CH188274A - Geschirrwaschmaschine. - Google Patents

Geschirrwaschmaschine.

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CH188274A
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Aktiebolag Bolinders Fabriks
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Aktiebolag Bolinders Fabriks
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  • Washing And Drying Of Tableware (AREA)

Description


      Gesehirrwasehmasehine.       Die Erfindung bezieht sich auf eine Ge  schirrwaschmaschine, insbesondere für Haus  haltzwecke, bei der die Vorrichtung zur  Besprengung mit     Waschflüssigkeit    des das  Geschirr     enthaltenden        Arbeitsraumes    des  Maschinengehäuses aus einer     motorisch    ange  triebenen Pumpe, einem Behälter für Wasch  flüssigkeit, sowie einem oder mehreren  Strahlrohren besteht und besteht     darin,    dass  diese     Besprengungsvorrichtung    im ganzen  unterhalb des     Arbeitsraumes    angeordnet ist,

    so dass das Geschirr ausschliesslich von     unten     besprengt     wird.    Gemäss einer vorteilhaften       Ausführungsform    ist eine aus einer moto  risch     angetriebenen    Pumpe, einem Behälter  für Spülwasser und einem oder mehreren  Strahlrohren bestehenden Spritzvorrichtung  für Spülflüssigkeit auch im ganzen unter  halb des Arbeitsraumes angeordnet.  



       Geschirrwaschmaschinen    mit einem oder  mehreren rotierenden Strahlrohren sind be  reits bekannt, wobei solche Strahlrohre ent  weder oberhalb oder     unterhalb    oder oberhalb,    sowie unterhalb des das     Geschirr    enthalten  den Arbeitsraumes     angeordnet    waren.. Rotie  rende     Besprengungsvorrichtungen    haben den  Nachteil, dass die austretenden Flüssigkeits  strahlen zufolge der     Zentrifugalkraft    mehr  oder weniger waagrecht hinausgeschleudert  werden, wodurch ihre     unmittelbare    Schlag  wirkung gegen das Geschirr klein wird.

   Dies  bedeutet eine schlechte     Waschwirkung,    in  dem es sich gezeigt hat, dass, die     unmittelbare          Schlagwirkung    der     Strahlen    für ein gutes  Waschen ausschlaggebend ist. Dieser Nach  teil wird dann besonders hervortretend, wenn  die Rotation durch die Reaktionskraft schräg  gerichteter     Strahlen    bewirkt     wird,    indem da  bei die     Strahlenrichtung    ungünstiger und die  Geschwindigkeit der Strahlen zum Geschirr  kleiner wird, je nachdem die     DrehgeSchwin-          digkeit    erhöht     wind..     



  Diese Nachteile werden bei     bekannten     Maschinen dadurch     beseitigt,    dass den Strahl  rohren anstatt eine rotierende     Bewegung    eine  hin und her schwingende     Bewegung        erteilt         werden.     Insbesondere    wenn hierbei Strahl  rohre an zwei, zweckmässig     entgegengesetzten     Seiten des das Geschirr     tragenden.    Korbes  oder dergleichen, zum Beispiel oberhalb und  unterhalb dieses Korbes, angeordnet sind,       wird    eine wirksame Besprengung und somit  eine gute     Waschwirkung    erreicht.  



  Bei     Geschirrwaschmaschinen    für Haus  haltzwecke, bei welchen es erwünscht ist,  innerhalb eins möglichst kleinen Volumens  möglichst grosse Leistung zu erreichen, ist  diese doppelte Besprengung weniger geeig  net, unter anderem auf Grund des grossen  Raumbedarfs.

