CH188070A - Neigungswaage mit optischer Übertragung der Gewichtsanzeige. - Google Patents

Neigungswaage mit optischer Übertragung der Gewichtsanzeige.

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CH188070A
CH188070A CH188070DA CH188070A CH 188070 A CH188070 A CH 188070A CH 188070D A CH188070D A CH 188070DA CH 188070 A CH188070 A CH 188070A
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Carl Schenck Eisengies Haftung
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Schenck Carl Eisengiesserei
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G23/00Auxiliary devices for weighing apparatus
    • G01G23/18Indicating devices, e.g. for remote indication; Recording devices; Scales, e.g. graduated
    • G01G23/32Indicating the weight by optical projection means

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Description


  Neigungswaage mit optischer Übertragung der     Gewiehtsanzeige.       Es sind bereits Neigungswaagen bekannt,  bei denen die Gewichtsanzeige durch optische  Mittel vergrössert auf eine Mattscheibe proji  ziert wird und bei denen die Skala fest an  geordnet ist, während die zur Projektion die  nenden optischen Mittel am Neigungspendel  befestigt sind und gemeinsam mit ihm aus  schwingen. Die Lichtquelle, deren Licht  strahlen die Projektion der Skala veranlas  sen, ist bei den bekannten Waagen dieser Art  entweder am Pendel selbst angeordnet und       schwingt    mit ihm aus, oder sie befindet sich  am festen Teil der Waage. Bei Anordnung  der Lichtquelle am Pendel ist es     notwendig,     die Stromleitung für diese Lichtquelle von  dem festen Teil auf den schwingenden Teil  zu führen.

   Dies     verursacht    jedoch selbst bei  sorgfältiger Verlegung der Leitung eine ge  wisse     Reibung,    die sich als Fehler bei der       Cxewichtsanzeige    auswirkt. Bei den bekann  ten Waagen dagegen, bei denen die Licht  quelle am festen Teil der Waage angeordnet    ist, ist wieder, damit ihre Lichtstrahlen beim  Ausschwingen des Pendels zwecks einwand  freier     Projektion    immer unter dem gleichen  Winkel auf die     ausschvwingende    Optik fal  len, die Anordnung eines Spiegels erforder  lich, der durch mehrere Gelenke von dem  Pendel in     Abhängigkeit    von dessen Schwin  gungen eingestellt wird.

   Dadurch geht eine  gewisse Kraft bei dem     Ausschwingen    des  Pendels verloren, wodurch sich eine Fehl  einstellung des Pendels     und        damit    eine Fehl  anzeige der Waage ergibt.  



  Die Erfindung betrifft     nun    eine Projek  tionswaage der eingangs genannten Art, bei  der jedoch auch die Lichtquelle am festen  Teil der Waage angeordnet ist. Die erwähnte       Beeinträchtigung    der     Wiegegenauigkeit    bei  den bekannten Waagen dieser Art     wird    da  durch vermieden, dass die Lichtquelle in der       Schneidenachse,    in der das Neigungspendel  gelagert ist, oder in der Nähe derselben an  geordnet ist. Unter     Schneidenachse    ist hier-      bei nicht etwa die konstruktive Achse zu ver  stehen, sondern die geometrische.

   Nach der       Erfindung    ist nun die zugehörige optische       Einrichtung    am Neigungspendel     befestigt     und     schwingt    mit ihm aus. Bei dieser Aus  bildung fällt einerseits infolge der festen       Anordnung    der Lichtquelle die stromfüh  rende Verbindung zwischen dem festen und  dem schwingenden Teil der Waage fort. Zu  sätzliche Reibungen können infolgedessen  nicht entstehen.

   Anderseits fallen bei der       Anordnung    der Lichtquelle an der genannten  Stelle des festen     Teils    der Waage die Strah  len unabhängig von dem     Ausschwingen    des  Pendels stets unter demselben Winkel auf  die     schwingende    Optik, ohne dass es hierzu  irgendwelcher Umlenkungen durch Spiegel  oder dergleichen bedarf. Zusätzliche Reibun  gen sind auch hierbei ausgeschlossen.  



