DE646567C - Magnesiumlegierung - Google Patents

Magnesiumlegierung

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DE646567C
DE646567C DEC51544D DEC0051544D DE646567C DE 646567 C DE646567 C DE 646567C DE C51544 D DEC51544 D DE C51544D DE C0051544 D DEC0051544 D DE C0051544D DE 646567 C DE646567 C DE 646567C
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magnesium alloy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C23/00Alloys based on magnesium
    • C22C23/02Alloys based on magnesium with aluminium as the next major constituent
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
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Description

  • Magnesiumlegierung Die Erfindung betrifft eine Magnesiumlegierung, die besonders im Bau von Brennkraftmaschinen Verwendung finden soll.
  • Die bisher bekannten Magnesiumlegierungen haben nicht ausreichende Korrosionsbeständigkeit und nicht genügende Härte, namentlich nicht bei den Arbeitstemperaturen des Motors von Zoo bis 300°, was eine übermäßige Abnutzung und Unbrauchbarkeit z. B. von Kolben zur Folge hat.
  • Diese Nachteile werden gemäß der Erfindung vermieden, indem man von einer Magnesium-Aluminium-Legierung mit geringem Siliciumgehalt ausgeht, der zur Erhöhung der Härte Antimon, Nickel, Chrom und Molybdän zugesetzt ist; die durch den Zusatz hervorgerufene Sprödigkeit wird dadurch aufgehoben, daß man den Aluminiumgehalt verhältnismäßig hoch wählt und der Legierung Kupfer und Titan beimengt.
  • Die Magnesiumlegierung gemäß vorliegender Erfindung hat die nachstehend angegebene Zusammensetzung: Aluminium 14 bis 18 0/0, Silicium o,z bis r o/o, Antimon 3 bis 8 °%, Nickel Z bis 5 0/0, Chrom o,o5 bis 0,5 o/o,Mangan o,z bis z oho, Molybdän 0,05 bis o,5 o/" Kupfer 6 bis 8 0/0, Titan o, r bis 2 0/0, Rest Magnesium. Je nach niedrigerem oder höherem Magnesiumgehalt innerhalb der angegebenen Grenzen ist die Legierung besonders infolge ihrer Korrosionsbeständigkeit und ihres spei. Gewichts von etwa 1,8 entweder für Kolben oder für Motorblocks von Brennkraftmaschinen, im Flugzeugbau oder für ähnliche Zwecke verwendbar.
  • Während die bisher hierfür vorgeschlagenen Legierungen im besten Fall bei gewöhnlicher Temperatur eine Brinellhärte von etwa 5o erreichten, welche bei Zoo bis 300° bis auf 5 herabsank, haben Versuche ergeben, daß eine Legierung gemäß der Erfindung bei gewöhnlicher Temperatur eine Brinellhärte von über roo, z. B. zao bis 13o, aufweist und bei 300° C immer noch gut 30 erreicht.
  • Hervorgehoben zu werden verdienen insbesondere die sehr gute Warmfestigkeit, außerordentliche Gleiteigenschaft, die günstige Reibungseigenschaft und der sehr geringe Wärmeausdehnungskoeffizient, der es gestattet, die Kolben mit sehr wenig Spiel einzubauen. Versuche ergaben, daß Motorkolben, die offensichtlich mit viel zu wenig Spiel eingebaut worden waren, wohl anfangs öfter geklemmt, aber nie angefressen haben, und daß der Motor fast sofort wieder frisch anzog. Nachher ausgebaute Kolben waren quecksilberglatt und auch die Zylinderwände waren nicht im geringsten angefressen. I3er; Benzinverbrauch sank stark und der L?@-e brauch war gleich Null. d Ausführungsbeispiel In einem Stahltiegel wird ein Flußmittel, das zugleich als Reinigungs- und Abdeckungsmittel dient und das aus einem Gemisch von gleichen Teilen Kaliumchlorid und INTagnesiumchlorid besteht, geschmolzen, gut vermischt und in Masseln gegossen.
  • In dein angeheizten Tiegel werden 3 bis 8 % des Einsatzes an Flußmitteln geschmolzen, und hierauf wird so viel Magnesium zugegeben, daß der Tiegel bis 5 cm unter den Rand gefüllt ist. Nach Maßgabe des Niederschmelzens des lllagnesiums wird der Rest desselben zugegeben.
  • Vorher stellt man sich aus den übrigen Legierungsbestandteilen in geeigneter Weise Vorlegierungen her, die dann zur sogenannten Hauptvorlegierung zusammengeschmolzen «-erden. Diese Hauptvorlegierung wird in auf 5o bis ioo° vorgewärmtem Zustand der .1-lagnesiumschinelze zugegeben, in der sie sich langsam auflöst. Das Flußmittel steigt bei dem Schmelzvorgang an die Oberfläche und deckt die Schipelze ab.
  • Wenn alles flüssig geworden ist, wird gut durchgerührt und auf goo bis 85o° erwärmt. Nun wird der Tiegel aus dem Ofen genomtuen und einige Minuten bis zur Gießtemperatur (7oo bis 7j0°) abkühlen gelassen. Vor Vergießen werden zweckmäßigerweise liliu#es#alze und Unreinigkeiten mit der Gieß-
    trist Kelle. Zweckmäßig wird der Gußstrahl mit Schwefelpulver bestäubt, um eine Oxydation zu verhindern.
  • Um Sandguß herzustellen, wird ein Spe- zialsand für Magnesium verwendet, der mit einer 2o°/oigen wässerigen Ainmoniumfluoridlösung angefeuchtet wird.
  • Die Gußform wird zweckmäßig mit einem Filter aus Kernsand versehen. Die Kerne werden aus rotem Kernsand, der gegebenenfalls mit 2 bis 3 % Schwefelpulver vermischt ist, mit möglichst geringem Leinölgehalt hergestellt. Die Kerne werden vor derü- Trocknen mit einer 2o°%igen Ammoniumfluoridlösung angeblasen. Wenn immer möglich, sind alle Stücke steigend zu gießen.
  • Die Legierung kann auch im Kokillen- und im Spritzgußverfahren Anwendung finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Magnesiumlegierung in folgender Zusammens,e.tzung: Aluminium 14 bis i8%, Silicium o, i bis i olo, Antimon 3 bis 8 °/o, Nickel 2 bis 5 °/o, Chrom 0,05 bis o,5 °/o, Mangan o,i bis 1 °/o, Molybdän o,o5 bis 0,5 °/o, Kupfer 6 bis 8 °/a, Titan o,i bis 2 °/a, Rest Magnesium.
DEC51544D 1935-05-15 1936-04-15 Magnesiumlegierung Expired DE646567C (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN104213008A (zh) * 2014-08-16 2014-12-17 无棣向上机械设计服务有限公司 一种新型高强度镁合金

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN104213008A (zh) * 2014-08-16 2014-12-17 无棣向上机械设计服务有限公司 一种新型高强度镁合金
CN104213008B (zh) * 2014-08-16 2016-08-17 无棣向上机械设计服务有限公司 一种高强度镁合金

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AT149662B (de) 1937-05-25
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