CH187878A - Einrichtung zur Umwandlung eines Strassenfahrzeuges in ein Schienenfahrzeug und umgekehrt. - Google Patents

Einrichtung zur Umwandlung eines Strassenfahrzeuges in ein Schienenfahrzeug und umgekehrt.

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CH187878A
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Klima Rudolf
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Klima Rudolf
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60FVEHICLES FOR USE BOTH ON RAIL AND ON ROAD; VEHICLES CAPABLE OF TRAVELLING IN OR ON DIFFERENT MEDIA, e.g. AMPHIBIOUS VEHICLES
    • B60F1/00Vehicles for use both on rail and on road; Conversions therefor
    • B60F1/02Vehicles for use both on rail and on road; Conversions therefor with rail and road wheels on the same axle

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Description


  Einrichtung zur     Umwandlung    eines Strassenfahrzeuges in ein Schienenfahrzeug  und umgekehrt.    Die Erfindung bezweckt, eine Einrich  tung zur Umwandlung eines Strassenfahr  zeuges in ein Schienenfahrzeug     und    umge  kehrt zu schaffen, mit welcher auf einfache  Weise ohne Umkonstruktion oder sonstige  bauliche Veränderung durch Anwendung von  Zusatzachsen von dem einen Fahrbahntyp  auf den andern übergegangen werden kann.  



  Auf der     Zeichnung    sind Ausführungs  beispiele des     Erfin@dungsgegensstaudes    dar  gestellt.  



       Fig.    1 zeigt die     Seitenansicht    einer Ein  richtung an einem Strassenfahrzeug, wobei       cie    Vorderachse auf eine Zusatzachse mit.  Radschuhen     gestellt    ist, die in mechanischer       Verbindung    mit einer weiteren,     angelenkten,     heb- und senkbaren     Schienenzusatzachse     samt dem     Reibscheibenradantrieb    steht;

         Fig.    2     zeigt,die    Draufsicht zu     Fig.    1,     Fig.    3  zeigt die Seitenansicht einer Einrichtung, bei  welcher beide Hauptachsen des Strassenfahr  zeuges auf in mechanischer     Verbindung    ste-         hende    Zusatzachsen mit Radschuhen gestellt  sind;     Fig.    4 zeigt die Draufsicht zu     Fig.    .3;

         Fig.    5 zeigt die     Ansicht    eines     Radschuhes     mit Antrieb von hinten;     Fig.    6 zeigt eine  Reibscheibenkupplung für den     Antrieb;          Fig.    7 zeigt einen auf einer Spindel verschieb  baren obern Rollenanschlag und     Fig.    8 zeigt  die Seitenansicht     einer    Einrichtung, bei wel  cher das     ,Strassenfahrzeug    auf mehr als     zwei     Schienenachsen     gestellt    ist.  



  Beim     .Strassenfahrzeug    nach     Fig.    1     und    2  ruht .die Vorderachse mit ihren Rädern auf  zwei auf einer Schienenvorderachse 28 -ge  lagerten, kreisbogenförmigen,     mit    Auflauf  bahnen und kleinen Laufrollen 29 für -die  Strassenräder versehenen und um ihre Lager  achse schwenkbaren Radschuhen 30 auf.

    Diese die     Radschuhe    tragende     Schienenvor-          derachse    2,8 ist beiderseits mit -der rück  wärtigen Zusatzachse durch mittels Spann  schlösser<B>31</B>     verlänger-    und     verkürzbaren    Seil  züge<B>32</B> lösbar verbünden; so dass die     @    Rad,-           schuhe    nach Auflegen auf die Schienen     bezw.     Unterschiebung unter die     Gummireifen     durch Anziehen der     Seilzüge        unter    die Stra  ssenvorderachse gezogen werden, bis sie an  den Strassenrädern     anschlagen.     



  In dieser Läge liegt die     2Schienenvorder-          aehse    bei vom Fahrzeuggewicht     gespannten     Zügen noch     etwas    vor der Strassenvorder  achse. Beim Übergang von .der Schiene auf  die Strasse     geht,der        umgekehrte    Vorgang vor  sich.  



  Die     Schienenvorderachse        ist        trausportahel     und kann an geeigneter     Stelle        des        Fahrzeuges          aufbewahrt    werden.  



  Am     rückwärtigen    Fahrzeugende ist die  Zusatzachse 35 über     hydraulische,    mit Rück  führungsfedern versehene Hebezeuge 33 am  Fahrgestell     stationär    angeordnet. Diese Hebe  zeuge sind durch Federn gegen das Fahr  gestell     abgestützt    und besitzen     Anschläge    27,  gegen welche die     Fahrzeugtragfedern    in der  Gebrauchslage der     Zusatzachsen        abgestützt     sind.

   Sie sind ausserdem zwecks     ;gemeinsamer          Steuerung    durch eine     ihre        Steuerhebel    kup  pelnde     Stange    25 verbunden.  