  Die Waage nach der Erfindung eignet  sich insbesondere zur Bestimmung der     Tara-          Brutto-    oder Nettogewichte. Zu diesem  Zweck werden an Stelle der einen Skalen  scheibe, wie sie für die vorher beschriebene       Ausbildung    des     Erfindungsgegenstandes    not  wendig ist, zwei     Skalenscheiben    für die An  zeige verwendet. Diese beiden Scheiben sind  vorzugsweise     einander    gleich und die auf  ihnen befindlichen Skalen werden beide  gleichzeitig projiziert. Eine der beiden Ska  lenscheiben ist in der Weise verstellbar, dass  sie in bezug auf die andere Skalenscheibe in  ihrer Längsrichtung verschoben werden  kann.

   Soll     ein    Gegenstand gewogen werden,  so stehen beide Skalen zunächst so, dass ihre  Nullmarken projiziert werden. Nach der  ersten     Wägung    jedoch, beispielsweise bei der       Tarawägung,    wird nun die verschiebbare  Skala so verstellt, dass ihre Nullmarke mit  dem     Anzeigewert    der feststehenden Skala  übereinstimmt. Bei der zweiten     Wägung,     beispielsweise bei der     Bruttowägung,    zeigt  dann die verschobene Skala die Differenz bei  der Gewichte an, in diesem Falle also das  Nettogewicht,     während    die feststehende Skala  naturgemäss das Bruttogewicht angibt.

   Durch  umgekehrte Verstellung (indem der Anzeige  wert der ersten     Wägung    auf die Nullmarke    der feststehenden Skala eingestellt wird) er  hält man die Summe aus beiden     Wägungen,     wodurch sich bei Tara- und     Nettowägung     das Bruttogewicht ergibt.  



  In weiterer Ausbildung dieses Gedankens  kann die     Einstellung    der verschiebbaren  Skala dadurch selbsttätig erfolgen, dass die  Skala nach Art eines '     Neigungspendels     schwingend aufgehängt und dieses die Skala  aufweisende Nebenpendel nach Erreichen der  Gleichgewichtslage bei der ersten     Wägung     in geeigneter Weise festgestellt wird. Die  andere Skalenscheibe steht, wie es dem Er  findungsgedanken entspricht, fest. Der Last  zug wird in diesem Falle nicht nur auf das  Hauptpendel, sondern auch auf die Skala  übertragen, die     einen    Teil des     Nebenpendels     bildet, also     in.    der Lage ist,     hin    und her zu  schwingen.  



  Einige Ausführungsbeispiele des Erfin  dungsgegenstandes sind in der Zeichnung  schematisch dargestellt. Die     Fig.    1 und 2  zeigen die grundsätzliche Anordnung des       Erfindungsgedankens    in Vorderansicht und       Querschnitt    einer dementsprechend ausgebil  deten Waage. Soll nicht nur das Gewicht  des auf der Waage     befindlichen    Körpers  festgestellt werden, sondern gleichzeitig  Tara-, Brutto- und Nettogewichte, dann be  nutzt man     eine    der Ausführungen gemäss den       Fig.    3 bis 6. Davon zeigen die     Fig.    3 und 4  im     Querschnitt    Einrichtungen, bei denen die  bewegliche Skala von Hand aus verschoben  werden muss.

   Dagegen stellt     Fig.    5     eine    Ein  richtung dar, bei der diese Einstellung selbst  tätig erfolgt.     Fig.    6 zeigt die Verteilung des  Lastzuges bei einer Waage nach     Fig.    5.  



  Nach den     Fig.    1 und 2 wirkt der Last  zug, oder ein entsprechender Teil desselben  auf das Gestänge 1, das den Zug über     eine     Schneide auf ein in den     Schneiden    2 auf  gehängtes Neigungspendel 4 überträgt. Die       Schneiden    2 ruhen auf den festen Pfannen 3.  Das Neigungspendel 4 besteht im wesent  lichen aus einem rohrförmigen Körper, an  dessen seitlichem Arm eine Fassung 6 der  zwei Linsen 7 und 8 sitzt. An dem untern  Teil des Pendels 4 ist der Spiegel 12, das      Rohrstück 10 mit der Linse 11 und dem Spie  gel 9 befestigt. In der Nähe der Schneiden  achse trägt das Rohr 4 einen weiteren Spie  gel 13. Am festen Teil der Waage ist eine       31attscheibe    14 angebracht.  



