CH187565A - Vorrichtung zum Verhindern des Beschlagens und Vereisens der Fensterscheiben, insbesondere der Windschutzscheibe von Fahrzeugen. - Google Patents

Vorrichtung zum Verhindern des Beschlagens und Vereisens der Fensterscheiben, insbesondere der Windschutzscheibe von Fahrzeugen.

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CH187565A
CH187565A CH187565DA CH187565A CH 187565 A CH187565 A CH 187565A CH 187565D A CH187565D A CH 187565DA CH 187565 A CH187565 A CH 187565A
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  Vorrichtung zum Verhindern des     Beschlagens    und     Vereisens    der     Fensterscheiben,          insbesondere    der Windschutzscheibe von Fahrzeugen.    Um das Beschlagen und Vereisen von  Fensterscheiben, insbesondere der Wind  schutzscheibe von Fahrzeugen, zu verhin  dern, hat man Doppelfenster angeordnet und  in deren Zwischenraum     erwärmte    Luft oder  Gase eingeleitet.

   Um die Mängel der orts  festen Doppelfenster zu beseitigen, hat man  auf die Fensterscheibe in     Abstand    eine Glas  scheibe in luftdicht abschliessendem Rahmen  aufgesetzt und aus dem Zwischenraum zwi  schen den beiden Glasscheiben die Luft mit  tels einer Luftpumpe durch ein     Lauftabsaug-          ventil        herausgesaugt,    so dass ein luftverdünn  ter Raum entstand, welcher einmal das Be  schlagen oder Vereisen der Fenster verhin  dern soll und der zum andern dazu dient, die       Frostschutzscheibe    durch den     äussern    Luft  druck an der Fensterscheibe festzuhalten.

   Bei  diesen bekannten Vorrichtungen besteht der  Nachteil, dass es schwer ist, die     bestmög-          lichste    Luftverdünnung zu erzielen.  



  Wird nämlich zu-viel Luft abgesaugt, so  besteht die Gefahr, dass die Glasscheiben    durch den äussern     Luftdruck    zerbrochen wer  den;     wird    dagegen zu wenig Luft ,abgesaugt,  so kann die     Frostschutzscheibe    durch die Er  schütterungen während der     Fahrt    leicht ab  fallen.  



  Die     Erfindung    betrifft eine Vorrichtung  zum     Verhindern    des     Beschlagens    und     Ver-          eisens    der     Fensterscheiben,    insbesondere der  Windschutzscheibe von Fahrzeugen, be  stehend aus einer auf die Fensterscheibe mit  Abstand luftdicht aufgesetzten Glasscheibe  mit     Luftabsaugeventil    und das Neue besteht  darin, dass die Aufsatzglasscheibe mit einer  Vorrichtung ausgerüstet ist, welche ermög  licht, durch Absaugen der Luft mittels einer  Luftpumpe eine gewünschte     Luftverdünnung     im Raum     zwischen    den beiden Scheiben her  stellen zu können.  



  Das Absaugen der Luft     kann    solange be  trieben werden, bis die Sicherungsvorrich  tung, die zum Beispiel solcher Art ist, dass  sie der Festigkeit der Glasscheiben entspre  chend     abzustimmen    ist,     in    Tätigkeit     tritt         und die     gewünschte        Luftverdünnung    erken  nen lässt. Die     Luftverdünnung    ist dann der  art, dass die - Scheiben weder vom     äussern     Luftdruck eingedrückt werden, noch abfallen       können.     



  Durch die     Luftverdünnung    im Zwischen  raum     wird    das Anlaufen     und    Vereisen der       innern    Scheiben bei geschlossenem Wagen  verhindert und so kann sowohl für den Fah  rer selbst, als auch für die Mitfahrer jeder  zeit mit leichter Mühe an jedem Wagen  fenster eine     Durchsicht    geschaffen werden.  Durch Öffnung     eines    der Ventile, wodurch       Luft    in den     Zwischenraum        einströmt,    kön  nen die Schutzscheiben, ohne irgendwelche  Spuren zu hinterlassen, wieder abgenommen  werden.  



