CH187756A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Metallbronzen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Metallbronzen.

Info

Publication number
CH187756A
CH187756A CH187756DA CH187756A CH 187756 A CH187756 A CH 187756A CH 187756D A CH187756D A CH 187756DA CH 187756 A CH187756 A CH 187756A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
metal
atomizing
medium
bronzes
production
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ulrich Dr Schoop Max
Bosshard Fritz
Original Assignee
Ulrich Dr Schoop Max
Bosshard Fritz
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ulrich Dr Schoop Max, Bosshard Fritz filed Critical Ulrich Dr Schoop Max
Publication of CH187756A publication Critical patent/CH187756A/de

Links

Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22—CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22F—WORKING METALLIC POWDER; MANUFACTURE OF ARTICLES FROM METALLIC POWDER; MAKING METALLIC POWDER; APPARATUS OR DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR METALLIC POWDER
    • B22F9/00—Making metallic powder or suspensions thereof
    • B22F9/02—Making metallic powder or suspensions thereof using physical processes
    • B22F9/06—Making metallic powder or suspensions thereof using physical processes starting from liquid material
    • B22F9/08—Making metallic powder or suspensions thereof using physical processes starting from liquid material by casting, e.g. through sieves or in water, by atomising or spraying
    • B22F9/082—Making metallic powder or suspensions thereof using physical processes starting from liquid material by casting, e.g. through sieves or in water, by atomising or spraying atomising using a fluid

Landscapes

  • Manufacture Of Metal Powder And Suspensions Thereof (AREA)

Description


  Verfahren und     Vorrichtung    Herstellung von Metallbronzen.    Seit langem sind Verfahren zur Herstel  lung von Metallbronzen bekannt, welche im  wesentlichen dadurch gekennzeichnet sind,  dass grob zerteiltes Metall gepocht oder ge  stampft wird, wobei eine immer feinere Zer  teilung des     b1etalles    und Überführung des  selben in     Flitterform    erreicht wird. Alle  diese Verfahren beanspruchten sehr erheb  liche Energiemengen,     sind    also vergleichs  weise umständlich und teuer.  



  Das     Verfahren    (und die     Vorrichtung)     nach der vorliegenden Erfindung umgeht den       Pochprozess    und     erreicht    in     einem    Arbeits  gange, was bei den bisherigen Verfahren  nur durch mehrere Arbeitsgänge ermöglicht  wurde.

   Das Verfahren nach der Erfindung       besteht    darin, dass flüssiges Metall vermit  tels eines     zerstäubenden        Mediums,    zum Bei  spiel Pressluft oder hochgespannten Dampf,  zerstäubt wird, und zwar in der Weise, dass  der     Strahlkegel,    ein     Gemisch    von zerteiltem  Metall und     Pressmedium,    gegen eine ge  kühlte, hochglanzpolierte Metallfläche, zweak-    mässig ;gegen eine Stahlplatte, gerichtet wird.  Durch den Anprall werden die beim Ver  lassen der Düse kugelförmigen Teilchen platt  gedrückt und nehmen hierbei     Flitterform    an.

    Der Grad der Feinheit hängt     innerhalb    ge  wisser Grenzen von     verschiedenen    Faktoren  ab, nämlich:  a) vom Druck des     zerstäubenden    Mediums,  b) von der Spritzdistanz,  c) von der     spezifischen    Viskosität des be  treffenden     Metalles.     



  Je höher der Druck, oder anders     gesagt,    je  grösser die Kraft     ist,    mit welcher die Teil  chen auftreffen, umso feiner     ist    das erhaltene       Flitterprodukt    (das heisst die Bronze).  



  Die bisherigen     Beobachtungen    und Erfah  rungen haben     .gezeigt,    dass für die     Erzielung     eines feinkörnigen Produktes ein Druck von  15 bis 20     Atm.    ausreichend     ist.    Um ein Haf  ten der auftreffenden Metallteilchen zu ver  meiden, wird die Metallfläche,     beispielsweise     eine     Stahlplatte,    in     geeigneter    Weise .ge  kühlt, zum Beispiel     mit        einem    die     Rückseite         der     Platte        bespülenden    Wasserstrahl.

   Die  konkreten Massnahmen für eine     fabrikato-          rische        Einrichtung    sind     innerhalb    weiter  Grenzen veränderlich.     Vorteilhaft        ist    die       Blasdüse    so     eingerichtet,:dass    ihr das Druck  medium konzentrisch zugeführt wird.

   Es  mag nebenbei erwähnt werden,     .dass    sich zum  Beispiel auch mit der sogenannten     Metalli-          satorpistole    ohne weiteres auf die angegebene  Weise     Metallflitter    herstellen lassen; auch in  diesem Falle wird Metall verflüssigt, zer  stäubt und     unter    hohem Druck gegen eine  zu diesem Zweck polierte Metallfläche ge  schleudert.     Praktisch    kommt :dieses Verfah  ren allerdings nicht in Frage, aus dem ein  fachen     Grunde,    weil das Ausgangsmaterial,  Metalldraht, zu     teuer    ist und überdies der  Nutzeffekt der Vorrichtung zu wünschen  übrig lässt.  



