CH187575A - Getriebeschalteinrichtung für Motorräder. - Google Patents

Getriebeschalteinrichtung für Motorräder.

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CH187575A
CH187575A CH187575DA CH187575A CH 187575 A CH187575 A CH 187575A CH 187575D A CH187575D A CH 187575DA CH 187575 A CH187575 A CH 187575A
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CH
Switzerland
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lever
foot
shift
gear
gear shifting
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Application number
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English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Auto Union
Original Assignee
Audi Ag
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  • Arrangement Or Mounting Of Control Devices For Change-Speed Gearing (AREA)
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  • Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)

Description


      Getriebeschalteinrichtung    für Motorräder.    Von einer     Getriebeschalteinrichtung    für  Motorräder, sei es eine Hand- oder eine Fuss  schaltvorrichtung, wird verlangt, dass sie sich  rasch, mühelos und sicher schalten lässt. Bei  der     Handschaltvorrichtung    muss der Fahrer  beim Schalten die Lenkstange mit der rechten  Hand gänzlich loslassen, während er mit der  linken den Kupplungsgriff anzieht. Der Augen  blick des     Schaltens    ist daher in diesem Falle  stets ein Augenblick der Unsicherheit.  



  Schon seit längerer Zeit werden - aus  diesem Grunde für Rennzwecke und Ge  ländesport     Fussschaltvorrichtungen    verwendet.  Ihr Hauptvorteil liegt darin, dass es dem  Fahrer möglich ist, den Gangwechsel vorzu  nehmen, ohne dabei die Lenkstange mit einer  Hand loszulassen. Die     Fussschaltvorrichtung,     sowohl die     einhebelige    als auch die     zwei-          hebelige,    lässt sich sicherer, bequemer und  schneller schalten als jede andere Schalt  vorrichtung. Das macht sich besonders bei  Kurvenfahrten, schwierigen Streckenfahrten  und Rennfahrten bemerkbar.    Demgegenüber weist die     Fussschaltvor-          richtung    aber auch einige wesentliche Nach  teile auf.

   So kann jeweils nur eine Gangstufe  durch Treten des Fusshebels geschaltet wer  den. Will man zum Beispiel vom 4. auf den  1. Gang zurückschalten, beispielsweise bei  Rennen um zu bremsen, so ist man gezwun  gen, den Schalthebel dreimal zu betätigen,  was lange dauert. Beim Anfahren ist es  schwierig, festzustellen, ob ein Gang und  welcher Gang zurzeit eingeschaltet ist, da  der Fussschalthebel stets in seine Ruhestel  lung zurückgeht. Auch der Tourenfahrer, der  seine Maschine nicht allzu oft benutzt, wird  sich in manchen Fällen nicht mit der     Fuss-          sohaltvorrichtung    zurechtfinden, da er nicht  sieht, welcher Gang jeweils eingeschaltet ist.

    Bei Fahrten auf unwegsamem Gelände; zum  Beispiel zu Sportzwecken, ist es vielfach erfor  derlich, beide Beine zum Abfangen und Ab  stützen der Maschine zu Hilfe zu nehmen,  so dass dann ein Schalten mit dem Fusshebel  unmöglich ist.     _         Die Nachteile der bekannten Getriebe  schalteinrichtungen sollen durch die vorlie  gende Erfindung beseitigt werden. Zu diesem  Zweck sind eine Fuss- und eine     Handschalt-          vorrichtung    vorhanden, die durch ein Ge  stänge verbunden sind.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes veran  schaulicht.  



       Fig.    1 zeigt eine vereinigte Fuss- und       Handschaltvorrichtung    an einem Motorrad in  Ansicht von der Seite;     Fig.    2 und 3 zeigen  das     Klinkengesperre    der     Fussschaltvorrichtung     im Schnitt.  



  Der Fussschalthebel 1 betätigt das     Klin-          kengesperre    2 mit dem     Übertragungshebel    3.  Der     übertragungshebel3    ist mit dem Getriebe  schalthebel 4 durch eine Stange 5 verbunden.  Die     Handschaltvorrichtung    ist am Tank an  geordnet und besteht aus dem Handschalt  hebel 6, dem Übertragungshebel 7 und dem  Schaltsegment B. Der Übertragungshebel 7  ist mit dem Getriebeschalthebel     .1    durch eine  Stange 9 gekuppelt, wodurch die zwangs  läufige Verbindung der     Fussschaltvorrichtung     mit der     Handschaltvorrichtung    erreicht ist.  