  In den untern Teil des Pendels ragt zwi  schen dem Spiegel 9 und der Linse 11 eine  am festen Teil der Waage befindliche Wand  16 hinein, die die Skala 17 trägt. Ebenfalls  am festen Teil der Waage, und zwar in der  verlängerten Achse der Schneiden und Pfan  nen 2 und 3 oder in der Nähe derselben be  findet sich die Lichtquelle 15. Die Licht  strahlen werden teilweise durch einen dar  über befindlichen Schirm reflektiert.  



  Sobald die Lichtquelle 15 aufleuchtet,  schickt sie einen Teil ihrer Strahlen durch  die     Linsen    7 und 8 zum Spiegel 9, wo sie  umgelenkt und durch die durchsichtige Ska  lenscheibe 17 auf die Sammellinse 11 gewor  fen werden. Von dort gelangen sie unter Um  lenkung am Spiegel 12 und am Spiegel 13  zur Mattscheibe 14, auf der hierbei ein Bild  des durchleuchteten Teils der Skala 17 er  scheint. Für die     Ablesung    ist in bekannter  Weise ein Zeiger vorgesehen, der entweder  an irgend einem Teil des Pendels befestigt  und durch die Lichtstrahlen projiziert, oder  der in der Mitte der     Mattscheibe    angeord  net ist.  



  An dem Pendel 4 befindet sich noch ein  seitlicher Arm, der ein Gewicht 5 trägt. Die  ses Gewicht ist an dem Arm senkrecht ver  schiebbar, um den Schwerpunkt des Pendels  einstellen und somit die Grösse des Pendel  ausschlages regeln zu können.  



  Bei Auflegen einer Last auf die Waage  wird das Neigungspendel 4 mit allen seinen  Einrichtungen entsprechend der Grösse der  Last ausgeschwenkt. Infolgedessen wird ja  nach dem Gewicht eine andere Stelle der  Skala 17 durchleuchtet und infolgedessen er  scheint jeweils ein diesem Gewicht entspre  chendes Teilbild der Skala an der Mattscheibe  1.4, an der mit Hilfe des Zeigers das richtige  Gewicht abgelesen werden kann.  



  Sollen mit der Waage Tara-, Brutto- und  Nettogewichte bestimmt werden, so bedarf es    der     Anordnung    einer zweiten Skala, wie aus  den -     Fig.    3 bis 6 zu entnehmen ist. Nach       Fig.    3     wird    der Lastzug ebenso wie nach       Fig.    1, auf ein Gestänge übertragen, wo  durch das Neigungspendel 4', das mit seinen  Schneiden 2' auf den     Pfannen    3' ruht, aus  geschwenkt wird. An dem Neigungspendel,  das aus einem Rohr oder einer Stange be  stehen kann,     befinden    sich mehrere Arme,  von     denen    der eine die Fassung 6' für die  beiden Linsen 7' und 8' trägt.

   Ein Gewicht  5' ist an der Stange 4' senkrecht verschieb  bar, um den Schwerpunkt des Neigungspen  dels einstellen und damit dessen Ausschlag  regeln zu können. Ein weiterer     Arm    am  Neigungspendel trägt den Spiegel 9' und ein       rohrförmiges    Stück 10', in dem sich die Linse  11' und der Spiegel 12' befinden. Schliesslich  ist noch ein Arm mit einem Halter 13' für  die Mattscheibe 14' vorhanden.  



  An einem festen Teil der Waage befin  det sieh in der     verlängerten    Achse der  Schneiden 2' oder in der Nähe derselben eine  Lichtquelle 15', ferner sind am festen Teil  der Waage die     Skalenhalter    16' und 18' be  festigt, die die beiden Skalen 17' und 19'  tragen. Die Skala 17' ist nicht     verschiebbar.     Dagegen kann die Skala 19' in ihrer Längs  richtung, das heisst senkrecht zur Zeichen  ebene, verschoben werden,     indem    der Halter  18' für diese Skala längsverschiebbar ist.  



  Die beiden Skalen 17' und 19' müssen  derart     übereinstimmen,    dass alle ihre Ge  wichtsangaben, falls sich ihre Nullmarken  decken, die gleichen sind. Zweckmässig wer  den die Teilstriche und Gewichtsangaben auf  beiden Skalen so angeordnet, dass die der  einen Skala von der untern Hälfte der von  der Lampe 15' ausgehenden     Lichtstrahlen     und die der andern Skala von der     obern     Hälfte getroffen und auf die Mattscheibe 14'  geworfen werden.