       In    der Zeichnung ist ein     Ausführungsbei-          spiel    der Erfindung dargestellt, und zwar  zeigen:     -          Fig.    1 die     Vorrichtung    in     Verbindung     mit der Windschutzscheibe eines Kraft  wagens,       Fig.    2 einen Aufriss,       Fig.    3 und 4 je     einen        Längsschnitt,    ver  grössert.  



  Die veranschaulichte     Vorrichtung        besteht     aus einer Glasscheibe     a,    die mit einer saug  fähigen Gummieinfassung b versehen ist,  durch welche die Scheibe     a    in einem Abstand  von der Windschutzscheibe c oder einem der  Wagenfenster gehalten wird. In je einer       Durchbohrung    der Glasscheibe a ist ein Luft  absaugventil d, sowie eine Sicherheitsvorrich  tung e,     zum    Beispiel ein     Sicherheitsventil,     luftdicht     abschliessend    eingesetzt.

   Die Glas  scheibe a wird an der     Innenseite    der Wind  schutzscheibe c, ungefähr     in    der     Mitte    des  Gesichtsfeldes des Fahrers, mit leichtem  Druck festgehalten, bis     mittels    einer an das  .Ventil d angeschraubten Saugpumpe ein Teil  der Luft aus dem Raum f zwischen den bei  den Scheiben a, c abgesaugt ist. Bei     zu    star  ker Luftentleerung öffnet sich, um ein  Platzen der Scheiben zu     verhindern,    das Ven  til e, so dass eine stets gleichmässige Luftver-         dünnung    erzielt wird.

   Statt eines Ventils e       kann    auch ein Vakuummeter angeordnet wer  den, das mit dem Raum f in     Verbindung     steht.  



       Infolge    der Luftverdünnung im     Zwischen-          raum    f     wird    die     Scheibe    a fest gegen die  Scheibe c gedrückt und durch den Ring     b',     dessen     Dichtungsseite    vorteilhaft     gerundet     ist, luftdicht abgeschlossen, so dass sie     unbe-          wegbar    festgehalten     wird.    Zur     Sicherung    der  Scheibe<I>a</I> können an der     Einfassung   <I>b</I> La  schen g, Ösen oder dergleichen, angebracht  sein,

   so dass die Scheibe in geeigneter Weise  mit dem Rahmen des Fensters     verbunden     werden kann.  



  Durch die Vorrichtung wird     ein    Nieder  schlagen der in der Luft eines geschlossenen,       eventuell        geheizten    Wagens     befindlichen     Feuchtigkeit wirksam an den Sichtstellen       verhindert,    so dass- sowohl für den Fahrer  selbst als auch für die Insassen des     Wagens     die     Aussieht    freigehalten     wird.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Verhindern des Be- schlagens und Vereisens der Fensterscheiben, insbesondere der Windschutzscheibe von Fahrzeugen, bestehend aus einer auf die Fensterscheibe mit Abstand luftdicht aufge setzten Glasscheibe mit Luftabsaugventil, da durch gekennzeichnet, dass die Glasscheibe (a) mit einer Vorrichtung (e) ausgerüstet ist, welche ermöglicht, durch Absaugen der Luft mittels einer Luftpumpe eine gewünschte Luftverdünnung im Raum (f)
    zwischen den beiden Scheiben<I>(c,</I> a) herstellen zu können. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Vorrich tung (e) ein Sicherheitsventil ist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Vorrich- tung (e) ein Vakuummeter ist.
CH187565D 1935-01-22 1936-01-10 Vorrichtung zum Verhindern des Beschlagens und Vereisens der Fensterscheiben, insbesondere der Windschutzscheibe von Fahrzeugen. CH187565A (de)

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CH187565D CH187565A (de) 1935-01-22 1936-01-10 Vorrichtung zum Verhindern des Beschlagens und Vereisens der Fensterscheiben, insbesondere der Windschutzscheibe von Fahrzeugen.

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