  In     Fig.2    ist ein     glinkengesperre    dar  gestellt, wie es zweckmässig für die Fuss  schaltvorrichtung zur Anwendung kommt.  Die     Schaltknaggen    10 stehen in Ruhestellung  des Fussschalthebels 1 ausser Eingriff mit  den Zähnen 11 der mit dem Übertragungs  hebel 3 aus einem Stück bestehenden Schalt  scheibe 12. Die     Knaggen    10 sind mittels der  Bolzen 13 auf dem Schaltkörper 14 befestigt.  Sie sind um die Bolzen 13 drehbar und  durch die Feder 15 belastet. Die Bolzen 16  stehen fest und dienen zur Führung der       Knaggen.    Der Schaltkörper 14 dreht sich um  die feststehende Achse 17.

   Wird der mit dem  Schaltkörper 14 verschraubte Fussschalthebel  1 betätigt, so kommen die     Knaggen    10 nach  geringem Leerlauf in     Eingriff    mit den Zähnen  11 der Schaltscheibe 12 und verdrehen den  Übertragungshebel 3. Nach Beendigung des  Schaltvorganges wird der Fussschalthebel 1  durch eine beispielsweise auf der Achse 17  angeordnete, in der Zeichnung nicht darge-    stellte     Rückholfeder    in die Ruhestellung zu  rückgebracht.

   Bei Betätigung     des    Handschalt  hebels 6 wird dagegen wohl der Übertragungs  hebel 3 mitgenommen, der Fussschalthebel 1  bleibt jedoch in Ruhe.     Fig.    3 zeigt im Ge  gensatz zu     Fig.    2 ein     Gesperre,    wie es bei  Motorrädern zur Verwendung kam, die nur  mit einer     Fussschaltvorrichtung    ausgerüstet  waren. Bei diesem     Gesperre    stehen die     Knag-          gen    10 auch in der Ruhestellung des Fuss  schalthebels 1 in Eingriff mit den Zähnen 11  der Schaltscheibe 12.

   Das hat zur Folge,  dass nicht nur der Fussschalthebel 1 beim  Schalten den Übertragungshebel 3 mitnimmt,  sondern umgekehrt auch der Fussschalthebel 1  bei Betätigung des Übertragungshebels 3  mitgenommen wird.  



  Der Handschalthebel 6 ist also so mit der       Fussschaltvorrichtung    gekuppelt, dass er je  weils den mit dem Fussschalthebel eingestell  ten Gang auf dem mit der Gangbezeichnung  versehenen Segment 8 anzeigt. Wenn der  Fahrer; beispielsweise bei Geländesport, ver  hindert ist, die     Fussschaltvorrichtung    zu ge  brauchen, so kann er den Handschalthebel  benutzen. Will der Fahrer, um zu bremsen,  vom 4. auf den 1. Gang zurückschalten, was  eine dreimalige Fussbetätigung erfordern  würde, so benutzt er den Handschalthebel 6,  mit dem er durch einmaliges Schalten vom  4. direkt auf den 1. Gang gelangen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Getriebeschalteinrichtung für Motorräder, gekennzeichnet durch eine Fuss- und eine Handschaltvorrichtung, die durch ein Ge stänge verbunden sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. C'xetriebeschalteinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Fussschaltvorrichtung solcher Art ist, dass bei Betätigung des Fussschalthebels der zum Getriebe führende Übertragungshebel und der damit verbundene Handschalt hebel betätigt werden, während der Fuss schalthebel bei Betätigung des Hand schalthebels in Ruhe bleibt.
    Z. Getriebeschalteinrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schaltknaggen der Fussachaltvorrichtung in Ruhestellung des Fussschalthebels nicht in Eingriff mit den Zähnen der Schaltscheibe stehen. 3. Getriebeachalteinrichtung nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Hand schalthebel den mit dem Fussschalthebel eingestellten Gang auf einem mit der Gangbezeichnung versehenen Segment an zeigt.
CH187575D 1934-08-10 1935-08-05 Getriebeschalteinrichtung für Motorräder. CH187575A (de)

Applications Claiming Priority (2)

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DE187575X 1934-08-10
DE10235X 1935-02-01

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CH187575A true CH187575A (de) 1936-11-15

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CH187575D CH187575A (de) 1934-08-10 1935-08-05 Getriebeschalteinrichtung für Motorräder.

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CH (1) CH187575A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1210702B (de) * 1961-12-30 1966-02-10 Heinkel Ag Ernst Getriebeschaltvorrichtung fuer Zweiradmotor-fahrzeuge mit Fussgangschaltung und zusaetzlicher Handgangschaltung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1210702B (de) * 1961-12-30 1966-02-10 Heinkel Ag Ernst Getriebeschaltvorrichtung fuer Zweiradmotor-fahrzeuge mit Fussgangschaltung und zusaetzlicher Handgangschaltung

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