   Dadurch, dass erfindungsge  mäss die     Besprengungsvorrichtung    im ganzen  unterhalb des     Arbeitsraumes    angeordnet ist,       wird    es möglich, unter     Beibehaltung    der Lei  stung die Abmessungen der Maschine, ins  besondere in der Höhe, wesentlich zu vermin  dern, ohne die     Waschwirkun,a        herabzusetzen.          Diese    einseitige     Besprengung    nur von unten  ermöglicht ein Waschen auch von tiefen Ge  genständen wie zum Beispiel Gläsern, Schop  pen und dergleichen, was bei einer bekannten  Geschirrwaschmaschine mit     schwingendem     Strahlrohr nur oberhalb des Geschirres nicht  der Fall ist.

   Gegenüber Geschirrwaschma  schinen mit schwingenden Strahlrohren ober  halb, sowie unterhalb des Arbeitsraumes wer  den erfindungsgemäss, nebst dem Vorteil, dass  die schwingende     Masse    und somit die Rei  bung kleiner wird, einem Vorteil, der bei der  bekannten Maschine mit schwingendem  Strahlrohr nur oberhalb des Arbeitsraumes       möglicherweise    auch gewonnen wird, ausser  dem die Vorteile erreicht, dass die Möglich  keiten     eines    Bruches bei     unvorsichtiger    Be  handlung, wenn die Maschine offen- ist, zum  Beispiel wenn der obere Teil des Gehäuses  abgehoben oder aufgeklappt ist, beseitigt  werden, dass,

   das Strahlrohr     bezw.    -Rohre       leichter    abgebaut     bezw.    gereinigt werden  können und dass die Maschine im ganzen für  Reinigung     zugänglicher    wird.  



  Die Erfindung soll anhand eines an der  beigefügten Zeichnung dargestellten Ausfüh  rungsbeispiels näher     beschrieben    werden.    Auf der Zeichnung ist     Fig.    1 ein senk  rechter Schnitt durch die     Maschine;          Fig.    2 ist eine Draufsicht eines untern       Maschinengehäuses;          Fig.    3 und 4 stellen     Abänderungen    eines  obern Gehäuses dar.  



  Das untere Gehäuse 3 ist mit einstellbaren       Füssen    2 versehen und schliesst zwei Wasser  behälter 4 und 5 ein, von denen der eine 5  für Spülwasser den andern 4 für Waschwas  ser ringförmig umgibt. Der Behälter 5 ist  oben mit der Ausnahme einer Füllöffnung  ganz geschlossen, während der Behälter 4  oben durch ein     wegnehmbares    Sieb 6 ganz  oder teilweise geschlossen ist, durch welches  das Wasser in den Behälter 4 zurückströmt.  Zwei Pumpen 8 und 9, die eine 8 für Wasch  wasser und die andere 9 für     Spülwasser,    so  wie ein diese Pumpen antreibender Elektro  motor 7 sind in einer besonderen, an der Vor  derseite der Maschine vorgesehenen neben den  Wasserbehältern liegenden Abteilungen des  untern Gehäuses 3 angeordnet.

   Dadurch, dass  in dieser Weise das     Motorpumpenaggregat     neben den Behältern angeordnet ist, kann die  Höhe der Maschine niedrig gehalten werden,  was insbesondere bei Haushaltmaschinen von  grosser Bedeutung     ist.     



  Das     Eintrittrohr    der Pumpe 8 wird durch  10 und ihr     Austrittrohr    durch 11 bezeichnet.  Mit dem     Austrittrohr    11 ist eine     Bespren-          gungsvorrichtung    12 verbunden, die aus mit       Düsen    35 versehenen Hohlarmen 12a und     12h     besteht, durch welche das in einem auf Stüt  zen 21 ruhenden Kerbe 13 oder dergleichen  angebrachte Geschirr mit Waschwasser aus  schliesslich von unten besprengt wird.

   Die       Besprengungsvorrichtung    12     ist    in einer  waagrechten Ebene hin und her schwenkbar  und folglich mit dem     Pumpenaustritt    11  drehbar verbunden, indem sie mit einem  kurzen Steigrohr 14 in diesen     Austritt    11  lose eingesteckt ist.  



