusammenschmelzen der Kom  ponenten.  



  Verbindungen zwischen     Barbitursäuren     und Harnstoffen waren bisher nicht bekannt.  Es ist zweckmässig beim Zusammen  schmelzen der Komponenten darauf zu ach  ten, dass die Schmelze keine höhere Tempe  ratur erreicht, als etwa dem Schmelzpunkt  des höher schmelzenden Anteils entspricht,  da sonst leicht eine Zersetzung der Verbindung  eintritt.  



  Dass es sich bei dem Endprodukt des  vorliegenden Verfahrens tatsächlich um eine  chemische Verbindung und nicht nur um  eine Mischung handelt, ergibt sich aus fol  gendem:    Aus     denn    erfindungsgemäss erhaltenen  Produkt lassen sich die einzelnen Ausgangs  stoffe durch Lösungsmittel nicht herauslösen.  Bei mehrfachem     Umkristallisieren    zeigen die  einzelnen Fraktionen einen praktisch unver  änderten Schmelzpunkt. Bei den Lösungs  versuchen wurde auch gefunden, dass die  Löslichkeit der neuen Verbindung erheblich  über der Löslichkeit der einzelnen Bestand  teile liegt. Besonders auffallend ist die Lös  lichkeit des neuen Produktes in Chloroform.

    <I>Beispiel:</I>  368 Gewichtsteile (2     Mol)        5.5-Diäthyl-          barbitursäure    werden mit 223 Gewichtsteilen  (1     Mol)        a-Bromisovalerylharnstoff    innig ge  mischt. Die Mischung wird in einem     Ölbad     unter Umrühren erhitzt, wobei die     Badtem-          peratur    zunächst auf 165   C gebracht wird.  Dann wird langsam auf etwa<B>170'</B> C ge  steigert und auf dieser Höhe gelassen, bis  die Mischung vollkommen geschmolzen ist.  Eine wesentliche Überschreitung dieser Tem-           peratur    ist nicht empfehlenswert, da dann  die Schmelze leicht eine gelbliche Farbe  annimmt.  



  Das Reaktionsgefäss soll bis zur Höhe der  Schmelze in das Bad eintauchen. Die Schmelze  wird nunmehr in eine Schale gegossen und  nach dem Erstarren gemahlen. Das aus  2     Mol        5.5-Diäthylbarbitursäure    und 1     Mol          a-Bi-omisovalerylharnstoff    erhaltene Produkt  besitzt einen Schmelzpunkt von 164-168 o C.  (164-166"     C.)    Es ist leicht löslich in Al  kohol und Äther, besonders leicht löslich in  Chloroform und bildet aus heissem, verdünn  tem 20-30     o/oigem    Alkohol mikrokristalline,  prismatische Nadeln.  



  Die Analyse ergibt die Formel:       C22H8508N6Br     berechnet     Br    - 13,5 0%, gefunden 13,2 %.  Bei der Nachprüfung ergab sich ferner,  dass dieser Verbindung eine neuartige Wir  kung in therapeutischer Hinsicht zukommt.  Die Verbindung zeigt nämlich nicht die den  bekannten     Barbitursäureabkömmlingen    eige  nen Nebenwirkungen. Sie besitzt als Schlaf  mittel eine bedeutend geringere Giftigkeit  im Verhältnis zu dem entsprechenden     Bar-          bitursäureabkömmling,    was sich im Aus  bleiben von Benommenheit und Müdigkeit  am folgenden Tage äussert. Sie soll daher    in erster Linie als Schlaf- und Beruhigungs  mittel Verwendung finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer Verbin dung einer Barbitursäure, dadurch gekenn zeichnet, dass man 2 Mol 5.5-Diäthylbarbi- tursäure auf 1 Mol a-Bromisovalerylbarnstoff einwirken lässt. Das aus 2 Mol 5.5-Diäthylbarbitursäure und I Mol a-Bromisovalei-ylharnstoff erhaltene Produkt besitzt einen Schmelzpunkt von 164 bis 168 o C.
    (164-166 o C.) Es ist leicht löslich in Alkohol und Äther, besonders leicht löslich in Chloroform und bildet aus heissem, verdüntem 20-30 o;oigem Alkohol mikrokristalline, prismatische Nadeln. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Komponenten zusammenschmilzt. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Temperatur der Schmelze unterhalb des Schmelzpunktes des höher schmelzenden Anteils gehalten wird.
CH187540D 1935-11-05 1935-11-05 Verfahren zur Herstellung einer Verbindung einer Barbitursäure. CH187540A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH187540T 1935-11-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH187540A true CH187540A (de) 1936-11-15

Family

ID=4435082

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH187540D CH187540A (de) 1935-11-05 1935-11-05 Verfahren zur Herstellung einer Verbindung einer Barbitursäure.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH187540A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1082273B (de) Verfahren zur Herstellung von gegebenenfalls veresterten 3, 5-disubstituierten 4-Oxybenzoesaeuren
DE1518289A1 (de) Neue quaternaere Ammoniumsalze mit desinfizierender Wirkung und Verfahren zur Herstellung derselben
CH187540A (de) Verfahren zur Herstellung einer Verbindung einer Barbitursäure.
DE2238304C3 (de) (Choleretisch wirksame) Ester bzw. Salze von Dehydrocholsäure, Verfahren zu ihrer Herstellung und diese Verbindungen enthaltende Arzneipräparate
DE2624177A1 (de) Verfahren zur herstellung von m-benzoylhydratropsaeure
DE1768582C3 (de)
DE1186846B (de) Verfahren zur Herstellung von 2, 6-Dichlorbenzonitril
DE806458C (de) Verfahren zur Herstellung von Cumarinen
DE630393C (de) Verfahren zur Darstellung von Acylderivaten der Octahydrofollikelhormone
DE752371C (de) Verfahren zur Herstellung von Enolaethern von 3-Ketosteroiden
DE714573C (de) Verfahren zur Einfuehrung von Arylgruppen in ª‡,ª‰-ungesaettigte Carbonylverbindungen und deren Derivate
AT163638B (de) Verfahren zur Herstellung von Methylchlorphenoxyalkylcarbonsäureverbindungen
DE2263880B2 (de) Hemisuccinate von dl-, d- oder 1-Allethrolon sowie deren Ephedrinsalze und Verfahren zur Aufspaltung von dl-Allethrolon
DE859617C (de) Verfahren zur Herstellung von tetracyclischen Derivaten der Sterinreihe
DE591937C (de) Verfahren zur Darstellung von Arsenverbindungen der Chinolinreihe
DE414190C (de) Verfahren zur Darstellung von Zitronensaeuretribenzylester
DE724268C (de) Verfahren zur Herstellung eines reinen ª‡-Tokopherolesters bzw. von reinem ª‡-Tokopherol
DE575470C (de) Verfahren zur Darstellung von C, C-disubstituierten Derivaten der Barbitursaeure
DE764747C (de) Verfahren zur Herstellung von Derivaten des Androstandiols-3, 17 und des Androstendiols-3, 17
DE537767C (de) Herstellung von Acridyl-9-carbaminsaeureestern
DE113762C (de)
DE868603C (de) Verfahren zur Darstellung von Dihydrolysergsaeurehydrazid und Dihydroisolysergsaeurehydrazid
CH305891A (de) Verfahren zur Darstellung von Isonicotinsäurehydrazid.
AT126375B (de) Verfahren zur Darstellung von Verbindungen mit hydrierten Ringsystemen.
DE881039C (de) Verfahren zur Herstellung des Pentaerythrit-dichlorhydrin-monoschwefligsaeureesters