CH188336A - Verfahren zur Erzeugung rostschützender Phosphatschichten. - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung rostschützender Phosphatschichten.

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CH188336A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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      Verfahren    zur Erzeugung rostschützender     Phosphatsehiehten.       Es ist bekannt, Gegenstände aus Eisen,  Stahl oder Gusseisen dadurch vor Korrosion  zu schützen und auf ihrer Oberfläche eine  vorzügliche Haftgrundlage für nachträglich  aufzubringende Lackschichten zu entwickeln,  dass man sie mit verdünnten Lösungen pri  märer     Schwermetallphospbate,    z. B. Mangan  phosphat, behandelt. Die Durchführung dieses  Prozesses erfordert bei allen bisher bekannt  gewordenen Verfahren Temperaturen, die bei  der Siedegrenze des Wassers liegen. Die Zeit,  welche zur Ausbildung einwandfreier Phosphat  schichten erforderlich ist, beträgt gewöhnlich  etwa eine Stunde.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist  nun ein Verfahren zur Erzeugung rostschützen  der     Phosphatschichten    auf Gegenständen aus  Eisen oder Stahl, welches dadurch gekenn  zeichnet ist, dass man die Gegenstände mit  einem Badebehandelt, das ein primäres Schwer  metallphosphat und eine     Sulfitionen    liefernde  Verbindung, z. B.     Natriumbisulfit,    enthält. Es    hat sich überraschenderweise gezeigt, dass  sich auf diese Weise die Bildung der Deck  schicht auf den Gegenständen schon bei  Zimmertemperatur durchführen lässt. Ferner  wird durch diesen Zusatz die Behandlungszeit  bedeutend herabgesetzt. So gelingt es, bei  einer Temperatur des     Rostschutzbades    von  z.

   B. 60   C die Behandlung selbst sehr grosser  Flächen in 10-20 Minuten durchzuführen.  Schliesslich wurde die unerwartete Beobach  tung gemacht, dass eine Wasserstoffentwick  lung, wie sie bei normalen     Rostschutzbädern     stets auftritt, dabei nicht oder nur in ganz  geringem     Masse.    vor sich geht. Die auf diese  Weise erzeugten Schichten sind im Griffe  weich und     sammetartig,    so dass eine einwand  freie Lackierung, auch mit     Einbrennlacken,     möglich ist.  



  Die Menge des Zusatzes kann in weiten  Grenzen variiert werden. Auch die Konzen  tration des Bades an Metallphosphaten spielt  bei Anwendung der Zusätze keine ausschlag-      gebende Rolle. Es ist sogar möglich; mit hoch  konzentrierten     Metallphosphatlösungen    zu ar  beiten.  



  Nach Beendigung der     Phosphatisierung     kann es ratsam sein, die Eisenteile mit heissem  Wasser oder einer schwach alkalischen Lö  sung, zum Beispiel einer 1     o/oigen        Trinatrium-          phosphatlösung,    zu spülen und hierauf zu  trocknen.  



  <I>Beispiel:</I>  Zu einem     Rostschutzbad,    welches aus einer  primären     Metallphosphatlösung    in der für  diesen Zweck üblichen Konzentration besteht,  wurde pro Liter 1 g festes     Natriumbisulfit     zugesetzt. Die Eisenteile überzogen sich in  diesem Bade bereits bei Zimmertemperatur  in der bei normalen auf etwa 100o erwärmten       Phosphatbädern    üblichen Zeit mit einer voll  kommenen Schutzschicht. Wurde das Bad auf  beispielsweise 50-60 o C erwärmt, so vollzog  sich der Prozess in 10 Minuten. Die so be-    handelten Teile wurden aus dem Bad ge  nommen, mit Wasser gespült und getrocknet.  Danach können beliebige     Farb-,    Lack- oder  sonstige Überzüge aufgetragen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Erzeugung rostschützender Phosphatschichten auf Gegenständen aus Eisen oder Stahl, dadurch gekennzeichnet, dass man die Gegenstände mit einem Bade behandelt, das ein primäres Schwermetallphosphat und eine Sulfitionen liefernde Verbindung enthält. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Bad als Sulfitionen liefernde Verbindung ein Salz der schwefligen Säure enthält.
CH188336D 1935-01-19 1936-01-11 Verfahren zur Erzeugung rostschützender Phosphatschichten. CH188336A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE910373C (de) * 1941-05-26 1954-05-03 Parker Rust Proof Company Verfahren zur Herstellung eines korrosionsbestaendigen UEberzuges auf Eisen oder Zink

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE910373C (de) * 1941-05-26 1954-05-03 Parker Rust Proof Company Verfahren zur Herstellung eines korrosionsbestaendigen UEberzuges auf Eisen oder Zink

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