  Die     Besprenggungsvorrichtung    12. kann  hydraulisch bewegt werden, indem man den  Reaktionsdruck eines     Strahls    ausnutzt, der  durch eine Düse 15     ausströmt    und gegen eine       reflektierende        Fläche    17     anstösst,    die     in    den      Endlagen der     Besprengungsvorrichtung    12  durch Anschläge 16 verstellt wird, wodurch  die Bewegungsrichtung umgekehrt wird.  



  Der Eintritt 18 -der Pumpe 9 ist mit dem  Behälter 5 für Spülwasser verbunden, wäh  rend ihr Austritt mit einem     Besprengungs-          system    19, 19a kommuniziert, durch dessen  Düsen 20 das Spülwasser ausgespritzt wird.  Das     Besprengungssystem    für     Spülwasser     liegt gleichfalls im ganzen     unterhalb    des  Korbes 1.3, so dass das     Geschirr        aussGhliess-          lich    von unten gespült wird. Die Rohre 19,  19a sind mit dem     Pumpenaustritt    starr ver  bunden und den (eventuell nur einer) Kanten  des Siebes 6 entlang angeordnet, um die  Wegnahme des Siebes nicht zu verhindern.  



  Der eigentliche Arbeitsraum wird durch  ein oberes Gehäuse in der Form einer Haube  2.2 gebildet, die vom untern Gehäuse 3 ab  gehoben werden kann, indem sie frei auf  der obern Kante     des    Gehäuses 3 ruht, die  mit einem äussern Stützflansch 23 versehen  ist, der die Haube in ihrer Lage führt.  



  Die Haube 22 kann mit dem     untern    Ge  häuse 3 durch Scharnier verbunden sein, wie  bei 45 in     Fig.    3 angedeutet ist, so dass sie  nach aussen, zum     Beispiel    gegen die Rück  seite der Maschine, aufgeklappt werden kann.  In dieser Figur wird ein Klemmbügel 46  gezeigt, um die Haube in ihrer geschlossenen  Stellung am     untern    Gehäuse 3 zu sichern.  



  Anstatt die ganze Haube     abhebbar    oder  aufklappbar zu machen, kann nur ein Teil  derselben beweglich, zum Beispiel als eine  ausschwenkbare oder aufklappbare Tür oder  Klappe     ausgebildet    sein.  



  Gemäss     Fig.    4 ist ein Teil 47 der Haube  22 durch     Scharniere    48 mit dem untern Ge  häuse 3 derart verbunden, dass er nieder  geklappt werden kann: Ein Klemmbügel 49  sichert den Teil 47 in seiner geschlossenen  Stellung.  



  An der Innenseite des Daches der Haube  22 ist ein Blech befestigt, das mit wellen  artigen Ausbildungen 32 versehen ist. Gegen  das Dach der Haube anstossende Strahlen  werden durch die dadurch gebildeten reflek  tierenden     Flächen    gegen das Geschirr in    zweckmässiger Richtung     zurückgeworfen,    wie  durch die Pfeile     in.        Fig.    1 angedeutet wird.  Um diese Wirkung zu erhöhen, kann das  Dach an     seinen    äussern Kanten schräge Teile  24 aufweisen, welche die Strahlen gegen die  wellenartigen Ausbildungen 32. richten oder  selbst reflektierende Flächen bilden.  



  Während des     Betriebes    wird das Wasch  wasser in gewöhnlicher Weise vom Behälter  4 ,durch die Pumpe 8, die     Besprengungsvor-          richtung    12, den Arbeitsraum 22 und durch  das Sieb 9 in den Behälter 4 zurück in Um  lauf versetzt. Wenn das Waschen vollendet  ist,     wird    die     Besprengungsvorrichtung    12  abgestellt, wonach die Pumpe 9 in Funktion  versetzt wird, wobei Spülwasser vom Behäl  ter 5 durch die     Besprengungsv        orrichtung    19,  19a über das     Geschirr    gepumpt wird, um  dann. in den Behälter 4 zurückzuströmen.  