  Es mag noch darauf hingewiesen werden,       da.ss    bei einzelnen zu zerstäubenden Metallen  beidseitig     ,glänzende        Metallflitter    erhalten  werden, bei andern Metallen     ist    der Hoch  glanz nur einseitig, nämlich nur auf der Auf  prallseite. Die     Metallflitter    nehmen also die  Politur der Metallfläche, .gegen     die    der -Strahl  geschleudert wird, an, wogegen die andere       Seite    der Teilchen mehr oder weniger matt  bleibt.

   Im Gegensatz zu den bisherigen Ver  fahren     besteht    erfahrungsgemäss bei der       Fabrikation    von Metallbronzen nach der Er  findung keine Explosionsgefahr;     dar    heisst    die Bronzen     (insbesondere        Aluminium)    zei  gen auch bei     feinster        Körnung    keine     pyro-          phoren    Eigenschaften.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRÜCHE:</B> I. Verfahren zur Herstellung von sogenann ten Metallbronzen, dadurch gekennzeich net"dass flüssiges Metall vermittelst eines zerstäubenden Mediums zerteilt und dass ,der,Strahlkegel von zerteiltem Metall auf eine hochglanzpolierte, gekühlte Metall fläche gerichtet wird.
    II. Vorrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, zur Her stellung von Metallbronzen, gekennzeich net durch ,eine Blasdüse zum Zerstäuben des flüssigen Metallstrahls und durch eine hochglanzpolierte Metallfläche, auf die der 8trahlkegel .gerichtet ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass als zerstäuben des Medium Pressluft verwendet wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da- ,durch gekennzeichnet, dass als zerstäuben des Medium Dampf verwendet wird. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch II, .da durch gekennzeichnet, dass das zerstäu bende Medium der Blasdüse konzentrisch zugeführt wird.
CH187756D 1935-11-07 1935-11-07 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Metallbronzen. CH187756A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH187756T 1935-11-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH187756A true CH187756A (de) 1936-11-30

Family

ID=4435214

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH187756D CH187756A (de) 1935-11-07 1935-11-07 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Metallbronzen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH187756A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE949858C (de) * 1940-06-19 1956-09-27 Norddeutsche Affinerie Verfahren zur Herstellung von Pulvern aus Schmelzen von Metallen oder Metallegierungen
DE950422C (de) * 1940-06-19 1956-10-11 Norddeutsche Affinerie Verfahren zum Herstellen feiner Metallpulver

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE949858C (de) * 1940-06-19 1956-09-27 Norddeutsche Affinerie Verfahren zur Herstellung von Pulvern aus Schmelzen von Metallen oder Metallegierungen
DE950422C (de) * 1940-06-19 1956-10-11 Norddeutsche Affinerie Verfahren zum Herstellen feiner Metallpulver

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1458080A1 (de) Verfahren sowie Ringlochduese zum Zerstaeuben von Stoffen aus dem Schmelzfluss
CH199855A (de) Spritzdüse zum Zerstäuben von Flüssigkeiten, insbesondere flüssigen Farben.
CH198468A (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von sogenannten Metallbronzen.
DE510367C (de) Duese zum Putzen von Gussstuecken mittels Druckwasserstrahls
DE813360C (de) Verfahren zur Herstellung von UEberzuegen
AT150007B (de) Verfahren zur Mischung gefärbter Körper mit zwei oder mehreren Farbtönen, insbesondere zur Herstellung eines Farbrasters.
AT157253B (de) Unter Verwendung von metallisiertem Dielektrikum aufgebauter Kondensator.
DE253921C (de)
DE741936C (de) Geschweisstes, aus Pressteilen zusammengesetztes Ventilgehaeuse fuer ein Stromlinienventil
CH426439A (de) Verfahren zur Herstellung von Metallpulvern
DE496882C (de) Verfahren zur Herstellung von Pflugscharen aus dreilagigem Verbundblech mit sehr harter Oberflaeche und zaehem, weichem Kern
DE3724297A1 (de) Verfahren zur erzeugung extrem kleiner partikel und anwendung des verfahrens
DE501887C (de) Verfahren zur Herstellung furnierter Metallflaechen
DE403622C (de) Verfahren zur Imitation echter Goldetiketten
AT106192B (de) Verfahren zur Herstellung eines Pflugstreichbrettes.
AT125452B (de) Nickel, Silber, Zinn, Kupfer-Legierungen mit mindestens 90% Kupfergehalt.
AT60629B (de) Verfahren zum Auswalzen von I- und U-Eisen mit parallelflächigen Flanschen in Universalwalzwerken unter Abbiegen der Flanschen.
AT27329B (de) Sandstrahlapparat.
DE441111C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Brikettiergut
DE533555C (de) Vorrichtung zum Niederschlagen des von den Raedern eines Kraftfahrzeuges aufgewirbelten Strassenstaubes
DE632423C (de) Verfahren zur Herstellung von Lackharzen
AT157412B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines pulverförmigen Stoffes.
DE671949C (de) Verfahren zur Herstellung von Lacken
AT166730B (de) Verfahren zur Herstellung scharf gebogener Kanten an Platten
AT66111B (de) Holzfaß mit einem inneren, dichten Metallüberzug.