   Sind beispielsweise Teil  striche und Gewichtsangaben auf der Skala  17' im     untern    Teil und auf der Skala 19'  im     obern    Teil angeordnet, dann muss der  übrige Teil der Skala vollkommen durchsich  tig sein, um nicht die Lichtwirkung für die  andere Skala zu beeinträchtigen. Bei einer      solchen     Skalenanordnung        erscheinen    die Ge  wichtsangaben beider Skalen auf der Matt  scheibe 14     nebeneinanderliegend.    Auch hier  ist ein Zeiger nötig, um an der Mattscheibe  14' den genauen Gewichtswert ablesen zu  können.  



  Wird bei der     Wägung    zunächst die Tara,  auf die Waage aufgelegt, so schwingt das  Pendel aus und hierbei wird ein bestimmter  Teil der beiden Skalen 17' und 19' beleuch  tet und auf die Scheibe 14' projiziert. Hier  bei     stimmen    die     Anzeigeergebnisse    beider  Skalen     überein.        Sodann.        wird    die Skala 19'  so lange bewegt, bis die Projektion ihrer  Nullmarke mit der     Projektion    des Anzeige  ergebnisses der Skala 17' in einer Linie liegt.

    Lässt man nach     Abnahme    der Tara das  Bruttogewicht auf die Waage einwirken,  dann ergeben sich naturgemäss zwei vonein  ander abweichende     Anzeigewerte    entspre  chend der gegenseitigen Verschiebung der  beiden Skalen 17' und 19' zueinander. Hier  bei zeigt die Skala 17' das     Bruttogewicht     und die Skala 19' die Differenz zwischen  dem Tara- und dem     Bruttogewicht,    also das       Nettogewicht    auf der Scheibe 14' an.  



  Lässt man, im Gegensatz zu dem vorher  gehenden Beispiel, zunächst das     Taragewicht     und dann das     Nettogewicht    auf die Waage  wirken und will man aus beiden ohne Rech  nung das     Bruttogewicht    bestimmen, so muss  die Skala 19' um den     Betrag    des     Taragewich-          tes    von der Nullmarke der feststehenden  Skala rückwärts verstellt werden. Man sieht  dann bei der zweiten     Wägung    neben dem  auf die Waage aufgebrachten Nettogewicht  auch gleichzeitig aus der Projektion der ver  stellten Skala das Bruttogewicht.  



  Es kann auch zunächst das Brutto  gewicht abgewogen werden und sodann das       Taragewicht,    wobei sich auch gleichzeitig  das     Nettogewicht    ergibt. In diesem Falle  muss allerdings die bewegliche Skala anders  angebracht werden als in den vorhergehen  den Fällen,     nämlich    so, dass ihre Gewichts  angaben nach der     entgegengesetzten    Seite  laufen. Liegen also beispielsweise beide Ska  len     nebeneinander,    so deckt sich der Null-    wert der einen Skala mit dem Höchstwert  der andern. Im übrigen geht man bei der       Wägung    ebenso wie in dem erstbeschrie  benen Fall vor.

   Wirkt also zunächst das  Bruttogewicht auf die Waage, so muss die  bewegliche Skala mit ihrer Nullmarke auf  den     Anzeigewert    der andern Skala eingestellt  werden. Die Anzeige der beweglichen Skala  bei dem zweiten     Wägevorgang,    also bei der       Tarawägung,    entspricht     dann    dem Netto  gewicht, denn sie gibt wieder die Differenz  zwischen     Brutto-    und     Taragewicht    an.  



       Ausser    den vorher aufgezählten Möglich  keiten der Verwendung gibt es natürlich  noch weitere, und zwar bedingt durch die  verschiedene Reihenfolge der     einzelnen          Wiegevorgänge.     



  Die Bewegung des     Neigungspendels    lässt  es zweckmässig erscheinen, die Skalen 17'  und 19' nicht geradlinig, sondern auf einem  Kreisbogen anzuordnen. Infolgedessen müs  sen auch die Teile 16' und 18' kreisförmig  sein. Diese Führung kann in manchen Fäl  len dadurch vereinfacht werden, dass die be  wegliche Skala ebenfalls pendelnd aufge  hängt wird, und zwar derart, dass die Achse  dieser Pendelbewegung möglichst mit der       Schneidenachse    2 übereinstimmt. Es bedarf  dann noch einer Feststellvorrichtung, um die  Skala 19' in jeder beliebigen Lage festhalten  zu können.  



