CH188081A - Magnesiumlegierung. - Google Patents

Magnesiumlegierung.

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CH188081A
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magnesium alloy
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Christen Fritz
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Christen Fritz
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    • C22C23/00Alloys based on magnesium
    • C22C23/02Alloys based on magnesium with aluminium as the next major constituent
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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Description


      Magnesiumlegierung.       Die Erfindung     betrifft    eine Magnesium  legierung, die speziell zum Bau von Explo  sionsmotoren geeignet ist.  



  Die bisher bekannten     Magnesiumlegie-          rungen    haben nicht ausreichende Korrosions  beständigkeit und nicht genügende Härte,  namentlich nicht bei den Arbeitstemperaturen  des Motors von 200-3000, was eine über  mässige Abnutzung und Unbrauchbarkeit zum  Beispiel von Kolben zur Folge hat.  



  Diese und andere Nachteile können bei  einer     Magnesium-Aluminium-Legierung    mit ge  ringem     Siliciumgehalt    und die Härte erhöhen  den Zusätzen von Antimon, Nickel, Chrom und       Molybdän    vermieden werden, indem man die  durch die genannten Zusätze hervorgerufene  Sprödigkeit dadurch aufhebt, dass man den  Aluminiumgehalt verhältnismässig hoch wählt  und der Legierung Kupfer und Titan bei  mengt.  



  Die     Magnesiumlegierung    gemäss vorliegen  der Erfindung ist deshalb gekennzeichnet       au@#ch    einen Gehalt an:         14-18%        Aluminium,        0,1-1%        Silicium,          3-8%        Antimon,        2-50%        Nickel,        0,05-0,5%          Chrom,        0,1-1%        Mangan,        0,05-0,5%        Molyb-          dän,

          6-8"/o        Kupfer,        0,1-2%        Titan,        Rest     Magnesium.  



  Je nach niedrigerem oder höherem Ma  gnesiumgehalt ist die Legierung entweder zu  Kolben für Explosionsmotoren oder zu Motor  blocks, Flugzeugbau     etc.    verwendbar, beson  ders infolge ihrer Korrosionsbeständigkeit und  ihres     spez.    Gewichts von ca. 1,8.  



  Während die bisher vorgeschlagenen       Magnesiumlegierungen    im besten Falle eine       Brinellhärte    von etwa 50 bei gewöhnlicher  Temperatur erreichten, die bei 200 - 300 0  bis auf 5 herabsank, haben Versuche er  geben, dass eine Legierung gemäss der Er  findung bei gewöhnlicher Temperatur eine       Brinellhärte    von über 100, zum Beispiel  120-130 aufweist und bei<B>300'</B> C immer  noch gut 30 erreicht.  



  Besondere Beachtung verdienen die sehr  gute Wärmefestigkeit, die ausserordentliche  Gleiteigenschaft, die günstige Reibungseigen-      Schaft und der ganz     kleine        Äusdehnungs-          koeffizient,    der es gestattet, die Kolben mit  sehr wenig Spiel einzubauen. - Versuche  ergaben, dass Motorkolben, die offensichtlich  mit viel zu wenig Spiel eingebaut worden  waren, wohl anfangs öfter geklemmt, aber  nie angefressen haben und dass der Motor  fast sofort wieder frisch anzog. Nachher aus  gebaute Kolben wären quecksilberglatt, und  auch die Zylinderwände waren nicht im ge  ringsten angefressen. 'Der Benzinverbrauch  sank stark und der Ölverbrauch war gleich  null.  



  <I>.Ausführungsbeispiel</I>  In einem Stahltiegel wird ein     Flussmittel,     das zugleich als     Reinigungs-    und     Abdeckungs-          mittel    dient und das aus einem Gemisch  von 1     T1.        Kaliumchlorid    und 1     T1.    Magnesium  chlorid besteht; geschmolzen, gut vermischt  und in     Maäseln    gegossen.  



       In        dem        angeheizten        Tiegel        werden        3-8        %     des Einsatzes an     Flussmittel    geschmolzen  und hierauf so viel Magnesium zugegeben,  dass der Tiegel bis 5 cm unter den Rand  gefüllt ist. Nach Massgabe des Nieder  schmelzens des     Magnesiums    wird der Rest,  desselben zugegeben.  



  Vorher stellt man sich aus den übrigen  Legierungsbestandteilen in geeigneter Weise       Vorlegierungen    her, die dann zur sogenannten       Hauptvorlegierungzusammengeschmolzen    wer  den. Diese     Hauptvorlegierung    wird in auf  50-100 0 vorgewärmtem Zustande der Mag  nesiumschmelze zugegeben, in der sie sich  langsam auflöst. Das     Flussmittel    steigt bei  dem Schmelzvorgang an die Oberfläche und  deckt die Schmelze ab.    Wenn alles flüssig geworden ist, wird gut  durchgerührt und auf 800 - 850   erwärmt.  Nun wird der Tiegel aus dem Ofen genom  men und einige Minuten bis zur Giesstempe  ratur (700 - 750 0) abkühlen gelassen.

   Vor  dem Vergiessen werden vorzugsweise die  Salze und     Unreinigkeiten    mit der Giesskelle  abgenommen. Das Giessen kann direkt ab  Tiegel erfolgen, bei grosser Vorsicht auch mit  Kelle. Zweckmässig wird der     Gussatrahl    mit  Schwefelpulver bestäubt, um Oxydation zu  verhindern.  



  Um     Sandguss    herzustellen, wird ein Spezial  sand für Magnesium verwendet, der mit einer       20%igen        wässerigen        Ammonium$uoridlösung     angefeuchtet wird.  



  Die     Gussform    wird zweckmässig mit einem  Filter aus Kernsand versehen. Die Kerne  werden aus rotem Kernsand, eventuell mit       2-3%        Schwefelpulver        vermischt,        hergestellt     mit möglichst geringem     Leinölgehalt.    Die  Kerne werden vor dem Trocknen mit einer       20        %igen        Ammoniumfluoridlösung        angeblasen.     Wenn immer möglich, sind alle Stücke stei  gend zu giessen.  



  Das Material kann auch in     Coquille    und  im     Spritzgussverfahren    Anwendung finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Magnesiumlegierung, gekennzeichnet durch einen Gehalt an 14-18% Aluminium, 0,1- 1% Silicium, 3-8% Antimon, 2-5% Nickel, 0,05-0,5 % Chrom, 0,1-1% Mangan, 0,05-0,50% Molybdän,
    6-8% Kupfer, 0,1-20% Titan, Rest Magnesium.
CH188081D 1935-05-15 1935-05-15 Magnesiumlegierung. CH188081A (de)

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