  Die an den     Kolbenstangen    34 befestigte       Zusatzachse    35 ist dabei mit !der     Hinterrad-          achse        mittels    der von Achsmitte zu     Achs-          mitte    reichenden äussern Verbindungsstangen  36 gelenkig verbunden, die eine Traverse 38  tragen, welche über Hebel 3,7 und Seilzüge  beim     Verschieben    der Achse verdreht wird  und auf gegenläufigen Gewindepartien Reib  scheiben 39     achsial    beweglich lagert, die mit       einerseits    an auf     Iden        Radsternen    befestigten,

    anderseits auf den     Aussenseiten    der Schienen  räder festgelagerten Gegenscheiben 40     zu-          sammenw;irken        und    beim Senkender Achsen       selbsttätig    eingerückt     bezw.    beim Heben der  Achse gelöst werden. Die über am     Fahr-          zeugrahmen        befestigte    Kniehebel 41 führen  den Seilzüge 42 haben den Zweck, gegen  läufige Auf- und     Abbewegungen    der -Stra  ssen-     und,der        Schienenradachse    am     Fahrzeug     hervorzubringen.

   Statt der     hydraulischen     Hebezeuge 33-     könnten    auch     Handkurbelwin-          den    vorgesehen sein, wie     auch    unter Weg-         lassung    der     Gegenscheiben    ein direktes An  drücken der beweglichen Reibscheiben an den       Pneumatic    möglich     ist.     



  Nach     Fig.    3 und 4 sind beide     Strassen-          radachsen    analog der Vorderachse nach     Fig.    1  und .2 mittels auf -den     Zusatzachsen    43 dreh  bar gelagerter Radschuhe 44 auf die     SChle-          nen    gestellt und     miteinander        mittels    der in  der     Länge    verstellbaren Stangen 45 lösbar       verbunden,

      wobei -die Antriebskraft der rück  wärtigen     @Strassenradachse    auf die rückwär  tige     Zusatzachse    durch     Reibungsübertragung     von den     Gummireifen    aus erfolgt.

   Zu diesem  Zweck sind in :den Radschuhen     mit    .diesen um  die Zusatzachse     verschwen.kbare    Reibwalzen  46 eingebaut, welche     über    den Radschuh  boden vorstehen und mit jenen auf der Zu  satzachse gelagerten Reibwalzen 47 in     un-          mittelbarem        Eingriff        stehen.    Beim Zusam  menziehender auf die Schienen gelegten Zu  satzachsen mittels der Spannschlösser rollen  beide     Strassenradaehsen    auf die Radschuhe       bezw.    die     rückwärtige        Strassenradachse    auf  die vorstehenden     

  Reibwalzen    auf,     bis    nach  Erreichen des     vordern        Bolzenanschlages    51       bezw.        rückwärtigen    Rollenanschlages 48 die  Radschuhe sich um ihre Achsen nach vorn       bezw.        hinten    in ihre für die .Schienenfahrt       richtige    Lage drehen, um in .dieser Stellung  durch     -die    lösbaren Verschlüsse 49 an den  Stangen 45 gesichert zu werden.

   Eine zweite  Sicherung gegen das Zurückkippen bilden  die .gefederten Seilzüge 50, während die     in     den     vordern    Radschuhen in     Gewinde    verstell  baren     Bolzenanschläge    51     bezw.    die seitlich  verstellbaren     Rollenanschläge    48     (Fig.    7) die  Räder :gegen seitliche     Veirückung    sichern.

    Die Rollenanschläge 48 sind     in    gleicher  Weise wie die Reibscheiben 21 nach     Fig.    6  auf     einer        ,Spindel    querverschiebbar .gelagert  und die Kurbel durch     Sperriegel    in jeder  Lage fixierbar. Die     rückwärtige    Zusatzachse  ist ferner mit     Bremstrommeln    52 versehen  (Fix. 4), welche mit jenem des Fahrzeuges  bei .Schienenfahrt durch die flexiblen Seil  züge 5.3 lösbar verbunden und vom Fahrzeug  aus     bedienbar    sind.

        Schliesslich sind die Radschuhe mit ab  klappbaren Verlängerungen 54     (Fig.    5)  zwecks Auffahrt des Fahrzeuges von     unter          Sehienenoberkante    gelegenen Stellen ver  sehen.  



       Fig.    8 zeigt eine Einrichtung, um       schwerbelastete    Fahrzeugachsen, zum Bei  spiel eine vordere Lauf- und eine rückwär  tige Antriebsachse, auf je     zwei        Schienenrad-           <  < ehsen    zu stellen.  



  Die     vordern    Zusatzachsen 55 werden  mittels eines durch Ösen 56 geführten Um  laufseils 57, welches an der zweiten Zusatz  achse fix befestigt ist und an der ersten  über eine freigelagerte Rolle 58 führt,     zu-          sammen,gezogen,    wodurch die Strassenrad  achse auf die Radachse gehoben wird.

