CH187756A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Metallbronzen. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Metallbronzen.Info
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Description
Verfahren und Vorrichtung Herstellung von Metallbronzen. Seit langem sind Verfahren zur Herstel lung von Metallbronzen bekannt, welche im wesentlichen dadurch gekennzeichnet sind, dass grob zerteiltes Metall gepocht oder ge stampft wird, wobei eine immer feinere Zer teilung des b1etalles und Überführung des selben in Flitterform erreicht wird. Alle diese Verfahren beanspruchten sehr erheb liche Energiemengen, sind also vergleichs weise umständlich und teuer.
Das Verfahren (und die Vorrichtung) nach der vorliegenden Erfindung umgeht den Pochprozess und erreicht in einem Arbeits gange, was bei den bisherigen Verfahren nur durch mehrere Arbeitsgänge ermöglicht wurde.
Das Verfahren nach der Erfindung besteht darin, dass flüssiges Metall vermit tels eines zerstäubenden Mediums, zum Bei spiel Pressluft oder hochgespannten Dampf, zerstäubt wird, und zwar in der Weise, dass der Strahlkegel, ein Gemisch von zerteiltem Metall und Pressmedium, gegen eine ge kühlte, hochglanzpolierte Metallfläche, zweak- mässig ;gegen eine Stahlplatte, gerichtet wird. Durch den Anprall werden die beim Ver lassen der Düse kugelförmigen Teilchen platt gedrückt und nehmen hierbei Flitterform an.
Der Grad der Feinheit hängt innerhalb ge wisser Grenzen von verschiedenen Faktoren ab, nämlich: a) vom Druck des zerstäubenden Mediums, b) von der Spritzdistanz, c) von der spezifischen Viskosität des be treffenden Metalles.
Je höher der Druck, oder anders gesagt, je grösser die Kraft ist, mit welcher die Teil chen auftreffen, umso feiner ist das erhaltene Flitterprodukt (das heisst die Bronze).
Die bisherigen Beobachtungen und Erfah rungen haben .gezeigt, dass für die Erzielung eines feinkörnigen Produktes ein Druck von 15 bis 20 Atm. ausreichend ist. Um ein Haf ten der auftreffenden Metallteilchen zu ver meiden, wird die Metallfläche, beispielsweise eine Stahlplatte, in geeigneter Weise .ge kühlt, zum Beispiel mit einem die Rückseite der Platte bespülenden Wasserstrahl.
Die konkreten Massnahmen für eine fabrikato- rische Einrichtung sind innerhalb weiter Grenzen veränderlich. Vorteilhaft ist die Blasdüse so eingerichtet,:dass ihr das Druck medium konzentrisch zugeführt wird.
Es mag nebenbei erwähnt werden, .dass sich zum Beispiel auch mit der sogenannten Metalli- satorpistole ohne weiteres auf die angegebene Weise Metallflitter herstellen lassen; auch in diesem Falle wird Metall verflüssigt, zer stäubt und unter hohem Druck gegen eine zu diesem Zweck polierte Metallfläche ge schleudert. Praktisch kommt :dieses Verfah ren allerdings nicht in Frage, aus dem ein fachen Grunde, weil das Ausgangsmaterial, Metalldraht, zu teuer ist und überdies der Nutzeffekt der Vorrichtung zu wünschen übrig lässt.
Es mag noch darauf hingewiesen werden, da.ss bei einzelnen zu zerstäubenden Metallen beidseitig ,glänzende Metallflitter erhalten werden, bei andern Metallen ist der Hoch glanz nur einseitig, nämlich nur auf der Auf prallseite. Die Metallflitter nehmen also die Politur der Metallfläche, .gegen die der -Strahl geschleudert wird, an, wogegen die andere Seite der Teilchen mehr oder weniger matt bleibt.
Im Gegensatz zu den bisherigen Ver fahren besteht erfahrungsgemäss bei der Fabrikation von Metallbronzen nach der Er findung keine Explosionsgefahr; dar heisst die Bronzen (insbesondere Aluminium) zei gen auch bei feinster Körnung keine pyro- phoren Eigenschaften.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRÜCHE:</B> I. Verfahren zur Herstellung von sogenann ten Metallbronzen, dadurch gekennzeich net"dass flüssiges Metall vermittelst eines zerstäubenden Mediums zerteilt und dass ,der,Strahlkegel von zerteiltem Metall auf eine hochglanzpolierte, gekühlte Metall fläche gerichtet wird.II. Vorrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, zur Her stellung von Metallbronzen, gekennzeich net durch ,eine Blasdüse zum Zerstäuben des flüssigen Metallstrahls und durch eine hochglanzpolierte Metallfläche, auf die der 8trahlkegel .gerichtet ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass als zerstäuben des Medium Pressluft verwendet wird. 2.Verfahren nach Patentanspruch I, da- ,durch gekennzeichnet, dass als zerstäuben des Medium Dampf verwendet wird. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch II, .da durch gekennzeichnet, dass das zerstäu bende Medium der Blasdüse konzentrisch zugeführt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH187756T | 1935-11-07 |
Publications (1)
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| CH187756A true CH187756A (de) | 1936-11-30 |
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|---|---|---|---|
| CH187756D CH187756A (de) | 1935-11-07 | 1935-11-07 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Metallbronzen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH187756A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE949858C (de) * | 1940-06-19 | 1956-09-27 | Norddeutsche Affinerie | Verfahren zur Herstellung von Pulvern aus Schmelzen von Metallen oder Metallegierungen |
| DE950422C (de) * | 1940-06-19 | 1956-10-11 | Norddeutsche Affinerie | Verfahren zum Herstellen feiner Metallpulver |
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1935
- 1935-11-07 CH CH187756D patent/CH187756A/de unknown
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| DE949858C (de) * | 1940-06-19 | 1956-09-27 | Norddeutsche Affinerie | Verfahren zur Herstellung von Pulvern aus Schmelzen von Metallen oder Metallegierungen |
| DE950422C (de) * | 1940-06-19 | 1956-10-11 | Norddeutsche Affinerie | Verfahren zum Herstellen feiner Metallpulver |
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