  In vielen Fällen ist es unbequem, das       Anzeigeergebnis    von oben zu     beobachten,     wie es bei waagrechter Lage der     Mattscheibe     14' der Fall ist. In solchen Fällen kann eine  nochmalige     Umlenkung    entsprechend der       Fig.    2 vorgesehen werden.  



  Die in     Fig.    4 dargestellte Anordnung der  Waage ist grundsätzlich die gleiche wie in       Fig.    3, nur sind die Lichtstrahlen hier etwas  anders geführt. Letztere verlaufen wieder  von der Lichtquelle 15' durch die Linsen 7'  und 8'. In dem weiteren Verlauf wird ein       Teil    der Strahlen durch Spiegel oder Prisma  20 abgefangen und umgelenkt. Er fällt dann  durch die Skala 21 und die Linse 22 auf das  Prisma 23 und schliesslich auf die Matt  scheibe 24, wo infolgedessen     ein.    Bild des      durchleuchteten Teils der Skala 21 sichtbar  wird. Der übrige Teil der Strahlen der  Lichtquelle wird durch das Prisma 25 abge  lenkt und durch die Skala 26 und die Linse  2 7 auf das Prisma 28 geführt, umgelenkt  und auf eine Mattscheibe 29 geworfen.

   Hier  entsteht ein Bild der Skala 26. Eine der bei  den Skalen 21 oder 26 steht fest, während  die andere, ebenso wie die Skala 16, ver  schiebbar ist, so dass sie entsprechend den  Tara-. Brutto- oder Nettogewichten einge  stellt werden kann. Im übrigen vollzieht  sich der Vorgang auch bei dieser Waage in  der gleichen Weise wie bei der vorher be  schriebenen.  



  Senkt man die Lichtstrahlen gemäss     Fig.     4, wobei es gleichgültig ist, ob diese Licht  strahlen von der gleichen oder von verschie  denen Lichtquellen herrühren, dann ist es  nicht nötig, dass die Skalen 21 und 26 un  mittelbar über-     bezw.    nebeneinander liegen.  Sie können vielmehr in beliebiger Entfer  nung voneinander liegen, ohne     dass    dadurch  der Erfindungsgedanke beeinträchtigt würde.  Wenn Wert darauf gelegt wird, dass die An  zeigeergebnisse dieser getrennten Skalen     aui     eine gemeinsame     Ablesescheibe    geworfen  werden, dann ist auch das durch     entspre-          ehende    Umlenkung des Strahlenganges ohne  weiteres möglich.  



  Auch bei selbsttätiger Einstellung der  beweglichen Skala sind die übrigen Teile der  Waage im wesentlichen dieselben wie in       Fig.    3 beschrieben. Eine solche Ausführung  zeigt     Fig.    5. Der Arm 30 des Neigungspen  dels ruht mit seiner Schneide 31 in Pfannen  32 und 33 und trägt eine Fassung 34 mit  Linsen 35 und 36, durch die das Licht der  Lichtquelle 3 7 parallel gerichtet wird. Um  den .Strahlengang abzulenken und auf die  beiden Skalen zu werfen, sind Prismen 38  und 39 am untern Ende des Armes 30 des  Neigungspendels angebracht, an dem sich  auch das Neigungsgewicht 40 befindet. Zu  beiden Seiten trägt das Neigungspendel Fas  sungen 41 und 42 für die beiden Ablese  scheiben 43 und 44.

   Von den beiden Rahmen  aus erstrecken sich Arme 45 und 46 nach    unten, die zwei rohrförmige oder ähnliche  Stücke 47 und 48 tragen, in denen sich je  ein Spiegel 49     bezw.    50 und je eine     Linse    51       bezw.    52 befinden. Zwischen dem Prisma 38  und der Linse 51 befindet sich die feste An  zeigeskala 53 in einer der     Anzeigeskäla    17  entsprechenden Ausführung.  



  An einem Pendel 54 mit Neigungs  gewicht 55, das mit seiner Schneide 56 in  den Pfannen 32 und 57 hängt, ist die Skala  58 befestigt. Der untere Teil des Pendels 54  befindet sich     zwischen    den Zangen einer  Festhaltevorrichtung 59, die am festen Teil  der Waage angebracht ist. Durch die Feder  60 klemmt sich die Vorrichtung 59 am Pen  del fest und hält dieses in seiner Stellung.  Durch einen in der Zeichnung nicht darge  stellten Hebel kann der Zug der Feder 60       aufgehoben    und das Pendel wieder entkup  pelt werden.  