   Gleich  zeitig damit werden die rückwärtigen Zu  satza.ntriebsachsen 59, deren     Umlaufkette    60  mittels eines Verkürzungsorganes, zum Bei  spiel eines Spannschlosses mit dem vordern  Umlaufseil in Verbindung steht, zusammen  gezogen, wobei die vordere Achse unter  gleichzeitiger     Verdrehung,der    mit den Schie  nen zur Sicherung gegen Zurückkippen fest  verbundenen Kettenräder 61 und die rück  wärtige Achse unter Zurückdrücken des       obern    Rollenanschlages unter die Strassen  räder rollt.

   Die Fixierung ,der mit losen Ket  tenrädern 6'3     versehenen    Schuhe auf der letz  ten Zusatzachse gegenüber den Umlaufketten  erfolgt wie nach     Fig.    3 und 4 mittels Bajo  nett- oder     dergl.    Verschlüsse 62.  



  Die Erfindung     isst    nicht auf die     vorbe-          schriebenen    Einrichtungen beschränkt,     son-          clern    umfasst auch solche zur Umwandlung  von     Schienenfahrzeugen    in Strassenfahrzeuge.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Umwandlung eines Stra ssenfahrzeuges in ein .Schienenfahrzeug und umgekehrt, gekennzeichnet durch mindestens eine lose, transportable Zusatzachse, welche mit andern Zusatzachsen durch in der Ge brauchslage vom Fahrzeuggewicht gespannte Züge verbunden und für die Räder der Hauptachsen mit Auflaufbahnen aufweisen den Radschuhen versehen ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Einrichtung nach Patentanspruch, an Zugfahrzeugen mit Kraftantrieb, ge kennzeichnet durch bei der Umwand lung sich selbsttätig ein- und ausschal tende, die Antriebskraft von den ange triebenen Haupträdern .auf die Zusatz räder übertragende Reibungskupplungen.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch .gekennzeichnet, dass mehrere Zu satzachsen mit Radschuhen versehen und durch Züge verbunden sind, durch deren Verkürzen bezw. Verlängern .das Fahr zeug bis zum Anschlag an den Rad schuhen auf die Zusatzachsen gehoben bezw. von diesen herabgesenkt werden kann. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Radschuhe (44) auf den angetriebenen Zusatzachsen (43) drehbar gelagert und mit sich mit diesen Radschuhen verschwenkenden Friktions- elementen (46) ausgerüstet sind, welche ,den Antrieb vom Umfang der angetrie benen Haupträder abnehmen.
    4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis<B>3,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die mit abklappbaren Verlängerungen (54) versehenen Rad achse (44) .auf den angetriebenen Zusatz achsen (43) mit verstellbaren Rollenan schlägen (48) und jene auf den übrigen Zusatzachsen mit verstellbaren, aber nichtdrehbar gelagerten Anschlägen (51) versehen sind. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch, ge- kennzeichnet durch Zusatzachsbremsen (52), die mit jenen der Hauptachsen mit tel) mechanischer Züge (53) zwecks Be tätigung vom Fahrzeug aus lösbar ver bunden sind. 6. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net. dass lösbare Verschlüsse (49) vor handen sind, um die Radschuhe (44) auf den Zusatzachsen in der Gebrauchslage egenü den vom Fahrzeuggewicht g<B>o</B> ber selbsttätig gespannten Zügen (45) zu fieren.
    7. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ausser der losen Zusatzachse eine über hydraulische Hebezeuge (33) am Fahrzeugrahmen stationär angeordnete Zusatzachse (35) vorgesehen ist, welche mit der benach barter Hauptachse über Hebel (41) und Züge (42) verbunden ist. B.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, idadurch gekennzeich net, dass die an den hydraulischen Hebe zeugen (3:3) angeordnete Zusatzachse (35) elastisch am Fahrzeugrahmen ge lagert und an der benachbarten Haupt achse angelenkt ist. 9. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, gekennzeichnet durch eine Stange (25) zur Verbindung der bei derseitigen Steuerhebel der Hebezeuge (3,3) an ein und derselben Zusatzachse. 10.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, gekennzeichnet durch an den Hebezeugen (33) angeordnete, die Zusatzachse bei ihrer Entlastung in die gehobene Ruhelage bringende Fe dern. 11. Einrichtung nach Patentanspruch, da .durch gekennzeichnet, dass ausser der losen Zusatzachse eine über Winden am Fahrzeugrahmen stationär angeordnete Zusatzachse vorgesehen ist, welche mit der benachbarten Hauptachse über Hebel und Züge verbunden ist.
    12. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet; dass Anschläge (27) vorgesehen sind, gegen welche die Fahrzeugtragfedern in der Gebrauchs lage der Zusatzachsen abgestützt sind.
CH187878D 1934-06-25 1935-06-25 Einrichtung zur Umwandlung eines Strassenfahrzeuges in ein Schienenfahrzeug und umgekehrt. CH187878A (de)

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DE1100072B (de) * 1956-07-05 1961-02-23 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Bremsbarer Antrieb eines Zweiwegefahrzeuges fuer Schienen- und Strassenverkehr

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