  Bei der dargestellten     Ausführungsform     sind, um die Handhabung der     Maschine    zu  vereinfachen, die     Pumpenräder    beider Pum  pen mit der Motorwelle permanent verbun  den, so     dass    sie folglich ständig mit dieser  umlaufen. Die Pumpen sind zweckmässig  derart angeordnet, dass die Pumpe, die gegen  wärtig nicht in Funktion ist, durch     ein    ihren       Eintritt    10     bezw.    18 schliessendes Klappen  ventil 2,5, Hahn oder dergleichen von der       Wasserzufuhr    abgeschlossen. wird. Die Klap  penventile werden durch Stangen 26 oder  dergleichen eingestellt, die von aussen leicht  zugänglich sind.  



  Im     Behälter    4 ist ein     Bodenventil    2 7 vor  gesehen, das mit einem Überlauf 29 versehen  und, zweckmässig von aussen, abgehoben oder  schräggestellt werden kann, wenn Wasser  durch den     Austritt    abgezapft     werden    soll.  



  Die Pumpe 8 ist mit dem     Austritt    28       durch        eine    Leitung 3:0     verbunden,    durch  welche Waschwasser,     das        in    der Pumpe zu  rückbleibt oder durch die     Dichtung    ausleckt,       ausfliessen    kann, so dass es nicht mit dem  Spülwasser gemischt wird.  



  Die     Erfindung    wird durch die auf der       Zeichnung    dargestellte     Ausführungsform     nicht     begrenzt,    indem Veränderungen der  einzelnen Teile gedacht werden     können,    ohne      die Tragweite der Erfindung zu     überschrei-          ten.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Geschirrwaschmaschine, bei der die Vor- richtung zur Besprengung mit Waschflüssig keit des das Geschirr enthaltenden Arbeits raumes des Maschinengehäuses aus einer motorisch angetriebenen Pumpe, einem Be hälter für Waschflüssigkeit, sowie einem oder mehreren Strahlrohren bes seht, dadurch ge kennzeichnet, dass die Besprengungsvorrich- tung im ganzen unterhalb des Arbeitsraumes angeordnet ist, so .dass- das Geschirr aus schliesslich von unten besprengt wird.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Geschirrwaschmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Besprenogungsvorrichtung für Waschflüs sigkeit ein unterhalb des Waschraumes angebrachtes Strahlrohr enthält, das in einer waagrechten Ebene hin und her schwenkbar ist. Geschirrwaschmaschine nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass ein der Besprengungs- vorricUtung für Waschflüssigkeit angehö rendes Steigrohr in ein Austrittrohr dex Pumpe abhebbar eingestochen ist. 3.
    Geschirrwaschmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine aus einer motorisch angetriebenen Pumpe, einem Behälter für Spülflüssigkeit, sowie mindestens einem Strahlrohr bestehende Spritzvorrichtung für Spülflüssigkeit auch im ganzen unterhalb des Arbeits raumes angeordnet ist.
    4. Geschirrwaschmaschine nach Patentan- sprach und Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Spritzvorrichtung für Spülflüssigkeit ein festes Strahlrohr enthält, das an der gante bezw. den Kan ten eines den Behälter für Waschflüssig keit ganz oder teilweise abdeckenden Sie bes entlang angebracht ist.
CH188274D 1935-04-08 1936-04-04 Geschirrwaschmaschine. CH188274A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3457929A (en) * 1966-12-02 1969-07-29 Whirlpool Co Dishwasher apparatus
CN108814511A (zh) * 2018-08-24 2018-11-16 珠海格力电器股份有限公司 洗碗机

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3457929A (en) * 1966-12-02 1969-07-29 Whirlpool Co Dishwasher apparatus
CN108814511A (zh) * 2018-08-24 2018-11-16 珠海格力电器股份有限公司 洗碗机
CN108814511B (zh) * 2018-08-24 2024-02-09 珠海格力电器股份有限公司 洗碗机

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