  Damit die Waage einwandfrei arbeitet,  ist es in diesem Falle notwendig, den Last  zug nicht nur auf das Neigungspendel 30,  sondern auch auf das. zusätzliche Neigungs  pendel 54 zu übertragen. Wie diese Über  tragung vor sich gehen muss, ist     schematisch     in     Fig.    6 dargestellt. Der Lastzug greift an  dem Band 61 an, das an einem kurvenförmi  gen Stück 62 befestigt ist und sich darauf  abwälzt. Letzteres ist ebenso wie die beiden  weiteren Kurvenstücke 63 und 64 mit einem  gemeinsamen Hebel 65 verbunden. Zwei Bän  der 66 und 67 wälzen sich, ebenso wie das  Band 61, auf den zu ihnen     gehörigen    Kur  venstücken ab. In     Verlängerung    des Bandes  66 befindet sich ein Band 68 und ebenso in  der Verlängerung des Bandes 67 ein Band  69.

   Diese liegen     wieder    auf     Kurvenscheiben     70 und 71, von denen die erstere mit dem  Neigungspendel 54 und letztere mit dem Nei  gungspendel 30 fest     verbunden    ist.  



  Vor der     Verwägung    wird durch den He  bel die Vorrichtung 59 geöffnet, so dass die  auf die Waage aufgebrachte Last über das  Band 61 in gleicher Weise auf die beiden  Bänder 66 und 67 und somit auf die beiden  Neigungspendel 30 und 54     wirkt.    Diese  schlagen aus und ihre zugehörigen Skalen      zeigen an den beiden     Ablesescheiben        4$    und  44 die gleichen Werte an. Nun wird die  Festhaltevorrichtung 59 geschlossen und das  Pendel 54 festgehalten.

   Wird     nun    wieder       eine    Last aufgebracht, so kann der Band  zug 61     keinen    Ausschlag des Neigungshebels  54 mehr     hervorbringen,    doch wirkt     er'auf     das Band 67 und damit auf das Neigungs  pendel 30 in der gleichen Weise, als ob das  Neigungspendel 54 frei wäre. An der Matt  scheibe 43     wird    also auch     in    diesem Falle  das tatsächlich aufgebrachte Gewicht ange  zeigt. Die ganze Ausführung entspricht  demnach dem in     Fig.    3 dargestellten Bei  spiel, wobei sich auch alle für dieses Beispiel  angegebenen Möglichkeiten erreichen lassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Neigungswaage mit optischer Übertra gung der Gewichtsanzeige, bei der die zu projizierende Skala fest angeordnet ist und entsprechend dem Ausschlag des Neigungs pendels vergrössert auf eine Mattscheibe projiziert wird, und bei der die Lichtquelle in bei Waagen mit optisch gesteuerter Nach- laufvorrichtung bekannter Weise in der Schneidenachse des Neigungspendels oder in der Nähe derselben am festen Teil der Waage angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die zugehörige optische Einrichtung am Nei- gungspendel befestigt ist und mit ihm aus schwingt.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Neigungswaage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zum Ablesen der Tara-, Brutto- oder Nettogewichte zwei Skalen angeordnet sind, die beide von den optischen Strahlen gleichzeitig getroffen und vergrössert auf eine An zeigescheibe geworfen werden, von denen die eine im wesentlichen feststehend, die andere in ihrer Längsrichtung beliebig ein- und feststellbar ist. 2.
    Neigungswaage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beide Skalen unmittelbar nebeneinan der angeordnet sind und von einem und demselben Lichtstrahlenbündel durch leuchtet und in vergrössertem Massstab auf einer gemeinsamen Ablesescheibe sichtbar gemacht werden. 3. Neigungswaage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beide Skalen beliebig zueinander an geordnet sind und durch getrennte Licht strahlenbündel vergrössert auf getrennte Ablesescheiben geworfen werden. 4.
    Neigungswaage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Skala im wesentlichen fest stehend, die andere an einem besonderen Neigungspendel angeordnet ist, auf das ein Teil des Lastzuges wirkt, und das durch eine zugehörige Haltevorrichtung festgehalten werden kann.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1242009B (de) * 1962-01-10 1967-06-08 Bizerba Werke Kraut Kg Wilh Ladentischwaage

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